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#51 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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@Fiffie@
Aber damit muß man bei solchen Aktionen immer rechnen. Es geht ja auch nicht unbedingt um die Besitzerin selbst. Ich erarbeite in erster Linie eine Vertrauensbasis mit meinem Pferd. Ich muß wissen, dass ich mich darauf verlassen kann, dass es nicht einfach losstürzt und in Übermut oder Panik (je nach Situation) eine Mutti mit Kinderwagen, Radfahrer oder den Strassenverkehr gefährdet. Spielt sich das ganze irgendwo auf einer grünen Wiese ab, fernab der Zivilisation, mag das ja noch tragbar sein. Aber wenn ein Pferd es erst mal raus hat, wie es sich entziehen kann, wird es überall passieren. Das mag in beschriebenem Fall sicher noch ganz harmlos sein und bestimmt nicht erforderlich, das Pferd mit massiver Gewalt am durchgehen zu hindern. Aber es sollte klar gemacht werden: "Halt, mit mir nicht, wenn Du mir vertraust passiert die nichts und du kommst trotzdem auf die Weide, nur eben so wie ich es will" Und das ist eben der schmale Grat zwischen Zuckerbrot und Peitsche.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#52 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 16.01.2011
Beiträge: 16
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Sooo... um diese kleine Diskussion kurz mal abzuschließen. Er hat mich niemals über den Haufen gerannt. Beim Spazieren gehen war es immer eine Angstreaktion. Diese haben wir mittlerweile in den Griff bekommen - auf meine Art. Sich im Internet Hilfe zu holen ist nicht die schlechteste Idee - solange man weiß, wie weit man selber gehen kann und wann es Zeit ist über andere Schritte nachzudenken. Ich habe schon einige Pferde wieder hinbekommen und bin auch keinesfalls zu stolz oder feige, einen Trainer hinzuzuziehen. Allerdings ist mein kleiner Dickkopf schon ein Spezialfall...
Wir sind also durch unser Training mittlerweile soweit, dass wir gemütlich spazieren gehen können, er folgt mir diskussionslos auf dem Platz, schießt nicht mehr unkontrollierbar über den Hof und bleibt auch bei kreischenden Kindern von hinten händelbar. Sicher ist noch nicht ein Tag wie der andere, mal klappt es besser, mal schlechter, aber ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind Viele Grüße an euch alle, Aramis |
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#54 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Zitat:
.....auch wissen will......
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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#55 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 16.01.2011
Beiträge: 16
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Hihi, ok
Also ich hab ihn ja so konditioniert, dass er auf Schnipsen zu mir kommt. Nachdem das zuverlässig gesessen hat, war das Spiel eigentlich schon fast gewonnen. Sobald ich auch nur das kleinste Gefühl hatte, dass gleich mal ein Schuss kommen könnte, hab ich ihn mit dem Schnipsen wieder auf mich konzentriert. Er weiß zwar immer noch genau, dass er eigentlich weg könnte, wenn er denn wollte, aber komischerweise... mit viiiieeeel Lob und ein paar Leckerlies zum richtigen Zeitpunkt hat sich das Ganze mittlerweile fast komplett gegeben. LG |
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#56 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Beiträge: 2.190
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![]() ist doch toll |
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#57 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.04.2012
Ort: NRW
Beiträge: 9
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Hallo, ich bin neu hier im Forum und wollte nicht extra ein neues Thema eröffnen, da mein Problem, dem hier erwähnten schon nahekommt.
Ich reite seit einigen Monaten freizeitmäßig einen 8 jährigen Haflinger Wallach, der sonst nur gelegentlich als Kutschpferd genutzt wird und sonst häufig mit einem alten Wallach auf einer Weide steht. Nachts und bei sehr schlechtem Wetter steht er in der Box und generell wird er von seinen schon etwas älteren Besitzern eher verwöhnt. Ich bin ihn mehrmals geritten, mit ihm spazieren gegangen und letztens auch das erste mal ausgeritten, immer zusammen mit einer Freundin und ihren Pony. Soweit ist er immer fromm gegangen, war dabei aber gelassen. Vor einer Woche etwa, waren wir vier dann nochmal ausreiten und sind dann auf einer großen Wiese angekommen, auf der wir dann etwas getrabt und galoppiert sind. Daraufhin sind wir stehen geblieben und haben uns kurz unterhalten und plötzlich ist mein Pferd losgerannt, ohne erkennbaren Grund für mich. Als er nach gefühlten 2 Minuten und einmal auf und ab auf der Wiese langsamer wurde, bin ich abgesprungen weil ich die Befürchtung hatte, dass er nicht mehr stehen bleibt..dann ist auch er endlich stehen geblieben und kam mit einem treudoofen Blick auf mich zu. Danach war er irgendwie panisch, nassgeschwitzt, total unruhig und hat sich gedreht als ich nur die Steigbügel hochmachen wollte. Denn aufsteigen wollte ich nach dem Schock erstmal nicht mehr, auch weil ich ihn so wie er danach geschaut hat, noch nicht gesehen hab. Dann sind wir heute erstmal auf den Platz gegangen sind irgendwann kurz stehen geblieben und aufeinmal hat er wieder anstalten gemacht loszurennen, woraufhin ich sofort abgesprungen bin. Ich bin wieder aufgestiegen und danach ist er noch 2 mal unwillkürlich losgerannt, diesmal aus dem Trab heraus. Ich reite seit 7 Jahren, habe 5 Jahre wöchentlich Reitunterricht genommen, aber sonst habe ich halt nicht das Wissen eines Reitlehrers oder langjährigen Pferdebesitzers. Ich kann mir diese 'Loslaufattacken' nicht wirklich erklären, zumal, wenn ich versucht habe ihn anzugaloppieren, er gebuckelt und ausgetreten hat. Ich habe schon vermutet, dass er mich austestet, dass ein 'Dominanzprobelm' vorliegt oder er Angst vor etwas hat (insbesondere das mal auf der Wiese, da ich da erst nach einiger Zeit die Gerte hab fallen lassen und mein Schal irgendwann in seinem Blickfeld weggeflogen ist), aber ich würde gerne eure Meinungen hören und eventuell Tipps, wie wir das Problem in Angriff nehmen können. Tut mir leid für diesen langen Beitrag, aber ich wollte es möglichst genau beschreiben und würde mich über Antworten freuen. Liebe Grüße |
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#58 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 3.047
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puh - das kann mehrere ursachen haben und sind auch unterschiedliche baustellen...
du schreibst, dass er beim gewollten angaloppieren immer unwillig reagiert hat - das klingt für mich nach mangelhafter ausbildung und fehlender muskulatur. ihm wird die kraft und die balance fehlen, die doch anstrengende gangart mit dem reiter zu bewältigen und so versucht er, sich dem ganzen durch buckeln etc. zu entziehen. dass er sich auf der wiese vielleicht wirklich vor irgendetwas erschrocken, kann ich mir ja noch vorstellen, aber wenn er auch auf dem reitplatz ohne erkennbaren grund losschießt, kann das auch ein zeichen von schmerzen sein. als erstes würde ich mal die passform des sattels von einem fachmann überprüfen lassen, ansonsten den ta auf den rücken und nach den zähnen sehen lassen. sind schmerzen als ursache ausgeschlossen, musst du an der grundausbildung arbeiten, vorzugsweise mit einem guten reitlehrer an deiner seite. |
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#59 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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erstmal herzlich willkommen hier...schließe mich im großen und ganzen Slider an...für mich hört sich das an als ob er irgendwo schmerzen hat und davon laufen will!!!
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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#60 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.04.2012
Ort: NRW
Beiträge: 9
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Danke schonmal für die Antworten. Das mit den Schmerzen hab ich mir auch schon überlegt, aber irgendwie passt es für mich nicht zusammen. Wie gesagt ich bin kein Experte, aber auf der Wiese wollte er garnicht mehr stoppen und wenn er Schmerzen hätte, hätter er auch einfach stehen bleiben können. Ich weiß es nicht..
Schwer wird es denke ich auch, die Besitzer davon zu überzeugen, einen Tierarzt zu rate zu ziehen, da der Mann das ganze gestern beobachtet hat und es glaube ich nicht wirklich ernst nimmt. Für ihn sind die Pferde halt einfach da, er füttert sie, putzt sie, spannt sie mal vor die Kutsche und freut sich, wenn ich ihn bewege, aber mehr halt nicht. Aber das mit dem Sattel kann ich von einer Einstellerin überprüfen lassen und mir ist aufgefallen, dass er seit etwa 2 Wochen eine Art kleinen Knubbel am Bauch, wo der Gurt liegt, hat. Vielleicht könnte auch das ein Auslöser sein, weil er Schmerzen hat? |
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