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Alt 10.05.2012, 09:35   #11 (permalink)
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man sollte sich vorher wirklich gut überlegen, ob pferdewirt ein traumberuf ist... nach tarif bezahlt und gearbeitet wird nur in den landesgestüten, das wird aber über kurz oder lang auch nicht mehr der fall sein, da in den zeiten leerer kassen momentan in einigen bundesländern über privatisierung und verkauf diskutiert wird.
ansonsten kann man noch glück haben in einem stall zu landen, in dem einigermaßen gezahlt und das arbeitszeitgesetz im rahmen des möglichen eingehalten wird (dass das kein 08.00 bis 16.30 uhr-job mit freien wochenenden etc. ist, sollte eigentlich jedem klar sein, der sich dafür entscheidet).
aber i.d.r. bedeutet es nun mal unregelmäßige arbeitszeiten, schwere arbeit und miserablen verdienst.
trotzdem gibt es meiner meinung nach für alles grenzen und ich finde es schon traurig, dass sich die leute nicht mal mehr trauen, wenigstens ein paar grundrechte (und dazu gehört für mich die gewährung von urlaub) einzufordern.
slider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2012, 14:32   #12 (permalink)
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Bei uns im Nachbarstall hat eine sehr nette junge Bereiterin gearbeitet, die aus Passion reitet und dies sehr gut und sauber. Der Stall gehört reichen Leuten, die Springpferde letztlich aus Prestige halten. Turniermäßig gehen die mit einem recht bekannten Springreiter,die tägliche Arbeit machte die Bereiterin. Den Pferden geht's aber gut, es gibt keinen Erfolgs- oder Verkaufsdruck, und deshalb auch keine unfairen Methoden. Deshalb auch großzügige Arbeitsbedingungen für die Angestellten - eigentlich!

Die Bereiterin wurde von den 2 Pflegern ziemlich gemobbt, obwohl sie eigentlich das Sagen haben sollte - aber wenn die Pfleger beschlossen, dass die Pferde halt nur noch die halbe Portion Heu kriegen, hatte sie keine Chance, und leider keinen Rückhalt bei den Eigentümern.

Also hat sie den Job gekündigt und einen neuen gefunden bei einem Turnier- und Verkaufsstall. Das hat sie ca. 9 Monate durchgehalten, dann war sie fertig - täglich bis zu 15 Pferde zu arbeiten, kein Urlaub, kaum freie Wochenenden. Der Stall hatte einen hohen Umschlag, d.h. die hatte jedes Korrekturpferd in kürzester Zeit hinzubiegen. Die dabei zwangsläufig anzuwendenden Methoden konnte sie mit ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren. Abgesehen davon war sie körperlich einfach erledigt.

Sie hat gekündigt, sucht jetzt einen Zwischenjob nicht im Pferdebereich und macht ab Herbst eine "pferdefremde" Ausbildung.

Und wieder hat ein Profi, der Pferden und Reitern viel zu bieten hätte, aufgegeben. Die gleichgültigen und gewissenlosen bleiben dabei...
Popeyelein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2012, 15:53   #13 (permalink)
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Ja, es gibt immer wieder solche und solche.

Ich frage mich, warum man einen Beruf ergreift, von dem man vorher schon weiß, dass es a) scheiß Arbeitszeiten und b) wenig Geld gibt.

Das ist ja nicht nur beim Pferdepfleger/-wirt so. Ich glaube , eine Friseurin kriegt auch nicht wirklich viel. Verkäuferin in einem Laden, der 24 Std. auf hat, möchte ich weiß Gott auch nicht sein...

Sich nicht trauen, was zu sagen, war schon immer so. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, jemals so frei gewesen zu sein, wie ich es jetzt bin, nachdem ich viele Jahre angestellt war.
Mit 20 hatte ich meine erste Ausbildung fertig und bekam schon vorm Examen zu hören, dass es ja nahezu unmöglich wäre, einen Job zu bekommen. Das war 1975 und man nannte es "Anstellung".
Ich bekam eine , im öffentlichen Dienst. Fortan wurde mir erzählt wie froh ich sein könnte, im öffentl. Dienst zu sein. DAS hätte wohl lange nicht jeder.

Ich verdiente 900 DM im Monat (netto) und konnte mir entweder ein Auto oder eine Wohnung leisten. Beides zusammen war unmöglich . Von Pferd oder Hund will ich mal gar nicht reden. Also auf den Prinzen warten, der mich heiratet, damit ich versorgt bin? Meine Mutter fand, dass ja. Ich rebellierte.

Über 4 Jahre hab ich mich in dem blöden M..-Pl....-Institut gequält bis ich endlich den Mut hatte, was anderes zu machen.

Pharmazie, Aussendienst. Freiheit ohne Ende, Geld reichlich. Zunächst mal.

Das hab ich 15 Jahre durchgehalten, dann ging ich am Stock. Das Geld stimmte immer, die Arbeitszeiten machte man sich selber, aber der Druck und die fehlende Moral von Seiten der Firmen konnte ich nicht aushalten.

Hatte ich eine Wahl? Lange Zeit nicht, denn ich hatte finanzielle Verpflichtungen und hab die Familie ernährt. Also hielt ich durch bis mein Mann seine Ausbildung beendet hatte und wählte dann. Den Ausstieg .

Heute hab ich meinen kleinen 400 Euro Job. Ich möchte nicht mehr angestellt sein, weil ich jederzeit die Freiheit haben möchte, zu gehen. Zwischendurch hab ich Jobs auf Honorarbasis gemacht, fand ich auch gut. Unverbindliche Sache.

Gut, ich muss mich nicht selber durchbringen, das Hauptgeld verdient mein Mann, zusammen verdienen wir mit unserem Nebenerwerb und mein Job ist für mich.

Das meiste war jetzt OT, aber ich denke, dass man immer eine Möglichkeit hat, seine Lage zu verbessern. Man muss allerdings den Hintern hoch kriegen und selber was machen. Rumjaulen muss man mal dürfen, aber dann los!
clynghoj ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2012, 16:06   #14 (permalink)
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Zitat:
Ich frage mich, warum man einen Beruf ergreift, von dem man vorher schon weiß, dass es a) scheiß Arbeitszeiten und b) wenig Geld gibt.

Das ist ja nicht nur beim Pferdepfleger/-wirt so. Ich glaube , eine Friseurin kriegt auch nicht wirklich viel. Verkäuferin in einem Laden, der 24 Std. auf hat, möchte ich weiß Gott auch nicht sein...
na ja, ist halt nicht immer zum aussuchen. es gibt nun mal leute, die sich mit lernen und schule unheimlich schwer tun und das ist eben nicht immer nur mangelndem fleiß geschuldet. und da sind die voraussetzungen (abitur, studium) für besser bezahlte jobs einfach nicht zu schaffen. und ehe sie gar nichts machen, ergreifen sie dann eben einen beruf wie friseuse oder verkäuferin. muss es ja schließlich auch geben, wir würden alle schön blöd aus der wäsche gucken, wenn das keiner mehr machen wollte und würde und die welt nur noch aus bankern, pharmareferenten, it-administratoren u.ä. bestehen würde. und mal hand auf's herz: jeder, der seine pferde nicht in eigenregie halten kann oder will und auf grund langer arbeitszeiten und familiärer verpflichtungen auch nicht unbegrenzt zeit im stall verbringen kann, ist doch froh, dass es ställe mit vollpension gibt.
und eben weil es all diese menschen gibt, die die arbeit tun, um die sich keiner reißt, finde ich es so unfair, wenn denen nicht mal minimale grundrechte, was arbeitszeiten und urlaub angeht, eingeräumt werden.
slider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2012, 16:22   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von slider Beitrag anzeigen
eben weil es all diese menschen gibt, die die arbeit tun, um die sich keiner reißt, finde ich es so unfair, wenn denen nicht mal minimale grundrechte, was arbeitszeiten und urlaub angeht, eingeräumt werden.
Natürlich, da gebe ich Dir Recht !

Vielleicht sind aber die meisten gar nicht so unzufrieden mit ihrem Leben, wie Aussenstehende denken?
Wenn mein Leben nun mal aus Pferden besteht, dann will ich möglicherweise auch nichts anderes.

Gibt es denn wirklich keine Tarife oder sowas ähnliches für Pferdewirte? Nichts, an das ich mich als Arbeitgeber halten muss?

Ich kenne einen Mann, der mit über 60 Jahren für einen Pferdebesitzer arbeitet : 13 Tage am Stück, einen Tag frei. Seine Frau steht Kopf, er macht seine Arbeit. Sie nervt rum, er hat bei den Pferden seine Ruhe. Trotz körperlicher Arbeit. Mir tut er eigentlich leid, denn er liebt den Job. Natürlich würde er es auch nicht schlecht finden, wenn`s bisschen weniger wäre, aber manchmal denke ich, er haut lieber von zu Hause ab .
clynghoj ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2012, 16:41   #16 (permalink)
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doch, gibt es:

Zitat:
Verstöße des Arbeitgebers gegen im Gesetz enthaltene Verpflichtungen werden grundsätzlich als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeldrahmen bis zu 15.000 € geahndet. Sie können als Straftaten qualifiziert werden, wenn durch sie vorsätzlich die Gesundheit und die Arbeitskraft von Arbeitnehmern gefährdet oder wenn sie beharrlich wiederholt werden. Als Strafmaß ist Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vorgesehen.

- Höchstdauer der täglichen /wöchentlichen Arbeitszeit
Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf 8 Stunden nicht überschreiten. Sie kann bis auf 10 Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden (§ 3 Arbeitszeitgesetz).
Damit ist von Montag bis Samstag eine regelmäßige Wochenarbeitszeit von höchstens 48 Stunden zulässig.

- Sechs-Tage-Woche / Sonn- und Feiertagsruhe

Arbeitnehmer dürfen an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0.00 bi 24.00 Uhr nicht beschäftigt werden. Werden Arbeitnehmer an einem Sonn- oder Feiertag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben (§ 9 Arbeitszeitgesetz).
Ausnahmen sind zulässig u.a. in Einrichtungen zur Behandlung und Pflege von Tieren. Die Schutzregelungen für an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen arbeitenden Arbeitnehmer sehen vor, dass mindestens 15 Sonntage im Jahr beschäftigungsfrei bleiben müssen. Auch bei Sonn- und Feiertagsarbeit darf die regelmäßige Wochenarbeitszeit von höchstens 48 Stunden nicht überschritten werden.
Werden Arbeitnehmer an einem Sonntag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb von zwei Wochen zu gewähren ist. Werden Arbeitnehmer an einem auf einen Werktag fallenden Feiertag beschäftigt, müssen Sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb von acht Wochen zu gewähren ist.
auszug aus dem arbeitszeitgesetz, quelle: Startseite

und hier ein link zum mindesturlaubsgesetz:
Urlaub Mindesturlaub Wartezeit Teilurlaub Übertragung Selbstbeurlaubung Ersatzurlaub Abgeltung Freistellung Urlaubsentgelt
das trifft gleichemaßen für alle zu, ob nun tiere zu versorgen sind oder nicht, der urlaub muss vom sb gewährt werden und er hat dann entsprechend für eine urlaubsvertretung zu sorgen, wenn er die arbeit allein nicht schafft.

verbindliche tarifverträge für pferdewirte u.ä. gibt es nicht, nur eine empfehlung, aber da muss sich natürlich niemand dran halten:
Tarifempfehlungen der Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR)

heißt im klartext: an der bezahlung kann man nichts ändern, die einhaltung des arbeitszeit- und mindesturlaubsgesetzes könnte man theoretisch einklagen, da hat nur scheinbar niemand die traute.
slider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2012, 18:54   #17 (permalink)
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Nee, das kann man sich vorstellen, dass sich das keiner traut.

Meistens sind das ja kleine Betriebe und ich könnte mir vorstellen, dass dann jemand, der sich "getraut" hat, ganz schnell fertig gemacht würde. Da gibt`s ja Mittel und Wege genug.

Kündigt man, kommt man doch eh vom Regen in die Traufe.

Was für eine schreckliche Vorstellung, dass man z.B. als Bereiter vom goodwill der Pferdebesitzer abhängig ist und von deren finanzieller Großzügigkeit (oder deren Geiz natürlich ).

clynghoj ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2012, 00:34   #18 (permalink)
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Warum Angestelle bezahlen wenn man auch Kinder arbeiten lassen kann?

Ich war mit 14 Jahren Schulpferdreiter auf einem Hof mit ca. 20-30 Pensionspferden. Das Misten wurde komplett von den Kindern und Jugendlichen des "Vereins" übernommen.

Dort im Verein zu sein hieß:

- 40 euro Monatsgebühr, dafür ein Reittag pro Woche (ohne Unterricht)
- verittene Schulpferde ohne eigenes Putzzeug, Sattelzeug wurde beliebig hin und her getauscht
- vor dem reiten war der gesamte Pensionerstall zu misten
- einmal im Monat Wochenenddienst

Da lohnt es sich doch Stallbetreiber zu sein
Chalky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2012, 09:46   #19 (permalink)
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@chalky

So in der Art hab ich`s auch gemacht. Das ist wahrscheinlich sehr viel länger her als bei Dir und hieß damals "arbeiten für reiten" oder so ähnlich. Wurde nicht direkt gesagt, aber war so.

Ich hab mit 15 Jahren ziemlich oft nachmittags zwei Stunden Reitunterricht gegeben, in der Freistunde (für Privatreiter) das Pferd vom RL geritten, dann gefüttert und als ich fertig war kam im Allgemeinen der RL von seinem Ausflug (meistens hatte er Jagden geritten) zurück. Und ich ? War stolz wie Bolle, dass er mir das alles zutraute.

Anstatt misten hab ich die meiste Zeit anderer Leute Pferde geritten, meine Eltern bezahlten eigentlich selten Reitunterricht für mich.

Mit 16/17 hatte ich über 90 Kinder von 4 bis keine Ahnung, nicht viel jünger als ich selbst war , im Reit-und Voltiunterricht.

Von Versicherung oder Reitkappe auf , hat keine Menschenseele gesprochen, nicht mal darüber nachgedacht, fürchte ich.

Auf einem Ponygestüt, bei dem ich 3x die Woche war, hatte ich manchmal drei Hengste in einer Abteilung. Ging alles, keiner hat sich aufgeregt. Das möchte ich heute mal sehen !!!

Nach dieser ganzen Zeit, in der ich nur ritt, bzw., Unterricht gab, wollte ich gerne Bereiterin werden. Es schreckte mich also kein bisschen ab...und von der Schule war ich eh geflogen.

Mein Vater war klüger und hat es mir schlichtweg verboten. Ich war zwar rebellisch, aber dann doch zu bequem, als er mir drohte, den Geldhahn zuzudrehen. Also wurde ich was anderes.
Recht hatte er, denn sonst würde ich heute vielleicht von Leuten abhängig sein, deren Pferde oder Kinder unbedingt Erfolg haben sollen, egal wie der Weg dorthin aussieht.

Oder ich würde dahinvegetieren, für Zigaretten und Klamotten/Unterkunft schuften? Oder : ich hätte mir einen reichen Gestüts-oder Reitstallbesitzer geangelt und wäre der Chef von`s Janze...??? Und schön abhängig von seinem Geld. Ach, nee, so wie es ist, ist es besser.
clynghoj ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2012, 09:56   #20 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Chalky Beitrag anzeigen
Warum Angestelle bezahlen wenn man auch Kinder arbeiten lassen kann?

Ich war mit 14 Jahren Schulpferdreiter auf einem Hof mit ca. 20-30 Pensionspferden. Das Misten wurde komplett von den Kindern und Jugendlichen des "Vereins" übernommen.

Dort im Verein zu sein hieß:

- 40 euro Monatsgebühr, dafür ein Reittag pro Woche (ohne Unterricht)
- verittene Schulpferde ohne eigenes Putzzeug, Sattelzeug wurde beliebig hin und her getauscht
- vor dem reiten war der gesamte Pensionerstall zu misten
- einmal im Monat Wochenenddienst

Da lohnt es sich doch Stallbetreiber zu sein

Und es ist Aufgabe der Eltern ihre Kinder dort nicht Hinzulassen.
Ich bin zwar auch der Meinung, das auch Reitschüler lernen können, das Pferde auch Arbeit bedeutet, aber das ist zu viel.
sihdi ist offline   Mit Zitat antworten
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