100 tolle Preise - Leserwahl plus CAVALLO Trophy - im Wert von 28.000 Euro Verladen ohne Stress: Wann Pferde zicken oder einsteigen Sättel: Sind Sie zu breit? Warum der Rücken wenig Druck aushält Pferd und Hund: Erst Zoff dann Liebe Wie Reiter-Hilfen besser wirken: Treiben Sie lieber leicht Futter: Hafer, Mais, Müsli - Stärken und Schwächen der Kraftspender Gräser-Check: Welche Gräser sind gesund, welche giftig?
|
|||||||
| Galerie | Forum | Hilfe | Benutzerliste | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#1 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.03.2010
Beiträge: 289
|
Hallo!
Ich schreibe das hier mit Hintergedanken. Unser Willi ist gestorben. Willi war ein schönes, gesundes Meerwutzchen von jungen 4 Jahren! Sein Ende kam ganz plötzlich: Am Freitag morgen hab ich die Pferde gefüttert und den Meeries, die in einem Meerschweinchenhaus von 12 qm am Stall wohnen, Salatreste gebracht. Ich war etwas schockiert, Willi lag paltt in der Ecke, hat gekrampft und sein Maul war voller Schleim, die Nase war frei. Ich habe ihn hochgenommen, und es war, als würde ich ein Wollknäul hochnehmen, null Reaktion, und Willi war nie zahm! Ich hab dann versucht, ihm per Spritze etwas Wasser einzuträufeln, aber das Maul war quasi tot! Hmm, dann die Gedanken:Tierarzt??? Nee, im Grunde stirbt er bereits! Man soll sie ja dann trennen...hab ich aber auch nicht getan, da die anderen immer wieder zu ihm sind und geschaut haben. Freitag abend immer noch dasselbe: Willi krampft ab und zu, es kam schon keine "Kotze" mehr, aber er lag nach wie vor so da! Ich habe nur noch geschaut und nichts mehr tun wollen! Um ein Uhr nachts war ich nochmal da, da hatte er es noch bis in eine der vielen Hütten geschafft, er hat noch etwas gelebt, aber es waren die letzen Minuten...Dann war er tot! Ich habe mich geweigert einen TA zu konsultieren, da ich gesehen habe, dass er an sich nicht mehr da ist. Ich habe in vielen Foren gelesen, und es kam immer auf das selbe raus. Der Tod wurde durch den TA nur verzögert, aber nicht aufgehalten! Gestern Nacht kam auf RTL ne Reportage: Aus Liebe zur Gier-wenn Tieärzte pfuschen...Ich habe sie nicht gesehen, und nach dem Text scheint es auch nicht das zu sein, was ich so erwartet habe! Hat das wer gesehen? Um was ging es da? Warum kommt das so spät? Ich habe keine Angst davor, wenn TAs pfuschen, ich habe Angst davor, wenn sie zu genau sind! Wenn sie meinen retten zu müssen, was nicht mehr zu retten ist! Wenn Diagnostik und Therapie dem Tier nicht mehr nützt! Dem Willi hätte nichts mehr geholfen. Man hätte ihm aber den Todeskampf erleichtern können...Ihm, oder uns...wem auch immer... ABER: Ein Tier in Mitten des Sterbeprozesses an einen fremden Ort transportieren? Ohne Gefährten? Ohne Hoffnung? Ich hätte es getan...wenn ich sicher gewesen wäre, die TA hätte ihn einfach eingeschläfert! Aber das konnte ich nicht sein! Zumal der Hund meiner bekannten auch nach dem nierenversagen nicht einfach eingeschläfert wurde...da wurden jeden Tag Infusionen gelegt für 30€, er bekam 5 Sorten Medikamente. Alles nur, um den Tod hinauszuzögern, einen endlos langen Tod, in dessem letzen Monat der Hund nur noch liegend transportiert werden konnte und gar nicht mehr aufstehen konnte... Ein Leben und ein Ende für den Menschen und in dessen Diensten??? Wo ist moralisch Schluß, und wo offiziell anerkannt? Was bedeutet austherapiert? Gibt es Sachen, die nicht therapiert werden können? Wie bei Willi? Leute, ich habe ein Kind zur Welt gebracht, und ich denke, seither kann ich wirklich differenzieren zwischen den unbedeutenden kleinen Wehwehchen und den großen Schmerzen, die da sind, aber doch nicht so ganz realisiert werden... Willi starb im Keise des Rudels....was wäre gewesen, wenn man ihn halbtot zum TA gebracht hätte? Gut? Schlecht?! Was meint ihr? TA, oder Lauf der Dinge? Sterbehilfe oder im Kreise der Freunde sterben? |
|
|
|
|
|
#2 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.04.2011
Ort: Naumburg / Sachsen-Anhalt
Beiträge: 526
|
Unser Beileid zu deinem Verlust.
Wie und wo sterben...sterben lassen ist schwer zu beantworten. Bei halbtot und schmerzen und du weist das, dann TA, anderst ist es wieder bei alten Tieren, wo du ihnen den nahenden tot nicht ansiehst, dann doch im kreis der Freunde oder Herde oder Rudel...wie auch immer. So oder so, Tiere gehen lassen ist nunmal schwer.
__________________
HP1: www.gestuetwethautal.de HP2: www.shettygestuetwethautal.npage.de Forum: www.little-ponies.de |
|
|
|
|
|
#3 (permalink) |
|
Benutzer
Registriert seit: 26.12.2008
Ort: Wuppertal
Beiträge: 51
|
Ich frag mich echt was ihr für ein schlechtes Verhältnis zu euren TA habt und warum ihr euch nicht traut den Mund aufzumachen.
Egal was bisher war. Bei jedem TA und bei jedem Tier wurde besprochen was ist, was kann gemacht werden, wie sind die Chancen. Die Entscheidung habe letztlich ich! getroffen. Natürlich kann ein TA das Einschläfern verweigern, wenn er 100% sicher ist, dass das Tier wieder wird. Bei so kritischen Sachen tut das aber keiner. Sowas kann man auch vorher mal mit seinem TA besprechen und sich im Zweifel einen anderen HausTA zulegen wenn die Meinungen da gänzlich auseinander gehen. Ein Tier "verrecken" zu lassen, sorry, da hab ich kein Mitleid mit. Der TA macht auch Hausbesuche und schläfert ein. |
|
|
|
|
|
#4 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.03.2009
Ort: Meck-Pomm
Beiträge: 185
|
Es tut mir leid, dass euer Willie gestorben ist - aber ich benutze jetzt ganz bewusst nicht das Wort "Beileid" - weil ich meine, das sollte dem Verlust eines geliebten Menschen vorbehalten bleiben.
Wenn ich auch noch so viel Empathie für all meine Vierbeiner empfinde - sie haben doch eine andere Bedeutung für mich als geliebte Mitmenschen. Und dass Fiffie das auch so sieht, schlussfolgere ich aus ihrer - für mich völlig richtigen - Handlungsweise dem sterbenden Tierchen gegenüber. Allerdings bin ich froh, dass ich einen TA habe, dem ich da völlig vertraue. Ich bin sicher, dass er mir keine unsinnigen teuren Therapien für moribunde Patienten aufschwatzen würde - er hat auch so genug zu tun ....
__________________
"Das schönste aller Geheimnisse ist es, ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen!" (Mark Twain) |
|
|
|
|
|
#5 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.519
|
@Fiffie
Du hast sicher richtig gehandelt. Es wäre nicht gut gewesen, Willi noch wo hinzubringen. Wegen eines Meerschweinchens läßt man den TA wahrscheinlich nicht kommen, oder? ich hab keine, aber ich denke mir das so. Zu meiner Kleintierärztin wäre ich wohl gefahren mit einem "Willi" im Karton, aber Du hast anscheinend nicht so den rechten TA ? Die Diskussion, die Du anschiebst finde ich interessant und wichtig, denn letztlich sehe ich das auch so : da wird behandelt ohne Ende , weil Leute sich nicht trennen können oder weil neue medizinische Apparate genutzt werden müssen (waren ja teuer) oder warum auch immer. Es gehört Mut dazu, zu sagen, jetzt ist Ende. Ich habe zum Beispiel mit meinem TA vereinbart, dass meine alten Pferde natürlich behandelt werden wenn was Akutes ist und auch wenn eine große Chance auf Heilung/Besserung besteht, aber bei schwerwiegenden Erkrankungen ist Schluss. Das haben wir schon mal so "vorab" besprochen, weil ich nicht in einer Ausnahmesituation womöglich in eine Diskussion geraten möchte. Es wird natürlich von Situation zu Situation entschieden und ich kann jetzt nicht sagen, wann was für eine Erkrankung die Entscheidung beeinflussen wird, aber es war mir wichtig, die Dinge schon mal anzusprechen und mein TA kennt meine Einstellung. Wir klagen immer, dass heute jeder Mensch gerne 90 Jahre alt werden muss, egal an wieviel Schläuchen er hängt. Wenn er sich denn quält und nicht sterben darf, sagen wir, ach , ein Tier darf man erlösen , ein Mensch muss sich quälen. Stimmt, das muss er, warum treffen wir dann nicht für unser Tier die Entscheidung, dass es das nicht muss? Ich stand heute vor einem Jahr vor der Entscheidung, ob ich mich quälen muss und habe mich dagegen entschieden. Ich wusste nicht, ob ich eine schwere OP überleben würde und wenn ja, wie`s dann weitergeht. Drum hab ich vorher paar Dinge geklärt. |
|
|
|
|
|
#6 (permalink) |
|
Benutzer
Registriert seit: 06.01.2012
Beiträge: 35
|
oh ja schweres thema ich für meinen teil habe da einen entschluß gefasst wie es dazu kam
1. geschichte ich hatte eine rentnerherde bestehend aus vier eigenen tieren und einen untersteller die waren auf einer großen koppel ungefähr 2km von unserem hof entfernt untergebracht da ich auf dem hof nur hengste hatte und ein ständiges kommen von neu pferden ,trainnig und gehen die friedliche herdengemeinschaft der tiere gestört hätte. eines abends kam ich nach hause und fand in meiner küche zwei völlig aufgelöste menschen vor (die besitzerin des unterstellers u. ihren freund meinen fahrwart) ich fragte nach was passiert ist und bekam nur ein aufschluchzen brauchte nee geschlagene stunde um überhaupt zu erfahren das das pferd sich wohl ein bein gebrochen hätte sofort war ich trotz 14 stunden autofahrt hell wach ja wo ist das pferd wer hat die dia.gestellt schluchs das pferd is noch auf der koppel der tierartzt war noch nicht da wann ist das denn passiert heute nachmittag (es war schon nach mitternacht) hallo wie seit ihr denn drauf habt das tier da einfach stehen lassen ohne abklärung ohne es zumindest in die nähe zu holen oder bei ihm zu bleiben und gegebenenfalls für sofortige erlösung zu sorgen der geht nicht auf den hänger war die einzige antwort und ich war kurz vorm ausrasten da die vorhandene letagie und das abrutschen in die eigene trauer eine handlungs unfähige truppe mir fast das blut zum kochen brachte ich fuhr zur wiese und konnte im dunkeln genau das ausmachen was ich schon vermutete die herde stand im unterstand dicht gedrängt und das besagte tier stand weit abseits ganz alleine ich beschloss mir an hand der tatsache das es für mich alleine nicht möglich war abhilfe zu schaffen bis zum morgengrauen zu warten um dann mit tatkräftigen leuten das tier auf einen hänger zu bekommen um dann zum ta zu fahren und zu schauen ob pferdehimmel oder nicht mit vier mann hoch und schweren geräten rückten wir im morgengrauen an ich kannte das tier nicht so gut und war da auf die aussage der besitzterin angewiesen um so ärgerlicher war ich als ich feststellte das das tier sich anstandslos von mir auf den hänger führen ließ wärend "frauchen" heulend unter dem baum saß und immer wieder jammerte er soll in meinen armen sterben mehr brachte ich nicht aus ihr heraus und schaltete auf resulut so jetzt is er auf dem hänger und ich fahre mit ihm in die klinik sagt der ta es is reperabel dann werden die erforderlichen massnahmen eingeleitet ist es nicht zu regulieren dann fahre ich gleich weiter zum schlachter (bei mir is das nochmal ein besonderes thema) mein ta musste erstmal einen kübbel voll schimpfwörtern über sich ergehen lassen als ich bei ihm an kam bis er mir darstellen konnte warum er am vortag nicht sofort erschienen ist " schluchz mein pferd steht nur auf drei beinen und ich weiß nicht warum schluchz" ja habe grade hier einen schwierigen fall kann nicht sofort weg is das bein geschwollen "schluchs nein "ja dann auf den hänger und in die notbox und eventuell kühlen wenn keine linderung zu sehen is mich wieder anrufen.... bis du angerufen hast kam nichts mehr?! oh gott wieder fing mein blut an zu broddeln das tier wurde auf dem hänger untersucht und an hand der rön.bilder stellte man einen spliterbruch im wurzelgelenk fest mein ta sagte zu mir bei dir weiß ich das ich nicht diskutieren muß was jetzt sinn macht bei der besitzterin stände ich jetzt vor einem problem klar kann man versuchen es zu heilen nur das tier ist 24 jahre und die heilungsschance 10% das müßte ich ihr sagen und ab dann besteht die wahrscheinlichkeit das das tier noch länger leiden muß und ich am ende als halsabschneider da stehe die moral von der geschichte "so wie du in den wald hinein ruftst so schalt es zurück" ups für die zweite geschichte is jetzt keine zeit mehr vielleicht später lg
__________________
Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das,was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. John Ruskin Geändert von fiona (10.01.2012 um 10:38 Uhr) |
|
|
|
|
|
#7 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.029
|
@fiffie
tut mir sehr leid um deinen willi. ich habe die reportage gesehen, da ging es um folgendes: 1. abhängigkeit der tierärzte von der futtermittelindustrie - es werden oftmals nur produkte eines einzigen herstellers angepriesen (im gegenzug für finanzielle unterstützung des herstellers), alternativen wie barfen werden abgelehnt bzw. es wird gar nicht erst darauf eingegangen, hier wurde das fest gemacht an einem älteren hund, der seit jahren an chronischem durchfall leidet 2. eine verpfuschte hüftoperation nach verkehrsunfall bei einem hund 3. ein kranker bobtail, bei dem in der klinik dem besitzer nur vorgeschlagen wurde, entweder eine teure op durchzuführen oder den hund gleich zu erlösen, auf alternative heilmethoden wurde nicht eingegangen, der besitzer hat sich dann selbst schlau gemacht und seinen hund entsprechend behandeln lassen mit einem fall wie deinem hatte die reportage jetzt nichts zu tun, insgesamt war das jetzt auch nicht so spannend und informativ, sondern eher oberflächlich. warum das so spät gesendet wurde, weiß ich nicht, da war nichts wirklich brisantes dabei. ich für meinen teil würde immer und sofort meine tierärzte konsultieren, sowohl beim hund als auch beim pferd, da ich in der glücklichen lage bin, in beiden fällen tierärzte zu haben, die mich nicht abzocken wollen und ehrlich zu mir sind. diagnosen und prognosen sind mir wichtig, um dann wirklich zu entscheiden, was ich letztendlich mache. |
|
|
|
|
|
#8 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.03.2010
Beiträge: 396
|
Hallo Fiffie, ich habe auch vor ein paar Jahren mit meiner Katze einen Haufen Geld in der Tierklinik ausgegeben und letztendlich mußten wir sie am Abend erlösen. Sie lag morgens mit gelähmten Hinterbeinen da. Leider war meine Haustierärztin in Urlaub, sonst wäre das anders gelaufen.
Ich würde es heute so machen, daß ich mein Tier zum TA fahre und es einschläfern lasse. Wenn der TA mir noch irgendwelche vergeblichen Theapieversuche aufschwatzen will, nehme ich mein Tier mit und fahre zur nächsten Adresse. Ich maße mir an einschätzen zu können, wann mein Tier sterben wird und wann Anlaß zur Hoffnung gegeben ist. Ich denke, Willi hat nicht lange gelitten, insofern fand ich das jetzt okay. Wenns jetzt tagelang gedauert hätte, wärst du vielleicht doch zum TA zum Einschläfern gefahren. |
|
|
|
|
|
#9 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
|
Also ich kann mit meinem TA jederzeit reden, und ich als Besi weiß besser als jeder TA wann Schluß ist, denn ich kenne das Tier. Was ich gruselig finde ist allerdings die Geschichte von Fiona.
Was mußte das arme Tier da leiden! Das ist ein Notfall! Auch ein TA kann schon über abtasten feststellen, wo evtl das Problem liegt! Mußte man das arme Ding noch sinnlos durch die Gegend fahren wenn es schon daheim hätte einschlafen können????? |
|
|
|
|
|
#10 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 1.150
|
Tut mir leid um Willi! Ich hätte ihn mit diesem Zustand aber schon Freitag mittag einschläfern lassen. In diesem Zustand wär ihm der Transport in einem weichen, warmen Korb egal gewesen, und er hätte sich nicht weiter gequält. Ich bin da mittlerweile mit meinem alten TA auf einer Wellenlänge. Er hat mir mal ein Meerli nicht einschläfern wollen, nachdem es auch ungeklärte innere Probleme hatte und nach über einer Woche mit täglich TA nur deshalb überhaupt noch lebte, weil ich zwangsernährt habe. Trotzdem, ich merkte ja, es wird immer schwächer und kann einfach ncihtmehr. TA meinte, nein, wir geben nicht auf. Eine Stunde später ist es dann zuhause gestorben. Da hab ich wutentbrannt den TA angerufen und ihm das mitgeteilt! Seitdem diskutiert er nicht mehr mit mir, wenn ich mit einem Meerli komme und wir ein paar Tage versucht haben und es immer schlechter wird statt besser. Wenn ich da sage, jetzt hören wir auf, dann hören wir auf. Der kommt dann sogar zu mir nach Hause. Weil ich dann nicht vor allen Leuten in der Praxis Rotz und Wasser heulen muss... Nach meiner Erfahrung mit meinen Meerlis habe ich sie zu 50% mit viel Mühe und Zwangsernährung durchgebracht, wenn sie was hatten. Allerdings eben nur die Hälfte. Und so wie Willi aussah, war da was ganz gravierendes im Busche, sieht mir aus wie eine Vergiftung. Da kann man wahrscheinlich eh nicht viel machen. Die meisten TAs sind auch nicht wirklich Meerli-Spazialisten, habe ich festgestellt...
Ich habe heute gerade eben feststellen müssen, dass mein jüngster und gesündester Wellensittich plötzlich unten sitzt und krampft - vor drei Stunden war die noch topfit!!! Keine Ahnung, was da los ist. Aber das Vögelchen lass ich in Ruhe. Denn der TA kann da eh nichts machen. Und hier ist der Transport dann wirklich Stress, der schon alleine zum Tod führen kann! Bei meinen Katzen und Pferden und auch unseren Hunden daheim bei meinen Eltern, da sieht das anders aus. Da kämpfe ich, koste es was es wolle. Bei diesen Tieren können auch die TAs viel mehr tun als für ein Meerli oder einen Vogel. Wenn der Haus-TA überfordert ist, fahren wir in die Klinik, sofort. Haben wir alles schon mehrfach durch. Wenn die einem da natürlich sagen müssen, Katzenleukose im Endstadium (Micky war eine Straßenmiez, die dann bei mir noch zwei schöne Jahre hatte) oder bei meinem alten Fips vollständiges Nierenversagen - tja, dann kann man nur noch im Interesse des Tieres entscheiden. Ich habe heulend da gestanden in der Klinik und bei beiden Miezen jeweils sofort einschläfern lassen. Micky hatte Schmerzen, und als dann beim Fips die Diagnose mit den Nieren kam und dem katastrophalen Blutbild, der hätte noch maximal eine Woche zu leben gehabt bis zum Multiorganversagen. Es ging ihm aber schon nicht mehr wirklich gut, das merkte ich ihm an, deshalb war ich ja in der Klinik. Der arme Kerl war 15 Jahre, da wollte ich nicht warten, bis ihn die nicht abgebauten Stoffwechselgifte langsam vergiften und er innerhalb einerWoche auf Raten krepieren muss... Auch bei Pferd Dallas haben wir die OP des Tumors im Kopf mit 26 Jahren noch gewagt. Und ihm damit noch zwei schöne weitere Jahre geschenkt. Aber dann bekam er tagelanges heftiges Nasenbluten, der Tumor war wieder da und hatte richtig was zerstört in dem Kopf, udn er wär mir verblutet, hätten wir ihn nicht eingeschläfert - man muss halt die schwere Entscheidung treffen, wann ist es soweit und es geht nicht mehr... So, jetzt geh ich nach dem Welli schaun... |
|
|
|
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Unser Weihnachtsmärchen | Schecki | Lesergeschichten | 7 | 30.12.2011 13:56 |
| Wo geht unser Geld hin ? | sakura | Anderes | 2 | 15.04.2010 20:16 |
| So funktioniert unser Forum | Janine | Fragen und Antworten | 0 | 28.05.2008 12:11 |
| Unser Magazin | Trib. | Anderes | 16 | 12.10.2005 20:25 |
| unser kleines treffen | cannondale_fahrer | Anderes | 24 | 05.02.2005 11:29 |