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#31 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
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Beiträge: 1.928
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...ich habe durch Zufall vergangendes Wochenende einen Bericht über EHEC im Fernsehen gesehen...ein Biobauer,der seine KÜhe nur mit Gras und Heu ernährt und kein Kraftfutter fütter um die Milchleistung zu erhöhen wurden deutlich weniger Ehecerreger nachgewiesen als in Kühen die die von "normalen" Bauer sind die mit Kraftfutter gefüttert werden um die Milchleistung zu erhöhen und ich weiß nun auch wie die Sendung hieß lief am 14.6 Frontal 21
im großen und ganzen sind in meinen Augen Biogasanlagen dafür verantwortlich das die Landschaft verschandelt wird weil überall nur noch Mais aus dem Boden sprießt...meine Bauern hier in der Umgebung mähen ihre Wiesen maximal 2 mal evt. 3 mal...die produzieren aber auch zu 99,9% für die Pferdeleute hier das Heu...
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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#32 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.536
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Die Landwirte, die hier Silage machen,die in die Fahrsilos kommt, mähen gerne 4x pro Jahr. Das ist schon ganz schön heftig, finde ich. Das Gras ist dieses schnellwachsende. Da sind möglichst keine Kräuter drin, sondern nur dieses schiere Gras.
Wer Ballensilage macht, mäht 2xpro Jahr. Dieses spät gemähte Gras ist doch das allerbeste für unsere Pferde. Unser ehemaliger Pächter macht das so. Das Heu im großen Rundballen ist DAS Futter schlechthin. Ich hole immmer 4 Stück auf einmal, 3 auf dem Anhänger, einer auf dem Pickup. Damit komme ich für 4 Pferde schön lange hin. Die Tour ist 220km hin und her. Der Ballen kostet glaube ich 20 Euro. Wenn er mal teurer wird, werde ich das auch gern bezahlen. Das ist soo lecker, meine Pferde mögen es zu und zu gern. Die Biogasanlagen verschandeln echt die Landschaft. Noch sehen sie ja ganz gut aus, wo sie neu sind. Aber wenn ich 20 Jahre weiter denke und die so richtig schön abgewirtschaftet sind, na danke. Was soll wohl mit den Dingern passieren , wenn sie keiner mehr betreibt? Es werden ganz sicher auch mal welche pleite gehen. So als Bungalow taugen sie glaub ich nicht...
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#33 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 14.07.2011
Beiträge: 3
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Bei uns in der Gegend ist es genauso. NUr noch Mais, soweit das Auge blickt. Neue Energieansätze und Möglichkeiten sind ja gut, aber warum muss der Mensch immer alles gleich übertreiben und damit eigentlich gute Ideen und Ansatzpunkte ins Gegenteil verkehren? WObei die Frage natürlich nicht einfacher zu beantworten sein könnte; Geld, es geht wieder immer um die Kohle, wenn Gewinne locken bleiben Investoren und skrupellose Vorgehenseisen einfach nicht aus
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#34 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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was mir auch so heute durch den Kopf gegangen ist,da ich mal wieder umgeben bin von Maisfeldern...die Wildschweinpopularität nimmt auch sehr zu obwohl die Maisfelder von Wildzäunen geschützt werden,je höher der Mais wird,um so besserDeckung haben die und zum größten Teil stört die so ein Darht nicht...hier z.B.haben unsere Jägersleute schon arge Probleme die Schweine zu schießen,da sie auch noch verdammt schlau sind...das sag ich unsere Jägern immer wieder,das sie die Schweine austricksen müßen...aber selbst die Jäger sagen,das mit dem Zuwachs der Biogasanlagen die Wildscheine ein leben ins saus und braus führen und die Jagdpächter das nachsehen haben wenn die Schaden machen und dann zahlen dürfen...die kotzen auch schon ab wegen des ganzen Maises...
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#35 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 26.12.2009
Beiträge: 87
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Die EU hat dazu wieder mal ihren Beitrag geleistet:
für die Biogasanlagen (die ja so klimafreundlich sind) braucht es den Mais. Um die Sache den Bauern schmackhaft zu machen, gibts Förderung. Dann beschwerten sich die Jäger wegen der explodierenden Wildscheinpopulation und dass die großen Maisfelder nicht einsehbar und bejagbar sind. Nun fördert die EU Freischneisen auf den Maisfeldern, damit der Jäger da einen Hochsitz bauen und jagen kann. Ich finds klasse.
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Geld allein macht nicht glücklich. Aber es gestattet immerhin, auf angenehme Weise unglücklich zu sein. Jean Marais |
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#36 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.536
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Es ist eine schwierige Geschichte.
Meiner Ansicht nach, hat das Ganze eine gewisse Eigendynamik. Niemand, der eine Biogasanlage gebaut hat , sich dabei satt verschuldet hat, wird freiwillig zugeben, dass es vielleicht doch nicht sooo klasse läuft. Also wird nur in höchsten Jubeltönen über eine solche Anlage berichtet. WAS für eine Rendite!!! DIE will ich auch !! Und dann gab es zumindest hier bei uns keine klare Regelung, wieviele der Anlagen denn eigentlich gebaut werden dürfen . Und wo? Kann jeder? Anscheinend... Wer das Korn für unser Brot liefert? Peanuts, das importieren wir. Dass übermäßig Mais angebaut wird, wird von den Befürwortern der Biogasanlagen einfach abgestritten. Sind wir also alle bisschen blöd und bilden uns was ein. Die Wildschweinpopulation steigt auch ohne den Maisanbau. Vor 20 Jahren hatten wir dank der Grenze zur DDR hier ganz oben in Schleswig-Holstein keine Wildschweine. Seit die Grenzen weg sind , breiten die Schweine sich weiter aus. Sie kommen tatsächlich über den Nord-Ostsee -Kanal. Durch den (aus meiner unmassgeblichen Sicht Die Schneisen im Mais sind hilfreich, einige Landwirte machen das auch schon. Es reicht nicht, rundum alles zu beklagen, irgendeiner muss denn auch mal handeln. In diesem Fall sind mal wieder die Jäger gefragt, die das "gefälligst" zu regeln haben und dann wieder beschimpft werden dürfen. Es ist schon nicht einfach, es allen Recht zu machen, gelle. Übrigens ist das Betreiben einer Biogasanlage sehr arbeitsintensiv. Es ist also nicht so, dass der Bauer sich damit einen lauen Job macht. Wir werden demnächst vom Hegering aus eine Anlage besichtigen und bekommen vom Betreiber , der ein Jagdkollege ist, den ganzen Kram mal erklärt. Aus seiner Sicht, gut, aber interessant wird es sicher sein. |
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