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Alt 07.04.2011, 16:35   #1 (permalink)
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Benutzerbild von Diana Maier
 
Registriert seit: 25.09.2008
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Standard Pleiten Pech Pannen

Welche Pferde-Pannen habt Ihr erlebt? Ich verzichte immer wieder auf Handschuhe beim Longieren oder Führen - bis es einmal richtig weh tat, weil sich das Pferd das ich führte erschreckte und erstmal durchstarten wollte. Jetzt denke ich wieder dran.

Woraus habt Ihr gelernt?
__________________
Diana Maier
Redaktion CAVALLO
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Diana Maier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 17:30   #2 (permalink)
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Gelernt habe ich: Scharfe Gebisse sind kein Mittel gegen Durchgehen & Co. Andersherum funktioniert es: je weicher und feiner geritten, desto besser kommt man mit dem Pferd klar. Dauert nur etwas.
Achal Teke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 21:41   #3 (permalink)
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aktuell musste ich mal wieder feststellen, dass man sich eben doch nicht immer zu 100 % auf sein pferd verlassen kann. wenn ich aus der halle komme, stelle ich das pferd ab mit zügeln auf dem hals, damit ich in ruhe das tor wieder schließen kann, ohne das pferd noch mal umdrehen zu müssen. er kennt das und weiß, dass er stehen zu bleiben hat. tausendmal gemacht - tausendmal gut gegangen. vor kurzem dann: stürmisches wetter, herr pferd ohnehin gut drauf, stand da wie immer, ich wie immer zum tor, auf einmal kam ein heftiger windstoß, die lkw-plane, mit der in einiger entfernung ein paar strohballen abgedeckt war, klatschte ordentlich gegen diese und zosch - war herr pferd weg im gestreckten galopp. gsd fiel ihm nach ein paar metern wieder ein, dass so ein verhalten nicht so riesig ankommt, er blieb stehen und ließ sich problemlos wieder einfangen.
slider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 07:14   #4 (permalink)
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Oh, Mannchen, da könnte ich ja Bücher füllen.
Von ganz früher: anbinden an der Trense (natürlich kaputt gerissen); aufgeregtes Pferd angebunden,, statt wieder in die Box zu stellen (Halfter kaputt, Pferd die nächste Zeit Schiss vorm Anbinden), unzählige Male Finger/Handinnenfläche regelrecht verbrannt von durchrutschendem Strick oder Longe.

Dämliche, unüberlegte Momente beim Auftrensen meiner Stute.

Und gestern der echte Klopper : wenn meine Pferde rauskommen , mache ich mit ein paar Stricken den Hofplatz dicht. Einer davon hatte sich um meinen Stiefel gewickelt (hab ich natürlich nicht gemerkt) und während ich zum Haken "schreite", zieht`s mir plötzlich das Bein weg. Es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre lang hingeschlagen. So blöd kann man sein. Ich werde demnächst besser hingucken.
clynghoj ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 08:04   #5 (permalink)
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Situationen aus denen ich gelernt habe gabs auch schon viele, vor allem als mein Pferd krank war und sich nicht so austoben durfte, aber das sind halt Ausnahmesituationen.

Was mich wirklich geprägt hat war ein Sturz vor 3,5 Jahren in November mit einen fremden Sattel, es kamen mehrere Dinge zusammen. Seitdem achte ich darauf, daß er ausgelastet ist, wenn ich ausreite im Winter, keine Sattelexperimente mehr und IMMER mit Kappe, denn die riesen Platzwunde am Kopf war heftig. Auch bei 30 Grad.

Und last but not least, auch wenn ich glaube, mein Pferd zu kennen, immer auf der Hut bleiben, denn es sind die guten Pferde, die einen verletzen. Jedes Pferd kann sich mal erschrecken und bei dem eigenen wird man leicht zu unvorsichtig.
Rotbäckchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 10:31   #6 (permalink)
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Benutzerbild von Ares
 
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tja,ich glaube jede hat in seinem Leben mit Pferde so einige Situationen erlebt wo man hinterher schlauer ist...ich weiß als ich noch aktiv im Sattel saß,man sollte auf der Hut sein und immer einen Gedankenschritt vorraus sein,es hat mir damals in vielen Situatonen geholfen..
Ares ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 14:37   #7 (permalink)
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Benutzerbild von FrechesShetty
 
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Zitat:
tja,ich glaube jede hat in seinem Leben mit Pferde so einige Situationen erlebt wo man hinterher schlauer ist...ich weiß als ich noch aktiv im Sattel saß,man sollte auf der Hut sein und immer einen Gedankenschritt vorraus sein,es hat mir damals in vielen Situatonen geholfen..
Das sind wirklich wahre Worte! Ich bin jetzt seit 22 Jahren mit Pferden beschäftigt und hab da schon so vieles erlebt. Ein Pferd ist eben immer noch ein Lebewesen und funktioniert nie zu 100%.

Gerade bei unseren Shettys muß man sehr vorsichtig sein, die lassen sich schnell Dummheiten einfallen
FrechesShetty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 19:15   #8 (permalink)
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Benutzerbild von sunny2000
 
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Bisher hatte ich eigentlich nur eine richtige, spassige "Panne". Es gab früher in meiner Nähe einen Ponyhof, der Ponys vermietete. Man konnte sich ein Pony mieten, zusammen mit einer grossen Gruppe durch den Wald reiten oder auch alleine.
Heutzutage wär das wahrscheinlich nicht mehr so einfach, aber damals waren wir alle so um die zehn, elf Jahre alt. Und sind da mutterseelen allein durch den Wald gesaust. Spassig wars aber immer.
Einmal durfte ich einen Neuzugang reiten, ein Pony, das aus dem Zirkus stammte. Ein putziger, kleiner Rotschecke, echt niedlich. Fand ich dann auch gut, dass ich ihn bekommen hatte. Aber nicht lange. Es fing schon damit an, dass er jedesmal, wenn man aufsteigen wollte, entweder ins Kompliment sank oder sich komplett hinlegte. Es dauerte etwas, aber irgendwann bin ich dann echt aufgestiegen auf ein liegendes Pferd. Wenn man erstmal oben war, ist er auch brav losgelaufen, aber nur bis zum ersten Baum.
Dort hat er mich dann äusserst nachdrücklich und hartnäckig am Baum abgerieben
Er hat mich einfach am Stamm abgestreift, wie ein lästiges Insekt.

Und ist dann grinsend nach hause gegangen

Geritten bin ich ihn dann nicht mehr, aber nett war er schon .
__________________
Das 11. Gebot:

Du sollst den Atomkern nicht spalten
sunny2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 23:47   #9 (permalink)
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Beiträge: 123
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Das Blödste, was mir je passiert ist und was mir einen Riesenschreck eingejagt hat:

Sicher kennt jeder die Situation, wenn die Pferdis auf dem Reitplatz frei laufen dürfen und gerne auch mal so richtig Gas geben. Habe dabei nie irgendwelche Probleme erlebt, bis meine liebe Sari in mein Leben trat. Sie fand das Szenario alles andere als spaßig, gab gewaltig Gas und versuchte dann über die Reitplatzpanells zu springen (ca 1,50m hoch), was sie allerdings nicht packte. Sie donnerte also dagegen und blieb mit den Vorderbeinen zwischen den Panelleisenstäben hängen.
Ich glaube, ich bin noch nie so blass gewesen!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich konnte nur stehen und warten, was geschieht. Sari war aber keineswegs panisch. Sie erkannte ihre Situation, befreite sich in aller Seelenruhe aus den Panells, stand dann da und wartete, dass ich sie abhole. Ihr selbst ist nichts passiert, nicht einmal ein Kratzer. Nur die Reitplatzpanells waren arg verbogen und mussten ersetzt werden.
Ich habe sie nie wieder über den Reitplatz rennen lassen, und sie ist auch ohne diese Rennerei zufrieden.
Sari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2011, 16:02   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Ares
 
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hallo Sunny2000,hihihi,so ein Pony kannte ich auch mal...die hieß Babsi und wenn sie kein Bock mehr hatte is sie durch den Zaun geklettert um so ihren Reiter loszuwerden...aber ich glaube,als Kinder oder auch als Teenager geht man mit gewissen Situationen ganz anders um,unbedarfter und nicht ängstlich,ich hab den Eindruck,so geht es mir jedenfalls,je älter man wir um so ängstliche/schreckhafter/vorsichtiger,wägt die vielen wenns und abers ab...Früher bin ich als Teenager mit meinem bekloppten Araber durch eine Panzerkollonne geritten und hatte kein bedenken das was passieren könnte,boahhh heute wirds mich nicht mehr dazu kriegen...weiß auch nicht aber ich hab das Gefühl man verändert sich...
Ares ist offline   Mit Zitat antworten
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