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Alt 21.05.2009, 08:42   #1 (permalink)
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Benutzerbild von FrauFreud
 
Registriert seit: 28.11.2008
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Standard Wie naiv sind Pferdefreunde?

Liebe Pferdefreunde.

In vielen Foren wird kontrovers diskutiert, das finde ich prima. Weit davon entfernt, mich in mehr Foren anzumelden als in diesem hier, stelle ich das erste Mal ein Thema ein! Titel: Wie naiv sind Pferdefreunde eigentlich? Das kam so:

Als Redakteurin habe ich fast zwanzig Jahre den Sport begleitet, kritisch und mit einer passenden Distanz zu den Reitern. Was ich da erlebt habe, möchte ich hier nicht näher beschreiben. Das ist in vielen Magazinen zu lesen inzwischen. Mitte der 90 er Jahre habe ich mich entschieden, diesen Turnierzirkus nicht länger zu besuchen, weil mir auf den Geist ging, wie die Pferde leiden, wie alles auf die Pfleger abgeschoben wird und wie sich die Reiter immer wieder von den Vorwürfen freisprechen lassen. Sünder sind in verbandinternen Verfahren behandelt worden, falls es überhaupt zu einer Anklage kam! Was muss noch passieren, außer einen Hugo Simon noch mit der Spritze in der Hand zu erwischen und der wird nicht angeklagt, nicht verurteilt, nicht gesperrt? Wie viele Beispiele brauchen Pferdefans noch, um endlich aufs Turnier zu gehen und zu pfeifen?

Allen, die hier immer noch aus Höfigkeit Reiter wie Ludger, Marco und andere Sünder verteidigen, möchte ich raten, statt auf der Tribüne zu jubeln, mal den Abreiteplatz und das Warm up zu besuchen, sich umzusehen und die Augen auf zu machen! Entsetzt war ich vom Statement einer Isabell Werth am Sonntag in der ARD: Was ihre Pferde intus haben, gehe nur sie und die Pferdebesitzer an? Pfui, Teufel, Isabell hat sich noch in der Schleyerhalle in Stuttgart für Transparenz eingesetzt? Sollten sich mal ein Beispiel an den Goldreitern aus dem Busch nehmen, die über Jahre verurteilt wurden! Wofür?

Letztes Beispiel: Sport Bild, Ausgabe nach Olympia in Atlanta. Dr. Matthias Baumann betreut seine Stute, die NICHT eingesetzt wurde wegen Verdacht auf Verletzung, noch im Stall, während die Springreiter schon auf das Areal ziehen vor ihren Wettbewerben. Teasy (so sein Spitzname) fotografiert Springreiter beim verbotenen Training, zeigt das an und liefert die Fotos. Passiert ist: NICHTS. Außer, dass er von seinen eigenen Kollegen aus dem Lager der Springreiter dafür angegriffen wurde! Achaz von Buchwaldt hat ihn öffentlich verurteilt für "Nestbeschmutzung". Das Verhalten der Funktionäre ist mehr als peinlich. Ihr Auftrag ist, sich IMMER hinter die Reiter zu stellen? Echt, pfui.

Bin gespannt, wie Ihr das hier seht!
Eure Katharina
__________________
Zitat:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Frau Freud Für Pferde*

Niedersachsen
*frei nach dem Buchtitel "Frau Freud wurde wieder mal vergessen" über die Gattin des fragwürdigen Psychiaters
FrauFreud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2009, 10:02   #2 (permalink)
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Registriert seit: 13.01.2009
Ort: Kurz vor Dänemark
Beiträge: 121
Daumen runter

Ist schon komisch, ich stecke in der Materie ja nicht so "drin", aber ich bin der Meinung, daß bei den Radprofis sofort ein riesen Aufriß gemacht wurde, Sponsoren zogen sich zurück, die Fahrer wurden sofort gesperrt und aus dem Team verbannt. Abgesehen davon, daß ich mir sicher bin, daß alle Beteiligten davon gewußt und es gebilligt haben, wurde wenigstens so getan, als ob sie betroffen sind und die entsprechenden Maßnahmen ergriffen.

Bei den Reitern ist es offenbar ok, denn es geht ja "nur" um Tiere???
Wenn ich reite, bin ich dafür verantwortlich, was mit meinem Pferd gemacht wird. Wenn ich das nicht weiß, bin ich selber schuld.
Meiner Ansicht nach müssten die Reiter, Trainer und Tierärzte mit sofortiger Wirkung aus dem Kader und der Mannschaft entlassen und verurteilt werden.

Hier haben wir wieder die Vorbildfunktion: Wenn die Großen das machen, ziehen die Kleinen nach, Manipulationen werden gebilligt, Pferde, die eigentlich nicht fit sind, werden aufgeputscht, damit sie durchhalten.
Man nehme das tragische Ende der Venezuelanischen Poloponies in den USA.
Muss es hier auch erst wieder so weit kommen, bis etwas passiert?

Schließe mich an: PFUI TEUFEL und
Und ICH werde auf dem nächsten Turnier pfeiffen.
Schön wären T-Shirts mit den Köpfen der Reiter und einem schönen Spruch dazu.
Vielleicht gibt es hier ein paar kreative Köpfe, die eine gute Idee haben...

Auf einer Seite das Anti-Rollkur-Bild und auf der anderen das Anti Doping Logo.

Und dann verabreden wir uns für das nächste Turnier und pfeiffen, am Dressurplatz und am Abreiteplatz.

Kann ja Cavallo mal als Initiative aufgreifen und Werbung dafür machen?! Damit möglichst viele Menschen zusammenkommen, die endlich was gegen diese Schweinereien unternehmen!

Lg und schönen Himmelfahrtstag
Pferdefrau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2009, 10:02   #3 (permalink)
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Benutzerbild von Hetja23
 
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Beiträge: 1.143
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Also ich finde schon, dass solche zwielichten Trainingsmethoden an die Öffentlichkeit müssen.
Hinter den verschlossenen Türen der eigenen Reithallen fühlen sich doch alle sicher undich denke, dass das was auf den Abreiteplätzen geschieht nur ein fahler Abklatsch davon ist.
Solchen Menschen(?) muss auf die Finger gesehen werden, allein der Tiere wegen.
Es ist schon traurig und es macht mich wütend, dass der Staat so etwas nur als Sachbeschädigung sieht.
Wer für 3,50€ Geld veruntreut wird hart bestraft, wer ein Tier quält wird müde belächelt. Das ist meiner Meinung nach eine völlig falsche Verteilung der Verhältnismäßigkeiten.

Zitat:
Als Redakteurin habe ich fast zwanzig Jahre den Sport begleitet, kritisch und mit einer passenden Distanz zu den Reitern. Was ich da erlebt habe, möchte ich hier nicht näher beschreiben. Das ist in vielen Magazinen zu lesen inzwischen. Mitte der 90 er Jahre habe ich mich entschieden, diesen Turnierzirkus nicht länger zu besuchen, weil mir auf den Geist ging, wie die Pferde leiden, wie alles auf die Pfleger abgeschoben wird und wie sich die Reiter immer wieder von den Vorwürfen freisprechen lassen. Sünder sind in verbandinternen Verfahren behandelt worden, falls es überhaupt zu einer Anklage kam! Was muss noch passieren, außer einen Hugo Simon noch mit der Spritze in der Hand zu erwischen und der wird nicht angeklagt, nicht verurteilt, nicht gesperrt? Wie viele Beispiele brauchen Pferdefans noch, um endlich aufs Turnier zu gehen und zu pfeifen?
Das ist schön geschrieben und du hast auch recht,aber der Mensch an sich ist feige und will sich nicht gegen eine Gruppe stellen und ist lieber der unauffällige Mitläufer.
Ich selbst würde auch nicht unbedingt an den Abreiteplatz gehen und meine Meinung kundtun, ich bleibe dem ganzen Turnierzirkus lieber ganz fern.
Mir geht es jedes Wochenende schon auf den Zwirn, wenn ab Freitag die weiß-Behosten durch den Stall wuseln, alle wahnsinnig machen, weil sie Lampenfieber haben,mit ihrer
Nervosität die Pferde anstecken und diese es dann wieder abkriegen, weil sie nicht schnurgrade auf den Hänger gehen. Das sag ich auch schon mal was oder hole in ganz schlimmen Fällen jemand dazu. Auf meine Meinung hört nämlich keiner, ich habe ja doch nur einene wuscheligen, unreitbaren Isländer und anscheinend keine Ahnung von Turnierpferden.
LG Hetja
__________________
Lache nie über die Dummheit der Anderen.
Sie kann deine Chance sein.
Hetja23 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2009, 10:19   #4 (permalink)
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Benutzerbild von Frech-Steffi
 
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Hallo Frau Freud!

Ich finde sehr mutig wie Du Dich zu diesem Thema äußerst! Respekt! Da ich selbst ja mit der Turnierszene nichts am Hut und auch definitiv kein Idol diesbezüglich habe dachte ich bisher "das geht mich nichts an" aber es geht um die Tiere, die wir so sehr lieben! Mit meiner kleinen Maus habe ich mich auf ein paar kleineren Westernturnieren versucht und fand es mehr als frustrierend, dass man kaum Chancen gegen all die gut ausgebildeten Quarter Horses hat. Ich habe so sehr bewundert wie schön die laufen. Im Laufe der Zeit aber habe ich mitbekommen wie deren Ausbildungsweg meist abläuft. So werden auf einem Hof in meiner Nähe die Zweijährigen im Frühjahr bereits longiert, kommen dann nochmal auf die Weide und werden schließlich ab dem Spätjahr geritten um sie, gerade mal dreijährig, bereits auf irgendwelchen Meisterschaften zu starten.

Ich ritt damals "Freizeitreiter-Klasse". Man sah dort viele Pferdeliebhaber mit Wald- und Wiesenponys, die einfach nur Spaß haben wollten, während der professionelle Nachwuchs sich auf Pferden vorstellte, die später unter einem "Profi-Reiter" in höheren Klassen liefen. Die FN wird angeklagt junge Pferde zu früh vorzustellen. Die EWU (Europäische Westerreiter Union) hat feierlich gelobt es besser zu machen, doch geändert hat sich nicht viel. Das sind dann halt jetzt Jungpferdeprüfungen, doch wie kommt es dann, dass dreijährige dennoch bereits auf Meisterschaften präsentiert werden? Ist es denn keine Pflicht, die Jungen erst ab einem bestimmten Alter nur in bestimmten Prüfungen gehen zu lassen? Dieser ewige Krieg zwischen Western- und Englischreitern geht mir gewaltig auf die Nerven. Letzten Endes leidet das Tier darunter. Und wenn sich hier schon die Nationen spalten und übereinander herziehen, warum achtet man denn dann so wenig auf das, was auf großen Turnieren, im Profisport geschieht? Ganz egal um welche Sparte es sich handelt, Schmu wird überall getrieben, nur um des Erfolges willen, um des Geldes willen.

Deshalb habe ich beschlossen, meinen Kleinen nicht auf Turnieren vorzustellen, auch wenn meine Nachbarn mir versichern dass er mal ein "Kracher" wird und ich ihn in Profi-Beritt geben soll. Alleine schon weil ich ihm die schöne Mähne niemals abschneiden werde kommt das nicht in Frage für mich. Vielleicht, wenn ich jemanden finde, dem ich diesbezüglich vertrauen kann... doch selbst diese Person würde ich überprüfen und mit Argusaugen überwachen, was sie mit meinem Pferd treibt und in diesem Punkt stimmen meine Nachbarn auch mit mir überein.

Die Tochter meiner Nachbarn reitet A und L- Dressur mit ihrem Pony. Ich habe sie auf einem Turnier begleitet und finde, sie macht das prima, hat auch große Freude daran. Ihre Einstellung gefällt mir. Wenn die Bedingungen nicht sehr gut sind startet sie nicht. Im Vergleich mit ihren Konkurrentinnen fiel mir auf, dass die meisten den Sport zu verbissen sehen, das Pferd strafen wenn es nciht geklappt hat. Was machen die Richter dagegen? Nichts! Statt die Jugend richtig zu erziehen, ihnen positive Kritik zu übermitteln, steht in den Protokollen nur was auf gut Deutsch gesagt "Sch..." war und so vergeht vielen die Lust oder sie werden immer verbissener. Da werden die Doper von morgen gezogen...

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Ich werde Freizeit-Reiter bleiben und zwar von jener Sorte, die auch in Wald und Flur auf Gymnastik wert legen, ansonsten einfach nur Freude an seinem geleibten Pferd haben wollen.

Grüße... Stephanie
__________________
Das mir mein Pferd viel lieber ist, sagst Du als Mensch, sei Sünde!
Das Pferd blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!

http://www.little-horseparadise.de
Frech-Steffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2009, 20:51   #5 (permalink)
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@steffi
das mit der ewu stimmt nicht so ganz. jungpferdeprüfungen gab es da schon immer, früher für 3- und 4jährige pferde, seid der änderung für 4- und 5jährige. 3jährige sind bei der ewu definitiv nicht mehr startberechtigt, aber weiterhin bei den prüfungen anderer zuchtverbände wie der aqha und sportverbände wie der nrha. aber auch da gibt es vorschriften, welche und wie viele prüfungen maximal geritten werden dürfen.
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Alt 22.05.2009, 16:01   #6 (permalink)
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Benutzerbild von Frech-Steffi
 
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Ohne Stress machen zu wollen... Rembrandt war 13 Jahre alt als er die Goldmedaille holte. Wo sieht man heute, insbesondere auf Westernturnieren, ein dreizehnjähriges Pferd? Verschlissen, wird zur Zucht eingesetzt. Okay, die EWU hat das Alter um ein Jahr aufgestockt, da sollten sich die anderen Verbände ein Beispiel dran nehmen. Ein zweijähriges Pferd gehört jedoch nicht angeritten und hat erst Recht nicht Dreijährig was auf einem Turnier zu suchen. Soll nicht speziell die Westernreiter angreifen. Ich bin auch Westernreiter. Wie schon gesagt wird in jeder Sparte Schmu getrieben, vor allem wenn es um Erfolg und Geld geht.
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Frech-Steffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2009, 09:18   #7 (permalink)
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Zitat:
Zitat von FrauFreud Beitrag anzeigen
Liebe Pferdefreunde.

In vielen Foren wird kontrovers diskutiert, das finde ich prima. Weit davon entfernt, mich in mehr Foren anzumelden als in diesem hier, stelle ich das erste Mal ein Thema ein! Titel: Wie naiv sind Pferdefreunde eigentlich? Das kam so:

Als Redakteurin habe ich fast zwanzig Jahre den Sport begleitet, kritisch und mit einer passenden Distanz zu den Reitern. Was ich da erlebt habe, möchte ich hier nicht näher beschreiben. Das ist in vielen Magazinen zu lesen inzwischen. Mitte der 90 er Jahre habe ich mich entschieden, diesen Turnierzirkus nicht länger zu besuchen, weil mir auf den Geist ging, wie die Pferde leiden, wie alles auf die Pfleger abgeschoben wird und wie sich die Reiter immer wieder von den Vorwürfen freisprechen lassen. Sünder sind in verbandinternen Verfahren behandelt worden, falls es überhaupt zu einer Anklage kam! Was muss noch passieren, außer einen Hugo Simon noch mit der Spritze in der Hand zu erwischen und der wird nicht angeklagt, nicht verurteilt, nicht gesperrt? Wie viele Beispiele brauchen Pferdefans noch, um endlich aufs Turnier zu gehen und zu pfeifen?

Allen, die hier immer noch aus Höfigkeit Reiter wie Ludger, Marco und andere Sünder verteidigen, möchte ich raten, statt auf der Tribüne zu jubeln, mal den Abreiteplatz und das Warm up zu besuchen, sich umzusehen und die Augen auf zu machen! Entsetzt war ich vom Statement einer Isabell Werth am Sonntag in der ARD: Was ihre Pferde intus haben, gehe nur sie und die Pferdebesitzer an? Pfui, Teufel, Isabell hat sich noch in der Schleyerhalle in Stuttgart für Transparenz eingesetzt? Sollten sich mal ein Beispiel an den Goldreitern aus dem Busch nehmen, die über Jahre verurteilt wurden! Wofür?

Letztes Beispiel: Sport Bild, Ausgabe nach Olympia in Atlanta. Dr. Matthias Baumann betreut seine Stute, die NICHT eingesetzt wurde wegen Verdacht auf Verletzung, noch im Stall, während die Springreiter schon auf das Areal ziehen vor ihren Wettbewerben. Teasy (so sein Spitzname) fotografiert Springreiter beim verbotenen Training, zeigt das an und liefert die Fotos. Passiert ist: NICHTS. Außer, dass er von seinen eigenen Kollegen aus dem Lager der Springreiter dafür angegriffen wurde! Achaz von Buchwaldt hat ihn öffentlich verurteilt für "Nestbeschmutzung". Das Verhalten der Funktionäre ist mehr als peinlich. Ihr Auftrag ist, sich IMMER hinter die Reiter zu stellen? Echt, pfui.

Bin gespannt, wie Ihr das hier seht!
Eure Katharina
Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!
Ich bleibe der Turnierszene schon seit vielen Jahren fern. Sowohl persönlich als auch vor dem Fernseher...Das letzte mal, als ich mir ein Turnier angesehen habe, war ich noch ein Teenie.
Und schon damals habe ich mich immer geärgert, wenn ein "großer" beim Doping o.ä. erwischt wurde und nichts passiert ist. In jedem anderen Sport wirst du gesperrt, abgemahnt oder gleich rausgeworfen und hier: nichts.
Wenn ein Fußballer sich die Bänder reißt, kann er selbst entscheiden, ob er weiterspielt. Ein Pferd hat diese Wahl nicht. Das ist unfair.
Ich bin auch schon auf kleinen Kreismeisterschaften gestartet(mit 2spänner Kutsche).
Als eines meiner Pferdchen kurz zuvor anfing zu lahmen, hab ich mir Ersatz gesucht und keine Spritze...
__________________
Sandra

Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind. Es ist die Frage, was sie tun müssen, damit wir es glauben.


BerlinerGoere ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2009, 07:20   #8 (permalink)
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Benutzerbild von Peri
 
Registriert seit: 24.09.2008
Beiträge: 69
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Also ich weiß garnicht wie ich anfangen soll...früher als kleines Mädchen hat man sich über sowas keine Gedanken gemacht, man fand die pferde immer so hübsch und die sind immer so hoch gesprungen, aus Liebe und Vertrauen zu ihrem Reiter.
Und heute dann sowas...da denkt man als unschuldiges Kind garnicht drann. Wie kommt ein Mensch auf den Gedanken, sein pferd "gesund" zu spritzen? Es quahlvoll zu knebeln damit es "hübsch" läuft??? Reine Geldgier und Erfolgsgeilheit. Es ist wirklich unbegreiflich. Und die Jugend macht das alles eben schon im jungen Alter nach.
Peri ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2009, 07:58   #9 (permalink)
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Benutzerbild von punktepony
 
Registriert seit: 29.10.2008
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 592
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Auch ich halte mich seit vielen Jahren vom Tuniersport fern , es verursacht mir körperliches Unbehagen ,all diese Pferde zu sehen die reines Mittel zu Ruhm und Ehre ihrer Besitzter sind.
Und wenn es soetwas im TV gibt, sind die Kommentare der Moderatoren so zynisch und verharmlosend das ich schreien möchte!
Sagt man etwas dagegen, dann steht man als ponyreitender Volldepp da , der müde belächelt wird. Nicht ,das ich mir aus der Meinung solcher "Pferdeexperten" viel machen würde. Man dringt nur einfach nicht durch.
Und ob sich das ändert wenn man große Aktionen macht? Ich glaube ,man wird vom Ort des Geschehens geräumt werden und der Betrieb läuft fröhlich weiter! Das Beste ist, solche Veranstaltungen zu meiden, und das werde ich weiterhin tun.
__________________
Wer keine Ahnung hat soll wenigstens Verwirrung stiften!
punktepony ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2009, 15:32   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Chalky
 
Registriert seit: 07.03.2009
Beiträge: 203
Standard

ich habe mit zwölf angefangen cavallo zu lesen. seit ich vierzehn bin, vermitteln mir meine zwei reitlehrerinnen einen artgerechten umgang mit dem pferd und pferdegerechtes reiten. ich bin ihnen dafür sehr dankbar.
jedesmal wenn ich ein tunier im fernsehen sehe, stößt es mich sauer auf.
Chalky ist offline   Mit Zitat antworten
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