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#31 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.519
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Ach, wie herzig !!
Wie oft habe ich schon erzählt oder geschrieben, daß meine alte Knabstrupper-Stute "mein Hausmeister" ist, aber ich bin echt noch nie auf die Idee gekommen, daß sie mir vielleicht was melden will... Nein, Scherz oder besser Ironie beiseite, sie sagt wirklich Bescheid. Aber nicht MIR, sondern ihrer Herde. Es ist wohl alles eher eine Frage der Interpretation, denke ich. Zu meiner Bereiterzeit hatten wir ein Pferd im Stall, das als "gefährlich" galt. Im Umgang. Der winzige Sohn des Stallmeisters konnte unbehelligt zu dem Pferd gehen. Es stand angebunden im Ständer, er ging von hinten ran, Stück Brot in der Hand, das Pferd wich zur Seite und war totbrav. Warum nicht zu "großen" Leuten ? Ein besoffener Bereiter hatte ihm eine volle Bierflasche übern Kopf geschlagen. Pferd war dabei an einer Kette angebunden. Noch Fragen?? Wohl nicht. Da gibts dann m.E. auch nicht soviel zu interpretieren, warum das Pferd vor dem Kind keine Angst hatte,. So ähnlich könnte das in Dänemark mit dem angebundenen Hengst auch gewesen sein. Der Däne als solcher geht ja auch z.T. recht rustikal mit dem Pferd um. Mal gaanz vorsichtig ausgedrückt. Also mich rettet hier keiner, weder Hund noch Pferde. Muss auch nicht, ich rette sie alle wenn`s sein muss. Irgendwie hab ich hier wohl am wenigsten Angst...
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#32 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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meine meinung . wenns wirklich mal hart auf hart kommen sollte ^^ denkt das pferd nur an sich selbst und nur weil ich dann zufällig auf seinem rücken sitze heißt das noch lange nicht das pferdchen mit retten wollte ..
das mit den kleinen kindern kommt öfter vor, wird auch oft mit "welpenschutz" erklärt |
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#33 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Beiträge: 2.190
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klar, ein kind ist ja auch keinerlei bedrohung. gerade in dem fall mit der bierflasche. das pferd weiss ganz genau, dass das kleine ding da zu winzig ist, um angst zu machen. da ist es natürlich, dass es entspannter ist.
aber es geht auch andersrum. angie hasst alles, was kleiner ist. keine ahnung, was sie früher erlebte. aber sie jagt alles, was klein ist und sich aus versehen auf den paddock verirrt. das geht los bei unseren hühnern. dann die katzen und eben auch kleine kinder. ist die jetzt vom teufel geschickt? also wenn das andere vom lieben gott geschickt wurde? sunny mag kinder dagegen ganz gern, aber ernst nimmt sie sie nicht. ich glaube schon, dass pferde wissen, dass ein kind ein junger mensch ist. sie wissen ja auch, dass vom jungen berglöwen keine gefahr ausgeht, aber wenn ein grosser kommt, flüchten die mustangs. also junge raubtiere erkennen dürfte genetisch verankert sein, weil wichtig. pferd musste ja wissen, ob es sich lohnt zu flüchten oder ob da nur n kleines baby dicke backen macht |
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#34 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.029
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die sache mit den kindern ist so selten nicht und hat neben dem "welpenschutz" auch damit zu tun, dass kinder sich tieren i.d.r. viel, viel unbefangener nähern als erwachsene, die um die gefahr wissen und von vornherein mehr vorsicht walten lassen. und diese vorsicht, jedes zögern etc. überträgt sich dann hinwiederum auf das pferd.
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#35 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.11.2008
Beiträge: 1.053
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Ich lese jetzt hier gerade mit und möchte mich doch noch zu Wort melden: Hengste stehen oft zu Unrecht im Ruf, Fohlenmörder zu sein, sie sind von Natur aus eher die Vermittler in der Herde und die Friedensstifter. So erklärt sich das Verhalten dieses angeblich gestörten dänischen Hengstes: Schutzinstinkt, nicht unterdrückte Angst vor Menschen oder die Einschätzung, dass von "kleinen Kindern keine Gefahr" droht. Was mich an der Geschichte vom Eingang stört, drückt das angehängte Bild schon aus und einer von Euch hat es ja auch angesprochen: Warum ist ein Kleinkind mit einem Pony allein in einem Bereich mit Teich? Wieso greift niemand ein, nur das Pony? Das Foto zeigt schon, was dort los ist, oder? Ein Junge, der zwar einen schönen Hut auf hat, aber mit dem Führen eines Pferdezwerges überfordert scheint. Im Hintergrund ein kleines Mädchen mit nicht gerade glücklichem Gesichtsausdruck, das hinter dem Pony und dem Jungen zurück bleibt. Was sagt uns das über den Gehalt der Geschichte? Wenn hier etwas deutlich wird, dann wie sozial und friedfertig Pferde und Ponnies agieren, dass uner so wenig fachkundiger Aufsicht so wenig passiert! LG. Kat
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Zitat:
Niedersachsen *frei nach dem Buchtitel "Frau Freud wurde wieder mal vergessen" über die Gattin des fragwürdigen Psychiaters |
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#36 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.804
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Zitat:
Kat, Deiner Interprätation des Bildes kann ich nicht ganz folgen. Der Junge-überfordert? Ich weiß nicht. Find´s etwas übertrieben. Fakt ist, dass man den Eltern einen Strick aus der Geschichte hätte drehen können. Ich wundere mich sowieso immer, dass nicht mehr passiert. Viell liegt´s am Welpenschutz, viell auch am Schutzengel der Kinder, lassen wir das mal dahin gestellt. Hauptsache die Zwerge kommen nicht zu Schaden durch die Unvernunft mancher Erwachsenen.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#37 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.11.2008
Beiträge: 1.053
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Ok, dazu erläutere ich gern, was ich da sehe: Ein Junge, der am Strick eines kleinen Ponnies hängt und mit der Hand bis hinten zum Hals reichend versucht, das Pony zu bremsen. Fachgerechtes Führen findet am längeren Strick mit entspannt nach unten zeigender Hand statt. Wenn auf Stuten- und Fohlenschauen solche Bilder wie hier zu sehen sind, übrigens auch beim Vormustern der Pferde beim Vetcheck, da sind die "Profis" nicht besser als die Amateure, dann heißt das nur, dass fachgerechtes Führen eines Pferdes wieder in die Ausbildungsrichtlinien aufgenommen und auch praktiziert werden sollte. Die Ausbildung fängt nun mal am Boden an, aber wo? Hier nicht.... Ich halte das nicht für übertrieben, sondern ich sehe einfach auf den ersten Blick solche Kleinigkeiten, das macht mich ja in meinem Job so gut **eigenlob**
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Zitat:
Niedersachsen *frei nach dem Buchtitel "Frau Freud wurde wieder mal vergessen" über die Gattin des fragwürdigen Psychiaters |
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#38 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.804
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Kat, ich glaube nicht, dass man von diesem Kind verlangen kann, dass es weiß, wie man fachgerecht ein Pferd führt.
Für mich sieht es nicht so aus, als würde das Ponnickel drängeln und für den Jungen scheint mir das jetzt auch nicht fürchterlich anstrengend.
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#40 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 16.07.2009
Beiträge: 55
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[quote=FrauFreud;266234]Ich lese jetzt hier gerade mit und möchte mich doch noch zu Wort melden: Hengste stehen oft zu Unrecht im Ruf, Fohlenmörder zu sein, sie sind von Natur aus eher die Vermittler in der Herde und die Friedensstifter.
Sorry! aber ganz so kann ich die Aussage nicht stehen lassen. Vor einiger Zeit gab es einen Beitrag über Mustangs im Fernsehen, dort war einer der Hengste alles andere als ein Friedenstifter. Den interessierte nur die Stute des anderen Hengstes, leider hatte die gerade ein Fohlen, dass er zu Tode gebracht hat, weil es nicht sein Eigenes war. Übrigens eine Super Sendung ![]() Wie sagt man so schön das ist die Natur. |
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