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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 166
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Hallo,
wie stellt man ein Stallhalfter (Anbinden zum Putzen) korrekt ein? Ich hab letztens eines gehen, das war sehr 'lang' eingestellt. D.h. der Nasenriemen hing direkt an den Nüstern. Ich wuerd es aber so einstellen, dass es ca 2-3 Finger breit unter dem Backenknochen (keine Ahnung wie der richtig heisst) liegt. Oder ist das eh egal weil das Pferd nur kurz das Halfter trägt - oder ist es evtl sogar sicherer zum Führen, da ich quasi auf der empfindlichen Stelle 'Zugriff' hab. Gruessle, Tine |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.029
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auf keinen fall sollte das halfter zu tief eingestellt sein. der nasenriemen sollte immer auf dem nasenrücken dort liegen, wo der knochen ist. weiter unten ist knorpel, das ist eine empfindliche stelle, an der der nasenrücken brechen kann, wenn zuviel druck drauf kommt.
dann darf das halfter nicht einschnüren, sollte aber auch nicht zu locker sitzen, um die gefahr des hängenbleibens zu verringern. ich schnalle gar nicht groß an meinem halfter rum. das ist einmal eingestellt, sitzt und lässt sich problemlos an- und ausziehen. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.804
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Schließ mich @slider@ an.
Ein tiefsitzendes Halfter ermöglicht beim Führen größere Einwirkungsmöglichkeiten Deinerseits, hervorgerufen durch Schmerz an den "empfindlichen" Stellen. Beim Anbinden und auf der Weide stellt es jedoch größtes Verletzungsrisiko dar.
__________________
Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 1.150
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Wieso, die beiden sind sich doch einig??? Und ich schließ mich auch an - wer so ein tiefsitzendes Stallhalfter draufhat, der hat keine Ahnung. Die meisten, die so rumrennen, haben das doch niemals aus Absicht so verschnallt, sondern einfach aus Dummheit! Die sind sich einfach nicht bewusst, was das für Schaden anrichtet, wenn sich ein Pferd in so ein Halfter mal richtig reinhängt. Meine Kleine hing schon mal drin in ihrem Halfter. Welches gottseidank korrekt, eben zwei Finger unterm Jochbein, verschnallt war. Sie hatte damals so getobt, dass sie sich den Nasenriemen des Halters bis auf den Knochen unter die Haut gejagt hat. Die Narbe hat sie heute noch. Wenn ich mir vorstelle, dieser Zug hätte weiter unten auf dem Knorpel eingewirkt - aua!!!
Es steht doch nicht umsonst auch bei jedem gebisslosem Zaum IMMER dabei, dass man die bloß nicht zu tief einstellen darf - aus demselben Grund. |
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#6 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.913
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Zitat:
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 166
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Naja, was mach ich denn, wenn das Halfter 'absichtlich' so tief eingestellt wurde um groessere Einwirkmöglichkeiten zu haben? Das meinte ich mit 'pro'.
Ich werd es trotzdem Mal ansprechen..... Und genau: Jochbein - nicht Backenknochen.... (ist doch das gleiche, oder?) Gruessle, tine |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.804
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Zitat:
@Tinchen2@ ich meinte das ironisch. Also dass man es absichtlich so einstellt, um sein Pferd besser unter Kontrolle zu haben, anstatt es einfach entsprechend zu erziehen.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.029
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@tinchen
die einwirkung mit einem normalen stallhalfter ist ohnehin eingeschränkt und ich würde nie ein normales stallhalfter so tief einstellen und eine verletzung riskieren. wenn man mit einem halfter eine verstärkte wirkung erzielen möchte, sollte man dann doch eher zu einem der spezialhalfter von monty roberts oder m. geitner greifen. und auch das sollte nur eine kurzfristige lösung zur korrektur unerwünschten verhaltens sein, kein dauerzustand. ziel muss immer sein, ein pferd mit einem normalen, richtig verschnallten stallhalfter händeln zu können. und daran muss man arbeiten. |
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