|
|||||||
| Galerie | Forum | Hilfe | Benutzerliste | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#1 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
|
Trainiert Ihr mit Euren Pferden am Boden? Wie oft gibt es Arbeit an der Hand, anstatt Arbeit unterm Sattel?
Hier unser CAVALLO-Interview mit Bodenarbeits-Trainerin Sally Mauson Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen! Habt Ihr dazu auch Fotos - benennt die einzelnen Lektionen, vielleicht kann sich der eine oder andere was abschauen. Geändert von Diana Maier (09.09.2009 um 14:27 Uhr) |
|
|
|
|
|
#2 (permalink) |
|
Gesperrt
Registriert seit: 16.05.2009
Beiträge: 474
|
Es kommt drauf an, in welchem Bereich man schaut. Bei den Freizeitreitern gibt es das häufig. Man muß nicht immer reiten, um sich mit dem Pferd zu beschäftigen.
In der Turnier- bzw. Reitstallszene geht es leider nur ums Reiten, wo das Pferd zu funktionieren hat. Ich mache häufig Training, wo die Pferde ungewöhnliche Sachen zu Gesicht bekommen. Planen und Säcke unterschiedlicher Farben, alles was Geräusche macht usw. Vor kurzem habe ich mir von Arbeit eine Einwegpalette besorgt (da ist die Oberseite eine Fläche), die jetzt für die Shettys als Brücke funktioniert. |
|
|
|
|
|
#4 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 29.10.2008
Beiträge: 453
|
bodenarbeit wird im freiziet bereich sehr viel gemacht!
incl."schrecktraining" was von den"tunierreitern" gerne und oft belächelt wird. allgemein meine ich diese"ich reit nur in der halle"reiter,die den "gemeinen" freizeitreiter belächeln! was das jedoch für einen unterschied beim pferd macht,durfte ich am 30.08.live erleben,als wir in einem "allgemeinen"reitstall zu einem breitensport wettbewerb waren,und es um einen geschicklichkeitspacour ging! viele pferde hatten dann doch propleme mit der tatsache,das auf ihnen regenschirme aufgespannt wurden,bälle geworfen wurden,oder tennisbälle aus einem planschbecken gefischt werden sollten! ebenso 2 ausgehobene gräben,einer war gerade zu durchreiten der 2te war incl.kurve und flatterband! da gab es dann einige pferde die doch in die flucht geschlagen wurde! auch von der bodenarbeit vor dem reiten,allein 10-20min. abkau und biegeübungen bewirken oft große wunder! bodenarbeit gepaart mit den T-TOUCHES bewirkten bei unserer ponystute innerhalb kürzester zeit das "wunder" das sie ihre hinterhand fand und somit ihre stolperei im gelände gänzlich verschwanden! das hat von den FN-reitlehrern in 3 jahren keiner hinbekommen!!! und was meint ihr,was man in einem amateur-springstall angeschaut wird,wenn man nicht nur bodenarbeit macht,sondern auch noch sein pony T-TOUCHT also ist es nicht verwunderlich,das viele "gemeine"freizeitreiter in die klassik schiene(karl,branderup u.s.w.)schiebe wechseln,auch da wird viel wert auf bodenarbeit gelegt! ich bleib da echt lieber freizeitreiter
|
|
|
|
|
|
#5 (permalink) |
|
Gesperrt
Registriert seit: 16.05.2009
Beiträge: 474
|
Auch bei den Shettys gibt es solche und solche
Meistens geht es aber schneller als bei meinen Großpferden. Da wird erst einmal etwas skeptisch geguckt, aber dann ist schnell alles vergessen. Und das Schöne ist, einmal Zeigen reicht, das vergessen die nie wieder! Eine meiner Stuten hat vor nichts Angst, die macht alles mit. Sie war als Fohlen schon so. Meine Fohlen müssen das mit Mama auch gleich mitmachen, das stärkt fürs Leben. Ich fahre derzeit nur einspännig, die andere Kutschen müssen wir endlich mal umbauen zum Zweispänner, die Deichsel fehlt leider... Es ist irre, was ein Shetty schafft! Sie schaffen im Verhältnis wesentlich mehr als ein Großpferd, das kann ich nur bestätigen. Was mich an ihnen so beeindruckt ist die Intelligenz. Das Einfahren ging bei allem auch superschnell und sitzt auch noch, wenn man mal ne Zeitlang nicht gefahren ist. Da ich die Shettys wenig reiten kann machen wir halt mehr andere Sachen, eben Bodenarbeit und Handpferdreiten. |
|
|
|
|
|
#6 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
|
Ich kenne jetzt zwei Ställe wo Bodenarbeit SEHR groß geschrieben wird!
Einmal mein eigener( :P) Arbeite mein Pferd 4x die Woche vom Boden aus.. Entweder nach dem "Longenkurs" oder Langzügelarbeit. Und in meiner neuen Arbeit werden die Therapiepferde auch oft vom Boden aus korrigiert, um den Rücken zu entlasten und besser Musklen aufzubauen! Bodenarbeit ist für mich DAS WICHTIGSTE an der Ausbildung eines Pferdes. Die Basis am Boden muss stimmen, sonst kann es im Sattel gar nicht funktionieren!
__________________
Ich bin da um zu provozieren, zum nachdenken! Eine kleine Homepage über mich und mein Pferd: |
|
|
|
|
|
#7 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2009
Ort: Niederbayern
Beiträge: 704
|
ich arbeite vor jedem reiten ein paar minuten vom boden aus und 1-2 mal in der woche mach ich nur arbeit vom boden aus mit dem knotenhalfter. ich reite auch mal mit knotenhalfter, funktioniert wunderbar.
in meinem ehemaligen stall gabs solche und solche. die meisten waren der bodenarbeit gegenüber recht offen, ein paar nicht so. aber mir wurscht was so mancher zuschauer denkt, hauptsache meinem pferd und mir machts spaß und es bringt was. ![]() Grüßle die Sonja
__________________
Pferdeverstand ist das, was Pferde davon abhält, auf das künftige Verhalten der Menschen zu wetten. - Oscar Wilde |
|
|
|
|
|
#8 (permalink) |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.02.2009
Beiträge: 300
|
Für mich ist Bodenarbeit inzwischen auch zum A und O geworden. Habe auch festgestellt, dass Bodenarbeit an sich die Pferde gelassener werden lässt, da muss man gar nicht unbedingt spezielles Schreck-Training oder so machen.
Momentan sieht unser Training so aus (wenn ich nicht ausreite): erst an der Longe lösen, mit Seitengängen an der Hand, Stangenarbeit etc. Danach so 10-15 Minuten fahren vom Boden, bzw. Langzügelarbeit (8er um Kegel usw.). Und dann reite ich noch ein bisschen ohne Sattel. Hin und wieder kommt noch Bespaßung mit Klickertraining dazu, z.B. apportieren. Momentan kann man wohl grob 3 Gruppen einteilen: Die FN-Turnierreiter (oder Turnieraspiranten), die mit Bodenarbeit nach wie vor nichts am Hut haben. Die Wald und Wiesen-Bummler, die vor 15 Jahren mal 5 Reitstunden hatten und seitdem alles so machen, wie sie es damals gelernt haben. Also keine oder kaum Bodenarbeit. Und die Freizeitreiter, die Cavallo lesen Vielleicht kann man noch eine vierte Gruppe nennen, die Barock- oder klassisch Dressur-Reiter. Für die gehört Bodenarbeit selbstverständlich zum Programm, aber hauptsächlich in Form von Longe, Doppellonge und Langzügel. |
|
|
|
|
|
#9 (permalink) |
|
Mitglied
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 17
|
ich kenne genug (turnierambitionierte) reiter, die nach der FN reiten und dort auf gar keinem schlechten niveau (A, L, M) - die durchaus auch bodenarbeit machen und bei der einen oder anderen GHP erfolgreich mitgemacht haben.
ob das nun schrecktraining, zirzensik, longieren, biegearbeit oder sonstiges ist. ich (seit 23 jahren FN-reiter, vor meiner schwangerschaft durchaus turnierambitioniert auf L-niveau) hab mit meinen beiden pferden schon ganz erfolgreich bei sog. "geschicklichkeitsturnieren" teilgenommen, die zwar unterm reiter stattfanden, aber eine vorbereitung am boden (über plane laufen, durch flatterbänder etc) erforderten. longieren tu ich eh 2x in der woche, mal "richtig" mit hilfszügeln, mal "frei", was dann eher "spielereien" sind. obsi
__________________
~~~ Tanz ~ der ~ Arroganz ~~~ |
|
|
|
|
|
#10 (permalink) |
|
Benutzer
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: Kreis Warendorf
Beiträge: 77
|
Also ich muss auf jeden Fall mit Klein Shetty immer Bodenarbeit machen, weil sie den Anspruch einfach hat und sie weder geritten noch gefahren ist. Sie möchte auch kopfmäßig beschäftigt sein und daher muss ich mir schon so einiges einfallen lassen. Sie liebt alles an zirsensischen Lektionen und alles, was eben anspruchsvoller ist, als das bloße Laufen. Sie lernt gerde als Handpferd mit ins Gelände zu gehen. Von daher sowieso unverzichtbar!
Mit dem Großpferd mache ich auch seit eh und je Bodenarbeit/zirzensische Lektionen aus folgenden Gründen: Alter 21, auch schnell angeödet vom bloßen durch die Gegend laufen und weil es die Bindung zwischen Pferd und Mensch einfach nachhaltig festigt und damit Vertrauen herstellt. Und wie Gänseblümchen schon sagt: Was am Boden nicht funktioniert, kann ich auf dem Pferd erst recht nicht erwarten! Ich mache das immer abwechselnd: Einen Tag reiten, einen Bodenarbeit oder auch wie wir so Lust haben, manchmal nach dem Reiten noch ein bißchen die Arbeit ausklingen lassen, wo man sowieso grad warm ist, dann gerne spanischer Schritt (*räusper* - nicht ganz perfekt, aber der Ansatz stimmt!) oder Kompliment (nur an der Hand). Das Wichtigste bei Bodenarbeit ist aber: Es macht riesig Spaß! Und daher so effektiv, glaube ich! Wer es noch nicht entdeckt hat, ist echt selber schuld! Alle Pferde mögen es, da bin ich sicher. Daher ist mir auch schon sehr lange sehr egal, welches Image Bodenarbeit hat. Früher zu Reithallenzeiten war ich so ziemlich die Einzige, die das in unserem damaligen Stall betrieben hat. Ich erkannte einfach, dass meinem Pferd schrecklich langweilig war und bei dem sogenannten Freilauf-Tag in der Halle hab ich dann eben ausgedachte Spielereien eingebaut. Die hat er sowas von aufgesogen, dass ich das ausgebaut habe zu zirkusreifen Nummern (zur Belustigung der damaligen Hallen-Fraktion). Irgendwann musste ich folgerichtig den Stall wechseln, da natürlich auch die Haltungsbedingungen noch sehr suboptimal waren! Das war vor 13 Jahren. Heut haben wir gar keine Halle mehr (manchmal zwar wirklich doof), aber sind weiterentwickelt in allen Bereichen. Geändert von Ju69 (13.09.2009 um 13:04 Uhr) |
|
|
|
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Buch über Bodenarbeit gesucht | Hetja23 | Training & Ausbildung | 12 | 08.06.2009 09:18 |
| Schlechtes Immunsystem? | Linchen | Training, Fitness & Ernährung | 63 | 20.10.2004 21:01 |