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#21 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 396
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Auch wenn es hier vermutlich niemanden überraschen wird:
Der Versuch ohne Sperrriemen hat hervorragend funktioniert, ich weiß jetzt auch nicht mehr so recht, warum ich bisher immer mit geritten bin - alte Gewohnheiten soll man doch immer wieder neu überdenken. Das Thema Kappe sehe ich allerdings anders. Hier soll meiner Meinung nach jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Wer ohne Kappe reitet, tut doch niemandem weh. Ich reite zwar meist mit Kappe. Ob diese bei einem Sturz aber tatsächlich hält und hilft, bin ich nicht absolut überzeugt. Mir reicht eigentlich schon die Diskussion beim Radfahren, da wird ja auch dauern über eine Helmpflicht diskutiert. Ich hoffe ja, dass diese niemals kommt. Und genauso soll man beim Reiten doch jeden selbst entscheiden lassen. |
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#23 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: 78647 Trossingen
Beiträge: 297
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Zitat:
Mein Pferd bekommt dann ein Reithalfter mit Sperriemen wenn die ihre "tollen Tage" hat. (Und zwar beides so verschnallt dass es solange sie ruhig läuft nichts stört oder einengt, sondern erst "bremst" wenn sie das Maul aufreißt) Dann ist Pferdi nämlich zu 90% beim reiten damit beschäftigt dass Gebiss und Zunge die Positionen tauschen. Wenn sie das mal im Gelände macht- stört mich das nicht, aber wenn ich mal Dressur reiten will- dann nervt es! Und nein sie hat weder Zahnschmerzen, noch sonst körperliche Probleme, noch reiten wir mit harter Hand. Ich vermute (!) (wissen kann ich es auch nicht) dass es für sie eine Art Stressabbau ist. Das hat sie schon von Anfang an gemacht (also direkt als sie von der Rennbahn weg gekommen ist). Aber was genau dann den Stress auslöst- keine Ahnung. Mal ist es mehr und mal gar nicht vorhanden. Sonst reiten wir ganz ohne Reithalfter oder Sperriemen. |
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#24 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 1.573
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Hast du es schon mal mit einem Roller- bit versucht? Oder mit sweet- Iron? Wäre ja vielleicht mal einen Versuch wert, wenn es Stressabbau oder so was in der Richtung ist.
Soweit ich weiß, gibt es diese Gebisse ja auch in " englischer" Ausführung. Und ohne Shanks.
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#26 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: 78647 Trossingen
Beiträge: 297
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Ja, natürlich - ist aber keinerlei Unterschied zu bemerken, wenn sie ihre "Problemtage" hat, dann macht sie das unabhängig vom Gebiss.
Worüber ich ganz froh bin- rostende Gebisse sagen mir (!) nämlich überhaupt nicht zu. Und es ekelt mich an die anzufassen. Gebisslos geht auch nicht, Druck auf der Nase mag Thara gleich 2 Mal nicht. |
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#27 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.08.2009
Beiträge: 153
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Ich habe bin früher auch immer mit sperriemen und so geritten. seit ich in reiterferien bei martina knapp (kann ich nur empfehlen!!!) war und die dort mit westerntrensen meistens geritten sind, reite ich ohne sperr- und inzischen auch ohne nasenriemen.
Wenn ein Pferd anfängt zu kauen, stört der Sperriemen es meiner Meinung dabei. Und wenn ein Pferd keine Zungenprobleme hat, kann man ihn auch weglassen. Ich reite eher zu vorsichtig, also macht mein Pferd auch kein Maul auf. Und falls doch 1x im monat, merke ich dass ich zu viel mit der hand gemacht habe. Wenn ein Pferd aber die Angewohnheit hat, die Zunge über das Gebiss zu legen, ist ein Sperriemen sinnvoll. Ohne Nasenriemen reite ich, weil ich nicht verstehe was dieser für einen Sinn haben soll ohne sperriemen. |
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#28 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 1.161
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Ich habe auch, genau wie Stanley, nach konservativem Reitunterricht mit allen möglichen Verschnallungen, irgendwann drüber nachgedacht. Und konnte mir die Frage nicht beantworten - wozu Reithalfter und Sperrriemen. Inzwischen hatte ich mein Lieblings-Schulpferd gekauft und ließ bei ihm einfach das ganze Zeugs mal weg. Und siehe da - Pferd lief viel lockerer und riss das Maul deshalb auch nicht auf. Wozu auch, wenn man mit weicher Hand reitet. Selbe Erfahrung beim zweiten gekauften, gut verschnürt gerittenem Schulpferd. Den ganzen Kram weggelassen, weich geritten - ging super. Seitdem werden bei mir bei jedem neuen Zaum sofort nach dem Kauf die Reithalfter rausgemacht, ich hab schon ne ganze Sammlung neu rumhängen
Letztes Beispiel - vor einem Jahr buckelte mein neu gekauftes Pferd beim Sattel-Ausprobieren wie verrückt. Er war monatelang wegen seiner schlechten Verfassung und mangels passendem Sattel nicht geritten worden, sondern wir hatten ihn halt erst mal aufgepäppelt. Nun schoß er buckelnd und mit dem Kopf schleudernd durch die Halle, knirschte wie verrückt auf der Trense rum, rollte sich auf ohne jeden Zügelzug, war nicht zu lenken - es war einfach Horror. Der Sattler, selbst Turnierreiter, meinte da, das liegt nicht am Sattel, der passt. Machen Sie dem mal ein Reithalfter mit Sperriemen rein, damit der sich nicht so entziehen kann, das gibts doch gar nicht! Am nächsten Morgen hab ich den neuen Sattel draufgemacht und statt der Trense - nein, nicht das Reithalfter aktiviert, sondern bin auf ganz gebisslos umgestiegen. Obwohl der auch nichts mit den Zähnen oder so hatte. Resultat - Pferd läuft seitdem mit Glücksrad völlig entspannt und zufrieden. Bin ich froh, dass ich den NICHT verschnürt habe! |
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#29 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.08.2009
Beiträge: 153
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find ich super, ich halte auch nichts davon...
is außerdem viel schöner ohne gebiss (ich reite mit und ohne)... aber am allerschönsten is es immernoch mit einem halsring.... mit halsring kann mal wunderbar seine schenkel- und gewichtsheilfengebung überprüfen und lernen dass das pferd auch ohne den zügel zu "lenken" ist. man wird viel unabhängiger von der hand und es macht riesig spaß, es fördert auch das vertrauen. ich hab damit sehr positive erfahrungen gemacht, man fürhelt sich total frei und auch mein pferdchen findet das total super |
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