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#1 (permalink) |
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Moderator
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Ich wollte mal so in die Runde fragen: Was können eure Kleinen schon vor dem anreiten und in welchem Alter?
Was übt ihr schon mit ihnen? Also ich mein putzen, Hufe geben, Schmied, Tierarzt, als Handpferd mitgehen oder, oder, oder... Würde mich mal interessieren, wie das so bei euch ausschaut
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Sandra Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind. Es ist die Frage, was sie tun müssen, damit wir es glauben. |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.01.2009
Beiträge: 78
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Mein Kleiner ist jetzt ein Jahr alt. Ein Tag nach der Geburt kam das Halfter drauf, die Tage danach wurde führen und putzen geübt. Spielerisch und immer nur in kurzen Einheiten mit Hilfe meiner Schwester, die ihn gehalten hat während ich die Hufe aufgehoben habe oder mit der Kitzelbürste über den Körper bin. Nach wenigen Wochen klappte das Fohlen-ABC (führen, anbinden, putzen, Hufe geben), nach vier Wochen war unsere Huforthopädin das erste Mal da und war erstaunt wie gut das schon geht. Er wurde dann auch mit zum Ausreiten genommen, von Anfang an als Handpferd, durfte natürlich auch mal frei mitspringen. Später dann mit etwa drei Monaten, auch kleinere Ausflüge ohne Mama. Mittlerweile ist er ja abgesetzt und auch noch außerhalb untergebracht bis er gelegt wurde. Wir gehen spazieren, er geht auf Mäuerchen mit den Vorderbeinen, wurde auch schon gebadet. Ansonsten üben wir solche Dinge wie über Plane gehen, halten, stehen bleiben und ich zeige ihm viele Dinge wie Luftballons, was mir gerade einfällt. Da mache ich nicht so viel, vielleicht einmal in der Woche was , ansonsten darf er einfach nur jung sein und toben.
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Das mir mein Pferd viel lieber ist, sagst Du als Mensch, sei Sünde!
Das Pferd blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde! http://www.little-horseparadise.de |
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#3 (permalink) |
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Gesperrt
Registriert seit: 15.05.2009
Beiträge: 474
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Führen, Hufe geben und Schmied sind ein Muß von Anfang an. Putzen und Stillstehen kommt langsam dann von alleine. Ich werde jetzt mit den Jährlingen anfangen, sie mal mit ins Gelände zu nehmen als Handpferd, aber nur kleine Strecken, das reicht für den Anfang. Zweijährig geht es für kurze Reprisen an die Longe, damit Stimmkommandos auch in Trab und Galopp geübt werden können.
Grunderziehung eben, alles andere muß bei einem Jungpferd meiner Meinung nach nicht sein. Ich mache das alles mehr spielerisch, es sind ja noch Kinder. |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.01.2009
Beiträge: 78
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die Stimmkommandos lernt mein Kleiner nebenbei wenn er als Handpferd mitläuft (sobald er im Spätjahr wieder nach Hause kommt und dann eben wieder mit ins Gelände darf), wo ich diese dann bewusst mit einsetze, damit er sie kennen lernt. Meine Stute lernte die damals im Freilauf auf dem Platz kennen, das klappte dann an der Longe wunderbar, ebenso bei den ersten Reitversuchen. Später wurden die Stimmkommandos dann langsam durch Schnekelhilfen ersetzt. An die Longe nehme ich ihn frühestens dreijährig, bis dahin soll er lieber spielerisch ein bischen Bodenarbeit kennen lernen. Ach ja, die Kleinen halten im Gelände mehr aus als man denkt. In freier Natur sind sie ständig in Bewegung. Man muss eben ein bischen Rücksicht nehmen, nicht ganz so lange unterwegs sein und bei Bedarf auch mal Pausen einlegen.
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.01.2009
Beiträge: 78
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*lach* Schnekelhilfen, was ist denn das? Meinte natürlich "Schenkelhilfen" *kicher*
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#7 (permalink) | |
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Moderator
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Zitat:
Und Fehler sind dazu da, gemacht zu werden, sonst wär es ja auch langweilig...
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Also die dreijährige bei uns ist vom Wesen her total ruhig(erzogen). Steht still beim putzen, gibt orgendlich die Hufe und geht am lockeren strick spazieren ins Gelände.
Longiren wird vermutlich demnächst(leider) angefangen.. siehst so aus: Einer in der Mitte, der zweite scheucht das Pferd mit der Peitsche im Kreis -.- Tolle Methode -.- Die 4-jährige die jetzt verkauft wurde lies sich super brav ins Gelände reiten und war eben genau so "longiert"...:/ Finde diese Ausbildungsmethode nicht sooooo super
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Ich bin da um zu provozieren, zum nachdenken! Eine kleine Homepage über mich und mein Pferd: |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.01.2009
Beiträge: 78
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ich habe meine Stute damals alleine anlongiert. Hatte zwar eine Hilfsperson dabei, aber die benötigten wir gar nicht. Naomi kannte ja bereits die Stimmkommandos, ich ließ sie an einem längeren Strick im Kreis um mich laufen (Schritt erst Mal am Anfang) und gab ihr immer etwas mehr Leine, später dann einen großen Zirkel an der Longe. Für den ersten Trab an der Longe standen ein paar Personen an der offenen Zirkelseite, die optisch begrenzt haben. Ganz wichtig war mir, dass Naomi auf "Ho" stehen bleibt und nicht zu mir in die Mitte kam, dafür war dann auch die Hilfsperson gut, die Naomi ggf. schnell gehalten hätte bis ich zu ihr gelaufen war. Klappte prima, ganz ohne scheuchen oder Streß.
Von meinem Kleinen verlange ich nicht so viel, abgesehen von Spaziergängen und ein paar Spielereien wie Plane auf dem Boden und so. Sie können sich in dem Alter ja auch noch nicht so lange auf eine Sache konzentrieren.
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich würde ein Jungpferd nach Longenkurs ausbilden, allein weil ich da gezwungen werde mir Zeit zu lassen, weil ich eine Person bin die schnell in das Hau-Ruck-Verfahren verfällt...
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