die Sorglosigkeit im Umgang mit Tieren , bzw das Verständnis dem Tier gegenüber, nimmt in der heutigen Zeit rapide ab. viele meinen ja, die Tiere funktionieren wie Maschinen mit on/off-Knöpfen.
es mag 1000 x gutgehen, aber irgendwann passiert ein Unfall. Vielleicht wurde schon ein Kind mal getreten, ohne dass grössere Verletzungen passiert sind.
Schaut euch doch nur mal die "lieben" Spaziergänger an, die dauernd was in Pferde reinstopfen wollen - wenn da mal ein Pferd schnappt, hat auch das Tier schuld - NIE der Spaziergänger.
Ich wurde früher immer als übervorsichtig hingestellt, weil ich keine Kinder allein in den Stall oder auf die Koppel liess. Da hiess es immer "was hast du denn, die machen doch nichts"
ja, klar machen die nix..... aaaaber
Ich war mal mit meiner damals 4-jährigen Tochter bei unseren Jungpferden im Stall, an dem ein Reitplatz angeschlossen ist. ich bin mit ihr über den Platz gelaufen, plötzlich kamen unsere Jungpferde von hinten angefegt, und sind fröhlich bockend und ausschlagend an uns vorbei. Die meinten es nicht böse, der Abstand war auch da. aber erschrocken bin ich damals schon, wie schnell etwas passieren könnte. Zu der damaligen Zeit wäre das ein Tritt an den Kopf meiner Tochter gewesen. ( meine Kinder bekamen auch als Mantra jahrelang vorgebetet: GEHT NICHT DICHT HINTEN ANS PFERD RAN - ABSTAND HALTEN)
Mir tun jetzt auch die Betreiber leid - selbst, wenn die die Aufsichtspflicht nicht verletzt haben (und wie will man so viele Kinder ständig und immer beaufsichtigen, ausser man bindet sie fest??) machen die sich Vorwürfe und müssen mit dem Unfall leben. auch der Pferdebesitzerin gilt mein Mitgefühl - ich wüsste nicht ,wie fertig ich wäre, wenn mein Pferd aus welchen Gründen auch immer ausschlägt und jemanden (dann noch ein Kind) so unglücklich trifft, dass dieser verstirbt.
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