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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 396
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Der Artikel "Eiskalt aufgedeckt" in der neuen Cavallo hat mir gut gefallen!
Um mich rum werden die Pferdeden ganzen Tag eingedeckt, dürfen bei Sturm (Wind) nicht raus usw. Da tut es gut, wenn die Fakten mal wieder deutlich beschrieben werden: Pferde können den Winter gut ab und fühlen sich bei Kälte sehr wohl! Bei Punkt 12 bin ich aber nicht ganz einverstanden. In meinem Weltbild sollte man im Sommer mindestens 10 min, im Winter 20 min im Schritt warmreiten oder führen, damit sich die Gelenkschmiere erwärmt und im Gelenk verteilen kann. Warum schreibt Cavallo, dass Pferde im Winter "keine längere Aufwärmphase" brauchen als im Sommer? Klingt für mich nicht logisch. Wie haltet Ihr anderen das? Elaine |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.047
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mein pferd ist schon älter, ich reite immer 25 - 30 min schritt, egal, ob sommer oder winter. die temperatur hat in der tat keinen einfluss auf die gelenkschmiere, im winter brauchen die pferde nur länger bis sie locker werden, weil die muskulatur kalt ist und sich entsprechend langsamer erwärmt.
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Hat das mal irgendjemand untersucht? Also gibt es da was, das man zitieren kann? Oder sind das die Ergebnisse des Menschen, die auf Pferde einfach übertragen wurden? So Sprintjäger wie Löwen oder Geparden machen sich auch nicht warm bevor sie Höchstleistungen bringen.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur Geändert von oldMichael (15.12.2011 um 06:59 Uhr) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.047
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nun ja, löwen und geparden tragen auch eher selten bis nie ein reitergewicht und müssen nicht auf kommando irgendwelche lektionen und manöver ausführen...
ich finde jetzt auf die schnelle keine konkrete wissenschaftliche studie zu dem thema, aber es gibt genügend studien über erkrankungen des stütz- und bewegungsapparates bei pferden, die durch unzureichenden oder falschen muskelaufbau und unzureichende erwärmung der muskulatur hervorgerufen werden, das reicht mir persönlich, um davon auszugehen, dass das ganze nicht aus der luft gegriffen ist. |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Zitat:
Bei Boxenpferden, denke ich, hat man ohne Aufwärmen auch viele Probleme mit dem Bewegungsapparat da die Pferde zu lange stehen. Was man dann an den vielen Verletzungen sieht, wenn es doch mal auf die Weide geht. Die Frage, die mich interessiert ist, wie die Temperatur im Muskel ist, abhängig von der Außentemperatur.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Ich merke das bei meinen Pferden ganz deutlich, wie notwendig die Aufwärmphase ist.
Die Haflingerin und der Warmblüter zB brauchen relativ lange, bis sie "weich" sind, also ne halbe Stunde Schritt ist da durchaus normal, egal ob Hochsommer oder tiefster Winter. Zwei andere wiederum würden am liebsten gleich durchstarten und sind sofort abrufbereit, werden aber trotzdem mind. 15 Min. Schritt gefahren/geritten. Allerdings, egal wo man bei uns zum Ort raus will gehts erstmal bergauf und da haben die relativ schnell Betriebstemperatur. Ich tendiere auch eher dazu, zu behaupten, dass die Muskeln bei Kälte etwas träger sind. Und Knochen und Gelenke???? Naja...wenn ich von mir ausgehe...ich merk die schon je nach Witterung mehr oder weniger, also wieso soll´s beim Pferd (besonders bei älter werdenden) anders sein? Oder denk ich da jetzt zu menschlich?
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich muß ehrlich sagen das ich im Sommer und Winter keinen großen Unterschied mache was das Training angeht. Nur wenn sie anfangen zu viel zu schwitzen trete ich kürzer.
Die Körpertemperatur ist doch immer gleich, nur die Oberfläche der Haut ist kühler. |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.03.2010
Beiträge: 295
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Ich denke, für das Aufwärmen kann man generell kein pauschales Ergebnis liefern!
Da spielt vieles eine Rolle. Man sollte es daher einfach merken, wenn das Pferd soweit ist! Und ich denke, Pferde, die immer draußen sind, sind schneller aufgewärmt, als Pferde, die stehend aus einer Box kommen, auch wenn die anders tun! |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Beiträge: 268
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Löwen und Geparden jagen nicht bei Kälte - sie leben in warmen Gebieten.
Leoparden streifen einige Zeit umher, bis sie jagen. Katzen auch. Sie räkeln sich ausgiebig (stretchen) nach dem Schläfchen und machen sich dann geruhsam auf die Socken. Hunde auch. Die sollten auch nicht vom Sofa ans Fahrrad (festgebunden) und los. |
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