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@ Holly
Das ist jetzt nicht Böse gemeint. Ich geb dir in einem Punkt recht. Wer ein Tier hat sollte sich auch bis zum Ende darum kümmern. Aber es gibt Situationen, in denen es nicht so einfach Funktioniert. Weiterhin sind die TA Kosten bei einer Behandlung eines Meerschweines nicht mit denen eines Pferdes zu vergleichen. Über die Schuldfrage fang ich erst garnicht an zu Schreiben, da dort die Meinungen zu sehr auseinander gehen.
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Selig sind die geistig Armen |
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#82 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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@ jawor: Es ist mir völlig klar, daß die TA-Kosten bei Meerschweinchen und Pferd ein wenig voneinander abweichen (deswegen habe ich auch geschrieben "kleines BEISPIEL"). Was ich damit eigentlich ausdrücken wollte, ist, daß jeder Tierhalter eine Verantwortung gegenüber seinem Tier hat. Und da ist es nun mal, mit Verlaub, scheißegal, ob es ein Hamster, ein Meerschweinchen, ein Hund oder ein Pferd ist. Wenn ich mir ein Tier anschaffe, habe ich mich drum zu kümmern. Wenn mir das zu viel ist oder ich es mir nicht leisten kann, dann darf ich mir eben kein Tier zulegen. Fertig, aus. Was diesen Punkt betrifft, bin ich auch nicht zu Diskussionen bereit.
Machen wir uns mal nichts vor: Wie häufig sind es denn genau die Pferdebesitzer, die sich keine Gedanken über später entstehende Kosten gemacht haben, als sie z. B. für kleines Geld ein Pferd vor dem Schlachter gerettet haben - nur um dann später festzustellen "Au Mist, der Gaul kostet ja noch mehr Geld, und ich hab keins" (damit möchte ich - bitte nicht mißverstehen - nicht alle Schlachtpferderetter über einen Kamm scheren)? Und dann landet das Tier am Ende doch beim Metzger, weil dem Besitzer die Kohle ausgegangen ist. Oder die in diesem Thread erwähnten Pferde: Angeblich teure Zuchtstuten - hallo? Wenn das wirklich so super Zuchtstuten waren, hätte man sie mit Sicherheit auch an einen Züchter verkaufen können. Ein Borreliose-Pferd? Könnte auch ein Arthrose-, Spat-, Hufrollen- oder Rehe-Pferd sein. Krank = weg damit, oder wie? Was Deine Bemerkung betrifft, jawor, daß es manchmal Situationen gibt, in denen das Kümmern bis zum Schluß nicht funktioniert - da hast Du einerseits zwar recht, das entbindet einen Besitzer aber andererseits nicht von der Pflicht, dann alles in seinen Möglichkeiten Stehende zu tun, um es seinem Tier leichter zu machen. Und vor allem ist es keine Entschuldigung dafür, sein Pferd unter mehr als dubiosen Bedingungen irgendwem in die Hand zu drücken und sich damit fein aus der Affäre zu ziehen. Fakt ist, daß hier offenbar in einigen - nicht in allen (das geht ausdrücklich nicht gegen Dich, Ponyfreunde!) - Fällen Paarungen aufeinander getroffen sind, die sich sehr gut ergänzt haben. Der bzw. die eine will den Gaul nicht mehr, weil er kostet, nicht funktioniert etc.; der andere nimmt die Pferde gerne und verhökert sie an den nächsten Schlachter, und somit wäre allen gedient. Außer den Pferden natürlich, aber wer interessiert sich schon dafür?.... |
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#83 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 14.12.2008
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Beiträge: 21
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Zitat:
@ jawor: Es ist mir völlig klar, daß die TA-Kosten bei Meerschweinchen und Pferd ein wenig voneinander abweichen (deswegen habe ich auch geschrieben "kleines BEISPIEL"). Was ich damit eigentlich ausdrücken wollte, ist, daß jeder Tierhalter eine Verantwortung gegenüber seinem Tier hat. Und da ist es nun mal, mit Verlaub, scheißegal, ob es ein Hamster, ein Meerschweinchen, ein Hund oder ein Pferd ist. Wenn ich mir ein Tier anschaffe, habe ich mich drum zu kümmern. Wenn mir das zu viel ist oder ich es mir nicht leisten kann, dann darf ich mir eben kein Tier zulegen. Fertig, aus. Was diesen Punkt betrifft, bin ich auch nicht zu Diskussionen bereit. --------------------------------------------- Schade, enn genau wegen dieser Einstellung verlieren auch soviele Leute den Mut, nach ihren Tieren zu suchen und sich zu wehren. ---------------------------------- Zitat: Machen wir uns mal nichts vor: Wie häufig sind es denn genau die Pferdebesitzer, die sich keine Gedanken über später entstehende Kosten gemacht haben, als sie z. B. für kleines Geld ein Pferd vor dem Schlachter gerettet haben - nur um dann später festzustellen "Au Mist, der Gaul kostet ja noch mehr Geld, und ich hab keins" (damit möchte ich - bitte nicht mißverstehen - nicht alle Schlachtpferderetter über einen Kamm scheren)? Und dann landet das Tier am Ende doch beim Metzger, weil dem Besitzer die Kohle ausgegangen ist. Oder die in diesem Thread erwähnten Pferde: Angeblich teure Zuchtstuten - hallo? Wenn das wirklich so super Zuchtstuten waren, hätte man sie mit Sicherheit auch an einen Züchter verkaufen können. Ein Borreliose-Pferd? Könnte auch ein Arthrose-, Spat-, Hufrollen- oder Rehe-Pferd sein. Krank = weg damit, oder wie? ------------------------------------------ Richtig. Vielen Leuten ist es egal, was nach der Abgabe mit den Tieren passiert. Sie kümmern sich nicht drum. Das ist aber nicht die Regel. Viele Leute, die ihr Pferd aus welchen Gründen auch immer abgegeben haben und denen sowas passiert ist, suchen ihr Pferd auch. Leider aber geben viele die suche schnell wieder auf, weil sie durch Beleidigungen und Beschuldigungen in vielen versch. Foren ect. den Mut verlieren. Und da denke ich sollte man ansetzen! Anstatt diesen Leuten Vorwürfe zu machen, sollte man ihnen Mut machen, gegen diese Betrüger vor zu gehen. Vorwürfe machen sich diese Leute selbst genug, aber den Mut sich zu wehren und trotz Drohungen etwas zu Unternehmen, der muß gestärkt werden, denn nur so kann man etwas bewegen. --------------------------------------- Zitat: Was Deine Bemerkung betrifft, jawor, daß es manchmal Situationen gibt, in denen das Kümmern bis zum Schluß nicht funktioniert - da hast Du einerseits zwar recht, das entbindet einen Besitzer aber andererseits nicht von der Pflicht, dann alles in seinen Möglichkeiten Stehende zu tun, um es seinem Tier leichter zu machen. -------------------- Deswegen suche ich bereits seit 6 Jahren und Unternehme was gegen solche Machenschaften. Unsere Meinungen gehen da sehr weit Auseinander. Während ich Mensch und Tier sehe, siehst du nur das Tier. Vielleicht kann ich mich auch nur durch meine eigene Erfahrung besser in die Leute hinein versetzen. Wie auch immer man es sieht, es sollte etwas gegen solche Unseriösen Händler, Schlachter ect. Unternommen werden! Aber das ist nur möglich, wenn Menschen den Mut haben etwas dagegen zu tun. Aber diesen Mut können die Menschen nur bekommen wenn sie keine Beschuldigungen, oder Blidungen, sondern echte Hilfe bekommen.
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#86 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Beiträge: 2.190
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@ holly: das hast du schön gesagt
![]() und mich würde mal interessieren, wieso die leutchen denn jetzt ihre pferde suchen? was passiert, wenn sie gefunden werden? da steht jetzt also die ach so geliebte, und natürlich nur aus besten gründen abgegebene zuchtstute in einem drecksloch, hat vielleicht noch ein paar fohlen bekommen und ihr gehts richtig mies. dann kommt jetzt der ex.-besi und findet sie. und dann? ist denn auf einmal wieder geld da, um sich zu kümmern? oder sieht man dann das pferd, und kann auf einmal wieder gut schlafen, weil, ich habs ja versucht? klar, man sollte nachforschen, aber das kann sich doch der ex-besi echt sparen? es sei denn, schon der erste abgabegrund, keine kohle, war gelogen. meines wissens nach vermehrt sich geld nämlich nicht über nacht so eklatant, dass man davon das so geliebte, aber damals aus ach so wichtigen gründen abgegebene pferd wieder verhalten kann. |
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#87 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.044
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bei holly & sunny unterschreib...
@jawor ich sehe schon auch mensch & tier und nicht nur das tier und habe hier an anderer stelle schon geschrieben, dass es durchaus zwingende und nachvollziehbare gründe geben kann, ein pferd abzugeben. aber das entbindet in meinen augen den besitzer nicht von der pflicht, nach der bestmöglichen lösung zu suchen und das zukünftige zuhause gründlich zu prüfen, bevor er sich endgültig von dem pferd trennt... mal ein beispiel: eine freundin von mir war ohne ihr eigenes verschulden in eine schlimme, finanzielle schieflage geraten. ihre beiden gesunden reitpferde hat sie in gute hände verkaufen können, problem war ihre stute, die aufgrund einer hre nicht mehr geritten wurde und aus eben diesem grund auch als zuchtstute nicht in frage kam (trotz guter abstammung und schickem aussehen). sie hat sich sehr bemüht, einen guten platz als beisteller für das pferd zu finden und es haben sich auch eine reihe von interessenten gemeldet. bloß bei nährerer prüfung entpuppte sich alles als komplett unbrauchbar: einer war trotz der hre wild entschlossen, mit dem pferd zu züchten, ein anderer suchte ein billiges reitpferd für sein kind und so weiter und so fort. hätte sie das pferd damals ohne nähere prüfung einfach so weggegeben, wäre es heute vermutlich nicht mehr am leben... gsd hat sich damals eine lösung gefunden, sie konnte das pferd mehrere monate lang ohne kosten als beisteller zu einem jungpferd auf die koppel stellen und nach der zeit hatte sie sich finanziell soweit erholt, um das pferd wieder selbst finanzieren zu können. Geändert von slider (28.09.2010 um 21:09 Uhr) |
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#88 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2009
Beiträge: 198
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@ slider: Freut mich für Deine Bekannte, daß es am Ende doch geklappt hat! Zu dem ganzen Thema möchte ich nur noch anfügen, daß der eine oder andere "abgabewillige" Pferdebesitzer sich insbesondere dann Gedanken machen sollte, wenn ihm ein kostenloses Gnadenbrot für sein Pferd versprochen wird. Hatten wir auch alles schon - Entschuldigung, aber wer, bitte schön, ist denn heute noch so samaritermäßig drauf, daß er aus lauter Gutmenschentum die Pferde anderer Leute für lau durchfüttert? Wenn dann hinterher das Geschrei groß ist "der hat mein armes Pferd vermetzgert!", kann ich, ehrlich gesagt, nicht mehr darüber lachen. Abschließend: Warum sehe ich nur das Tier? Ganz einfach: Weil es sich nicht wehren kann und dem Besitzer auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. |
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#89 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
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#90 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 27.09.2010
Beiträge: 7
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Am einfachsten wäre es ( wenn es einfach wäre ) den Pferdehaltern zu untersagen ein sogenanntes Beistellpferd überhaupt anzubieten.
Damit hätten wir das Problem gelöst. Nur dann leider lassen die Besitzer so wie in Island tag- täglich passiert, einfach ihr Pferd laufen. So wie bei uns Hunde und Katzen. Ich muß euch recht geben, das wer sein Pferd als Beisteller abgiebt, leider sehr oft blauäugig durch die Welt läuft. Bei vielen ist es leider so, das Sie sich aus der Verantwortung stehlen wollen dieses Pferd selbst zum Schlachter zu bringen. Es gibt aber auch welche, nicht viele, das habe ich leider feststellen müßen, die ihre Pferde in wirklich gute Hände gegeben haben ( glaubten sie zumindestens ) und gemerkt haben, das sie leider auf Betrüger reingefallen sind. Diese wenigen Menschen, die jahrelang verzweifelt ihr Pferd dann suchen tun mir unsagbar leid. - Es ist die Hölle - Diese ehemaligen Pferdebesitzern werde ich mein Leben lang helfen, bei der Suche nach ihren Pferden. Man kann und darf nicht alle über einen Kamm scheren. Wie immer im Leben, man lernt aus Fehlern. Keiner von uns kann abstreiten, das er schon Fehler in seinem Leben gemacht hat und diese vielleicht danach zu tiefst bereut. Geändert von Poppi123 (29.09.2010 um 21:12 Uhr) |
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