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Zitat von sunny2000
Woher hast du das denn nun wieder? Also sogar meine Nachbarslandwirte, die man wirklich als altmodisch und althergebracht in ihrer Denkweise bezeichnen könnte, verfüttern an ihre Hochleistungssauen "Kügele", sprich Globulis.
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Ganz einfach: Aus einer ewig langen Liste der Ausbildungsmöglichkeiten an den verschiedenen Heilpraktikerschulen.
Wenn deine Nachbarslandwirte nicht zufällig THPs sind, stimmt die Aussage nach wie vor, denn dann behandeln die selbst.
Wenn sie einen THP kommen lassen, hat der dann eine Ausbildung für "Schwein"?
Oder geht er vor, wie die Schulen selbst: Was beim Menschen da und da hilft, hilft auch bei Hund, Katze, Pferd da und da!
Völlig egal, welches Tier, alles "wirkt" gleich!
Wobei, das Hausschwein uns Menschen ja nun dank der Zucht sehr nahe steht: Fell verloren, sonnenempfindlich, schwaches Bindegewebe, Hang zu Herzproblemen und Fettleibigkeit...siehe Doku: Ein Bild vom Schwein!!! Genial!
Ich nehms mit nem Schmunzeln in Kauf, dass meine TA jedesmal, wenn sie kommt und ein Pferd behandelt, irgendwelche Globulis da läßt, oder irgendwelche Homöopathika spritzt. Kostet immer einen Euro. Zusätzlich gibts aber immer was Schulmedizinisches...Was wirkt jetzt davon?
Mein Wallach hatte in seinem ersten Jahr bei uns enorme Fellprobleme, ihm ging das Fell regelrecht aus, bis er fast kahl war. Der erste TA hat ihm ein Zeug für Hunde und Katzen dagelassen, der Herr hat sich aber völlig geweigert, das zu fressen. Der zweite TA hat dann nochmal alle Laborwerte nachholen lassen, die wir beim ersten schon haben machen lassen, aber diesmal mit einem großen Blutbild.
Kein Mangel, kein Pilz, keine Milben (Hautprobe), keine Würmer (zwei Kotproben zu verschiedenen Zeiten), Zähne gemacht...Pferd sah zum davonlaufen aus!
Meine Freundin hat dann aus lauter Mitgefühl ihre TH geholt.
Die hat dann Globulies "ausgetestet", indem sie das erfühlte, was er braucht. dann sagte sie mir, mein Pferd hätte Angst, und er bekam noch Bachblüten.
Dann mußte ich einen Pinsel kaufen, und damit die Meridiane jeden Tag abfahren, und an den Punkten, wo man umgreifen muss, mit dem Zeigefinger die Energie festhalten und nach dem Wechseln an den Pinsel weitergeben. Zu dem Zeitpunkt., als die THP kam, war das Pferd zwar oben nackt, aber es kamen bereits neue Haare nach.
Alles in allem war ich mit 500€ dabei.
So, kamen die nachkommenden Haare jetzt wegen irgendwas besser nach?
Nein, in den Jahren drauf hat sich das immer wiederholt, ich hab GAR nichts mehr unternommen. Doch, ich hab ihm im Vorfeld irgendwann 200ml Öl/Tag gegeben, und die alten ausfallenden Haare regelrecht abgepult. Seither war er nie wieder völlig nackt, aber hier und da hat er immer Löcher im Fell!
Kostet mich jetzt nichts mehr. Je schlimmer und kälter der Winter, umso ausgeprägter ist das alles bei ihm.
War vorher ein Boxenpferd. Ist völlig überzüchtet für Offenstall, aber von den Beinen und den Atemwegen leider auch gar nicht für eine Box geeignet.
Just jene Freundin hatte eine Äppi Stute. Die war völlig mager, hatte aber einen völlig fetten Hals und Hintern. Permanent und zu den ungewöhnlichsten Zeiten hatte sie Hufrehe und dadurch auch viele Hufgeschwüre.
Da der TA ja nur die Symptome behandelt (und nicht auf Cushing gestestet wurde), rief sie nur noch ihre THP. Die hatte jetzt ein völlig neues Gerät, mit dem man mittels Haarprobe die Medikamente ermitteln konnte. Der Stute ging es danach vieeeel besser! Ungefähr solange, bis ein Auge aus der Höhle trat und das Pferd wegen völligem Organversagen eingeschläfert werden mußte. Was recht schnell ging!
Hätte der TA mal auf Cushing gestestet, oder die THP medizinische Bildung gehabt, könnte das Pferd evtl noch machbar leben...
Vor ein paar Wochen war sie bei mir, und ich hatte übers WE einen Cushi hier.
Da fiel es ihr wie Schuppen von den Augen, und es war nicht so, als hätte ich ihr das damals nicht geraten, testen zu lassen. Aber sie hat das gar nicht wissen wollen! Damals jedenfalls, im Nachhinein ist man immer schlauer, aber späte Einsicht bringt eben nicht viel, und manchmal eben gar nichts mehr!
Eine andere aus dem letzten Stall, in dem ich einstand, hatte ein Pferd mit Heustauballergie. Das Pferd hat sich dämpfig gehustet, und sie hat eine Liste mit Globuli, die derjenige, der gerade da ist, füttern könnte...sie selbst war nur am WE da!
Wir haben ihr immer wieder angeboten, ihr Perd zu meinen zu stellen, damit es nasses Heu bekäme, aber das hätte eben auch bedeutet, dass sie dann nicht mehr mit ihrer Freundin zusammen in einer Gruppe steht...und DAS war es ihr nicht wert.
Homöopatie hilft eben...zumindest, wenn man selbst daran glaubt...oder es sich eben zurecht legt!
Ums jetzt abzuschließen: ich war auf einem Vortrag über hustenpferde, und der Referent meinte, er hat Ställe gesehen, in denen die Pferde krank behandelt wurden!
Nicht, wiel es schadet, sondern einfach, weil es nichts bringt!
Und jetzt nennt mir einen einzigen Fall, indem es was gebracht hat!
Einen, wie hier, wo eben nichts anderes geändert wurde, sondern nur Zuckerperlen verfüttert wurden!
Und überhaupt: Gerade mit den Schwermetallen tu ich mich schwer. Die sind überall drinnen, nachweißbar!
Und die Homöopaten streiten sich über die Dosierungen.
Stört das nicht, wenn man mehr Quecksilber von Natur aus im Futter hat, als im Arzneimittel???
Oder schwingt da was?
Ist mir einfach zu hoch!