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#21 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.03.2010
Beiträge: 296
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Hihi, ich finds viel lustiger, dass OldMichael das als ProfiTip darstellt!
Mit dem Finger auf andere zeigen ist doch leicht! Ich geb auch Leckerlies von oben, und ich kenne kaum jemanden, der es nicht tut! Und passiert ist da noch nie irgendwas, noch gibt es deswegen Probleme! Auf dem letzten Kurs war ein Pferd, da mußte man vorne einen Chip reinwerfen, damit es losläuft. Das geht schon seit 20 Jahren so. Nach der Besitzerin ist noch eine Teilnehmerin und die RL aufgestiegen, und bei den beiden ging es ohne Coin! Bzw. der RL fiel es dann nach einer halben Runde wieder ein und sie hat dann netterweise nachgelegt! Muß man da wirklich ernsthaft das Pferd korrigieren, oder eher das Verhalten des Reiters? |
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#22 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.047
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leckerlies von oben gibt es bei mir auch nicht, das ist ein absolutes no go für mich. ich kenne aber auch eine reihe von leuten, die das so handhabt und da ist noch nie was annährend so dramatisches passiert, wie von old michael beschrieben. allerdings kommen die pferde in der tat irgendwann nach jeder gelungen übung, wenn man eine schrittpause macht oder das pferd kurz abstellt, mit dem hals rum und wollen ihr leckerlie. und so was will ich absolut nicht haben und könnte ich beispielsweise auf dem turnier auch gar nicht brauchen.
generell stehe ich nicht so auf leckerlie-gehorsam, unserer kriegt zwar welche (d.h. möhren, äpfel und an hohen fest- und feiertagen auch mal ein hustenbonbon), auch aus der hand, aber eigentlich nie als direkte belohnung, sondern in immer anderen situationen. |
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#23 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Zitat:
Einzige Ausnahme, nach getaner Arbeit am Anbindeplatz, wenn abgesattelt/abgeschirrt ist, evtl Decke drauf und Pferd versorgt, dann gibts Apfel, Möhre oder mal ne Brotkante, darauf bestehen sie. Und das kriegen sie auch immer. Leckerlie vom Sattel aus ist no go. Zur Bewegung meiner Pferde, da sehe ich zu, dass ich alle mindestens 2-3 mal die Woche reite, fahren eher am Wochenende. Manchmal gehts nicht, dann stehen sie auch mal 3-4 Tage nur im OS. Daran gestorben ist noch keiner, aber ne gewisse Regelmäßigkeit halte ich für vernünftig.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#24 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Zitat:
Ich würde es nicht machen. Also entweder sieht er solche Fehler nicht, oder er findet so was Gut. Beides würde ich bei einem, der PROFITips zum Reiten in der Cavallo gibt, nicht als Zweck dienlich ansehen.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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#25 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 17.06.2011
Beiträge: 44
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Von mir hier auch ein Beitrag zum Ausgangspunkt der Diskussion:
Ich habe festgestellt, daß mein Youngster mir einfach zu knackig wird, wenn ich ihn mehr als 3mal die Woche reite. Da ich nicht spazieren reite sondern im Gelände gymnastiziere und die Pferde richtig durchtrainiere, zeigt das auch Erfolg. Ich bin aber aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, meine Kondition in gleichem Maß zu steigern wie mein Pferd. Der Bursche baut ziemlich schnell Kondition auf und mit 2-3mal die Woche ca 1,5 Stunden sind wir beide perfekt aufeinander abgestimmt. Mehr bringt hier eher weniger. Anders unser anderes junges Pferd. Für den sind 2mal die Woche schon knapp, denn wenn man mit dem zu wenig macht, hält er sein Niveau nicht. Die beiden älteren, ziemlich fertig ausgebildeten Pferde sind mit 1 bis 2mal die Woche im richtigen Trainingszustand. Da ich zur Zeit ziemlich viel zum reiten habe, muß ich immer schauen, wer von den Burschen braucht jetzt was, wen von ihnen reite ich jetzt und wieviel. Zum Thema junges Pferd einreiten: Da hab ich vor kurzem von einem Western-Trainer einen interessanten Artikel gelesen. Es ist wohl so, daß auch Western- wie die Englischreiter ihre Pferde viel zu früh ausbilden. Wegen Erfolgsdruch, finanziellen Aspekten usw. Daß dabei der Bewegungsapparat auf der Strecke bleibt leuchtet wohl jedem ein. Noch dramatischer sind - und auch das leuchtet ein - die psychischen Folgen des frühen extremen Drucks für die Pferde. Kann ich bestätigen. Eins meiner Pferde hat 4jährig jede Dressurpferdeprüfung gewonnen (bevor er mir gehörte) und stand 5jährig völlig fertig mit der Bereifung in der Ecke, konnte mit sich und der Welt nichts mehr anfangen (und so hab ich ihn dann gekauft). Das hat mich unheimlich Nerven gekostet, dieses Pferd wieder hinzukriegen. Er ist das erste und einzige Pferd, bei dem ich fast das Handtuch geworfen hätte. Man kan ein junges Pferd so prima altersgerecht beschäftigen. Spätes Einreiten (je nach Typ wäre mein bevorzugtes Alter ca 5 Jahre) zahlt sich später doppelt und dreifach aus. |
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#26 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Zitat:
Zum Alter, unsere werden mit 4 gaaaanz sachte gefahren, keine große Beanspruchung und langsam gesteigert. Mit 6 jährig kommt der Sattel drauf, meine Haflingerin war sogar schon 7. Es schadet nicht, sich Zeit zu nehmen. Im Gegenteil, man hat länger was davon.
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#27 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.047
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ja, das kann man so handhaben, wenn man ausschließlich eigene pferde reitet. aber um allein beim thema western zu bleiben: solange die futurities, die nun mal für drei- und vierjährige pferde ausgeschrieben sind, zu den prestige- und gewinnträchtigsten prüfungen überhaupt gehören, wird sich am ist-zustand nichts, aber auch gar nichts ändern. also kann man sich als profitrainer entscheiden: will man ganz vorn mitspielen oder nicht?
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#28 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Zitat:
Ich kann schon nachvollziehen, dass es müßig ist, ein 3 jähriges Pferd zu besitzen und es nicht reiten zu dürfen. Da packt einem sicher manchmal die Ungeduld. Aber das warten zahlt sich wirklich aus. Im Showgeschäft ist das natürlich anders. Da brauchen wir nicht nur den Westernsport anzuschwärzen, woanders ist das auch nicht anders, man nehme mal den Rennsport.
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