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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.04.2011
Ort: Naumburg / Sachsen-Anhalt
Beiträge: 526
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Angeregt durch einen Vorschlag in einem anderen Treath, hab ich nun eine Frage.
Wer spritzt Unkrautgift auf flächen, die den Pferden zur verfügung stehen? Was spritzt ihr? Wie lange dürfen die Pferde da nicht drauf? Wie sind eure Erfahrungen?
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HP1: www.gestuetwethautal.de HP2: www.shettygestuetwethautal.npage.de Forum: www.little-ponies.de |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.11.2010
Beiträge: 314
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wir haben das schon gemacht. Wir haben im frühjahr gift gegen JKK gespritzt, weiß allerdings nicht mehr genau, wie das hiess. Mit dem mittel sind auch alle anderen unliebsamen pflanzen wie ampfer, brombeer, hahnenfuss etc. Kaputt gegangen und das gras blieb stehen. Wir haben 4-6 wochen gewartet, bis die pferde wieder drauf durften. Auf der verpackung standen zwar nur 3 wochen, wir wollten aber af Nr sicher gehen. War ne feine sache, haben wir dieses frühjahr zum 2. Mal gemacht und hatten keinen stress mehr mit giftpflanzen.
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.536
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Wir spritzen regelmäßig gegen den großen Ampfer . Das Mittel heißt Starane (vielleicht auch Sterane, weiß ich im Moment nicht genau) und wir kaufen es bei Raiffeisen, also unserem Landhandel.
Wenn man großflächig spritzen muss, sollte man das mit einem landwirtschaftlichen Gerät, also einer Spritze , die hinterm Trecker läuft, tun. Wenn man punktuell spritzen kann, reicht eine einfache Gartenspritze (Gloria, für wenig Geld. Grad gabs bei uns bei Lidl so ein Ding für 7,95 glaub ich). Wenn flächig gespritzt wird muss man 14 Tage warten bis die Pferde wieder hindürfen. Bei punktuell--so wie ich es inzwischen machen kann, weil wir den Ampfer weitgehend besiegt haben -- sperre ich nicht ab. Das Gras rundum ist nicht vom Spritzmittel betroffen und so macht es den Pferden nichts aus. Bei Fohlen wäre ich vorsichtig, denn das Zeug schmeckt wohl salzig und da kann es passieren, dass sie`s ablecken. Wichtig ist bei dieser Sache, dass die Pflanze genügend Blattwerk gebildet hat, denn über die Blätter wird das Gift aufgenommen. Es sollte an dem Tag , an dem man dabei geht, gerne windstill sein und mindestens für 2 Stunden trocken nach dem Spritzen. Bei flächiger Behandlung ist das mit der Windstille nicht so ausschlaggebend , aber trocken ist wichtig, damit der Kram nicht gleich wieder runter gespült wird. Wir hatten noch nie Probleme bei den erwachsenen Pferden , beim Fohlen bin ich vorsichtiger. Wenn doch mal wieder eine Pflanze hochkommt, mäh ich sie ab vor der Blüte . Restliches wie Disteln und Brennesseln mähen wir. Disteln gerne lang, weil sie die dann fressen, Rest mit Rasenmäher. JKK haben wir keins. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.11.2010
Beiträge: 314
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Ich glaub das Starane hat unser Landwirt bei uns beim ersten mal auch benutzt. Der ist dann mit den traktor und diesem Spritzanhänger über die Wiese gefahren, war ne feine Sache. Wenn ich das richtig weiss, wirkt es gegen breitblättrige Unkräuter, d. h., es wirkt auch gegen Klee, brombeere, Hahnenfuss, etc. nur das Gras ist nicht davon betroffen.
ich wusste anfang des Jahres nicht mehr, was unser Landwirt genutzt hatte. Deshalb bin ich in unseren Landhandelmarkt gegangen und hab das Problem mit JKK und Ampfer geschildert. Ich hab vorhin mal geschaut, das Zeug, dass die uns dann verkauft haben, heisst Duplosan und wirkt ähnlich wie das Starane. Wir haben es dieses Mal auch in so eine kleine Unkrautspritze reingefüllt und dann eben auch nur noch auf die betroffenen Stellen gespritzt. Ich weiss, das thema spritzmittel auf der Weide ist sehr zweiseitig, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust und Zeit, die Weide von den unerwünschten (Gift)- und unkräutern zu befreien, indem ich die Dinger ausrupfe. Diese Versuche sind kläglich gescheitert. |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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@J.H.@
Dann war es sicher U46 oder Banvel was Ihr gespritzt habt, denn Round up zB macht alles platt. Normalreweise kann man die Flächen nach 3 Wochen wieder beweiden. Allerdings bin ich da skeptisch, lieber etwas länger. Wir spritzen selten (alle paar Jahre mal), aber wenns überhand nimmt muß es mal sein.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Beiträge: 2.190
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Wir spritzen gegen den Ampfer und den Hahnenfuss Harmony FX von Dupont-Pflanzenschutz. Die haben eine extra Zulassung für Pferdeweiden, mit der üblichen zweiwöchigen Wartezeit. Allerdings spritzen wir ausschliesslich punktuell.
Man hat mir aber beigebracht, dass ich die Schädlinge auf der Weide im Rosettenstadium spritzen muss, d.h. wenn gerade so zwei, drei Blattpaare erschienen sind. Dann wird der Wirkstoff direkt zur Wurzel weitergeleitet. Das ist aber schon Anfang März der Fall. Und wenn ich da spritze, ist mir die Wartezeit sowieso wurscht, weil die Pferde frühestens Ende Mai rauskommen. Ich hab damals den Hersteller angeschrieben und einige nette Telefonate geführt. Die sind darauf bedacht, richtig zu beraten, die wollen keine toten Pferde wegen ihrer Spritzmittel
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Das 11. Gebot: Du sollst den Atomkern nicht spalten |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Wenn man es richtig macht dann muß man das ja auch nicht allzu häufig machen.
Ich kann nur raten einmal den großen Rundschlag zu machen und dann die Weiden eben der Wartezeit entsprechend ruhen zu lassen. Im nächsten Jahr dann nur noch bedarfsbedingt die Stellen spritzen. Bei den Größen an Weideflächen wir hier immer angedeutet werden sollte es kein Problem sein mit den Wartezeiten. |
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