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Alt 13.11.2011, 18:30   #1 (permalink)
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Benutzerbild von Sonnenstrahl
 
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Standard Hängertrauma

Hi , ich möchte hier auch mal ein paar Ratschläge und Tips einholen zum Thema Hängertrauma .
Vor 3 Jahren habe ich einen Isländermix verladen . Mit Mittelwand und angebunden .
Nach ca. 10 MIn fahrt hat es im Hänger gerumpelt. Er hatte sich vorn in die Ecke gezwängelt , verkantet und damit die Mittelwand ausgehoben , die nun halb auf ihm drauflag . Noch dazu guckte ein HUf aus der Seitentür .
Es war alles ein riesen Alptraum .
Wir Konnten ihn dann aus der Lage befreien , mußten ihn abladen . Es war irgendwie alles verkantet und wir konnten die MWand nichtmehr gerade bekommen . Das ganze spielte sich auf der B4 ab ... sehr heftig .
Wir haben ihn dann sofort wieder verladen ( er stand sicher unter Schock sonst wäre er vielleicht nichtmehr drauf gegangen ) , aber nicht angebunden . Sind dann im Schritttempo erstmal von der B4 . Er war dann soweit ruhig , sodas wir noch bis nach Hause kamen .
Nun muß ich ihn wieder verladen , weil er bald umzieht .
Er geht jetzt nach einigen Tagen üben brav auf den Hänger ( ohne Mitelwand ) bekommt aber totale Panik wenn er Geräusche hört . Also Klappe zumachen ging noch nicht .
Ich möchte auch nicht , das er erneute Panik bekommt und dann garnichtmehr drauf geht .
Wenn ich ihn nun wegbringen muß ( haben noch eine Woche zum Üben ) würdet ihr ihn :
- ohne Mittelwand mit anbinden rechts links
oder
_ ohne Mittelwand frei verladen ????
Ich denke Mittelwand und anbinden ist eh kein Thema .
Schade ich hatte in meinem Hänger extra Stangen in Ponyhöhe damit wäre es sicher machbar , aber der Hänger ist Schrott .
Habt ihr Tips, Ideen , Anregungen ......
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Alt 13.11.2011, 19:00   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Ares
 
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....oha...blöde Frage,habt ihr ne Kamera im Anhänger um zu gucken was er da macht während der Fahrt?

...sonst versuch es in kleine Schritten,Klappe zu und vorne müßte ihn jemand ablenken und Klappe wieder auf...und das zeitfenster ausdehnen er muß verknüpfen,das es positiv ist...aber hier gibt es bestimmt einige die da mehr Erfahrungen drinn haben....
__________________
Solange Menschen denken,daß Pferde nicht fühlen,
müssn Pferde fühlen,das Menschen nicht denken....
Ares ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2011, 21:36   #3 (permalink)
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Benutzerbild von Pintopower
 
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Hmmm, das ist echt blöd gelaufen.

Also normalerweise stellt man ein Pferd links in den Anhänger, bzw wenn man 2 Pferde verläd, das schwerere links.
Ohne Mittelwand würde ich auf keinen Fall fahren.
Ohne Mittelwand fehlt höchstwahrscheinlich auch die Begrenzung nach hinten. Ein Isländer ist nun nicht gerade allzu schwer, aber ich habe schon erlebt, dass 2 Pferde ohne Trennwand und Begrenzungsstange einen Zug komplett ins Wanken gebracht haben, weil sie hinter dem Schwerpunkt standen.
Außerdem halte ich es für umso gefährlicher, je mehr Platz ein Pferd hat.

Anbinden tu ich auch keinen, außer unsere Fohlen anfangs.
Bei denen haben wir das übrigens so gemacht, dass wir den vorderen Bereich, also vor der Bruststange mit einer gepolsterten Palette (Vorsicht! nach evtl herausstehenden Nägel absuchen) und dahinter Strohballen komplett zugesetzt haben. Da die Lütten ja fast unter der Stange durch rutschen konnten haben wir sie so, quasi für den Fall des Falles, geschützt.
Das wäre ne gute Alternative. Aber es hilft wirklich nur probieren. I.d.R ist es so, dass sie ruhiger stehen, je mehr sie begrenzt sind.

Ansonsten hilft nur konsequent üben. Erst mal kurze Strecken und die Fahrt immer mit was schönem Verbinden. Ich hab die Jungen einfach raus auf die Koppel gefahren.
Aber die hatten ja auch keine schlechte Erfahrungen damit.
Bei Euch ist das natürlich was ganz anderes.

Es gibt homöopatische Beruhigungsmittel, da müßte aber jemand der sich wirklich auskennt Tipps geben. Es gibt zu viele unterschiedliche Globuli für alle mögl. Reaktionen.
Sedalin wäre auch ne Möglichkeit (aber wirklich die aller-aller-allerletzte), davon würde ich eher absehen. Solche Sachen mag ich nicht und benutze sie selber nicht.

Wenn Dein Pferd nun dazu neigt, panisch zu steigen, würde ich es anbinden. Besser ist, ihm die Angst irgendwie zu nehmen. Aber wie?

Ist es ruhig, wenn Du dabei bist? Dass ihr zumindest Klappe zu machen könnt und mal ein paar Meter fahren?
Tu es nicht, wenn Du Dir nicht absolut sicher bist. Das kann verdammt gefährlich werden, Du bist im schlimmsten Fall hilflos gefangen.

Ansonsten, wie @Ares@ schon sagte, Kamera wäre vorteilhaft, weil Du reagieren kannst und wenn Du schnell genug bist schon bevor es kracht.

Wie weit müßt ihr denn fahren? Kannst Du die Strecke im schlimmsten Fall reiten?

Meiner Haflingerin erspar ich Hängerfahren, wenn es irgendwie geht. Sie geht problemlos auf den Hänger, aber ich weiß, dass das Fahren ein Fiasko für sie ist, obwohl sie nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Alles was im Umkreis von 20-30 km ist, reite ich lieber mit ihr.
__________________
Die inneren Eigenschaften und Werte eines Pferdes fordern dem Menschen die beste der menschlichen Eigenschaften ab: " Die Toleranz "

Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2011, 22:13   #4 (permalink)
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Benutzerbild von Sonnenstrahl
 
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Zitat:
Zitat von Pintopower Beitrag anzeigen
Hmmm, das ist echt blöd gelaufen.

Anbinden tu ich auch keinen, außer unsere Fohlen anfangs.
Bei denen haben wir das übrigens so gemacht, dass wir den vorderen Bereich, also vor der Bruststange mit einer gepolsterten Palette (Vorsicht! nach evtl herausstehenden Nägel absuchen) und dahinter Strohballen komplett zugesetzt haben. Da die Lütten ja fast unter der Stange durch rutschen konnten haben wir sie so, quasi für den Fall des Falles, geschützt.
das wäre natürlich eine Idee . Ich dachte schon nur an Strohballen , aber habe da doch Angst , das er sich die zu sich reinzieht . Was ja dann auch fatal wäre


Es gibt homöopatische Beruhigungsmittel, da müßte aber jemand der sich wirklich auskennt Tipps geben. Es gibt zu viele unterschiedliche Globuli für alle mögl. Reaktionen.
ja da bekommt er eh Rescue

Wenn Dein Pferd nun dazu neigt, panisch zu steigen, würde ich es anbinden. Besser ist, ihm die Angst irgendwie zu nehmen. Aber wie?
im Normalfall ist er nicht panisch und steigen kenn ich auch nicht von ihm . Wir nehmen an , das er sich damals einfach komplett vertüdelt hat und dadurch in Panik geraten ist

Ist es ruhig, wenn Du dabei bist? Dass ihr zumindest Klappe zu machen könnt und mal ein paar Meter fahren? ich habe Angst , das er dann evtl garnichtmehr drauf geht , denn das klappt jetzt ja schon richtig super. .Mir geht es nur um die Frage . Anbinden ja nein und diese Trennwandsache .
Tu es nicht, wenn Du Dir nicht absolut sicher bist. Das kann verdammt gefährlich werden, Du bist im schlimmsten Fall hilflos gefangen.

Ansonsten, wie @Ares@ schon sagte, Kamera wäre vorteilhaft, weil Du reagieren kannst und wenn Du schnell genug bist schon bevor es kracht.
Kamera könnt ich leihen , aber ich würde eh hinter dem Hänger herfahren , um zu vermeiden , das ein anderes Fahrzeug dahinter kommt
Mit in den Hänger geht auf keinen FAll .Zu gefährlich

Wie weit müßt ihr denn fahren? Kannst Du die Strecke im schlimmsten Fall reiten?
ca. 50 kmh und reiten geht nicht ( unreitbar geht als Beisteller weg )

( das System will das ich noch was schreibe , mmh................ )
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Alt 14.11.2011, 11:16   #5 (permalink)
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Zitat:
Anbinden tu ich auch keinen, außer unsere Fohlen anfangs.
Bei denen haben wir das übrigens so gemacht, dass wir den vorderen Bereich, also vor der Bruststange mit einer gepolsterten Palette (Vorsicht! nach evtl herausstehenden Nägel absuchen) und dahinter Strohballen komplett zugesetzt haben. Da die Lütten ja fast unter der Stange durch rutschen konnten haben wir sie so, quasi für den Fall des Falles, geschützt.
das wäre natürlich eine Idee . Ich dachte schon nur an Strohballen , aber habe da doch Angst , das er sich die zu sich reinzieht . Was ja dann auch fatal wäre
Deshalb die gepolsterte Palette davor, das Stroh diente mehr oder weniger nur zum auspolstern, damit die Palette nicht verrutscht. Zubeachten wäre auch, dass die Bretter senkrecht stehen und nicht quer, wegen draufsteigen. Es geht ja nur darum, dass die nicht unter die Bruststange rutschen können.
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Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2011, 12:50   #6 (permalink)
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...und wenn du dir ein 1Pferde Anhänger besorgst? ...vieleicht bekommt er panik bei zu viel enge????
...ansonsten muß man behutsam daran gehen und pö a pö arbeiten sodas er Anhängerfahren mit was positven verknüpft
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Ares ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2011, 13:48   #7 (permalink)
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Ich hatte in meiner Laufbahn mehrere Pferde, die bei einem Autounfall im Hänger verunglückt sind. Ein Teil hat danach Panik geschoben. Wir haben das Problem sehr einfach und sehr erfolgreich gelöst. Pferde mit Panik wurden danach immer mit dem LKW transportiert. Für Pferde ist LKW fahren viel angenehmer.
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Gruß
Michael
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Qui tacet, consentire videtur
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Alt 14.11.2011, 16:03   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von oldMichael Beitrag anzeigen
Für Pferde ist LKW fahren viel angenehmer.

Exakt!!!!

Meine Hafistute wurde beim Züchter als Fohlen auch immer mit dem LKW transportiert. Daher kannte sie dieses unbequeme Reisen im Anhänger gar nicht.

Aber ich kauf mir wegen der Dame nun keinen LKW und ich würde mir auch keinen leihen.
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Pintopower ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2011, 16:33   #9 (permalink)
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Wenn es nicht anders geht, muss der TA her und ganz leicht sedieren. Ich würde niemals ohne Trennwand fahren. Und ein erwachsenes Pferd im Hänger nicht anzubinden, ist grob fahrlässig und bricht einem versicherungstechnisch das Genick, wenn da dann was passiert und das Pferd hinten rausspringt. Alles schon passiert, vor zwei Jahren erst ist bei uns hier auf der Autobahn ein Hengst hinten rausgesprungen - das wird dann nicht lustig, wenn der dann aufs nachfolgende Auto kracht! Es gab zwei Tote, einen Querschnittsgelähmten und ein totes Pferd; und der Hengst war nicht angebunden, weil er sonst Panik schob. Die Fahrerin hat die volle Schuld an dem Unfall bekommen und ist jetzt vorbestraft und die Haftpflicht reicht nicht für die Schäden. Die ist von hier, deshalb wissen wir, dass sie Privatinsolvenz anmelden musste. Braucht man nicht, oder?

Wie weit ist das in den neuen Stall? Zur Not muss man halt reiten. Wir sind damals vor fast 9 Jahren zu Weihnachten bei Schnee und totalem Glatteis auch 25 km in den neuen Stall geritten (oder das meiste neben den Pferden hergerutscht), weil mein alter Schecke auch ne Hängerphobie hat. Übrigens, auf den LKW meines Kumpels ging er gleich überhaupt nicht drauf! Mann war ich groggy nach der Tour. Aber lieber so als unterwegs Pferd kaputt im Hänger, haben wir uns gesagt. Und wenns es halt mehr als 30km in den neuen Stall sind, dann könnte man unterwegs ein Nachtquartier buchen. Geht alles, wenn man will. Noch ist ja das Wetter gut!

Geändert von Schecki (14.11.2011 um 16:41 Uhr)
Schecki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2011, 21:53   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Schecki Beitrag anzeigen
Wie weit ist das in den neuen Stall? Zur Not muss man halt reiten.
ca.50 kmh .Reiten geht nicht ist unreitbar .
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