Wundversorgung
Hi, habe heute meine Große mit blutigem Hinterbein auf der Koppel vorgefunden - innen am Röhrbein auf halber Höhe eine tiefe Wunde, etwa 8 cm lang quer übers Bein. War noch nass und blutete noch, kann also noch nicht lange hergewesen sein. Im Schritt beim Heimführen (ist ziemlich weit) lief sie normal. Als ich sie probeweise in der Halle kurz an der Longe traben ließ, lahmte sie aber leicht. Ich hab hin und her überlegt, ob ich die TÄ anrufe (mein eigner TA hat noch bis Ende Juli Urlaub), es aber dann doch bleibenlassen. OK, man hätte vielleicht zwei oder drei Stiche setzen können... Na egal, nun ist es halt ohne Naht geblieben.
Was macht Ihr denn so in solchen Fällen? Ich hab das Blut drumherum abgewaschen und die Wunde selber mit steriler Mullkompresse trockengetupft. Es blutete da schon fast nicht mehr, ist aber schon ne ganz schöne Grube. Hab das Bein unterhalb der Wunde noch mit Wasser gekühlt. Ich wollt es lieber nicht zukleistern und hab deshalb kein Aluspray oder sowas draufgemacht, davon bin ich eigentlich schon länger weg. Hab statt dessen Betaisadonnasalbe genommen. Und für morgen erst mal den Weidegang abgesagt, ich denk mal, es wird dann morgen unten drunter schon schön dick sein, und schon wegen der Fliegen lass ich die beiden morgen lieber drin. Wenns schlecht aussieht, muss dann morgen natürlich trotzdem die Vertretungs-TÄ her.
Macht Ihr sowas zu, mit Bandagen oder so? Ich wollte vorhin nichts drumwickeln, damit sich in der Nacht nichts stauen kann, falls das Bein doch dickwerden sollte...
Also, wer noch gute Tipps hat in Sachen Wundversorgung - immer her damit. Passiert ja zur Zeit sicher öfters auf den Koppeln...
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