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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Zu dem Beitrag über die Augen des Pferdes auf sein Wesen Rückschlüsse ziehen zu können.
Beim Menschen wird das seit Jahrhunderten bis heute ohne jeden Erfolg versucht. Man nennt diese Wissenschaft Physiognomik ? Wikipedia. Wie kommt man auf die Idee, dass das dann auf einmal beim Pferd funktioniert? Ein schönes Beispiel für solche Märchen sind vier weiße Füße, in unseren Kulturkreis ein Zeichen dafür, dass das Pferd schlechte Beine hat, in Indien ein Zeichen dafür, dass es sich um ein besonders gutes Pferd handelt. Und jetzt etwas über die Pferd an Hand ihrer Augen aus zusagen, wo Pferd kaum untereinander mit den Augen kommunizieren, entspricht von der Qualität her der Aussage Blonde sind doof. Wie kommt man darauf so etwas zu veröffentlichen?
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2008
Beiträge: 1.537
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Ein Pferd hat "zuviel weiß im Auge" : OH, oh, den laß man stehen, der taugt nix. Wild und unberechenbar ist der, glaub`s mir....
Ach ja? Bei meinen Pferden gehört das zum Rassestandard und wir legen Wert auf die "Menschenaugen". |
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Benutzer
Registriert seit: 08.10.2011
Ort: Südheide
Beiträge: 79
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Zitat:
.....hu dann hab ich ja auch ein gaaaaanz böses Pferd
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Lieber Gruß und hey : Wir atmen alle dieselbe Luft |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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...jaja,das sind wieder diese Räuberpistolengeschichten zum schmunzeln...das sind Bangemachgeschichte und es gibt sogar leute die glauben sowas auch noch...
...nun dieses hier...Auge is Auge und das einzige was man erkennen kann is ob es noch ok ist oder krank...is meine Meinung...
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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ja,ja, immer diese Philosophien....1 weißer Fuß....Du nimmst ihn mit 2 weiße Füße....vielleicht ist´s gut...viell ist´s shit 3 weiße Füße....Du gehst vorbei 4 weiße Füße...mach Hackfleisch aus ihm und verfütter ihn an die Krähen. Und die Augen??? Ich glaube, man muß sein Pferd sogar relativ gut kennen, um ihm an den Augen ein Leid anzusehen. Matt, glanzlos, kränkelnd eben. Ansonsten läßt sich aus dem Pferdeauge nichts herausdeuten. Jede weitere Gefühlsregung zeigt sich in der Gestik, gewiß nicht im Auge.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
Beiträge: 1.161
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Dann hab ich eine, an der man vorbeigehen soll, und dreimal Hackfleischkandidaten im Stall und find das auch noch schön.
Es hat mich schon immer gewundert, wie ganz bekannte Persönlichkeiten aus der Pferdeszene, die ansonsten eigentlich gute und verwertbare Methoden zur Ausbildung entwickelt haben, eine ganze Wissenschaft aus den Augen und der Kopfform des Pferdes und den angeblichen Relationen zu seinem Charakter basteln. So ein Schwachsinn! Diese Betrachtungsweise führt für mich dann dahin, dass ich auch den Rest der Lehren dieser Person nicht mehr wirklich ernst nehmen kann... |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Die liebe Linda hat es ja in ihrem Buch vor Jahren schon mal versucht, aber bis heute ist das nicht belegt.
Und sorry, aber ich wünsche gerade die Pferde mit blauen Augen oder zweifarbigen Augen, bei den Schecken sind auch Menschenaugen häufig. Aber was sagt mir das über den Charakter? Die eine blauäugige Stute ist die Ruhe selbst, eine echte "Bank", würde man sagen, die andere eher nervös und nichts für Kinderhände. Und das soll man sehen nur anhand des Auges? Da behaupte ich mal frech das es auch auf die Sitution ankommt, in der das Pferd fotografiert wurde |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Zitat:
Du hast es auf den Punkt gebracht.![]() Außerdem hieße das, dass kein Schimmel was taugt.
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.03.2010
Beiträge: 296
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Du meinst jetzt LTJ?
Ich hab das Buch hier, und irgendwann mal gelesen. Da steht jetzt aber nichts verwerfliches drinnen... Sie macht das eigentlich ganz gut: Sie analysiert die Pferde aufgrund ihrer optischemn Merkmale, stellt dann bei Problemfällen (und nur da!) fest, wie das Pferd charakterlich eigentlich ticken sollte, und gibt dann Lösungswege vor (die wiederum fast allgemeingültig sind), wie: Das Pferd lernt langsam und braucht viele WDHs, das Pferd braucht eine Bezugsperson usw... Das ist doch eigentlich ganz nett. Wohingegen ich nicht von ihrer Methode überzeugt bin, denn in anderen Büchern beschreibt sie, wie man über die Verwendung von soundso verschnallten Ketten dies und das regeln kann...Ich glaube dabei ging es um Planen oder so. fand ich jedenfalls nicht toll! |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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@Fiffie@
das ist ja auch nicht verwerflich. Aber denkst Du wirklich, man kann anhand von Augen, Fellwirbeln oder weißen Fesseln Rückschlüsse auf die charakterlichen Eigenschaften und Vorzüge eines Pferdes ziehen? Es liegt doch vielmehr an der Grunderziehung und den Erfahrungen, die ein Pferd in seinem Leben macht und von denen es geprägt wird, was aus ihm wird und wie es sich entwickelt. Unser kleiner Flegel sieht aus wie die Seele eines Kameles, Augen so klar und freundlich wie ein Bergsee, zweimal halb-weiß gefesselt, eine wallende Mähne und ein langer Schopf, der das Funkeln in den Augen verbirgt, wenn er mal wieder was anzustellen weiß. Der würde jede LTJ mit seinem Charme belügen und ist dabei so grundehrlich, dass man ihn liebhaben muß. Was ich sagen will ist, es gibt kein Schema F, sie sind so, wie sie eben sind und wie sie gemacht wurden, genau wie wir Menschen auch.
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