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Alt 10.02.2017, 05:00   #1 (permalink)
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Beitrag FN Impfpflicht - zu häufig Impfen ist schädlich

Ich kann noch verstehen, dass es eine Impfpflicht gegen Influenza gibt.
(Auch wenn der beste Schutz gute Haltungsbedingungen sind.)
Aber weshalb soll man sein Pferd doppelt so häufig impfen, als es alle Impfhersteller für Influenza Impfungen empfehlen?
Hinweis: Nur gegen Herpes wird der 6 Monats Abstand empfohlen - weshalb der natürlich auch bei Kombi-Impfstoffen gilt.
Beim Impfen gilt bekanntlich, dass zu häufiges Impfen den Schutz sogar verringert.
Und jede Impfung birgt ein Risiko für Impfschäden.

Ich konnte keine einzige wissenschaftliche Studie finden, die eine 6 Monate Impfung eindeutig als besseren Schutz einstuft.

Dagegen gibt es eine Studie, die belegt, dass es viel sinnvoller ist, den vom Hersteller empfohlenen Impfabstand einzuhalten. Wenn es dann eine Erkrankungswelle gibt, kann man viel erfolgreicher kurzfristig nachimpfen.

In anderen Ländern und Pferdeverbänden - z.B. bei den Rennpferden - gilt die 1 jährige Impfpflicht. Damit sind international gute Erfahungen gemacht worden.

Geht es hier um das Wohl der Pferde oder um Geld verdienen?
karl21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2017, 11:21   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
Geht es hier um das Wohl der Pferde oder um Geld verdienen?
Es geht immer nur um´s Geld. Und womit kann man mehr Geld verdienen als mit des Deutschen Lieblings: dem Tier!
Unsere Katzen, Hunde, Pferde etc sind wahrscheinlich bis an ihr Lebensende komplett "überimpft", aber die Panikmache hat ihre Wirkung. Vor lauter schlechtem Gewissen lässt es der Besitzer eben zu.
__________________
Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "

Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 12:45   #3 (permalink)
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Mal schaun ob ich es verstanden habe, der FN will, dass Pferde die an Turnieren teil nehmen, doppelt so oft geimpft werden, wie es von der tierärztlichen Vereinigung empfohlen wird?


Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
Ich kann noch verstehen, dass es eine Impfpflicht gegen Influenza gibt.
Beim Impfen gilt bekanntlich, dass zu häufiges Impfen den Schutz sogar verringert.
Woher kommt diese Aussage? Mir ist das neu, wenn sehr häufig geimpft wird, bekommt das Immunsystem Probleme, aber dreifach so oft wie empfohlen, wie soll das den Schutz verringern.


Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
Und jede Impfung birgt ein Risiko für Impfschäden.
Es geht um die Allgemeinheit, für den Einzelnen gibt es ein Risiko, z.B. eine Rötung der Haut. Aber das Risiko ist für das Ziel, eine Krankheit auszurotten, bestimmt vertretbar.

Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
Ich konnte keine einzige wissenschaftliche Studie finden, die eine 6 Monate Impfung eindeutig als besseren Schutz einstuft.
Das ist für mich keine Aussage.

Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
Dagegen gibt es eine Studie, die belegt, dass es viel sinnvoller ist, den vom Hersteller empfohlenen Impfabstand einzuhalten.
Ja da bin ich deiner Meinung. Der Hersteller muss Studien machen, wie er mit minimaler Aufwand einen wirksamen Schutz hin bekommt.

Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
Wenn es dann eine Erkrankungswelle gibt, kann man viel erfolgreicher kurzfristig nachimpfen.
Also da verstehe ich dich nicht, Oben warst du noch der Meinung, dass öfter Impfen die Wirkung reduziert und jetzt ist es wieder genau anders herum?

Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
In anderen Ländern und Pferdeverbänden - z.B. bei den Rennpferden - gilt die 1 jährige Impfpflicht. Damit sind international gute Erfahungen gemacht worden.
Dass der FN nicht pro Pferd Position bezieht ist allgemein bekannt, wenn die tierärztliche Vereinigung sagt eine Fresspause bei Pferden darf nicht länger als 2 Stunden sein, dann sagt der FN unsere Pferde halten 4 Stunden aus.

Zitat:
Zitat von karl21 Beitrag anzeigen
Geht es hier um das Wohl der Pferde oder um Geld verdienen?
Nein dem FN geht darum eine Elite vor dem Plebs zu schützen. Eine Methode ist willkommen, wenn sie den Aufwand erhöht und so armen aber guten Reiter das Mitkommen erschwert.

Mein Fazit: Nicht beim FN mitspielen, es gibt viele andere Verbände, bei vielen steht das Wohl der Pferde im Vordergrund.
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Gruß
Michael

Sie brauchen Hilfe? Homöopathie, Bachblüten und Schüßlersalze haben nicht geholfen? Die Schulmedizin versagt?
Dann kommen sie zu mir, ich helfe ihnen mit der Kraft der Engel! Geprüftes und diplomiertes Medium, ich helfe mit der Kraft meines Namensgeber "Michael" Preisliste und AGB auf Anfrage.

Geändert von oldMichael (13.02.2017 um 14:21 Uhr)
oldMichael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 13:17   #4 (permalink)
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@oM@ bezügl. der ersten Frage verstehe ich das so, dass @karl21@ es ok findet, dass Influenza geimpft wird.
Zitat:
Ich kann noch verstehen, dass es eine Impfpflicht gegen Influenza gibt.
Wobei gerade bei dieser Impfung die Trefferquote doch eher gering ist. Sogar Ärzte sprechen sich mittlerweile dagegen aus. Die Virenstämme, die heute beimpft werden liegen doch der Entwicklung der vergangenen Monate/Jahre zugrunde. Das Virus hat sich doch zum Impfzeitpunkt bereits wieder vollkommen verändert, oder liege ich da nun falsch?
Was mich noch mehr irritiert als diese Überimpferei (beim Mensch impft man Tetanus alle 10 Jahre, beim Pferd alle 2 Jahre????) ist die Tatsache, dass mit Trägerstoffen, Adjuvans und Konservierungsstoffen gearbeitet wird, die nachweislich krebserregend sind und zu Impfsarkomen führen können.
Welcher Pferde-/Hunde-/Katzenbesitzer weiß das aber, so dass er mal hinterfragen könnte?
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Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2017, 14:15   #5 (permalink)
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Danke da habe ich nicht gelesen, tschuldigung da muss ich meine Antwort grundlegend ändern. done
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Geändert von oldMichael (13.02.2017 um 14:23 Uhr)
oldMichael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2017, 21:42   #6 (permalink)
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Standard Antworten zu den Beiträgen von Pintopower und OldMichael

::::::::::::::::::::::::::::::.Antwort zu Pintopower und OldMichael

Es geht darum, dass die FN vorschreibt, dass man die Pferde doppelt so häufig gegen Influenza impft, als es von den IMPFSTOFF-HERSTELLERN empfohlen wird.
Dafür müsste es doch eine sehr belastbare wissenschaftliche Grundlage geben. Die konnte ich bislang nicht finden.
(Entsprechende Studien müssten aus statistischer Sicht wirklich repräsentativ sein. Das bedeutet, dass sie mit einer großen Anzahl von zufällig ausgesuchten Pferden durchzuführen sind.)

Ich lehne die Impfpflicht nicht grundsätzlich ab. Allerdings sollte regelmäßig überprüft werden, ob tatsächlich die Voraussetzungen für eine Pflichtimpfung vorliegen. Ich konnte nichts finden, dass das in Deutschland bzw. in der EU gemacht wird. Kennt jemand entsprechende Untersuchungen?

Ich gebe zu, dass einem bei kritischer Durchsicht der Studien, die ich bislang gefunden habe, schon Zweifel kommen können, ob das Verhältnis von Nutzen und Risiken (dazu zählen auch die Risiken durch "Beistoffe") eine P f l i c h t zur Impfung rechtfertigt.
Aber zumindest erscheint die Abweichung von den Herstellerangaben durch nichts gerechtfertigt.

Da die FN in ein internationales Netz eingebunden ist, kann man vermutlich bestenfalls längerfristig etwas gegen die Impfpflicht erreichen. (Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.)
Dagegen könnte die FN sehr kurzfristig auf nationaler Ebene die nicht nachvollziehbaren Durchführungsbestimmungen ändern.
An der FN kommt keiner vorbei, der in Deutschland Pferdesport betreiben möchte. Die Regeln von Westernreitern, Distanzreitern, Breitensportlern etc. lehnen sich an die FN-Regeln an. (Eine Ausnahme stellt der Rennsport dar.)

Man könnte sich sogar fragen, ob die Durchführungs-Regeln der FN einer juristischen Überprüfung Stand halten können. Denn die eigentliche FN-Bestimmung lautet ja "nur", dass jedes teilnehmende Pferd über einen Impfschutz gegen Infuenza verfügen muss. Das dürfte der Fall sein, wenn nach den Vorgaben der Impfstoffhersteller geimpft wird.
Weiß jemand, ob es da schon Gerichtsverfahren gab?


Vielleicht könnte CAVALLO da ja einmal recherchieren bzw. das Thema einmal ansprechen?
karl21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2017, 21:53   #7 (permalink)
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@karl21@ meines Wissens gibt es so eine offizielle, wissenschaftliche Grundlage nicht.
Es gibt nur Tierärzte, die ab und an aus dem Nähkästchen plaudern.
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Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
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