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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 23.11.2008
Beiträge: 22
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Hallo,
es geht schon seit einiger Zeit durch die Tierschutzforen und die großen sonstigen Foren, von daher hat es mich gewundert, das hier noch nichts steht.... Ein Händlerring um einen bekannten Pferdehändler verkauft im internet "sogenannte Schlachtpferde" unter dem "Deckmäntelchen" des Tierschutzes. Die Pferde werden zum 3-4 fachen des Schlachtpreises (der je nach Region und Fleischqualität zwischen 20 und 70 Cent/Kilo Lebendgewicht liegt) an gutgläubige Käufer verkauft. Den Käufern wird suggeriert, sie würden ein Pferd vor der Schlachtung in Italien bewahren, wenn sie es kaufen. Dies ist nicht wahr, zum Einen kann niemand angeben, wo diese Pferde angeblich sonst geschlachtet würden, die Schlachtandrohung ist also völlig unbewiesen. Zum anderen ist es ein reines Zusatzgeschäft für den Händler, er verkauft etwa 14 tägig ca. 20-25 Pferde an einen italienischen Händler, dies ist aber vollkommen unabhängig davon, wieviel Pferde sonst noch von "Mitleidskäufern" gekauft werden. Es geht kein Pferd weniger nach Italien deshalb. Es geht hier um reinen Handel und Gewinn, mit "Rettung" hat das Ganze gar nichts zu tun. Es ist lediglich ein Händler, der Pferde zum Schlachtpreis einkauft, um sie für das 3-4 fache an Mitleidskäufer weiterzuverkaufen. Die Pferde werden über 2 "Vermittlerinnen" (von denen die eine für den Händler arbeitet) im internet mit "rettet Pferde vor dem Schlachter" angeboten (in Kleinanzeigen und in einem Forum). Soweit wäre es jetzt nur "ein fieser Händlertrick".... Aber, es werden Pferde weiterverkauft, die schwerst und unheilbar krank sind und von ihren Besitzern ausschließlich zur Schlachtung abgegeben wurden. Natürlich unter falschen Angaben. Es sind etliche Fälle bekannt, in denen Pferde verkauft wurden (als "gut geritten" oder "lieb und brav" etc.), die real schwerste, unheilbare Krankheiten hatten und entweder ein paar Tage nach dem Kauf daran gestorben sind oder nach Klinikuntersuchung eingeschläfert werden mussten. Es sind etliche Fälle bekannt, in denen Pferde bei einer der "Vermittlerinnen" vorübergehend standen und dort (trotz schwerer Erkrankung und großen Schmerzen) nicht tierärztlich behandelt wurden. Die zuständige Staatsanwaltschaft ermittelt seit Mai diesen Jahres gegen eine der Vermittlerinnen wegen Verdachts auf Verstoß gegen das TSchG in mindestens 6 Fällen, gegen die andere Vermiitlerin wegen Verdachts auf Betrug und gewerblichen Betrug, ebenso gegen den Viehhändler selbst wegen Verdachts auf Verstoß gegen das TSchG. Daben gibt es x zivilrechtliche Verfahren von betrogenen Käufern. Wer mehr lesen möchte: Schlachtpferderettung.de: Update #2 - Rechthaber Presseberichte: http://img230.imageshack.us/img230/1230/az4rr7.jpg weitere Informationen und Dokumentation der Pferde, die gestorben sind oder auf der sogenannten "Pflegestelle" der Vermittlerin nicht tierärztlich behandelt wurden pferdehandel und pferdeschutz |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 18.11.2008
Ort: denzlingen (freiburg im breisgau)
Beiträge: 992
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oh man, da dreht sich mir ja der magen um.wieder einmal ein indiz dafür, dass pferdebesitzer keine kontrolle über den verbleib ihrer pferde haben, wenn sie sie, aus welchen gründen auch immer, verkaufen müssen. besonders schlimm finde ich, dass hier pferde nur aus geldgier an ihren schweren krankheiten länger leiden müssen, als nötig.
Geändert von fenja1984 (27.11.2008 um 12:54 Uhr) |
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Erfahrener Benutzer
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@fenja:
Zitat:
![]() Traurige Grüße Isabelle
__________________
Das Glück dieser ERDE liegt auf dem Rücken der PFERDE ![]() Immer einen Blick wert! http://www.hufreheforum.de |
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#7 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 19.11.2008
Beiträge: 13
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Zitat:
Und an deiner Stelle würde ich mirt solchen Anschuldigungen SEHR VORSICHTIG sein!! Die weden sich schon erkundigt und selber ein Bild gemacht haben ....meinst du nicht???
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 13.12.2008
Beiträge: 18
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ganz so wie es hier dargestellt wird , ist die ganze geschichte nicht.
so wie es aussieht , scheint cavallo nach dem "BILD" prinzip zu arbeiten. und ich dachte , cavallo wäre eine fachzeitschrift. echt schade...aber käseblätter kaufe ich nicht ! |
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#10 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 19.11.2008
Beiträge: 13
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Und wenn nicht ??
Was macht das schon!? Haben bestimmt die Infos auch von der Staats. und willst du allen Ernstes behaupten die Staatsanwalschft lügt??? Da wagst du dich auf ein zu Heisses Pflaster und das solltest du lieber lassen!!! DAS könnte nähmlich für dich in die Hose gehen!!
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