Danke für eure lieben Worte. Die Kliniken und Höfe hier in der Umgebung habe ich schon informiert.
Der Kleinen geht`s inzwischen besser. Sie schreit nicht mehr so sehr und geht auch zum Futtern auf die Weide. Mir selber geht die Sache dermaßen an die Nieren. Ich frage mich immer wieder, ob ich was hätte ändern können, wenn ich nur die Möglichkeit gehabt hätte, den einen Tag freizumachen, als es zur Welt kam. Aber das ging absolut nicht.
Ich habe die Nachgeburt abgewartet und war der Meinung, das Kleine hätte ein Milchmaul, also schon getrunken. Es lief ja auch bis zum Abend munter draußen herum und den folgenden Morgen machte es auch keinen sonderlich schwachen Eindruck, als ich im Stall war. Ist gleich aufgestanden und auch mit nach Draußen gegangen. Leider war es wohl so, dass es einfach Schwierigkeiten beim Trinken gehabt hat. Außerdem sah es nach einem kleinen Wasserkopf aus. Die Stirn war stark gewölbt und abgesetzt. Mein Mann meinte gleich, es sähe irgendwie komisch aus. Es hat auch ständig die Zunge nach draußen gehangen und insgesamt gesehen war der Kopf sehr groß im Vergleich zum Rest. Der kleine Pippimann war auch nicht richtig ausgebildet. Er hing samt Vorhaut wie ein Hoden nach unten. Aber der TA meinte, das wäre nix Ernstes und wir sollten noch abwarten.
Ich könnte mich so in den A.... beissen. Ich mache mir solche Vorwürfe!
Das mit dem Euter kühlen klappt leider nicht. Sie lässt mich gar nicht dran. Die Milch läuft aber schön im Strahl ab. Ich hoffe, dass sich da nichts Verschlimmert und sie bald trocken wird.
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