Problem ist, dass es hier um ganz viel Geld geht und für viele von uns um mehr Geld, als wir jemals zur Verfügung haben werden. Und es gibt es genügend Menschen gibt, denen das auch noch imponiert. Für die einen ist Reiten eine Freude, eine Passion oder vielleicht sogar ein Lebensinhalt, den man mühevoll mit normaler Arbeit finanzieren muss und für andere ist Reiten eben ein Geschäft, das sich rechnen muss. So sind die Zeiten eben und so war es wohl schon immer. In der Dressurreiterei wird es immer das Dilemma zwischen ihrer eigentlichen Aufgabe und dem Zurschaustellen von Ausnahmeerscheinungen geben. Das bringt der Leistungswettkampf auf Turnieren mit sich. Aber das Reiten ist auch Bestandteil unserer Kultur und richtig verstanden eine Kunst, eine hohe Form der Kommunikation zwischen Mensch und Tier, denn reden kann man nicht mit Pferden, aber man kann sehr wohl merken, wann es diesen gut geht und wann nicht. Es ist sehr schade, wenn der Leistungsdruck Ursache dafür ist, dass Reiter und Pferd nicht mehr zueinander finden. Reitlehrer empfehlen ihren Schülern normaler Weise, dann immer einen Gang zurück zu schalten und die Grundlagen zu festigen, so daß alles wieder zusammen passt.
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