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Auszug aus dem Schreiben: Ich habe immer darauf hingewiesen, dass bei dieser Auktion Preise aufgerufen werden, die für Schlachter uninteressant sind, und kein Pferd beim Schlachter landet.
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na ja, ist ja schön, dass da preise aufgerufen werden sollten, die für schlachter uninteressant sind, aber ob sich genug dumme gefunden hätten, die nun so viel mehr als den schlachtpreis gezahlt hätten? zumal ich jetzt mal davon ausgehe, dass es sich nicht bei allen 58 pferden ausschließlich um junge, gesunde tiere handelt...
die 50.000 bei schulden in höhe von 2 mio. sind ein witz, damit ist keinem geholfen und der hof alles andere als gerettet. wenn die anlage irgendwie weiterbetrieben werden soll, funktioniert das meiner meinung nach nur, wenn man sich von einem großteil der pferde und leider eben auch der angestellten trennt und das ganze in deutlich abgespeckter form weiterführt.
wenn ich das richtig interpretiere, sind die pferde da noch nicht mal gescheit untergebracht und es ist absolut unklar, wie allein die fütterung im winter finanziert werden soll, von hufschmied und tierarzt ganz zu schweigen... vielleicht wäre die zwangsversteigerung inkl. preisen, die auch für schlachter interessant gewesen wären (@old michael: natürlich vorausgesetzt, die pferde sind als schlachttiere eingetragen) die bessere lösung gewesen. so haben nun wieder alle 58 pferde eine ungewisse zukunft, bei der versteigerung hätte vielleicht zumindest ein teil der pferde einen besitzer gefunden, der eine gesicherte zukunft hätte bieten können. bin mal gespannt, wie das weitergeht.