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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.04.2011
Ort: Naumburg / Sachsen-Anhalt
Beiträge: 526
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Kann Reiten auch zur Tierquälerei werden?
Was haltet ihr davon, wenn beim Distanzreiten Pferde auf eine 160 km lange Strecke gehen? Darf man das den Pferden zumuten und wird der Pferdesport überhaupt gebraucht?
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HP1: www.gestuetwethautal.de HP2: www.shettygestuetwethautal.npage.de Forum: www.little-ponies.de |
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#2 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Zitat:
1. Was ist für dich eine Qual? Erklärung. Im Tierschutzgesetz steht nichts von Qualen: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. 2. Kann eine Tierhaltung ohne Schmerzen, Leiden und Schäden statt finden? Erklärung, meine Hunde leiden jedes mal wenn wir essen, da es für sie schlimm ist, beim gemeinsamen Mahl mit dem Rudel nichts ab zu bekommen. Oder, die Pferde leiden, wenn sie beim Reiten nicht fressen dürfen und der Reiter hält sie mit Schmerzen davon ab.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.03.2010
Beiträge: 396
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Distanzpferde werden gezielt auf Ausdauer trainiert, genau wie Marathonläufer das tun. Ist Marathon laufen Menschenquälerei? Ja, wenn man nicht ausreichend trainiert hat. Nein, wenn man sich gut vorbereitet und mit einem Hochgefühl ins Ziel kommt.
Reiten ist dann Tierquälerei, wenn das Pferd Schmerzen hat und nicht körperlich dazu in der Lage ist, einen Reiter zu tragen. |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.04.2011
Ort: Naumburg / Sachsen-Anhalt
Beiträge: 526
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aha und was ist dann reiten mit Kandare...Sporen...usw????
Dazu kommt noch unerfahrene Reiter.
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.03.2010
Beiträge: 396
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Littelangel, in deiner Frage ging es doch um Distanzreiten. Oder meintest du Reiten allgemein?
Kandarre und Sporen sind nix für Grobmotoriker, leider werden sie oft von den falschen Leuten benutzt. @OldMichael, Pferde sind Weltmeister im wegstecken von Schmerz. Die laufen trotzdem. Da muß man keine 300 Kilo für wiegen. Geändert von Rotbäckchen (06.09.2011 um 13:28 Uhr) |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.04.2011
Ort: Naumburg / Sachsen-Anhalt
Beiträge: 526
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Ich meinte reiten im allgemeinen, die Distanz war nur ein Beispiel.
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Beiträge: 268
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Jeder war mal unerfahren und hat Fehler gemacht. Mit Glück hatte er einen guten Reitlehrer, der das in Grenzen hielt ...
Gilt auch für Pferdehaltung. Aber man kann sich ja weiter entwickeln. 160 km an einem Tag? Ja - warum nicht? Es gibt ja auch genug Ritte, bei denen man in der Wertung bei 80, 90, 120 etc. aufhören kann. Dann ist der Ritt nicht "verloren". Irgendwann schafft man es. Die Heidedistanz bietet 24 h Zeit für die 160 km. Man kann mittags z B 3 h + Pause machen, feine Sache beim 1. Hundertmeiler, auch für den Reiter. 160 km mit einem Schnitt von 27 km/h oder sogar mehr? Nein, finde ich nicht gut. Ich finde reiten nicht gut und schon Tierquälerei, wenn das Pferd nicht genug Zeit bekommt, um seine Aufgabe zu verstehen. Und wenn es nicht zu der Aufgabe passt, dass der Mensch das Pferd nicht für eine passendere "verwendet" oder hergibt. Beispiel: Pferd ist ein "Springpferd" von der Abstammung her und muss also über Stangen. Es macht sich nicht gut (Reiter ist enttäuscht) - warum probiert man dann nicht mal eine andere Disziplin? Wäre nicht das 1. WB, das dann auf Distanzen glänzen kann oder mit kleinen Vielseitigkeiten viel glücklicher ist. Wird der Sport gebraucht? Wirtschaftlich ja. Wettkampfmäßig eigentlich auch. Nur haben Pferde andere Maßstäbe, um sich zu messen als Menschen. Und das passt eigentlich nicht so zusammen. Und genau deswegen finde ich Distanzritte als Wettkämpfe so prima. Der Reiter kommt zu einem sportlichen Ziel (viele km) und das Pferd muss das gar nicht als Wettkampf erleben, sondern als netten Ausritt. Auch der letztplatzierte kann Erfolg erleben. Wer dann noch will und wessen Pferd es leicht fällt, der kann dann auch schneller unterwegs sein. So sammelt sich über ein Pferde/Reiterleben eine stattliche Erfolgsserie in Form von hübschen Plaketten an. Geändert von Trotby (06.09.2011 um 16:57 Uhr) |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 1.161
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Die Frage an sich ist für mich nicht wirklich sinnvoll. Frag Dich doch mal andersrum - wieviele Pferde gäbe es heute noch in Deutschland, wenn nicht nach dem Einbruch des Arbeitspferdes in den 60er Jahren der Sport und die private Freizeitnutzung in den Vordergrund gerückt wäre? Pferde, denen es wohlgemerkt heute meistens viel besser geht als ihren Vettern, die beim Bauern schwerst arbeiten mussten und am Ende in die Wurst gingen? Insofern finde ich die Frage irgendwie am Ziel vorbei. Ohne Reitsport und den damit verbundenen Commerz keine wirkliche Zucht in größerem Rahmen. Ohne den aber wiederum keine vernünftige Genvielfalt und keine echte Selektion möglich wäre. Ohne Reitsport keine Werbung fürs Pferd. Ohne Reitvereine kaum Nachwuchs, die sich dann später mal selber Pferde halten könnten... Natürlich kann man sich fragen, wieso 160 km sein müssen, genauso wie Hindernisse und Parcours, bei denen einem schon als Zuschauer schlecht wird. Für mich persönlich muss der ganze Kram überhaupt nicht sein! Aber wir leben nunmal im real existierenden Kapitalismus und nicht im Wunderland, und es regiert numal das Geld und der Profit. Auch in der Pferdezucht ist das so. Deshalb ist die Frage - ist die Nutzung des Pferdes zum reiten oder im Sport Tierquälerei - für mich sehr theoretisch. Eine Quälerei ist jede Nutzung eines Tieres, wenn sie nicht sachgerecht erfolgt. Wo will man da anfangen und wo aufhören?
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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Zitat:
...dem möchte ich noch folgendes hinzufügen,Distanzpferde werden vor/während/nach dem TA kontrolliert...hat es nicht die gewünschte Verfassung vor/während/nach dem Ritt,so wird es disqualifiziert... ...ansonsten stimme ich mit dem von Rotbäckchen,Schecki und Trotby zu
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() Geändert von Ares (06.09.2011 um 18:03 Uhr) |
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