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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.029
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Zitat:
ist ja auch echt schön bei dir, was ich auf den bildern so gesehen habe. ich bin durch und durch ein großstadtkind, meine eltern waren zwar in jungen jahren auch reiter, aber wären nie auf die idee gekommen, der pferde wegen auf's land zu ziehen. |
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#12 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.804
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@Ares@
Schööööön, dass Du das angeschnitten hast. Ich verstehe Leute, die wie @slider@ sagen, zeittechnisch ist "nur" Pensionsstall drin. In Eigenregie würden manche in dem fall nie in den Sattel kommen. Ging mir auch schon so. Ansonsten kann ich nur @hafipower@ und @clynghoj@ beipflichten. Mir würde was fehlen, so ohne Pferde auf dem Hof. Wir haben sicher nicht die ideale Haltungsform, Offenstallboxen für 6 Pferde, überdachter Freßplatz und Paddock. Zur Koppel müssen wir außerhalb des Dorfes laufen. Aber es ist ok so, ich bin zufrieden mit dieser Lösung. Wir sind nicht reích, aber wir kommen gut über die Runden und mein Teilzeitjob reicht aus. Dafür übernehme ich einige Arbeit am Hof, um meinen Mann zu entlasten. Schicke Klamotten brauch ich nicht wirklich, da denk ich eher zweckdienlich und praktisch. Wohfühlen muß man sich drin, stalltauglich müssen sie sein und möglichst schmutz- und wasserabweisend. Wenn wir ausgehen, sind wir meist pferdemäßig unterwegs. Ich lege Wert auf Sauberkeit, aber nicht auf "Modepüppchenmanier". Pfälzer Füße und Pariser Schuhe passen eh nicht zusammen. @hafipower@ hat das richtig interpretiert: "Ich wäre ein grausliger Einsteller" Außerdem mag ich eh nicht, wenn jemand an meinen Tieren rumzieht. Manchmal fehlt mir ein Reitplatz oder ne Halle. Und unbestritten gebe ich zu, wir haben jede Menge Arbeit. Das ist ein Opfer, das man eben bringen muß und das auch manchmal Verzicht fordert.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 1.541
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Für mich gehört es auch zu den schönsten Dingen, wenn ich zur Koppel gehe, kein Pferd zu sehen ist, ich dann pfeife und meine Pferdchen dann im vollen Galopp mit Gewieher den Berg hochgefegt kommen...... Das ist wie früher, wenn Black Beauty angaloppiert kam ....
Als ich da immer vor der Glotze hing, träumte ich vom eigenen Pferd, das auch so auf mich zu galoppiert......
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#14 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.029
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Zitat:
sieht schon toll aus, wenn die so angesaust kommen. zu beginn der koppelsaison kannste allerdings pfeifen und brüllen was das zeug hält - gegen das frische gras kommt keiner an. |
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#15 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.03.2010
Beiträge: 289
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Für mich ist Selbstbestimmung ganz wichtig!
Zum einen wegen der Gesundheit meiner Pferde, zum anderen wegen meiner Zeiteinteilung. Ich hab nicht viel zeit, und es ist mir wichtig dass die Pferde nutzbar sind, wenn ich Zeit habe! Also passe ich die Fütterung da an. Ich war einmal im Pferdeleben von fast 25 Jahren für 3 Jahre in einem Pensionsstall mit Selbstversorgung. Das fand ich schon sehr einschränkend, und es gab öfters wegen der Fütterung und der Weide Probleme. Der Stall wurde verkauft und wir mußten uns alle was anderes suchen. Ich bekam direkt nebenan einen Offenstall mit 1,5ha Winterkoppel und 3,5 ha Sommerkoppel. Das ist sehr viel, vor allem hier in der Gegend, sowas gibt es hier eigentlich nicht privat! Ganz oft, vor allem im Winter, ist mir das alles zu viel, aber ich beiße die Zähne zusammen. Trotz Job, Kind und Haushalt schaffe ich das noch, zur Not mit Kopflampe und Aufschub aufs WE. Für mich könnte es gar nichts anderes geben, ich komme vom Bauernhof, ist wohl eine genetische Sache! Und ich wollte mir auch nie wieder sagen lassen, was meine Pferde brauchen, und was nicht. In diesen drei Jahren Pensionstall kam mehr Schaden zustande, als in all den Jahren drumherum! Es ist aber auch alles drinnen so: alles läuft super bis hin zur völligen Katastrophe! Macht das Leben aber auch interessant! Und es gibt immer was zu erzählen! |
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#16 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.913
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...für jedes Jahr der Pferdehaltung in Eigenregie haben wir bauliche Veränderungen durchgeführt bis zum heutigen Ergebnis...ganz zu Anfang hab ich mein Rauhfutter bei meinem Nachbarn gelagert und hatte über den Boxen eine Art Kriechboden den wir dann eine Seite mit Stroh und andere Seite mit Heu vollgepackt haben...irgendwann sagte mein TA das die Deckenhöhe in den Boxen zu niedrig sei und sich somit die Luft sich staut und das Stallklima zu Hustenreiz führt...Decke haben wir rausgerissen Heu und Stroh blieb bei meinem Nachbarn...ich mußte aber somit alle 2 Tage mit ner Schubkarre bewaffnet rüber um Heu und Stroh ranzuschaffen was für ein Arbeitsaufwand...dann alles mit Plane abdecken und und...es hat mich genervt aber ich war noch Jung und dachte das hält dich fit...dann haben wir den Carport abgerissen und eine massive Garage gebaut,das Dach verlängert und rüber zum Pferdestalldach gezogen und den Unterschlag vor den Boxen auch weiter vorgezogen...nun hab ich ein Heulager wo ich 28 große Quaderballen Heu unter liegen hab und 3 große Quderballen Stroh...habe überall Licht und davor kann es Kuhscheiße regnen,ich kann völlig im trocknen meine Arbeit in den Boxen machen und die Jungs stehen davor auch im trockenen...aber bis ich da angekommen war hat es gedauert,seit gut 4 Jahren habe ich das erst so...
Hat jemand Kniffs,Tricks die die Pferdehltung in Eigenregie erleichtert oder vereinfacht? ...ich bin trotzdem nicht die Geißel meiner Pferde und wenn ich im Urlaub bis um 9 Uhr schlafe(so wie Heute geschehen)dann bekommen sie ihr Heu ebend später...sie haben Paddockboxen und können sich ausreichend bewegen...wenn wir irgendwohin eingeladen sind dann übernimmt entweder meine Tochter die Pferde oder sie kommen ebend früher rein und haben dementsprechen Rauhfutter zur verfügung....das war nicht immer so meine denkweise,das mußte ich auch erst erlernen das es nicht punkt genau jeden Tag zur gleichen Zeit in die Boxen geht...das ich nicht eher aufstehe weil die fressen wollen und am Hungertuch und schaden tut es beide bis heute nicht ...
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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#17 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.519
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Paddockboxen hätte ich auch gerne, aber das geht bei uns nicht. Die Gebäude stehen so, dass da einfach kein Platz zwischen ist.
Offenstall wollte ich auch immer mal haben, aber dann wären sie so weit weg und ich müsste ewig durch den Matsch laufen, um zum Stall zu kommen. Na, ewig vielleicht nicht, aber mehr als die paar Meter (auf Verbundpflaster) jetzt. Wenn ich andere Ställe sehe, denke ich manchmal, dass meins alles Murks ist. Das stimmt aber nicht, es ist halt nur anders. Ich schlafe auch manchmal bisschen länger und solange ich mich nicht blicken lasse, ist Ruhe im Stall. Länger als 8 oder halb neun schlaf ich eh nicht. Wir haben auch im Laufe der Jahre immer mal wieder was verändert. Manchmal bin ich so`n bisschen betriebsblind, lauf meinen Stremel ab und könnte es leichter haben. Früher hatte ich kleine Ballen Stroh auf dem Boden, Silage draußen auf dem Hof , abgedeckt. Dann haben wir umgebaut, Ställe weggerissen, eine Halle gebaut. Keine Reithalle, sondern sowas wie eine Scheune. Der Kuhstall wurde Laden und Zerlegung, Boden wurde Cafe (ja, hatte ich auch mal). Ich bekam große Ballen Stroh , die in der Halle lagern. Silage auch. Das änderte sich wieder, ich nahm Heu und hatte weniger Feuchtigkeit im Stall. Riecht auch besser, finde ich. Vieles habe ich vergessen und neige dazu, anzunehmen , es wäre immer so gewesen wie jetzt. Finde ich ganz interessant, was mir so alles einfällt. |
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#18 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.804
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Zitat:
Man kann einfach nicht alles haben. Ich persönlich würde da eine saubere, anständige Boxenhaltung manch zermatschtem Offenstall vorziehen. Hat alles Vor- und Nachteile. Und ich nehme an, Deine Pferde stehen nicht den ganzen Winter ausschließlich in der Box. Ich hätte meine Koppeln auch lieber am Haus. Geht aber halt nicht. Früher hatte ich die Koppeln direkt neben dem Offenstall, hatte dafür aber einen Kilometer Fahrtweg. Dann ist mir heute lieber. Wir sind auch ständig am optimieren. Das letzte Projekt war, den Freßplatz zu überdachen. Mein Mann wollte das unbedingt so, gut...haben wir gemacht. Ich hab jetzt nen Hexenschuß und tierische Schmerzen in der Schulter, Männe hat Kreuzweh, aber die Pferde stehen im Trockenen. Bin gespannt, was als Nächstes kommt.
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#19 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.519
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Ich hab ja heute bis 18 Uhr Dienst im Laden und war gerade mal draußen, um meinen Mann was zu fragen. Was machte er ? Er hat Haken an zwei Boxentüren angebracht, damit ich die nicht mehr mit einem Gurt sichern muss. Es sind Schiebetüren aus Holz und Conrad schiebt seine und die Nachbarbox immer schön auf. Er spaziert dann rum, ärgert die anderen und macht dummes Zeug. Also hab ich immer so einen Anbindegurt um den Balken, der nach oben geht, drum gemacht, damit er`s nicht mehr aufschieben kann. Seit drei Jahren? Mindestens !! Das ist so typisch für mich : irgendwann mal eine Notlösung gefunden, nach dem Motto "gut, das geht erstmal" und dann immer so weiter gemacht, gar nicht gemerkt ! Völlig schmerzfrei.
@Pintopower Nee, stimmt, man kann nicht alles haben. Meine Boxenhaltung mit täglich Koppel von morgens bis abends (oder bis dunkelwerden, manchmal bei Schei..wetter auch kürzer) ist schon gut. Die Boxen sind sauber und luftig. Matschige Stellen bei Offenstallhaltung lassen sich sicher nicht immer vermeiden, aber es gibt schon herbe Unterschiede. Bei manchen ist es echt eine Unverschämtheit, dass sie ihre Löcher Offenstall nennen.
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#20 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
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Heute abend wieder die Pferde rein, diesmal im Trabe !! "Hast Du eigentlich auf keinem ein Halfter drauf"? fragt mein Mann "Nö, wieso"?
"Die rennen so ".. Kein Problem, oben am Stall sortierten sie sich alleine, nur der "kleine" Conrad ,die alte Schissliese, brauchte noch zwei Anläufe , um die knirschende Box zu betreten. Die erste Nacht auf den Holz-Pellets war übrigens unspektakulär, ich berichte nochmal später. Ach, es ist doch schön, dass sie nachts wieder drinnen sind. ![]() ![]() ![]()
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