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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 18.06.2010
Ort: Eifel
Beiträge: 91
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Hallo zusammen,
ich habe vor einen barhufigen Haflinger zu kaufen, der die letzten 2 Jahre auf einer Insel gelebt hat und da logischerweise nur auf Sandboden läuft. Ich würde ihn gerne als Barfuß lassen. Wir haben in der Eifel fast nur steinigen Boden. Könnte das ein Problem werden? Wie kann ich ihm die Umstellung leichter machen? Seine sind laut Besitzer relativ robust... Vielen Dank |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Beiträge: 268
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Mit Hufschuhen bei Bedarf und mit kleinen Schritten über lange Zeit (1 Jahr). Der muss sich ja auch an die Berge gewöhnen. Mit HS kann man länger und höheres Tempo reiten, ohne eben nur kürzer und viel Rücksicht nehmen. Der Huf gewöhnt sich dran und stellt sich auch um. Man muss dem Hufhorn nur Zeit geben.
Meine Freundin hatte 2 Trakehner immer barfuß auch in der Eifel. Auch über mehrere Tage geritten. Welche Insel war es denn? |
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#4 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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Zitat:
schließe mich dem an..
__________________
Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Beiträge: 2.190
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Hufschuhe sind gut und schön, ich hab ja auch für alle drei welche. Aber:
Wenn das Pferd gesund ist, die Hufsituation gut, und man gewillt ist, dem Pferd die nötige Zeit zu geben, braucht man sie in der Regel nicht. Wenn der Huf eine gesunde Form hat, das Hufhorn in guter Verfassung ist und das Wachstum stimmt, kann sich der Huf ohne grosse Probleme auf veränderten Boden einstellen. Vorausgesetzt, der Halter ist bereit, in der ersten Zeit (also wahrscheinlich ein Jahr) Rücksicht auf das Pferd zu nehmen. Zuerst damit beginnen, das Pferd auf geteerten Wegen laufen zu lassen. Der harte, ebene Boden regt das Hufwachstum an und fördert den Abtransport von Schlacken. Kieswege sind die Königsdisziplin im barhuf-reiten und sollten erst mit gefestigten Hufen beritten werden. Wenn der Boden schlechter wird, heisst es ausweichen auf die Randstreifen, oder eben absteigen und das Pferd führen. Hufschuhe sind eine gute Sache, sie nehmen dem Huf aber weitgehend die Möglichkeit, sich an den veränderten Boden anzupassen. Ich nutze die Hufschuhe bei meinen Pferden ganz individuell, je nach Untergrund, auf dem ich reiten will. In der Regel gehen sie ohne, nur für besondere Strecken oder lange Ritte bekommen sie die Schuhe an. Ganz wichtig ist dabei natürlich ein kompetenter Mensch am Pferdehuf. Hast du schon einen guten Hufbearbeiter oder musst du dir da erst einen suchen? Nach welcher Methode wurde das Pferd denn bisher bearbeitet?
__________________
Das 11. Gebot: Du sollst den Atomkern nicht spalten |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Beiträge: 268
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Sunny hat recht. Man kann auch ohne HS. Aber wenn man doch mal ab und zu mehr reiten möchte, passen HS ganz gut ins Konzept.
N'ney - da habe ich meine Reitanfänge gemacht. Bis heute der Hit! Kommt er aus dem Stall Junkmann oder woanders her? Jedenfalls bekommst du ein wasserunerschrockenes Pferd! |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 396
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Meine Frage passt zwar nicht genau hierher, es geht aber auch um Barhufe.
Ricky hatte ich mit 4 Eisen übernommen, er läuft jetzt seit über 2 Jahren Barhuf, und es hat ganz gut funktioniert. Im neuen Stall haben wir jetzt die Situation, dass der Wege zum Paddock kleine scharfe Steinchen hat. Also so 2-4 mm mit scharfen Kanten. Der Weg zur Wiese war kein Problem, aber seit er jetzt 3 Wochen tagsüber zum Paddock geht, bohren sich viele dieser Steinchen zwischen Hufwand und Sohle, bzw. in den Bereich der weißen Linie. Hufschuhe sind keine echte Option, da er tagsüber vom Stall hin- und zurückgebracht wird, und keine die Schuhe anziehen würde. Anfangs hab ich die Steinchen vorsichtig rausgeholt. Mittlerweile halte ich es aber besser, kleine Steinchen drin zu lassen, wenn Sie nicht rausstehen: - beim Rausbohren wird das Loch nur größer - in das Loch setzt sich sofort das nächste Teilchen, man gewinnt nur sehr kurze Zeit was Gerade die Vorderhufe gefallen mir nicht mehr so richtig. Ich versuch mal am Wochenende Fotos zu machen. Fühlig geht Ricky (noch?) nicht, wenn er auf einen größeren Stein tritt, merkt man es schon, das halte ich aber für normal. Barhuf ist mir ziemlich wichtig, ich würde dafür auch viel Rücksicht nehmen, Ausreiten einschränken oder nur mit Hufschuhen. Aber den Weg zum Paddock kann ich ja schlecht ändern. Übrigens haben die meisten anderen Pferde 4 Eisen wegen der Steinchen... Hat jemand Erfahrung damit und gute Tipps für uns? Elaine |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Ort: Rhein-Neckar-Kreis
Beiträge: 241
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Zum Grundbeitrag:
Einfach lassen wie es ist u, beobachten wie er sich bei Nutzung verhält. Die Hufe gewöhnen sich sehr schnell daran. Im Notfall kannst du bei größeren Ausritten ja Hufschuhe verwenden. Wenn, dann aber passende. Zu Elaine: Einfach lassen u. bei der nächsten Bearbeitung vorher herausholen, wegen dem Hufmesser. Zu gewissensberuhigung kann man die weiße Linie auch regelmäßig mit Keralit behandeln. Frage? WildPferde leben aif steinigen Böden! Wer holt denen die Steinschen heraus? Rolf |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 1.160
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Wildpferde leben aber nicht täglich auf Rollsplitt! Und auch Wildpferde kriegen sicher Hufgeschwüre. Das sind dann die, die gefressen werden, die siehst Du dann bloß nicht mehr!
Das mit dem Steinchen raus oder nicht ist so ne Sache. Einerseits gräbt man die Löcher immer tiefer, das Problem hab ich auch. Unsere Herden stehen nämlich im Winter direkt auf solchen Schotterpaddocks, das ist Asphaltbruch widerlichste Sorte, was meinst Du, was meine täglich in ihren Hufen haben... Andererseits hatte ich genau wegen solcher Steine schon mehrfach häßliche HGs, und ich habe ja den einen mit dem Riesenproblem und völligem Löcherhuf, seitdem nehme ich HGs sehr, sehr ernst. Deshalb popeln wir die Steinchen doch aus der weißen Linie raus. Allerdings schon lange nicht mehr mit dem Hufkratzer. Ich hab dem Schmied ein paar Nägel abgeschwatzt, mit denen kann man die Steinchen wunderbar einzeln rausholen und muss dafür keine Gräben ziehen wie mit dem Hufkratzer. Trotzdem überleg ich schon, wie lange das mit dem Schotterpaddock noch gut geht, notfalls werd ich sie vom Auslauf nehmen müssen. Nur deshalb beschlagen lassen - kommt für mich nicht in die Tüte. Für unterwegs beim Ausreiten haben wir Hufschuhe an, wenn ich weiß, es ist ne Schotter- oder Splittstrecke dabei. |
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