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Benutzer
Registriert seit: 08.10.2011
Ort: Südheide
Beiträge: 79
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Hi , ich möchte hier auch mal ein paar Ratschläge und Tips einholen zum Thema Hängertrauma .
Vor 3 Jahren habe ich einen Isländermix verladen . Mit Mittelwand und angebunden . Nach ca. 10 MIn fahrt hat es im Hänger gerumpelt. Er hatte sich vorn in die Ecke gezwängelt , verkantet und damit die Mittelwand ausgehoben , die nun halb auf ihm drauflag . Noch dazu guckte ein HUf aus der Seitentür . Es war alles ein riesen Alptraum . Wir Konnten ihn dann aus der Lage befreien , mußten ihn abladen . Es war irgendwie alles verkantet und wir konnten die MWand nichtmehr gerade bekommen . Das ganze spielte sich auf der B4 ab ... sehr heftig . Wir haben ihn dann sofort wieder verladen ( er stand sicher unter Schock sonst wäre er vielleicht nichtmehr drauf gegangen ) , aber nicht angebunden . Sind dann im Schritttempo erstmal von der B4 . Er war dann soweit ruhig , sodas wir noch bis nach Hause kamen . Nun muß ich ihn wieder verladen , weil er bald umzieht . Er geht jetzt nach einigen Tagen üben brav auf den Hänger ( ohne Mitelwand ) bekommt aber totale Panik wenn er Geräusche hört . Also Klappe zumachen ging noch nicht . Ich möchte auch nicht , das er erneute Panik bekommt und dann garnichtmehr drauf geht . Wenn ich ihn nun wegbringen muß ( haben noch eine Woche zum Üben ) würdet ihr ihn : - ohne Mittelwand mit anbinden rechts links oder _ ohne Mittelwand frei verladen ???? Ich denke Mittelwand und anbinden ist eh kein Thema . Schade ich hatte in meinem Hänger extra Stangen in Ponyhöhe damit wäre es sicher machbar , aber der Hänger ist Schrott . Habt ihr Tips, Ideen , Anregungen ......
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Lieber Gruß und hey : Wir atmen alle dieselbe Luft |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.928
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....oha...blöde Frage,habt ihr ne Kamera im Anhänger um zu gucken was er da macht während der Fahrt?
...sonst versuch es in kleine Schritten,Klappe zu und vorne müßte ihn jemand ablenken und Klappe wieder auf...und das zeitfenster ausdehnen er muß verknüpfen,das es positiv ist...aber hier gibt es bestimmt einige die da mehr Erfahrungen drinn haben....
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Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen, müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken.... ![]() |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Hmmm, das ist echt blöd gelaufen.
Also normalerweise stellt man ein Pferd links in den Anhänger, bzw wenn man 2 Pferde verläd, das schwerere links. Ohne Mittelwand würde ich auf keinen Fall fahren. Ohne Mittelwand fehlt höchstwahrscheinlich auch die Begrenzung nach hinten. Ein Isländer ist nun nicht gerade allzu schwer, aber ich habe schon erlebt, dass 2 Pferde ohne Trennwand und Begrenzungsstange einen Zug komplett ins Wanken gebracht haben, weil sie hinter dem Schwerpunkt standen. Außerdem halte ich es für umso gefährlicher, je mehr Platz ein Pferd hat. Anbinden tu ich auch keinen, außer unsere Fohlen anfangs. Bei denen haben wir das übrigens so gemacht, dass wir den vorderen Bereich, also vor der Bruststange mit einer gepolsterten Palette (Vorsicht! nach evtl herausstehenden Nägel absuchen) und dahinter Strohballen komplett zugesetzt haben. Da die Lütten ja fast unter der Stange durch rutschen konnten haben wir sie so, quasi für den Fall des Falles, geschützt. Das wäre ne gute Alternative. Aber es hilft wirklich nur probieren. I.d.R ist es so, dass sie ruhiger stehen, je mehr sie begrenzt sind. Ansonsten hilft nur konsequent üben. Erst mal kurze Strecken und die Fahrt immer mit was schönem Verbinden. Ich hab die Jungen einfach raus auf die Koppel gefahren. Aber die hatten ja auch keine schlechte Erfahrungen damit. Bei Euch ist das natürlich was ganz anderes. Es gibt homöopatische Beruhigungsmittel, da müßte aber jemand der sich wirklich auskennt Tipps geben. Es gibt zu viele unterschiedliche Globuli für alle mögl. Reaktionen. Sedalin wäre auch ne Möglichkeit (aber wirklich die aller-aller-allerletzte), davon würde ich eher absehen. Solche Sachen mag ich nicht und benutze sie selber nicht. Wenn Dein Pferd nun dazu neigt, panisch zu steigen, würde ich es anbinden. Besser ist, ihm die Angst irgendwie zu nehmen. Aber wie? Ist es ruhig, wenn Du dabei bist? Dass ihr zumindest Klappe zu machen könnt und mal ein paar Meter fahren? Tu es nicht, wenn Du Dir nicht absolut sicher bist. Das kann verdammt gefährlich werden, Du bist im schlimmsten Fall hilflos gefangen. Ansonsten, wie @Ares@ schon sagte, Kamera wäre vorteilhaft, weil Du reagieren kannst und wenn Du schnell genug bist schon bevor es kracht. Wie weit müßt ihr denn fahren? Kannst Du die Strecke im schlimmsten Fall reiten? Meiner Haflingerin erspar ich Hängerfahren, wenn es irgendwie geht. Sie geht problemlos auf den Hänger, aber ich weiß, dass das Fahren ein Fiasko für sie ist, obwohl sie nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Alles was im Umkreis von 20-30 km ist, reite ich lieber mit ihr.
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Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "
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Benutzer
Registriert seit: 08.10.2011
Ort: Südheide
Beiträge: 79
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.03.2011
Ort: Niedersachsen
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...und wenn du dir ein 1Pferde Anhänger besorgst? ...vieleicht bekommt er panik bei zu viel enge????
...ansonsten muß man behutsam daran gehen und pö a pö arbeiten sodas er Anhängerfahren mit was positven verknüpft
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.379
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Ich hatte in meiner Laufbahn mehrere Pferde, die bei einem Autounfall im Hänger verunglückt sind. Ein Teil hat danach Panik geschoben. Wir haben das Problem sehr einfach und sehr erfolgreich gelöst. Pferde mit Panik wurden danach immer mit dem LKW transportiert. Für Pferde ist LKW fahren viel angenehmer.
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Gruß Michael Member of EVKdFSMiD Qui tacet, consentire videtur |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.02.2010
Beiträge: 2.826
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Meine Hafistute wurde beim Züchter als Fohlen auch immer mit dem LKW transportiert. Daher kannte sie dieses unbequeme Reisen im Anhänger gar nicht. Aber ich kauf mir wegen der Dame nun keinen LKW und ich würde mir auch keinen leihen.
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.05.2010
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Wenn es nicht anders geht, muss der TA her und ganz leicht sedieren. Ich würde niemals ohne Trennwand fahren. Und ein erwachsenes Pferd im Hänger nicht anzubinden, ist grob fahrlässig und bricht einem versicherungstechnisch das Genick, wenn da dann was passiert und das Pferd hinten rausspringt. Alles schon passiert, vor zwei Jahren erst ist bei uns hier auf der Autobahn ein Hengst hinten rausgesprungen - das wird dann nicht lustig, wenn der dann aufs nachfolgende Auto kracht! Es gab zwei Tote, einen Querschnittsgelähmten und ein totes Pferd; und der Hengst war nicht angebunden, weil er sonst Panik schob. Die Fahrerin hat die volle Schuld an dem Unfall bekommen und ist jetzt vorbestraft und die Haftpflicht reicht nicht für die Schäden. Die ist von hier, deshalb wissen wir, dass sie Privatinsolvenz anmelden musste. Braucht man nicht, oder?
Wie weit ist das in den neuen Stall? Zur Not muss man halt reiten. Wir sind damals vor fast 9 Jahren zu Weihnachten bei Schnee und totalem Glatteis auch 25 km in den neuen Stall geritten (oder das meiste neben den Pferden hergerutscht), weil mein alter Schecke auch ne Hängerphobie hat. Übrigens, auf den LKW meines Kumpels ging er gleich überhaupt nicht drauf! Mann war ich groggy nach der Tour. Aber lieber so als unterwegs Pferd kaputt im Hänger, haben wir uns gesagt. Und wenns es halt mehr als 30km in den neuen Stall sind, dann könnte man unterwegs ein Nachtquartier buchen. Geht alles, wenn man will. Noch ist ja das Wetter gut! Geändert von Schecki (14.11.2011 um 16:41 Uhr) |
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