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Alt 18.01.2010, 13:27   #21 (permalink)
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wenn ein pferd dauerhaft wegrennt, liegt es in der tat zumeist daran, das irgendwas schmerzt oder drückt oder klemmt, oder es ist ein ausbildungsproblem, das oftmals auf mangelnder ausbalanciertheit basiert. was mich nur wundert ist, dass das problem nur im trab auftacuht, nicht aber im galopp.
mein tipp wäre: noch mal pferd und ausrüstung checken lassen. wenn alles ok ist, dann ruhig das hier gesagte ausprobieren, sollte das nix helfen - profi fragen und unterricht nehmen/pferd bereiten lassen.
slider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2010, 14:57   #22 (permalink)
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ja, ich bin mir sicher das ihm nichts weg tut, denn bei seiner besitzerin rennt er nicht, aber diese hält ihn SEEEHR kurz am zügel... nur ich möchte natürlich nicht ihn zum "ruhigen trab" zerren, da ich finde, das ein pferd ausgeglichen laufen sollte, und nicht rumgezerrt...
Dorina/Gironimo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2010, 19:56   #23 (permalink)
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Benutzerbild von Ju69
 
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Zitat:
Zitat von Dorina/Gironimo Beitrag anzeigen
ja, ich bin mir sicher das ihm nichts weg tut, denn bei seiner besitzerin rennt er nicht, aber diese hält ihn SEEEHR kurz am zügel... nur ich möchte natürlich nicht ihn zum "ruhigen trab" zerren, da ich finde, das ein pferd ausgeglichen laufen sollte, und nicht rumgezerrt...
Wahrscheinlich liegt eher das Problem genau da! Warum hält sie ihn denn überhaupt kurz am Zügel? Ist das einfach Ihre Reitweise oder ihre Methode das Pferd bei sich zu behalten?

Mein Vorschlag für Dich wäre ähnlich wie ein paar andere hier schon sagten: Abwechslung, Übergänge und was ich noch finde, was wirksam ist: Zulegen (aktiv!), einfangen, zulegen, einfangen - im Trab. Und am liebsten das ganze in tiefer Dehnungshaltung auf dem Zirkel, aber vorsicht: nicht eng machen dabei! Ist die Dehnungshaltung korrekt, ist das gut für die Rückenmukkis und für die Balance/Schwerpunkt des Pferdes. Das einfangen würde ich so machen wie Cisconara schon sagte: langsamer einsitzen und bewußt ausatmen beim Leichttraben. Für das Zulegen reicht wahrscheinlich dann bloßes einatmen. Das Ganze dann bei Erfolg mit Zügel aus der Hand kauen lassen steigern. Und wenn es zu Anfang nur ein paar Zentimeterchen sind. Der Weg ist das Ziel!!!

Zähne sind auch wirklich ok?
Ju69 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2010, 08:43   #24 (permalink)
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Guter Rat ist teuer, wenn das Pferd sich ständig bei seiner Besitzerin gegen den Zügel zur Wehr setzen muss und lernt, sich auf`s Gebiss zu legen. Wenn die Halle nicht leer ist, dürfte es aber schwer sein, Experimente zu machen, wobei mit Zulegen und Einfangen nicht nur die anderen Reiter und Pferde in der Bahn Probleme bekommen könnten. Das Pferd wird zuerst nicht sehr fein auf die Hilfen reagieren, sondern weiter versuchen, sich zu wehren, auch langsamer Atmen und Sitzen ist eine gute Idee, wird aber erst mit viel Üben besser funktionieren und bis dahin wird noch viel an Zügeln gezogen werden, was ja hier das Grundproblem zu sein scheint?

Als meine Stute früher gern flott vorwärts ging und sich an die Schweife anderer Pferde heften wollte, hatte ich Unterricht bei Friederike Hapel, das hat uns gerettet. Sie hat mich quasi gezwungen, schon im Schritt die Zügel einfach lang zu lassen und durch sitzen/atmen selbst ruhig zu werden. Schon in der nächsten Stunde konnte ich die Schnalle der Zügel anfassen und meine Stute nach dem Aufwärmen im Schritt auch im Trab am langen Zügel in Dehnungshaltung bringen. Das war wie ein Wunder!
__________________
Zitat:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Frau Freud Für Pferde*

Niedersachsen
*frei nach dem Buchtitel "Frau Freud wurde wieder mal vergessen" über die Gattin des fragwürdigen Psychiaters

Geändert von FrauFreud (20.01.2010 um 08:45 Uhr)
FrauFreud ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2010, 18:09   #25 (permalink)
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ja, zähne sind okay
ich denke, es liegt wirklich daran, das die besitzerin ihn nur it zerren reitet und nicht vorwärts-abwärts....
aber ich geb mir mühe das es besser wird.
nur jetzt in den trab-schritt übergängen, wenn ich in den schritt will, nimmt er seinen kopf hoch und zerrt sich noch gute 10 schritte weiter, bis er in den schritt fällt...
und mit dem einatmen= lostraben passiert nicht
und stehen bleiben klappt jetzt auch immer besser
Dorina/Gironimo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2010, 08:50   #26 (permalink)
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Benutzerbild von Sam1969
 
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Baust du dauerhaften Druck auf das Gebiss auf, wenn du das Pferd langsamer bekommen willst ? Bei einigen Pferden führt das nämlich eher zum Gegenteil - sie wehren sich schlichtweg gegen den Drück.

Ich würde es mal mit annehmen und nachgeben probieren - die Zügel zur Verlangsamung annehmen, Druck langsam aufbauen, und dann nachgeben, sobald das Pferd Anzeichen zeigt, im Tempo nachzulassen. Dieses mehrmals probieren, statt dauerhaften Druck aufzubauen.

Man meint nämlich oft, daß man mit viel Kraft im Zügel ein Pferd zum stehen bekommt oder langsam machen kann. Mir hat ein Parelli-Trainer diesen Tip gegeben ...
__________________
Ein Fjordpferd ist nicht stur - es gibt einem nur mehr Zeit zum Nachdenken ...
Sam1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2010, 20:37   #27 (permalink)
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Meine Stute neigt im gelände ab und an mal zu rasereien im trab ^^ was da sehr toll funktioniert sind traversalen im trab. sie hat dann die wahl entweder in dem tempo traben das ich vorschlage oder eben in ihrem tempo traversalen.. sie entscheidet sich meistens sehr schnell für ein geregeltes trab tempo.
aber an sich ist das der gleiche tipp wie von frau freud. entweder geht er dein tempo oder er muss was machen was er doof/anstrengend findet .
und wie eigentlich auch schon gesagt wurde .. lass ihn erst gar nicht zum rennen kommen . trab lieber nur 5 meter und die ruhig als einen meter mehr und der endet im gerenne
Juno1988 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2010, 11:31   #28 (permalink)
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ja, der tipp von frau freud ist super, das problem dabei ist nur, das wennich ihn aus dem kurzen trab wieder in den schritt bekommen will, hebt er sich aus dem genick, macht sich steif, damit er noch die ganze lange seite traben kann... und dann ihn zu stoppen ist garnicht so leicht, ohne zerren...
ich denke, ich probiere das langsamer werden nun mal mit einer volte...
nur das er letztes mal, als ich nur kurven geritten bin immer schneller gelaufen ist o.O
Dorina/Gironimo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2010, 15:43   #29 (permalink)
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Hi!
Also ich kann dir nur den Tipp geben, benutze mal einen Balancezügel. Ich hab die Idee von einer Tellington - Instruktorin. Dabei muss das Pferd mehr last mit den hinterbeinen aufnehmen, setzt sich also mehr. Vielleicht hilft euch das auch bei eurem Übergangsproblem. Oder versuch es mal mir einer Körpderbandage. --> das mit der Körperbandage ist auf diesem Weg schwer zu erklären, aber dazu findest du bestimmt etwas im www.
Ich hoffe, dass ich dir damit weiterhelfen kann.

LG Nella
Nella ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2010, 15:51   #30 (permalink)
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Hi
Hab gerade mal etwas recherchiert. Bei Tinkerwelt.de findest du einige Bilder zu köperband(agen), damit du esd ir besser vorstellen kannst.

LG Nella
Nella ist offline   Mit Zitat antworten
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