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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.01.2011
Beiträge: 147
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So, Thema ist ja jetzt passenderweise in der neuen Cavallo angesprochen worden..
Bei uns im Stall scheint es im Moment wohl total im Trend zu liegen, dass Leute ihre Pferde zum "Knochenbrecher" Tamme Hanken (jetzt hoff ich, dass ich den Namen nicht falsch geschrieben hab) zu fahren. Die Sache ist, wir sind hier im Saarland.. man fährt also einige Stunden zu dem guten Mann hin... Heute morgen ist also ein Ehepaar um 3 Uhr losgefahren und kam dann so gegen 18 Uhr wieder hier an.. Die sind also da hingefahren, haben ihr Pferd 20 Minuten behandeln lassen und sind dann wieder stundenlang zurück gefahren... Sie haben erzählt, er wär recht grob gewesen, die Stute hätte drei mal richtig ausgeschlagen (und dabei ist die sonst totbrav...) und es hätte ordentlich gekracht... Weiß nicht so recht was ich davon halten soll? Hat jemand schon Erfahrungen mit ihm gemacht? Die erwähnte Familie sind jetzt schon die 3. von unserem Stall die ihrem Pferd diesen doch sehr stressigen Kurztrip zumuten.. bei den anderen Pferden hab ich noch nicht wirklich viel Verbesserung gesehen.. aber naja, ein Knochenbrecher kann ja nicht richten, was schlechte Reiterei kaputt macht |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 143
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Ich habe etwas Positives von Tamme Hanken einem anderem Forum gehört. Aber es war nicht einfach mal an einem Tag hin und dann wieder weg, sondern komplette sieben Tage.
Die Besitzerin des Pferdes war sehr zufrieden. Aber nur hin und am selben Tag wieder zurück ist sicherlich nicht so zweckmäßig. In der Woche würde viel Muskulaturaufbau betrieben, richtiges longieren gezeigt, Sattler bestellt, etc. Aber bei nur einem Tag ändert sich ja nicht der Reitstil etc. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 396
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Also den genannten Hanken kenne ich nicht.
In meinem alten Stall gab es aber auch was ähnliches. Da ist ein "Einrenker" aus Norddeutschland gekommen. Der hat den Pferden mit einem Taschenmesser auf den Rücken gedrückt. Wenn das Pferd dann (logischerweise) den Rücken durchgedrückt hat, war das der Beweis, dass das Kreuzdarmbeingelenk blockiert ist. Und dann wurden die Hinterbeine nach hinten rausgezerrt. Das ganze hat pro Pferd ca. 10 min gedauert, und ca. 100,- Euro gekostet....Praktischerweise hatten alle Pferde die gleichen Probleme und konnten mit dem gleichen Griff (Hinterbeine rauszerren) behandelt werden. Aus meiner Sicht reine Scharlatanerie! Ich hoffe, es hat den Pferden nicht sehr geschadet, genutzt hat es sicher nicht, nur dem Herren die TAschen vollgemacht. Ich bin froh, dass die Cavallo einen kritischen Bericht zu diesem Treiben gebracht hat, ist halt eine gute Zeitschrift! Elaine |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.01.2011
Beiträge: 147
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Ich will Herrn Hanken auch gar nicht schlecht reden, mich interessieren mal eure Meinungen. Ich hab ihn mal bei Vox gesehen und fand ihn sehr vernünftig, hat nen Hufschmied kommen lassen, nen Sattler und hat auch einige Sitzkorrekturen gemacht.
Ich selber bin jetzt kein großer Fan vom "Einrenken". Als Physiotherapeutin geh ich viel lieber erst mal die Muskulatur an, löse Verspannungen und gucke mir dann die Gelenke an... Krachen tuts bei mir aber selten ich finde halt auch, dass es wenig Sinn macht, mak für 20 Min sein Pferd behandeln zu lassen.. wie in der Cavallo beschrieben, kann eine gute Behandlung auch mal 1.5 Std dauern. Da gehört einfach mehr zu als mal kurz Krachen lassen. Die Grundprobleme bei den erwähnten Pferden von unserem Stall sind wohl auch eher die Reiter... was bringst wenn man sein Pferd teuer behandeln lässt und dann wieder drauf rumgurkt? |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.537
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Hab den Bericht nicht gelesen, aber im NDR gab es eine ganze Reihe mit dem Hanken. Er zeigt immer denselben Griff, nämlich ruckartig das Hnterbein hinten rausziehen. Einmal war auch ein Vorderbein betroffen, das wurde dann in eine andere Richtung gezerrt.
Ich glaube, dass Leute sich einfach von dieser "Übermacht" Mensch beeindrucken lassen. Die Sendereihe mit ihm hat mich in meiner Meinung bestätigt, dass ich ihn nicht an mein Pferd lassen würde. Das ist mir zu grobschlächtig, zu oberflächlich. Sicher hat er einen guten Blick für`s Pferd, wenn er sich das vortraben läßt. Und Erfahrung hat er wahrscheinlich auch. Seine Frau gefiel mir mit der Arbeit, die sie Pferdebesitzern anbot , besser. Da ging es um richtiges Longieren usw. Auch nichts Neues, was sie machte, aber Leute, die die Verantwortung gerne abgeben möchten, sind dort sicher gut aufgehoben. Nochmal zu Tamme Hanken : geradezu prahlen mit unmäßigem Essen und Trinken , dabei hübsch übergewichtig sein, kommt zumindest bei mir nicht besonders positiv an. Seine Art wurde mir von Sendung zu Sendung unangenehmer. Ich hab deshalb allerdings auch nicht alle gesehen. Vielleicht ging`s ihm zusehends selbst auf die Nerven? Nee, glaub ich nicht, brachte ja auch Kunden und Geld. Die Fahrerei vom Saarland dahin und zurück an einem Tag (!!!) finde ich unglaublich. Das arme Pferd. Da kann man mal sehen, wie wenig die Besitzer auf ihr Pferd Rücksicht nehmen.
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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soweit ich das auch gehört habe kommt er auch zu einem nach hause
nach Terminabsprache....ich find den gut. |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 1.161
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Bin wieder mal ganz Deiner Meinung, Clynghoj! Ich wohne viel zu weit weg von Herrn Hanken, um ihn selbst kennen zu können. Aber ich habe so gut wie alle Sendungen über ihn gesehen. Einfach, weil ich es nicht glauben konnte, was ich da zu sehen bekam! Genau wie Du es schon geschrieben hast - da wurde an Pferden und Hunden herumgezerrt, dass es eine Pracht war. Hinterher gingen die Tiere fast alle, zumindest für meine Laienaugen, viel schlechter als vorher. Der Oberhammer war für mich, als er sich an seiner eigenen Ponystute vergriffen hatte. Die standen zusammen mit seinem Riesenpferd auf derselben Koppel, trächtige Stütchen beim Riesenhengst, naja. Jedenfalls ging dieser Koloss von einem Mann auf eine der Stuten zu, die hinten lahmte, meinte, ach, das ist doch wieder mal das Knie, griff sich ohne jede Voruntersuchung das Beinchen und zerrte es nach hinten raus, als wollte er das ausreißen. Die Sute riss die Augen auf, legte die Ohren an und verschwand auf 3 Beinen so schnell sie noch konnte, als sie aus dem Schraubstock endlich entlassen wurde. Die trat dabei gar nicht mehr auf und man konnte deutlich sehen, dass das Kniegelenk nach dieser Aktion nach außen ausschlug!!! Hat der vor laufender Kamera seiner trächtigen Stute das Knie ausgerenkt??? Der stellte sich dann da hin und lachte sich kaputt... Das war dann der Tag, wo ich ausgemacht habe...
Geändert von Schecki (15.05.2011 um 14:42 Uhr) |
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