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Alt 06.09.2017, 20:45   #1 (permalink)
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Standard Husten und kein Ende

Hallo, nun bitte ich mal ausdrücklich um Werbung, bitte müllt mich zu mit Tipps, egal, Hauptsache es hilft! Ihr kennt ja unser Hustenproblem. Stute, 13, im alten Stall durch permanentes Schimmelheu zur allergischen Husterin gemacht worden. Hat Phasen, wo es ihr gutgeht und sie nicht hustet, dann wieder "explodiert" die Sache und sie verschluckt sich an jedem Grashalm. Reagiert auf Pollen, Schimmel, Staub... Steht seit zwei Jahren in einem ZweierOS auf 300qm Sandpaddock, Hütte mit (gutem) Stroh eingestreut, Heu ist jetzt um Klassen besser als im alten Stall, wird auch nassgemacht, trotzdem hustet sie sich grade wieder die Seele aus dem Leib. Vor zwei Wochen war die TÄ da und hat sie auf Equisolon und Bisolvon gesetzt. Kaum habe ich das Equisolon vor drei Tagen ausgeschlichen und abgesetzt gehabt (hatte wie immer deutliche Verbesserung gebracht), geht das Theater nun wieder von vorne los. Langsam fällt mir nichts mehr ein. Die ganze Chemie hilft bei ihr eigentlich so gut wie gar nicht, Glenbuterol verträgt sie nicht, ich kann ja auch nicht ewig Kortison geben. Inhaliert haben wir oft in der Vergangenheit, es hat aber auch nicht wirklich viel bewirkt (Kochsalzlösung). Sie hat auch, wenn sie so schlimm hustet wie jetzt wieder, massive Probleme mit der Maske, da kriegt sie keine Luft drunter, und dann kämpft sie natürlich, was den Husten nur schlimmer macht. Ich habe ein eigenes US-Gerät, aber wie gesagt, sie erstickt da fast drunter. Diverse Kräutermischungen (kriegt sie grade wieder nass unter die Heucobs gemischt), Hustensäfte, Schwarzkümmelöl, alles schon versucht.
Hat jemand ne zündende Idee? Dauerhaft Weide geht bei uns nicht. Erstens sind wir ganz dicht an der Autobahn und die beiden Stuten sind keine Pferde, die nachts, wenn die Wildsau Hallo sagen kommt, dann brav in ihrem Zaun bleiben würden... Außerdem ist die Kumpeline die mit den Magenkoliken, die kann ich nicht unbeaufsichtigt irgendwohin stellen, wo sie dann vielleicht einen Tag lang liegt und keiner sie findet. Bliebe noch die Einstreu. Sicher müsste man auf Späne wechseln. Aber mal ehrlich, wer soll für eine große Doppelhütte auf Dauer eine ordentliche Spänematte bezahlen, wenn das entstaubte aus der Tüte sein müssten? Es wird auch schwierig, das Zeug im Stall trocken zu lagern, wir haben auf der Anlage keine Scheune oder so. Es muss aber eine dicke Matte rein in die Hütte, denn wenn die andere kolikt, schmeißt die sich erbarmungslos hin, egal wie, und dann ist sonst der Bast ab, wenn nicht genug Streu drin ist. Bei Spänen ist es auch die Frage, wer soll das dann entsorgen? Unseren Strohmist holt die LPG, aber Späne sind eher unerwünscht. Anderes Zeugs, wie Lein oder so, oder gar Pellets - alles noch teurer, entsorgt niemand, und ich muss bei der Kolikerin auch aufpassen, nicht dass die was frisst. Futterstroh für zwischendurch müsste ja trotzdem rein.
Gibt's denn noch Erfahrungen mit irgendeiner Wunderdroge, die man geben könnte? (Von Dingen wie Haaranalysen und Bioresonanztherapie halte ich gar nichts, dazu hab ich schon zu viel medizinisches Grundwissen getankt...) Was macht Ihr mit Euren Allergikern?

Geändert von Schecki (06.09.2017 um 20:48 Uhr)
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Alt 06.09.2017, 21:17   #2 (permalink)
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Schecki , soll ich Dir mal eine Flasche mit selbstgemachten kolloidalem Silber schicken !?

Das hat meinen und anderen Pferden schon geholfen und kostete/schadet nichts.
1 Schnapsglas morgends und abends auf dem Futter hat schon gereicht !

Schick mir Deine Adresse per PN und ich fang mit der Produktion an !!!!

LG
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Ich liebe Pferde und diskutiere gern mit Eseln über das Für und Wieder ihrer Hufpflege
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Alt 06.09.2017, 21:28   #3 (permalink)
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Als Alternative zur Späne-Einstreu kann ich Miscanthus empfehlen. Für mich recht einfach zu bekommen bzw mit dem Stapler am Traktor auch gut zu bewegen, wird es für Dich wahrscheinlich eine Herkulesaufgabe. Wir haben im örtlichen Industriegebiet eine Firma die das Zeug in 1,30 RB, verpackt wie Heulage/Silage vertreibt. Im Big Pack ist es natürlich auch deutlich günstiger als in kleinen Würfeln. Ist die Box erst einmal gut eingestreut dann wird das nachstreuen ja auch einfacher und günstiger.
Das gleiche Resultat hast Du bei Torf-/Spänegemisch. Hatte ich damals, als es meiner alten Hafimaus und dem kleinen schwarz-weißen so schlecht ging. Überraschend gut zu misten. Anfangs hatte ich echt Angst, dass das innerhalb einer Woche zum Schlammbad wird. War aber nicht so. Allerdings auch eine sehr teure Alternative. Ich hab für die Grundeinstreu der OS-Doppelbox damals 5 Würfel Torf a´12.- und 3 Würfel Späne a´8.- gebraucht.
Stroh ist halt IMMER spritzmittelbelastet!
Wie Du weißt sind wir ja damals auf Heulage umgestiegen. Anfangs war ich begeistert, im Lauf der Jahre sank meine Sympathie und ich bin wieder auf Heu umgestiegen. Hatte bei uns aber auch einfach was mit der Lagerung und dem Handling zu tun.
Während der Heulagezeit ist meine Maus dann ja verstorben und der Schecke bekam seine erste Kräuterkur. Wir haben darüber ja auch schon per e-mail geschrieben. Den Vertrieb von dem ich auch heute noch meine Kräuter beziehe kann ich Dir gern nochmal per PN nennen
Ich weiß nicht, ob unsere Husterei vergleichbar ist mit Eurer, ich empfands als fürchterlich und es tat mir wahnsinnig weh, das mitanzuhören. Heute hustet der Hübsche kaum noch, klar kommt´s manchmal noch vor, aber das kann ich im Monat wirklich an einer Hand abzählen, wenn überhaupt.
Natürlich kannst Du da auch Haaranalyse und Bioresonanz zubuchen, ich hab´s nicht gemacht. Du kannst Dich aber auch ganz einfach auf Dein Gefühl verlassen und sagen, ich probier das jetzt mal und nur die Kräuter füttern. Ist auf Dauer auch günstiger als die ganze Chemie. Gerade DIE hat in einem Allergiker m.E. möglichst wenig zu suchen.
Ich weiß, Du bist ein wenig anders gestrickt als ich. Während Du wahrscheinlich immer den Schleimlöser parat hast, steht bei mir Salbei oder Thymian in der Futterkammer.
Du hast schon so viel probiert.... wäre es nicht einen Versuch wert?
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "


Geändert von Pintopower (06.09.2017 um 21:34 Uhr)
Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 21:34   #4 (permalink)
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Von dem kolloidialen Silber ist eine Bekannte total überzeugt. Ihr Pferd hat Borreliose und sie scheint die Wehwehchen und Symptome damit gut im Griff zu haben. Ich selber kann dazu gar nichts sagen. Mit diesem Thema habe ich mich noch nie befasst.
Ich benutze lediglich Silbersalbe oder -spray.
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Alt 06.09.2017, 21:59   #5 (permalink)
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Kolloidales Silber? Hab grad mal angefangen mich zu belesen. Klingt ja sehr vielversprechend. Soll übrigens auch bei Gürtelrose helfen, Pinto! http://kritische-tiermedizin.de/2013...ermedizin.html
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Alt 07.09.2017, 08:41   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Schecki Beitrag anzeigen
Kolloidales Silber? Hab grad mal angefangen mich zu belesen. Klingt ja sehr vielversprechend. Soll übrigens auch bei Gürtelrose helfen, Pinto! http://kritische-tiermedizin.de/2013...ermedizin.html
Also wenn ich lese, "Die Schulmedizin hat bei der Gürtelrose versagt, aber das alte Hausmittel Kolloidales Silber hilft gegen Gürtelrose , um das zu wissen brauchen wir keinen Beweis" dann wird mir schon wieder ganz anders....
Ach ja, das ist der Autor des Artikels:https://www.psiram.com/de/index.php/Dirk_Schrader

Laut Wissenschaft ist das Kolloidales Silber ein gutes Desinfektionsmittel, leider nur zu teuer, da es erst zufriedenstellende Ergebnisse bringt ab 70%tiger Lösung, was es einfach zu teuer macht. Und da gibt es auch noch: https://www.promiflash.de/news/2013/...62-jahren.html

Aber egal wie oder was, ein Desinfektionsmittel ist nie gesund wenn man es trinkt.

Zum Thema, habt ihr schon auf Allergien testen lassen?
__________________
Gruß
Michael

Neue bahnbrechende Methode aus den USA. In den USA hat ein Arzt seinen Finger in den Popo gesteckt und dann den schwer kranken Patienten daran riechen lassen. Der Patient wurde darauf hin gesund. Die Schulmedizin kann das nicht erklären. Der Arzt sagte man müsste der Krankheit den Stinkefinger zeigen, damit sie beleidigt abhaut. Bis heute feiert die Methode unbeschreibliche Erfolge, wie gut informierte Facebookuser erzählen.

Geändert von oldMichael (07.09.2017 um 08:50 Uhr)
oldMichael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2017, 12:54   #7 (permalink)
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Nein. Wozu auch. DAS ist nun wirklich rausgeschmissenes Geld. Das Pferd fängt an zu husten, wenn es eine angeschimmelte Heurolle auch nur von weitem sieht. Das Pferd fängt an zu husten, wenn es trockenes, windiges und staubiges Wetter ist. Das Pferd fängt jedes Jahr um den 15.4. herum an zu husten. Dass wir es mit Staub-, Schimmel- und Pollenallergie zu tun haben, wissen wir auch so! Und bei den Pollen ist mir das völlig egal, welche das sind, ich kann in dem Dorf ja sowieso nicht alle Bäume, die mir nicht gefallen, absägen, oder den Bauern sagen, baut gefälligst was anderes an. Von daher - was bitteschön soll ich mit einem Allergietest?

Jaja, der Herr Dr. Schrader ist schon ein bunter Zeitgenosse, ich hatte Tante Wiki auch schon bemüht. OK, ich bin immer noch am Sammeln - wer hat noch gute Ratschläge?

Bei Miscanthus weiß ich nicht mal, was das ist, geschweige denn wo ich es herkriegen soll. Wir sind hier ziemliche Provinz, da muss man schon auf die simplen Einstreu-Sachen wie Späne zurückgreifen. Wenn da der 26kg-Ballen aber 7 EUR kostet - hmpfffff... Meine SB, die auch ein Hustenpferd hat, will jetzt einen Versuch mit Sand als Einstreu in den OS-Hütten des Gruppenstalles starten. Bin gespannt. Meine Bedenken wären ja, wenn das Zeug im Winter gefriert, hat man Beton mit Löchern drin - aber da kann man ja dann immer noch Stroh draufschmeißen. Ich denke derweil mal noch auf den Spänen herum...

Geändert von Schecki (07.09.2017 um 13:07 Uhr)
Schecki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2017, 17:33   #8 (permalink)
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Ich gebe Breath Powder von natural horse care. Kann Dir nicht sagen, was drin ist, aber es hat bei Conrad total geholfen. Ein Messlöffel am Abend und der Husten war nach ganz kurzer Zeit weg. Er stößt immer nochmal an, aber er schleimt nicht mehr.
Er hat seit Geburt oder als ganz Kleiner Atemwegsprobleme, obwohl er ja nun wirklich viel draußen ist, der Stall kalt und luftig.
Mein TA hätte Kortison im Angebot wie immer und dann so die ganzen Hustenpulver. Genützt hat`s nicht viel bis gar nicht, zumindest hielt es nicht lange.
Die Dose Breath P.kostet glaub ich 35 Euro, aber das kosten die anderen auch. Hustenkräuter, bzw. Atemwegskräuter geb ich immer mal so zwischendurch kurmäßig. Ob ihm das wirklich hilft oder eher mir, weiß ich nicht so recht.
clynghoj ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2017, 19:36   #9 (permalink)
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ja aber Breath Powder besteht doch aus Kräutern und Heilpflanzen....
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Geändert von Pintopower (07.09.2017 um 19:48 Uhr)
Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.09.2017, 05:45   #10 (permalink)
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Ich überlege grade so, ich geb ja auch Hustenkräuter. Aber oftmals wird ja gesagt, Kräuter beim Allergiker sind eigentlich blöd, weil sie vielleicht die Allergie noch verstärken?

Clynghoj Deinen Einstreuversuch mit den Holzpellets hattest Du ja abgebrochen, oder?

Geändert von Schecki (08.09.2017 um 05:53 Uhr)
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