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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo,
und zwar wollte ich wissen wie ihr eure Jungpferde auszieht/aufziehen würdet. Bei uns stehen derzeit zwei Jungpferde(wurden hier geboren). Stehen schon immer in einer Alters-/Rasse-/Geschlchter(Suten+Wallache)gemischten Gruppe und ich finde das gut so! Wenn ich mal in die Verlegeheit komme ein Jungpferd aufzuziehen dann nur so. Mit ein-zwei Speilkamraden in einer gemischten Herde! Das ist das natürlichste, denke ich! Leider läuft es ja meist so ab, dass Jungpferde auf eine Wiese mit 10 anderen Jungpferden verbannt werden und da 3 Jahre bleiben und vor sich hin wachsen... Ist für mich persönlich nicht die Beste Variante! Wie seht ihr das?
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Ich bin da um zu provozieren, zum nachdenken! Eine kleine Homepage über mich und mein Pferd: |
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#2 (permalink) |
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Gesperrt
Registriert seit: 15.05.2009
Beiträge: 474
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Hallo!
Bei meinen Pferden, Jungpferden und Fohlen ist es so, wie du es beschreibst. Alle bleiben in einer großen Herde mit Pferden aller Altersklassen und auch Größen. Nur die Hengstfohlen müssen aus der Herde dann raus und kommen zu meinen anderen Hengsten, aber mittlerweile auch 2 und 5. Ich denke, dadurch wird die Sozialstruktur besser an die Fohlen weitergegeben. Sie lernen das komplette Herdenleben. Es ist doch faszinierend, wie das Fohlen der Leitstute sich behauptet und als Jährling so einige alte Hasen in der Rangordnung überholt hat. Wenn es räumlich machbar ist finde ich das wirklich das Beste. |
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#3 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 01.01.2009
Beiträge: 597
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Es ist einfach eine Platzfrage...unsere Hengste sind 4,6,8 und 10 Jahre und stehen auch zusammen....nun haben wir das Problem das der Ranghöhste und auch älteste unseren 8 jährigen fast tot gemacht hätte weil die Koppel gerade für Hengste zu klein ist wenn sie da in Robusthaltung stehen und sie sich nicht ausweichen können oder eine Rückszugsmöglichkeit haben.
Wenn man genug Platz hat ist es das beste wenn Hengste untereinander aufwachsen und Stutfohlen oder junge Wallache in einer großen gemischten Herde....wäre in der Natur auch nicht anders(gut da gebe es keine Wallache9 was das Alter angeht. LG Juliane |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hengsthaltung ist ein Fall für sich und klar -die Junghengste müssen raus. Wir setzen im September die Fohlen gemeinsam ab, meist tun wir einen erwachsenen Wallach als Onkel dazu. Im darauffolgenden Mai gehen die Jungstuten zurück in die Herde -um eben von dem sozialen Gefüge zu profitieren, die Hengste bleiben separat.
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www.gestuet-centauro.de |
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#5 (permalink) |
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Moderator
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Meine beiden Jungs stehen leider ohne älteres Pferd in ihrer kleinen 2er Gemeinschaft.
Ich hätte gerne noch ein älteres Pferd als "Lehrmeister, Onkel,Tante" War aber in letzter Zeit nicht drin. Ist sicher nicht optimal, bin aber froh, daß sie wenigstens zu zweit sind.
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Sandra Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind. Es ist die Frage, was sie tun müssen, damit wir es glauben. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.03.2009
Beiträge: 509
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Hallo,
ich hab es so gemacht wie Gänseblümchen beschreibt, hat wunderbar geklappt und die wurden von den älteren Pferde sehr gut erzogen. Von den riesigen 1 / 2 / 3jährigen-Herden kommt man langsam wieder ab, diese Haltung ist sehr verletzungsintensiv und Ruhe kommt auch keine rein. Vergleich: eine Kindergartengruppe ohne Kindergärtnerin... Viele Grüße, max-und-moritz
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Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden... |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Schonungen
Beiträge: 33
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Gruppenaufzucht ist schon sehr wichtig, allerdings würde ich sie nicht ganz wegstellen, sondern nach Möglichkeit immer mal wieder rausholen, Hufe aufheben, kurz führen usw. Meistens haben sie viel Spaß dabei, man kann ja auch was suchen, was individuell jedem Jungpferd gefällt. Der eine läuft gern über Stangen, der ander wird am liebsten einfach nur geputzt und der nächste will nur schmusen. Hauptsache, sie haben noch regelmäßig Kontakt zum Menschen, so ist die spätere Ausbildung, ob Reiten, Fahren oder sonstiges für Ausbilder und Pferd stressfreier. Denn es nützt nichts, wenn man dem Fohlen einen wunderschönen Kindergarten beschert, wenn es dann mit 3 oder 4 Jahren aprupt da rausgerissen wird und sofort losarbeiten muss
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 30.06.2009
Beiträge: 28
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aaaalso bei uns werden die fohlen erst mit einem jahr abgesetzt. (weidegang mit mutti zusammen und in der box neben mutti, aber alleine) nach n paar wochen is dann die milchproduktion eingestellt und dann kommen die mamas meistens auf dauerkoppel. die jährlinge bleiben dann noch ein jahr drinne. mit 2 jahren gehen die denn auch komplett raus in eine gemischte gruppe. die hengstfohlen kommen dann mit wallachen auf dauerkoppel. in der zeit wo die fohlen in der box stehen wird immer wieder das wichtigste geübt.von geburt an bis wenn sie komplett rausgehen.
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.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-. Achal-Tekkiner - edelste und älteste Rasse der Welt |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.02.2009
Ort: Oberösterreich
Beiträge: 142
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Hallo,bin auch schwer am überlegen weil Ich auch nur 1Fohlen habe,ein kleines Hengstl,wie Ich es am besten hinbekomme.Mein gedanke ist es Ihn bis zum 1-sten halben Jahr in der Box bei der Mutter zu haben und dann schön langsam Nachts neben die Mutter zu stellen.Nach dieser Zeit weiter mit meinen Wallachen zusammenstelle damit er in die Herde integriert wird.Möchte den kleinen nicht vor dem 2-ten Lebensjahr kastrieren aber das liegt am Pferd selbst wie es sich entwickelt.Als Wallach werde ich dann meine beiden Stuten wieder zu den Wallachen stellen.Hoffe das klappt so wie Ich es mir vorgestellt habe,denn zur Aufzucht möchte Ich meinen Kleinen nicht weggeben.
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