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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.047
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um auf die eingangsfrage zurückzukommen: ich denke, so schlecht ist das image der bodenarbeit mittlerweile nicht mehr. galt sie vor einigen jahren noch als beschäftigung von ein paar exoten, setzt sie sich heute doch mehr und mehr durch und die palette dessen, was man so machen kann, wird immer breiter. und zwar egal, ob nun freizeit- oder turnierreiter und auch reitweisenübergreifend.
dann ist bodenarbeit auch so ein modebegriff - longiert wurde schon immer, fahren vom boden aus, hohe schule an der hand etc. ist auch so neu nicht und die rittmeister zu großvaters zeiten haben vor dem einreiten schon einen grundgehorsam an der hand sichergestellt. nur haben die altvorderen das eben einfach so gemacht - ohne endlos darüber zu philosophieren. |
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#12 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 14.09.2009
Beiträge: 17
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Hallo,
ich denke in der heutigen Zeit hat die Bodenarbeit kein schlechtes Image mehr. Meine Tinkernase kann viel vom Boden aus, dass sich letztendlich vom sattel aus bezahlt macht. Als ich sie bekam war sie ein unerzogene Tinkerzicke die nicht bzw. gar nichts konnte und nur so nach Arbeit wieherte! Nun hab ich wohl auch den letzten Kritiker überzeugt, dass man mit Bodenarbeit viel erreichen kann! Von manchen wird man immer noch leicht belächelt, wenn man ein Pferd nicht reitet sondernvom Boden aus etwas erarbeitet. Viele trauen sich wohl auch nicht mehr vom Boden aus zu machen und stempeln diese Art von Arbeit als exotisch dar. Sie beherrscht Zirkuslektionen wie z.B. apportieren, Steigen, Sitzen,Kompliment, Knien, liegen, spanischer Schritt etc. Unser neuste Herrausforderung ist es aus der Entfernung mit körpersprache Lektionen abzurufen. Das Hinlegen klappt aufjedenfall schon Wir üben auch Seitengänge und co. vom Boden aus. So genung gequasselt ihr wollt doch bestimmt auch Bilder sehen! aber erst mal ein kleines Video: YouTube - Amy steigen 0001 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Lg Elena Geändert von tinkerlena (14.09.2009 um 21:17 Uhr) |
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Welche Übungen macht ihr? Was "baut" ihr auf? Ich lege gerne die blau-gelben Dual-Aktivierungspolster aus. Damit lässt sich Stellung und Biegung erarbeiten aber auch beim Reiten drübertraben etc.
Freu mich auf eure Vorschläge - versuche meinem Pferdchen immer was Neues zu bieten. |
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#14 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 14.09.2009
Beiträge: 17
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Also vor dem Reiten mach ich gerne Seitengänge an der Hand oder lockere das genick vom Boden aus. Gerne mach ich auch Übungen die die Dominaz klären wie z.B.rückwertsrichten,Hinterhand/Vorhand Wendungen. Dort achte ich auch gleich, dass die Übungen so ausgeführt werden das es gleich einen Gymnasizierenden Effekt haben.
Ich arbeite gerne mit Pylonen oder Dualstangen. Es lassen sich Super Dinge damit aufbauen. Ob Stangen-L, Stangendreieck oder Dualgassen, es hät das Körper und Hirn fit . Lg Elena |
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#15 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Beiträge: 2.190
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bodenarbeit finde ich wichtiger als fast alle anderen beschäftigungen mit dem pferd. meine stute sunny habe ich das erste halbe jahr in ermangelung eines guten sattels garnicht geritten. wir lernten uns in dieser zeit richtig kennen und sind schon vor dem ersten mal aufsitzen gute freunde gewesen. ich denke, ich habe mir dadurch viele probleme die im sattel auftreten können einfach erspart.
ich versuche, die übungen so zu gestalten, dass wir sie im gelände umsetzen können. antischreck-training mit allem, was mal unheimlich werden könnte steht da ganz vorne.wir machen trailaufgaben immer erst vom boden aus und arbeiten viel mit stangen. im reheschub, als sie garnicht laufen durfte, haben wir aportieren gelernt. aufheben von küchentüchern, schüsseln oder so ich finde aber schon, dass bodenarbeit immernoch oftmals belächelt wird. in meinem wohnort bin ich die einzige westernreiterin, die auch noch bodenarbeit macht, und ich werde oft ausgelacht. aber in brenzligen situationen verstummen die kritiker meistens ganz schnell |
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#16 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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@tinkerlena: Deine Maus find ich ja scharf! Die sieht richtig klasse aus! =)
Bodenarbeit - wie irgendjemand schon schrieb, longiert wird ja schon immer. Fand ich sehr passend, denn das stimmt wohl, longieren kennt fast jeder und die meisten machen es auch - der eine regelmaessig, der naechste nur hin und wieder. Das gilt wohl generell als gutes, ergaenzendes Mittel bei der Arbeit mit dem Pferd, auch wenn viele das unbewusst gar nicht automatisch mit dem Wort Bodenarbeit verbinden. Und auch alles andere, gewinnt denke ich eher mehr an Zustimmung als dass es ein schlechtes Image hat. Was jedoch teilweise arg verrufen ist, sind solche 'Guru-Methoden' ... der eine schwoert auf Arbeit nach Monty Roberts und Co, der naechste verteufelt es. Dazu will ich jetzt keine genaue Stellung beziehen, da das nur vom Thema abweichen wuerde, aber ich denke besonders in der 'Spalte' kann man oefter mal von schlechtem Image reden. Longieren ist bei uns durchaus ein regelmaessiges Element in der woechentlichen Arbeit. Mit Stuti habe ich zeitweise auch am Langzuegel ein wenig gearbeitet und 'Anti Schreck Training' wird bei Gelegenheit mal praktiziert. Ich bin fuer Bodenarbeit recht offen und denke, dass es ein wichtiger Teil ist, nicht nur bei der Ausbildung von Remonten, sondern auch im restlichen Pferdeleben. Gruss Saphir |
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#17 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.02.2009
Ort: Hannover
Beiträge: 294
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Hallo. Bodenarbeit ist für mich das A und O. Ohne gehts nicht. Von Freilaufen, an der Longe arbeiten, an der hand arbeiten ( z.b. Seitengänge, Stellung). Be Strict, Dual Activierung und zircensische Lektionen beleben den Alltag und sind eine angenehme Abwechslung, die meine Pferde sehr genießen. Scheutrainig machen wir von Anfang an, mittlerweile aber nur noch selten, weil es gut klappt. Bodenarbeit versuche ich 2x pro Woche zu machen, einen Tag frei und einen Tag ins Gelände. Sonst Viereck.
__________________
Vielleicht wurde den Pferden ein kürzeres Leben beschert, weil sie den Himmel eher verdienen |
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#18 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 17
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wir haben auch blaue und gelbe "gummistangen" nach geitner, die nehme ich gern her.
oder eben einfache führarbeit, linksrum, rechtsrum, rückwärts, vorwärts, seitwärts. dehnungsübungen nach vorgabe der physio. longieren. schrecktraining (mit plane, luftballons, pferdefussball etc). was ich nicht mache: zirzensik, also das was da ein paar postings weiter oben mit dem tinker gezeigt wird. da hab ich einfach keinen spass dran. obsi
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~~~ Tanz ~ der ~ Arroganz ~~~ |
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#20 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 08.04.2009
Beiträge: 2
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Hallo!
Meine Stute wird einmal die Woche longiert und einmal die Woche mache ich mit ihr Handarbeit. Longieren normal ohne Ausbinder mit Kappzaum. Viele Tempi- und Seitenwechsel. Oft lasse ich sie auch über Stangen laufen. Handarbeit mache ich noch nicht so lange, derzeit üben wir neben Volten und Schlangenlinien noch am Schulterherein. Manchmal mache ich mit ihr noch ein paar Führübungen zuvor, also einfach mitlaufen, stehen, rückwärts, traben usw. Früher habe ich auch viel Schrecktraining gemacht, heute fehlt mir aber einfach die Ausrüstung und vor allen die Lust. Wobei ich mich über meine Stute in der Beziehung eigentlich eh nicht beklagen kann. Ansonsten wird bei uns in der Umgebung auf Bodenarbeit viel Wert gelegt. Manches scheint sehr interessant und man setzt sich damit auseinander, über andere Dinge kann ich aber wirklich nur schmunzeln. Manchmal habe ich also auch Verständnis für diejenigen, die sich über Bodenarbeit lustig machen und dafür wenig übrig haben. LG |
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