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Benutzer
Registriert seit: 06.01.2012
Beiträge: 35
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ich bin in einer verzwickten lage, sicher ich habe mich selbst darein manöveriet ,nun kann ich aber den ausweg nicht so recht finden. folgendes, ich habe meinem mann zum geburtstag eine friesenstutte geschenkt die hoch tragend war und aus dem affekt herraus meiner tochter das fohlen geschenkt aber mit der auflage erst wenn das tier 3jahre alt ist kann sie frei darüber verfügen der grund der auflage sie ist erst in der ausbildung und kann sich nicht entsprecht um das tier kümmern, nun sitzt sie mir aber im nacken und drängt darauf das das tier (8 monate) in eine fohlenherde soll was ja auch sicher in hinsicht der sozialkontakte sinnvoll wäre,nur erstens gibt es hier wenig bis garkeine friesenfohlen und zweitens habe ich mühevoll einen herdenverband mit den schon vorhandenen isländern aufgebaut wo sich das fohlen sichtlich eingliedert. meine frage: wer hat erfahrungen mit fohlen die nicht im fohlenverband groß geworden sind, damit ich meiner tochter klar machen kann das daraus kein seelischer krüppel entsteht wenn das tier keinen kontakt zu gleichaltrigen hat oder muß ich mich darum bemühen diesen auf jeden fall herzustellen
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Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das,was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. John Ruskin |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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@fiona@
ich glaube nicht, dass Du Dir Sorgen machen mußt, wenn Euer Fohlen in Eurer Herde groß wird. Ich weiß nun nicht, wie viele Tiere die Herde beherbergt, aber ich kann Dir von meinen Erfahrungen berichten. Unsere Fohlen wurden in eine gemischte "Herde" (also eher kl. Gruppe) von 4-5 Pferden hineingeboren. Dh. 1. Fohlen zu 4 ausgewachsenen Pferden, 2. Fohlen eineinhalb Jahre später zu der dann bestehenden 5er Gruppe. Keines der Fohlen hatte also einen gleichaltrigen Spielkameraden. Aber jedes sucht sich einen Freund/Bezugspartner in der Herde. Die erwachsenen Tiere hatten alle ihre Aufgaben bei der Erziehung und nehmen diese auch heute noch wahr. Wir haben mittlerweile zwei großartige, stattliche Burschen im Alter von 4 und 6 Jahren und es hat keinem geschadet, nicht in eine Fohlenherde ausgewildert worden zu sein. Ich hätte meine Fohlen nicht weggegeben, auch wenn ich die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Sie sind bestmögl. aufgewachsen und hatten tägl. Kontakt zum Menschen, sodass ihre Erziehung problemlos und einfach verlief. Du solltest Dir kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Ich habe Jungspunde aus der Fohlenherde zurückkommen sehen, da hätte man heulen können. Abgemagert, zerkloppt und total verängstigt. Sollte jeder halten wie er will, wir brauchten es nicht. Für uns war klar, die Jungen sollten ja hier bei uns bleiben, warum also sollte ich sie zuerst aus der Herde herausnehmen, um sie dann Monate später wieder da rein zu integrieren? Zum Absetzen haben wir die Stute ein paar Tage aus der Herde genommen und als der Milchfluss versiegt war kam sie wieder dazu. Ich hab´s keinen Tag bereut, mich so entschieden zu haben.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Beiträge: 268
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In einer freilebenden Herde kommt es durchaus vor, dass nur 1 Fohlen des Jahrgangs da ist oder überlebt. Wenn es eine nette Herde ist, warum nicht? Nur Fohlen eines Jahrgangs und eines Geschlechts - was ist das für eine Erziehung?? Gar keine. Statt dessen ist euer Fohlen sogar mit 8 Mon noch bei Mama, wie schön! Die zeigt ihm alles und die Herde den Rest. Zum Einreiten werdet ihr ein total nettes Pferd haben.
Tipp: mal in Les Dannes informieren (Les Dannes - Le Paradis des Chevaux - Les Dannes - Das Pferdeparadies). Dort werden die Fohlen von den Müttern abgesetzt und Menschen sollen Menschen erziehen und Pferde eben Pferde. Meine Stute kommt übrigens tragend im März dorthin. Mir ist die pferdegerechte Aufzucht wichtiger als dass ich das Fohlen jeden Tag knuddeln kann. Es wird für das Fohlen dann auch nur wenig Stress, wenn eines Tages die Mutter nicht mehr da ist, der Rest aber wie immer ist. Einer meiner Hauptpunkte beim Absetzen!! Ist auch wiss. nachgewiesen. Ihr habt auch einen "Vertrag", mit dem sie sich einverstanden erklärt hat. Du bist immer noch die Mutter und hast das Sagen, lass dir das nicht nehmen. Wer zahlt, hat die Hosen an. Man kann sich von seinen Blagen nicht alles diktieren lassen, wir sind schließlich nicht blöd seit die Kinder erwachsen sind! (Ich habe 3 Jung-Erwachsene) |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 1.570
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Wir haben auch etliche Fohlen in gemischten Herden grossgezogen - und ich muss sagen, dass dies den Fohlen echt gut tut. Vieles der "menschlichen" Erziehung nehmen die älteren Pferde einem ab, die sich von einem "Rotzlümmel" nicht auf der Herde rumtanzen lassen wollen.
Wäre es nicht eine Möglichkeit, dass ihr zu den vorhandenen Pferden noch einen Jährling mitaufnehmt? Dann hätte euer Fohlen eine Spiel- und Rennmöglichkeit. Muss ja kein Friese sein. Wir hatten immer zwei Fohlen in der Gruppe, nebst den zwei Mutterstuten und unserem Hengst. Mir persönlich ist eine Aufzucht in einer gemischten Gruppen (also erwachsene Pferde und Jungpferde) immer lieber, als grosse Fohlenherden, die zwar gleichaltrig sind, aber im Grunde meist sich selbst überlassen bleiben, und letztendlich drei Jahre lang (fast) keine Erziehung geniessen..
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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Zitat:
So krass hab ich´s noch nie gesehen.Aber mal ehrlich, entscheide Du, so hast Du Dir das bedingungsmäßig erbeten. Zitat:
Vielmehr war es der Gedanke, dass die Fohlen da bleiben sollten, wo sie zukünftig auch leben. Zum abstillen: Das haben wir nicht so genau genommen, ich glaube, die waren schon knapp ein Jahr alt. Als es der Stute sichtlich lästig wurde und die Jungen fast auf den Vorderfußwurzelgelenken liegend getrunken haben, haben wir ein wenig nachgeholfen und die Stute war sichtlich erleichtert.
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich schließe mich den Vorrednern an, lasst das Fohlen ruhig in der bestehenden Herde. Gerade unter den Wallachen (falls es eine gemischte Herde ist) findet sich normalerweise immer der eine oder andere Spielkamerad.
Wichtig wäre mir an deiner Stelle, in naher Zukunft die Mutterstute mal für ca. 6 Wochen außer Sicht und Hörweite unterzubringen - also abzusetzen. Der Milchfluss ist dann versiegt und die Stute kann sich wieder erholen und auch wieder zu ihrem Fohlen dazu. Ich hatte meinen Beiden jeweils Rescue-Tropfen gegeben und die Trennung klappte prima, die Mutterstute euterte ohne Zwischenfälle ab und schien auch "sehr einverstanden" mit der Trennung von ihrer kleinen "Saugschmerle". Die Kleine hat gerade mal einen Tag hin und wieder gewiehert und bei anderen Stuten mal versucht "naschen" zu gehen (hat sie aber keine gelassen). Dann war das Thema auch bei ihr durch. Sie hat in der Herde allerdings noch eine gleichaltrige mit dabei und ich muss sagen, die beiden sind ein Herz und eine Seele. Also falls es euch möglich ist, wäre es bestimmt noch schöner, wenn ihr zusätzlich ein "Spielkind" mit in die Herde aufnehmen könntet.
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 1.570
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wir haben in der Herde abgesetzt - problemlos. Fohlen und Stute waren es auch ab der ersten Woche gewohnt, dass die Mamas stundenweise arbeiten mussten.... Meine Stute ist mit Leichtigkeit vom Hof geschwebt - froh, dass der Vater mal aufpassen musste, die Stute meines Mama "Typ Supermama", hat zwar 2-3 x gewiehert, aber ging auch ohne Probleme weg. Ansonsten sieht man ja auch, dass die Fohlen immer weniger saugen. Manche Pferdemütter dulden es länger als andere. Meine z.B: hatte nach spätestens 6 Monaten genug. da gab es nix mehr.
Zitat: Zitat von Trotby . Man kann sich von seinen Blagen nicht alles diktieren lassen, wir sind schließlich nicht blöd seit die Kinder erwachsen sind! (Ich habe 3 Jung-Erwachsene) @ pintopower meinen deine Kiddies nicht auch, dass man auf irgendeine Weise gehinrnamputiert ist, so bald man Eltern wird??? zudem wir ja alle noch im internetfreien Raum aufgewachsen sind....also noch mit dem T-Rex Bekanntschaft machten ![]()
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.536
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Meine beiden letzten Fohlen sind auch in einer gemischten Herde hier bei mir zu Hause groß geworden. Geknuddelt hab ich sie wenig, aber pferdegerecht hatten sie`s.
Die Fohlen hatten beide ab einem Alter von 7 oder 8 Monaten schon mal "nächtens" eine Trennung von der Mutter durch die Aufstallung. Das ging alles völlig problemlos, obwohl Conrad sich sehr schwer "abgenabelt" hat von seiner Mutter . Er tut heute noch was sie will. Bei ihm bin ich mir nicht so sicher, ob die Entscheidung richtig war. Aber ich kann es nicht rückgängig machen. Den anderen habe ich verkauft als er zwei Jahre alt war. Seine Mutter hatte ihn selbst "abgesetzt" als er 8 oder 9 Monate alt war. Sie hatte schlicht keine Lust mehr auf Milch und war freundlich zu ihm, aber sehr bestimmt. |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.03.2009
Ort: Meck-Pomm
Beiträge: 186
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also, solange die vorhandene Herde nicht aus lauter fußkranken Omis und Opis über 25 jahren besteht, ist alles i.o. ...
Ist es ein Stutfohlen oder ein Hengstchen? Stutfohlen sind noch mal unproblematischer in der Bezieheung, Hengstfohlen brauchen schon eher 'nen richtigen "Sparringspartner".... Richte dich mit dem Absetzen aber ruhig auf 4-6 Wochen ein - manche Stuten brauchen auch noch länger, damit die Milch wirklich versiegt, und manche Fohlen, um sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass die Milchbar endgültig geschlossen ist...
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"Das schönste aller Geheimnisse ist es, ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen!" (Mark Twain) |
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Registriert seit: 06.01.2012
Beiträge: 35
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danke euch sehr lieb von euch mir mut zu machen in jedem einzelnen text von euch ist ein stück "joop passt" drin was die herde angeht is sie sehr klein also ein wallach und eine stutte sowie die mutterstutte somit is die idee ein jährling dazu zu stellen auch schon in mir gereift aber letztendlich wo führt das hin die tiere gehören zur familie und werden von uns nur durch den pferdehimmel erlöst das heisst wir sind so egoistisch und würden sie keinen anderen gönnen jetzt sind es vier also überschaubar und genügend platz und zeit für alle grössere formen soll es nicht annehmen und einen untersteller ich glaube da gebe es probleme denn das kenne ich schon aus einer zeit wo pferde mein täglich brot waren
JJJJJAAAA die eigene brut is immer eine mutation des ichs urrgggs ich werde meiner tochter eure beiträge zeigen vielleicht wird sie dann ruhe geben
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Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das,was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. John Ruskin Geändert von fiona (07.01.2012 um 18:32 Uhr) |
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