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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.537
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Nicht, dass ich zu faul wäre zum Suchen, aber Ihr könnt das einfach besser als ich:
Wenn jemand ein Pferdehaltungsverbot auferlegt bekommt wie lange gilt das, gibt es da eine Regel oder wird das von Fall zu Fall entschieden? Ist das personenbezogen und gilt somit in allen Bundesländern? Muss ja eigentlich.... Wer weiß davon ausser der betroffenen Person und vielleicht das nächste Umfeld ? Die Fragen sind sicher nicht wirklich von allgemeinem Interesse , aber mich treibt es seit längerer Zeit um, weil ich immer mal wieder mit Problemen um eine Person, die ein Pferdehaltungsverbot hat, konfrontiert werde. Da ich ja weiß, dass Ihr Euch im Internet gut auskennt , frag ich Euch also mal.....Es gibt doch bestimmt Quellen, die mich schlauer werden lassen... |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.047
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das scheint auch mal wieder ein weites feld zu sein... die dauer ist offensichtlich ermessungssache in den einzelfallentscheidungen, wissen werden das die betroffene person und sicherlich auch die behörden. auf die schnelle habe ich das hier gefunden:
Durchsetzung Tierhaltungsverbot - JuraForum.de |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Soweit ich weiß schert das kaum jemanden. Umziehen in eine neue Gemeinde, evtl. anderen Landkreis und schon kann man fleißig wieder Tiere halten. Leider nur zu oft der Fall.
An sich ist das Ganze aber Bundesrecht, gilt also normalerweise bundesweit. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Ich kenne zwei Fälle, eigentlich einen. Tierhaltungsverbot am Hof, danach war die Schwester Pächterin und alles blieb beim Alten. Im anderen Fall wurden Pferde ohne Auslauf in einer Garage gehalten, der ATA drohte mit Haltungsverbot auf Druck von Tierschützern. Als er mit vorläufigem Beschluss die Pferde abholen wollte hatte der Besitzer sie am Morgen zum Schlachten gebracht. Das Verfahren wurde eingestellt, da keine Pferde mehr da waren. Fünf Wochen später hat er sich wieder neue Rennpferde gekauft. Die Tierschützer wissen jetzt, wenn sie sich beschweren werden die Pferde sofort wieder geschlachtet.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.537
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Danke für eure Antworten. Man merkt schon gleich, dass das ein facettenreiches Thema ist : überall ist`s anders und es gibt eben viele Varianten.
Das "Einfachste" oder die einfachste Situation ist wohl die, dass jemandem so ein Verbot ausgesprochen wird und die Pferde beschlagnahmt werden und anderweitig untergebracht. Sowas haben wir hier öfter , Tierart beliebig. Man staunt, wieviele arme Kreaturen es gibt und wieviel Tierärzte/Nachbarn ganz augenscheinlich darüber hinwegsehen. Wobei auch sie sicher die ganz dramatischen Fälle nicht zu Gesicht bekommen. In meinem speziellen Fall wurde das Pferdehaltungsverbot ausgesprochen und die betreffende Person hat flugs die Pferde verteilt und das Bundesland gewechselt. Also den Wohnsitz. Pferde sind irgendwo verteilt. Wenn was verkauft wird , geht das über einen Vermittler. Bei der "Verteilung" gingen natürlich Papiere "verloren", z.T. auch Pferde. Besitzverhältnisse sind schwierig zu ermitteln. Die Situation ist nicht so offensichtlich schlimm , dass ein Handlungsbedarf von Seiten der Behörde besteht. Also ist da auch nichts zu erwarten. Pferde, die tierärztlicher Hilfe bedürfen, sie aber nicht bekommen , klagen niemanden an. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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@clynghoj@
ich habe es hier glaube ich schon mal erwähnt, es scheint recht einfach zu sein, das zu umgehen. Die ....ich sag mal Filzlaus (so sieht sie aus, so riecht sie und so benimmt sie sich)....aus unserem Fall ist einfach ins benachbarte Elsass umgesiedelt, einen Steinwurf von uns entfernt und als ein wenig Gras über die Sache gewachsen war, ist sie hier wieder unter neuem Namen (bzw. wohl ihr Mädchenname) aufgetaucht. Sie schimpft sich sogar Tierheilpraktikerin (anscheinend irgendwo mal hingehört, jedenfalls weiß sie, wie man´s schreibt). Dabei dachte ich immer, gerade die müßten es ja eigentlich wissen, dass ein Pferd Futter zum Überleben braucht. Ihren Pferden hat sie jedenfalls keins gegeben, einige davon sind verhungert. Es waren die jämmerlichsten Bilder, die ich je gesehen habe. Die Hafi-Stute, deren Bilder ich mal hier eingestellt habe, ist fett dagegen. Das kontrolliert doch keiner mehr. Aus den Augen, aus dem Sinn. Die halten kurz Ihre Trophäe hoch...seht her, das haben wir erreicht und dann scheren die sich den Teufel drum, zu überprüfen, ob sich an das Verbot gehalten wird. Vielleicht fehlt auch einfach die Zeit dazu. Wenn Du weißt, dass jemand ein Tierhalteverbot hat, dann mach Druck beim ATA. Immer wieder...die müssen das dann überprüfen. Am Besten läßt Du stündlich jemand anderes dort anrufen. Der Halter im Fall von @oldMichael@ ist natürlich an Dreistigkeit nicht zu überbieten! Wie kann der die ATÄ so schamlos an der Nase herumführen, er wird ja anscheinend kontrolliert? Irgendwann muß doch auch mal eine Geldbuße fällig sein...und zwar eine empfindliche, die weh tut. Vielleicht hilft das auf die Sprünge, das ist schließlich ein Gerichtsbeschluß und keine Kindergarten-Sandkastenvorschrift. Andererseits kenn ich nen Fall, der jahrelang wegen "Nichtigkeiten" überprüft wurde. Die waren irgendwann so abgenervt, dass sie ihre Pferde verkauften. Fakt in diesem Fall war, dass eben immer Leute da waren, die die mangelnde Pflege angezeigt haben, die Pferde standen aber immer gut im Futter und hatten genügend Auslauf, also im Vergleich zum ersten Beispiel eher lächerlich.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.537
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Ich habe auch schon über einen Kontakt zum Amtstierarzt nachgedacht...
Dann denke ich wieder, es ist so schwer nachzuweisen, dass der Person die Pferde gehören und im zweiten : "Was geht mich das eigentlich an". Ist das nur mein persönlicher Ärger darüber, dass jemand trotz offensichtlicher Unfähigkeit Pferde hält, "züchtet" und handelt? Davon gibt`s ja nun auch reichlich... Wenn der Person mit dem Pferdehaltungsverbot nicht nachgewiesen werden kann, dass ihr die Pferde gehören, steh ich blöd da. Die Pferde werden im Moment von anderen Leuten versorgt und sind soweit okay. Eine Stute ist gestorben, ich weiß nicht genau, was sie hatte. Wenn man jemanden beim ATA anzeigt, wird ja eigentlich erwartet, dass die Tiere in schlechtem Zustand sind. Sind sie aber nicht. Im Moment. Sicher gäbe es Dinge zu bemängeln, aber die gibt`s oft auch anderswo. Mir widerstrebt es so sehr, jemanden anzuzeigen , der nicht wirklich was verbrochen hat. Hier ginge es in erster Linie darum , anzuzeigen , dass jemand Pferde hat, obwohl er es eigentlich nicht dürfte. Ginge es den Pferden schlecht , würde ich nicht zögern. Aber so ? |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Das Schlimme ist ja, dass es den Tieren nach einer Aktion vom ATA oft nicht besser geht. Mit einer TA zusammen habe ich mal eine Recherche zu 10 Haflingerhengstfohlen gemacht, die von unserem Tierschutzverein gerettet wurden.
Eines hat die 8 Jahre überlebt, die anderen sind an Hufrehe durch falsche Fütterung gestorben. Beim Pferd sind die Kosten für den Kauf, leider die geringsten Kosten. Menschen zu finden die ein Jährling vom Schlachter nehmen und viel Ahnung von Pferden haben, sind sehr selten. In dem Fall von den Garagenpferden handelt es sich um eine Haltung ohne Auslauf. Die Pferde waren in guten Zustand und nahmen an Rennen teil. Es waren Rennpferde, die er nicht unter 8000€ eingekauft hat. Er hat bestimmt fast 20000€ Verlust gehabt, als er sie in den Wagon nach Italien steckte.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 1.573
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..aber , wenn sie an Rennen teilnahmen, dann waren sie ja nicht nur in der Garage??!!?? die müssen ja auch irgendwo trainiert werden... soll ja viele Pferde geben, die immer noch in Boxen ohne Auslauf gehalten werden. (wobei ich davon ausgehe, dass die Garage schon ausreichend Deckenhöhe hat)
und die Rettung von Schlachtfohlen - da "retten" echt meist nur die Leute, die keine Kohle haben. Volle Zustimmung zu @oldMichael: der Anschaffungspreis eines Pferdes ist der geringste Teil an dieser Sache... mit ATA stehe ich etwas auf Kriegsfuss - bzw. sind das die gleichen, die vom Vet-Amt kommen? Ich hatte mal das Vergnügen mit einer ,die ein absoluter Null-Blicker war -aber davon war unheimlich viel vorhanden. wir haben ein geschlagene halbe Stunde rumgestritten, weil unsere 2 Zwergkaninchen, die in einer 12qm Box rumhoppelten, keinen UNTERSTAND/Hütte hatten!! als ich wagte zu fragen, warum sie das brauchen:" sie müssen sich ja vor Regen schützen können!" Nebenbei: bei uns IM Stall regnet es relativ selten. auch mein Argument, dass dies ja Kaninchen seien, die sich Löcher ins Sägemehl graben, bzw. hatten die sich in der doppelten Boxenwand ein Nest gemacht, wurde weggewitscht. Kühe sollte die Tussi kontrollieren, aber da sie schon da war, wollte sie auch die Pferde sehen. Hier war das Drama, dass ich die Schweife eingeflochten hatte. Das sei nicht so gut, meinte sie. Warum???? " da können die Pferde die Fliegen nicht wegwedeln" ok - es hatte zu diesem Zeitpunkt ca. -10° . Lustigerweise schaute sie bei den Pferden weder nach Futter(Qualität) noch nach Tränkemöglichkeiten. das war ihr egal. aber die eingeflochteten Schweife.. mann oh mann - und auf der anderen Seite bekommt man dann mit, dass Pferde verhungern/vernachlässigt werden, aber den Haltern passiert nichts oder wenig. da steht das Vetamt nicht ständig auf der Matte. unfassbar!
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.537
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Pferde in der Garage wäre ja auch was für`s Ordnungsamt. Wenn sich die Garage in einem Wohngebiet befindet.
Was geht in so einem Kopf vor ? Der läßt die Pferde nach Italien fahren anstatt sie angemessen unterzubringen. Wie krank sind solche Leute eigentlich ?? Wahrscheinlich wollte /will der Rennpferde haben , um zur "großen Welt" zu gehören und ist natürlich eigentlich ein kleiner Wicht ohne das richtige Geld, die Pferde anständig zu halten. In einigen Ländern ist das ja ganz normal, Pferde als Prestigeobjekt. Haltung egal. So ist das wohl in diesem Fall ähnlich. |
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