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#31 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Meine Stute wurde gar nicht von mir abgesetzt. Die war immer mit Mama in der Herde, und auch das hat geklappt. Mama war letztes Jahr wieder beim Hengst und danach war das Euter absolut uninteressant. Vorher hat sie immer nochmal genuckelt. Da die Stute aber fit war habe ich das nicht weiter unterbunden.
Ich würde persönlich ein Fohlen nie in eine Fohlenaufzucht geben, sondern würde immer eine gemischte Herde bevorzugen. Nur so kann das Fohlen lernen was Rangordnung heißt und wie man sich richtig verhält. |
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#32 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.10.2010
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 7
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Die Erfahrung, dass das Fohlen nicht neben Mama herläuft haben auch wir gemacht. Es lag jedoch nicht an der fehlenden Prägung, denn unsere beiden hatten 2 Tage nur für sich. Am 3. Tag durften sie gemeinsam auf den Reitplatz, da haben wir das Fohlen noch nicht aufgehalftert oder groß angefasst. Aber dieses Fohlen lief Mama vorweg. Diese dann hinterher. Das haben wir 2 Tage gemacht, dann bekam unser Fohlen ein Halfter auf zum Rausführen. Dieses Führen war mehr, als wenn man einen Hund an der Leine hat. Also Fohlen vorweg, Halfterführer hinterher, funktionierte aber gut. So gingen die 2 täglich auf die Weide und es wurde ein halfterführiges Fohlen. Es lag wohl einfach an ihrer Art, dass sie auch ohne Mama auf den Reitplatz ging. Und wenn Mama ausgeritten wurde in der Herde, war das Fohlen mit Halfter und Halfterführer dabei. Sie hat gleich Autos, Trecker, Busse u.ä. kennengelernt und wurde eine sehr in sich ruhende kleine Person. Wir haben nichts bereut an der Art, wie sie aufgewachsen ist. Dies fand nämlich auch in einer gemischten Herde statt.
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#33 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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Zitat:
ich habe bei meinen Fohlen die gleiche Erfahrung gemacht...Mama ist ganz aufgeregt hinterher gedackelt und war voller Sorge um den kleinen Fratz. Meine Fohlen waren sehr selbstbewußt und durch die Geburt in der Herde hatten sie von Anfang an ihren Platz, ich denke, dass es genau das war, was sie so selbstsicher hat werden lassen.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#34 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 26
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Hallo Fiona!
Ich arbeite beruflich mit Pferden, das volle Programm, vom Misten bis zum Unterrichten ist alles mit dabei... Leztes Jahr gab es auch bei uns Nachwuchs, ein Hafihengsti, der quasi in unsere kleine Herde hineingeboren wurde. Die Stute lief mit der Herde bis wir eines Morgens das Fohlen sahen... Unsere Pferde leben in Boxen - Auslauf - Weidekombination. Die werden Morgens drinnen gefüttert, kommen nachher auf den Auslauf, und wenn die Witterung passt auf die Weide, und kommen am Abend wieder rein und fressen dort wieder weiter. Und als das Fohlen 3 Tage alt war, haben wir die Beiden wieder zur Herde gestellt. Diese besteht aus 1 Warmblut 19j., 1 Reitpony 7, 4 Hafidamen von 4 - 20 Jahren und einen Hafiwallach 8. Das Absetzen erledigte sich auch fast von allein, denn da er bis zum Alter von 4 Monaten in unserer Herde mitlief, dann ab Juni mit Mami und einigen Mutterstuten zusammen den Sommer auf einer Almweide verbrachte, dann im Herbst wieder 1,5 Monate mit der Herde und seiner Stute verbrachte, und diese dann täglich 1 Stunde zur Arbeit abgeholt wurde, ging das recht unspektakulär von Dannen... Dann ab November haben wir dann die Gruppe für wiederum 1 Monat getrennt, und siehe da, nicht ein quitschen nach seiner Mutter, diese hab ich aber zwischenzeitlich gemolken, da sie sehr, sehr viel Milch produziert hatte, und das hat sich als sehr richtig herausgestellt. Die Nächte über hatte er auch schon eine eigene Box bezogn, sodass es ihm nicht schwer viel, er hatte ja noch den ganzen Rest...Und ab Dezember waren alle wieder zusammen, verlief alles recht friedlich. Und nun ist er fast ein Jahr, und es macht Spass zu sehen wie ihn die anderen Pferde erziehen und bereits erzogen haben, und wie er mit dem Wallach und der noch 4 jährigen herumtollt! Er hat sich prächtig entwickelt, und auch im Umgang ist er absolut einfach zu händeln. In der Herde pflaumt er zwar hin und wieder meine Warmblutstute an, aber da reicht bereits ein kurzer Wink mit nem Ohr, und er hat kapiert, dass er sie in Ruhe zu lassen hat. Bei den jüngeren hat er da schon mehr Narrenfreiheit... Vor kurzen haben wir einen Einsteller dazubekommen, ein Stutjährling direkt aus einer Fohlengrupp, diese ist das Absolute Gegenteil. Das einglierdern in die Herde will nicht richtig klappen, da sie sich sich permanent bei den anderen Pferden behaupten will, dann wenn sie mal wieder von den anderen gemaßregelt wird, geht sie einfach ab durch den Zaun, und es ist her keinesfalls so, dass sie wenig Platz hätten, oder dass sie total verscheucht würde, nee gar nicht, ihr passt´s halt nicht, wenn sie von den anderen zurechtgewiesen wird... Nun steht sie halt wieder mit der wieder trächtigen Mutterstute zusammen im Auslauf. Besitzer hat Angst, dass sich sein Championatsfohlen die Füße bricht.... Aber abgesehen davon, ist das Stütchen auch im Umgang viel unsicherer, viel schreckhafter (das kann aber auch sein, da sich der Typ nicht wirklich um eine Erziehung bemüht). Naja, wie auch immer, ich denke, dass Du dein Friesenfohlen ohne Probleme in deiner Gruppe lassen kannst, gut wäre aber wenn es einen Kollegen zum Toben hätte. Viel Glück Dir und Deinen Pferden!! Lg Heidi |
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#35 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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Zitat:
Und warum hast Du die Stute abgemolken, das regt doch die Milchproduktion erst recht wieder an?
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#36 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 26
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Zitat:
Also er wurde mitte Februar geboren, die Temperatur lag bei -20 Grad lag, und dazu kam noch der Wind, und da wollte ich das Neugeborene nicht gleich rauswerfen, haben einfach beseres Wetter abgewartet. Bin aus Südtirol, nahe dem Brenner, und da erklärt sich auch das Wetter... Abgemolken darum, da die Stute sehr viel Milch hatte, und das Euter richtig, richtihg prall war, hab darauf meinen Vet befragt, und er meinte um eine mögliche Euterentzündung vorzubeugen, sei es Sinnvoll, die Stute zu melken, aber nicht total, sondern nur so viel dass der gröüte Druck wek kommt. |
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#37 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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Aha, mir wurde damals geraten (Stute hatte Zwillingstotgeburt) den Euter zu kühlen, möglichst nicht anzufassen und die Stute zu bewegen, damit die Milch alleine wegläuft, zumindest soweit, bis der Druck weg ist.
Die alten Bauersleut rieten gar zu weniger Wasser geben, was ich natürlich nicht gemacht habe. Das war Mitte Juni und es war relativ heiß, da läßt man kein Pferd dursten. Zur Kälte...wenn das Fohlen ja schon in der Kälte geboren ist und ja auch schon trocken war, hätte ich mir keine allzugroßen Gedanken gemacht wegen der Temperaturen.
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#38 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 15.01.2012
Beiträge: 26
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In der Tat, so schnell haut den nichts um
Und die gemischte Herde, die tut dem richtig, richtig gut! Den Sommer über wird er voraussichtlich auf einer Hengstalm verbringen, und im Herbst, je nachdem wie er sich entwickelt, kastriert oder auch nicht... Das ist warscheinlich von Situation zu Situation unterschiedlich, und wie sollte es auch anders sein, auch hier gibt es wieder zig verschiedene Möglichkeiten. Bei uns hat die Wariante mit dem abmelken super funktionert, die ersten beiden Tage 2 mal täglich, aber immer nur wenig, und dann noch für 4 oder 5 Tage einmal, aber auch nur, wenn das Euter ganz prall wurde, und dann war auch schon Ruhe, |
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#39 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 1.570
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unsere Fohlen wurden auch immer Februar/März geboren. Papa durfte während der Geburt den stall nicht betreten -er wurde immer von der zweiten Stute rausgeworfen. Der musste dann in einiger Entfernung warten (egal was das Wetter machte, das war den Stuten so was von egal ) bei schlechtem Wetter (also so richtiges Sauwetter) führten die Stuten ihre Fohlen gar nicht raus, wenn das Wetter trocken kalt war, wackelten die Kleinen schon am ersten Tag mit raus - da haben wir nur die WKFS-Vorhänge beiseitegetan. Der Hengst durfte aber erst so am dritten Tag ganz nah an die Fohlen ran. Das war immer so goldig: er platzte fast vor Neugierde und wollte schnuppern, robbte sich langsam näher und bekam eine verbreitert
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#40 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 06.01.2012
Beiträge: 35
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@gitana@ danke für deine geschichte sie gefällt mir sehr gut meine tochter hat alle beiträge mittlerweile gelesen und ist jetzt schon viel "handzahmer" meine eigene unsicherheit hat sich auch gelegt und ich vertraue wieder ganz meinen augen und meinem bauch denn es ist manchmal schwer wenn man zwischen den stühlen steht und in keiner weise mit erfahrung aufwarten kann aber DANKE an euch alle hier durch die unterschiedlichen berichte und erfahrungswerte habe ich wieder etwas mehr vertrauen in mich selbst gefunden und lasse mich nicht mehr so schnell aus der spur bringen von dem jungen hüpfer
![]() dem stüttchen geht es nach wie vor prächtig und wir suchen jetzt nach einem spielgefährten aber in ruhe denn bei den derzeitigen witterungs verhältnissen ist es sowieso nicht einfach für die bestehende herde (schlammwüste) und da möchte ich erstmal keine unruhe rein bringen
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Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das,was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. John Ruskin |
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