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Erfahrener Benutzer
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Leute, hier kommt meine Geschichte! Oder besser die Geschichte meines Offenstalles!
Die ist nicht schön, und spielt sich im Schatten der Schönen und Reichen ab! Als ich von Hessn wegzog, landeten wir aufgrund der Arbeit auf einem ehemaligen Gestüt in Privatbesitz. Da war es an sich recht schön, und wir verbrachten drei schöne Jahre dort. Doch noch bevor wir es vor Ort erfuhren, wußten viele Leute, dass das Gestüt vakant wurde. Es wurde verkauft. Wir wurden nicht mitübernommen, und wir hatten nicht viel Zeit zu gehen. Mich hatte es damals am Besten getroffen, denn ich konnte den Stall nebenan übernehmen. Ich konnte quasi per Schubkarre umziehen! Und ich war sehr froh und glücklich! Aber ich zog ins Grenzland, und zwar ins angrenzende Land zum Gestüt. Das sollte mir zum Verhängniss werden! 5 Ha Weideland, 2 Unterstände, einen Paddock und einen Garten dazu. Wir wollten das pachten, aber da gab es schon im Vorfeld Reibereien: Verpachtet wurden die Weiden schon oft, aber nie wurde irgendwas eingehalten, also sollte das jetzt alles nur vermietet werden, und die Weidepflege von der Miete bezahlt werden. Okay, das war jetzt nun sehr viel teurer, aber wenn die Weidepflege inklusive ist, geht das noch! Im ersten Jahr ging das noch: Ich zahlte das doppelte, nichts wurde gemacht an Weidepflege, und ich hab dann gesagt: Leute, wenn das nicht läuft, zahl ich auch nimmer dafür! Also zahlte ich fortan nur noch die Hälfte, und die Weidepflege auf meine Kosten. Nebenan war ein Karottenacker, und ich konnte mich mit dem Bauern auf einen Fahrweg zum Stall einigen, um Heu zu bekommen! Der Acker fiel als erstes dem Gestüt zum Opfer! Der wurde eingesäät, ohne einen Weg zu lassen. Ich mußte mich also umorientieren, und fortan nebenan Bescheid geben, wenn ich Heu bekam. Was jetzt logisch ist, kam da völlig anders an... Im Grunde war es so: Ich hab gesagt: Ich brauche da einen Weg, die Frau hat gesagt, ich sollte dann Bescheid geben, Also gab ich dann Bescheid...mit der Ansprache von irgendeiner Tussie im Reiterstübchen: "Und DU bist jetzt NUR hergekommen, um uns DAS zu sagen?, DAS DEIN Heu kommt?"-Jaaa, wozu sollte ich mich sonst herbemühen? Und DAS war nur der Anfang! Da kommt noch mehr, aber ich muss ins Bette! |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
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Also ganz nachvollziehen kann ich´s jetzt auch nicht?
Wie erreichst Du denn Deinen Stall, wenn es keinen Weg dahin gibt? Und gibt es dann keine Möglichkeit, über Dein Land das Heu anzuliefern. Wenn ich eins gelernt habe in den vielen Jahren, in denen ich schon Pferde besitze und auf Weideflächen, Verpächter, Nachbarn, andere Pferdehalter, Bauern, Winzer und Förster angewiesen bin, dann ist das: Verlaß Dich grundsätzlich auf niemanden, vertraue keinem außer Dir selbst und laß Dir alles...aber haarklein wirklich alles....schriftlich geben.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.03.2010
Beiträge: 295
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Den Stall erreiche ich zu Fuß durch den Garten, alles, was größer ist als ich und die Pferde, muß per Acker ankommen, also per Weg.
Den Weg hatte ich vom Vermieter zugesichert. Der Pächter des Ackers-das Gestüt-hat dann eben alles eingesäät, was an sich ja nicht tragisch war, außer eben dieser Absprache, dass ich Bescheid gebe, wenn ich drüber fahren muß, damit kein Schaden entsteht! Ich hab das einmal gemacht, und mir war das dann zu blöd, da eh niemand zum Gucken kam! Also hab ichs persönlich gelassen, ich hab da nur noch eine Postkarte eingeworfen, mit Handynummer, Datum und Uhrzeit . Es war demnach nicht so, als wäre denen das nicht bewußt gewesen! Das ging soweit reibungsfrei. Bis zu dem Tag, an dem der Acker nun eingezäunt werden sollte! Ich hatte mit den Verpächtern des Ackers (=meinen Vermietern des Stalles und der Koppeln) immer wieder besprochen, sie sollen das mit dem Weg klären. Ja, das wäre ja auch klar, dass der sein muss! Tja, und dann kam ich morgens hin, und dann standen da überall Pfosten...und kein Weg! Ähmmm... Man muß sich das so vorstellen: Die Leute nebenan leben völlig abgeschottet, mit Sicherheitsdienst und Kameras, die standen zu dem Zeitpunkt nichtmal im Telefonbuch... Und meine vermieterin ist denen sehr gefällg und wollte alles, was ihr Land betrifft, gerne persönlich mit denen klären, was ich verstehen kann, sie wollte also nicht, dass ich das tue! Folglich hab ich mir Büschelweise die Haare rausgerissen, als ich das gesehen habe! Zudem ich an dem Tag auch auf Kurs gefahren bin, und mich nicht mehr selbst drum kümmern konnte! Also ging ich zur Vermieterin und hab ihr das gezeigt und gefragt, was denn jetzt wegen des Weges besprochen wurde. Ähm ,also eigentlich hat sie die Leute nicht mehr gesehen seither, deswegen weiß sie davon nichts. Ihr war auch nicht klar, warum die Weise jetzt eingezäunt sei, obwohl die ja als Ausgleichsfläche zur Reithalle/Heuwiese verpachtet wurde...Grübel... Naja, jetzt isses halt so, kannste nicht einfach kleine Ballen Heu kaufen? NEEE, KANN ICH NICHT! Ich hab dann zuhause erstmal ne Runde geheult, und dann hab ich nebenan angerufen (ich kannte da noch wen von früher), und hab dem das geschildert. Der hat das dann für mich geklärt,so hatte ich meinen Weg, als ich wiederkam! Nicht üppig, aber breit genug, die Einfahrt auf die Koppel mußte ich vergrößern, aber was solls? Puh, man kann doch alles regeln, oder? Man muss halt nur kommunizieren, gell! In dem Winter gab es einen richtig heftigen Sturm, und ein Baum von deren Seite krachte auf meine Koppel. Und da lag er nun wochenlag rum und hat nicht weiter gestört. Mein Vermieter wollte den zu Holz verarbeiten...irgendwann...wie gesagt, er hat nicht gestört! Und dann komme ich eines Tages von der Arbeit heim, und der Baum war weg. Quer über meinen Reitplatz waren Traktorspuren und Autospuren, überall lag Sägemehl (war eine Robinie...) nur: Meine Vermieter waren im Urlaub und demzufolge nicht da! Also waren fremde Leute längere Zeit auf meiner Koppel, während meine Pferde dort waren, und mir hat keiner Bescheid gegeben! Gehts noch? Mach ich sowas bei anderen? Okay, anderer Aspekt: Die wollten evtl einfach nur nett sein, und raffen es nicht so ganz, also dreh denen keinen Strick draus! Es ist zwar sehr schwer vorstellbar, wie jemand, der alles per Kamera überwacht, nicht nachvollziehen kann, dass andere evtl auch gerne wüßten, was sich bei den Pferden so abspielt, aber es gibt ja auch Mesnchen, die haben so ihre eigenen Auffassungen, also nicht aufregen... Bis dato dachte ich, okay, kann ja mal vorkommen. Danach wurde es aber richtig lustig: Nebenan wurde ein Sicherheitszaun gezogen. Der Telefonmast war im Weg, der wurde dann einfach beiseite gedrückt, soadss ich per Hand ans Kabel gekonnt hätte. ich mußte es auszäunen, damit die Pferde sich nicht drinnen verfangen. Das muss ein Versehen gewesen sein! Also hab ich nebenan Becsheid gegeben. Der Mast wurde etwas gespannt, jetzt komme ich nicht mehr ran, aber es ist viel zu tief, und das heute noch. Mittelrweile hab ichs aber an die Gemeinde weitergeleitet, da passiert aber nichts! Stört aber nicht weiter. Was aber richtig gestört hat: Da die ihre Ausgleichsfläche ja nun auch irgendwie erreichen müssen, haben sie beschlossen, eine Brücke zu bauen und nahmen sich dazu einfach ein Stück meiner Koppel als Weg. Da wurde nicht groß drüber geredet, da wurde einfach ein Zaun gebaut, der mitten durch meine Umzäunung lief! 600qm Wiese weg, und der Weg ist 10 m breit! Ich bin wieder zum Vermieter hin und der war dann doch auch sehr erstaunt, aber das wurde irgendwann mal so abgesprochen, dass die den Weg bekämen, er hätte aber auch gehofft, das wird dann nochmal vorher gesagt... Also mußte ich die Pfosten ausgraben, teilweise ersetzen, und vor dem Zaun neu einsetzen...ich hab ja sonst nichst zu tun, Den Zaun mußte ich durchschneiden und wieder zusammenflicken, nachdem ich ganze Stücke amputieren mußte! Alleine! Keine Baufirma, keine Hilfe von den Vermietern... Okay, auch das habe ich überlebt! Um dann später zu erfahren: Ach ja, die Sache mit der Brücke wird nun doch nicht gemacht, denn die Gemeinde sagt: Entweder eine Brücke, oder ein Weer. Und ein Weer wäre ja nun wichtiger als eine Brücke. Aaargggh! Also ist meine Winterkoppel jetzt minimal kleiner, dafür erreichen wir nun die angepflanzte Hecke nicht mehr, und da es zum hinteren Teil keinen Zugang gibt, wuchert da jetzt seit 2 Jahren, was da so will! Ich glaub, man nennt das aggressive Landpolitik: Es wurde ein weiteres Tor mit Brückenpfeilern gebaut, dass allerdings (bisher) im Nichts endet. Denkt man da nun weiter, würde sich ein Weg mit Brücke direkt hinter meinem Paddock erschließen, quasi eine Trennlinie zum Anfang meiner Winterkoppel... Das Tor steht heute immer noch so da, es hat immer noch keine Funktion, und jeder, inkl. Vermietern fragt sich: Was soll das da? Ich hab schon so oft mit meinen Vermietern geredet, dass es mir mittlerewile unangenehm ist. Und die haben zu den Pächtern kaum Kontakt. Ich weiß, dass ich da bleiben kann, und da wir eng befreundet sind, muss ich das glauben, bzw. kann ich das auch! Ich weiß aber auch, dass die Nachbarn zu mir keinen Kontakt wollen. Zum einen die ganzen verpassten Situationen, wo man durchaus mal hätte reden sollen, zum anderen die Tatsache, dass keiner von denen mich grüßt, auch nicht, wenn er 2m weiter an mir vorbei geht, teilweise auch auf "meinem Weg", auch nicht bei höflicher Anrede. Und das wird auch so weitergelebt, denn es kam mal ein Mann mit einem von nebenan vorbei, der war neu und wurde rumgeführt, und lief über meinen Weg, und da ich die nicht kannte, und der Weg privat ist, und da keiner langzulaufen hat, bin ich halt hin um zu fragen, ob sie was suchen, ob ich helfen kann, denn das sei hier Privat... Und die sagten nur: Wir sind von nebenan, und gingen einfach weiter! Ich kann dann auch nicht viel mehr sagen, als: "Ja, dann..." Rechte und Pflichten: Die sind gut verteilt: Ich habe Pflichten, die haben Rechte! Aber auch das war noch nicht alles! |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.377
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Ich war früher auch mal so wie du, nett, höflich und habe mein Wort gehalten. Aber nach Brecht "der Mensch ist gut, nur die Umstände sind nicht so".
In der Zwischenzeit baue ich meine Zäune grundsätzlich 50 cm auf der anderen Seite der Grenze und lasse durchblicken, dass ich meine Hunde auf jeden los lasse, der meine Koppel betritt und siehe da ich habe meinen Frieden.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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...dann hast du ja Glück Old Michael das du durch solch eine "Maßnahme" deinen Frieden hast...warte ab wenn sich Besitztechnisch mal was ändern soll dann bist du der Gelacktmeierte...aber wahrscheinlich wissen alle die da bei dir wohnen im Dorf/Stadt was du für einer bist und haben kein Bock sich mit dir rumzuplagen und sagen lieber zu allem ja und amen somit haben sie ihre Ruhe...auch wenn du jetzt sagst das bei dir nur nette Leute wohnen und du noch nie Schwierigkeiten gehabt hättest,es wird auch in deinem Darsein ein erstes mal geben
...wenn du deinen Zaun eigenmächtig 50 cm auf meinen Grund und Boden setzen würdest ohne vorher mich um Erlaubnis zu fragen hättest du die Hölle auf Erden und dann würde es auch wenig nützen mir deine Hunde auf den Hals zu hetzen...(das gleiche gilt auch wenn man eigenmächtig auf Gemeindegrund was hinbastelt ohne vorher das abzuklären)......
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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Zitat:
Also...Friede in Ehren...aber wenn auf meinem Grund ein Zaun errichtet wird, dann frag ich einmal höflich nach, was das soll und wenn´s nicht fruchtet, dann fahr ich die Strecke mit dem Traktor ab. Natürlich so, dass sich jeweiliges Vorder- und Hinterrad noch auf meinem Grund und Boden befindet.Wir hatten jahrelang Ärger mit nem Schäfer, der immer wieder auf unserer Wiese pferchte...wir haben immer wieder freundlich drum gebeten, das zu unterlassen....ohne Erlaubnis dürfen die das nicht und wenn ein Strohwisch auf der Wiese steht dürfen sie noch nicht mal drüber ziehen. Eines schönen Tage grinste er uns an: Zitat "Versuchen kann man´s ja mal" und schickte uns die Hunde hinterher. Als er am nächsten Tag mit seiner Herde unterwegs war standen wir mit dem Traktor an unserer Wiese: Seil am Schafszaun befestigt und losgefahren, bis einschließlich Weidezaungerät alles von unserem Land runter war. Der hat sich fast die Seele aus dem Leib geschrien, als er uns von ein paar hundert Meter Entfernung beobachtete und wild fuchtelnd auf uns zugerannt kam. ...Tja...dann haben wir mal gegrinst....nach jahrelangem Terror und vergeblichem Bitten unser gutes Recht. Und soll ich Dir was sagen....der hat nie wieder ne Wiese von einem Pferdehalter hier im Ort betreten ohne zu Fragen. Sogar beratungsresistenete kann man heilen!!!! Zitat:
b) Wird der Schaden weniger, wenn die daneben stehen und zusehen, wie Dein Heulieferant über deren Acker fährt??? Ich denke, Du hast Dir viel zu lange auf der Nase rumtanzen lassen. Wenn ich ne Weide pachte und der Nachbar zäunt sich innerhalb meines Grundstücks einen Weg ein, dann lägen da am nächsten Tag Nagelbretter in der Hoffnung, er stolpert und fällt mit dem Gesicht da rein oder fährt wenigstens mit´m Trecker drüber. Wofür bezahlst Du Pacht, wenn jeder auf Deinem Land machen kann, was er will??? Es ist einfach unglaublich, dass manche Leute den Unterschied zwischen MEIN und DEIN nicht kennen oder respektieren.
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.536
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Mensch, Fiffie, das sind ja Geschichten.
Wegerechtsauseinandersetztungen können die Hölle sein. Du bist als Mieterin ja eigentlich ziemlich machtlos , immer auf Deine Vermieter angewiesen. Wir haben einen jahrelangen Streit mit einem Mann hinter uns, der ein Grundstück kaufte, ohne eingetragenes Überwegerecht. Die Vorbesitzer sind über unser Grundstück dorthin gegangen, war so abgesprochen mit dem Großvater meines Mannes und wir haben es so gelassen bis das Grundstück (mit draufstehendem Häuschen) verkauft wurde und aus der betreffenden Familie ging. Als wir von den Verkaufsabsichten hörten, haben wir gleich Bescheid gesagt, dass es eine andere Regelung geben muss. Es gibt noch mehr Sommerhäuser, die einen Zuweg benutzen, der uns gehört, aber sie haben alle ein eingetragenes Überwegerecht. Das Grundstück wurde damals in dem Wissen verkauft, dass es kein geregeltes Überwegerecht gibt. Der Weg zu dem Häuschen führte direkt an unserem vorbei. Das wollten wir nicht mehr. Es sind alles Sommer-bzw. Bootshäuser am Seeufer. Der Streit ging 2 x vor Gericht, mein Mann bedauerte sehr, dass er in Deutschland wohnte und nicht in Texas. So hätte er sich besser verteidigen können, fand er. Recht hat letztendlich keiner bekommen oder beide, wie man`s nimmt. Uns reichte schon, dass der Mann sich kein Recht erklagen konnte, über unser Grundstück seines zu betreten. Es kam zu einer Duldung von unserer Seite bis eine bessere Lösung gefunden würde. Wir haben dem neuen Grundstückseigentümer einen Streifen unseres Grundstücks verkauft, auf dem er sich einen Zuweg bauen ließ, der ihm jetzt sogar ermöglicht, mit dem Auto bis ran zu fahren. Das stört uns nicht, weil es im letzten Teil des großen Apfelgartens liegt und für ihn ist es eine echte Wertsteigerung seines Grundstücks.Hätte gleich so laufen können, aber er meinte, er könne die dummen Bauern in ihre Schranken weisen.. Mit so einem massiven Widerstand hatte er nicht gerechnet., Nun war es in diesem Fall so, dass beide Seiten Besitzer sind. Bei Dir ist die Schwierigkeit, dass Du Mieterin bist und Deine Gegenseite offensichtlich auch das dickere Fell hat. Du schreibst, dass Du mit den Vermietern eng befreundet bist.. Sie sollten Dir helfen , eine glücklichere Lösung zu finden. Vertrag, an den die anderen sich auch halten, wär auch ganz schön, oder? |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.821
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Zitat:
Wir haben hier echt nen üblen Stand in der Minderheit, mit all den Winzern um uns herum. Die fahren aus ihrem Weinberg raus und damit sie nicht zurückstoßen müssen (dauert ja zu lange) fahren die eben mal in großem Bogen über Deine Wiese. Wenn Du Ihrem Weinberg zu Nahe kommst erschießen sie Dich. Das ist alles mal eben so selbstverständlich! Und da platzt mir der Kragen.
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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So wie ich es verstanden habe existiert da kein öffentlicher Weg. Wenn ja dann müßte Fiffie nicht anfragen wenn ihr Heu kommt, sondern könnte einfach fahren.
Ich denke hier geht es vielmehr darum das versprochen wurde ihr die Möglichkeit der Zufahrt zu bieten über den Acker, das dies aber nun eben nicht eingehalten wird. Dazu kann ich nur sagen, gelitten... Wenn der Pächter das nicht will dann darfst du nicht, so einfach ist das. @OldMichael: Paß mal auf das dich hier nicht bald mal einer verklagt wegen "Verbreitung öffentlichen Unsinns und Anstiftung zu Straftaten"! |
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