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Abenteuer in Australien – Tassiriki Ranch VII

von horsepower, Kategorie Allgemein am 21. Oktober 2014

CAVALLO veröffentlicht an dieser Stelle für Kathrin Friedrich, die zur Zeit durch Australien reist. Im Moment arbeitet sie auf der Tassiriki-Ranch in South Ballina. Dieses Mal: Ausritte mit preisgekrönten Trabern, Haarteile für Pferde und Hubschrauberrundflüge auf Turnieren.

20.10.2014
Nachdem ich den Strand zur Genüge kenne, habe ich vom Pferdrücken aus noch ein bisschen was anderes von der Umgebung gesehen und war ausreiten. Natürlich nicht allein, sondern mit Susi. Sie hat ihr Pferd Billie auf der Tassiriki-Ranch stehen, er ist eines von acht Privatpferden. Ich selbst war auf Jacques unterwegs, eindeutig ein australisches Pferd, die Zeichnung auf seiner Stirn sieht dem australischen Kontinent verdächtig ähnlich. Benannt ist er allerdings nach Jacques Cousteau, dessen Dokus ich immer gerne gesehen habe. Jacques war früher mal Traber und hat – laut Helen – um die 100.000 $ Preisgeld erlaufen. Bevor er zur Ranch gehörte natürlich. Mit knapp 1,60 m Stockmaß gehört er hier zu den größeren Vertretern.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass mein Verständnis von einem großen Pferd mit dem Hiesigen etwas auseinander geht. Während die meisten hier Jaques eher groß finden, finde ich seine Größe durchschnittlich. Das kommt wohl davon, wenn man als kleines Mädchen angefangen hat zu voltigieren und folglich ziemlich früh an große Pferde gewöhnt ist. Zu reiten ist Jacques jedenfalls ganz toll. Wir waren im Wald, wo es ein gigantisches Bienennest zu sehen gab – zum Glück mit einigem Abstand, denn es ist bewohnt. Ganz ohne Blick auf den Strand ging es natürlich nicht, von dort sind wir durch die Zuckerrohrfelder zurück geritten. Allerdings sollte man sichergestellt haben, das man dort reiten darf, sonst reagieren die Farmer sicherlich ähnlich ungehalten wie deutsche Landwirte, wenn ungefragt Reiter im Feld auftauchen. Hat in jedem Fall eine Menge Spaß gemacht.

Jethro in Lismore

Jethro und ich in Lismore

Ende der Woche stand wieder eine Horse Show an, diesmal in Lismore, das ist etwa eine Autostunde von der Ranch entfernt. Dass das in Australien etwas anders abläuft als deutsche Turniere, habe ich ja schon erfahren, aber Lismore war der Knaller. Das ist eine der größeren Shows, aber nach wie vor alles für Amateure. Während man in Deutschland die Mähne des Pferdes einflicht und es damit mehr oder minder turniertauglich ist, bedarf das hier ein bisschen mehr der Vorbereitung. Vor Ort kommt erst mal schwarzes Gloss auf die Hufe. Was es alles für Pferde gibt, ist unglaublich. Cremes in jeder Couleur um die natürliche Farbe zu unterstützen. Abzeichen werden gerne ‘nachgeweißt’ und zum Beispiel schwarze Beine auch noch mal dunkler gemacht. Baby-Öl macht das Fell glänzend und mit Haarspray wird das Muster fixiert, dass auf die Kruppe gekämmt wurde. Um ehrlich zu sein, ist das nicht so meine Welt, ich finde das etwas übertrieben. Einige Pferde erinnern später mehr an ein Barbie-Pferd als an eine echten Vierbeiner. Was mich wirklich zum Lachen gebracht hat, war allerdings der falsche Schweif. Die flechten den Pferden Haarteile ein, damit der Schweif voller aussieht – ist das zu fassen?!

In Lismore gab es auch noch mehr drum herum als bei den anderen Shows. Karrussel, Autoscooter, ein Riesenrad, etc. Auf dem Turnierplatz standen zwei Monstertrucks und hin und wieder war zwischen den Prüfungen Pause, um die Rennautos oder die Traber auf die Bahn zu schicken. Erstaunlicherweise haben die Pferde mehr Angst vor den Trabern als vor den Rennautos. Muss am Donnern der Hufe und dem damit verbundenen Fluchtreflex liegen. Zudem gab es Rinder, Hühner sind prämiert worden, Katzen wurden ausgestellt. Soweit ich mich erinnere, ist in Deutschland oft die Anwesenheit der örtlichen Feuerwehr das Highlight? Ich kann mich jedenfalls an kein Turnier erinnern, bei dem man Hubschrauberrundflüge machen konnte…

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Abenteuer Australien – Tassiriki Ranch VI

von horsepower, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden am 13. Oktober 2014

CAVALLO veröffentlicht an dieser Stelle für Kathrin Friedrich, die zur Zeit durch Australien reist. Im Moment arbeitet sie auf der Tassiriki-Ranch in South Ballina. Dieses Mal: Ferienende, Seepferdchen und nächtliche Klettertouren im Urwald.

Steiniger Aufstieg im Urwald

Steiniger Aufstieg im Urwald

13.10.2014
Zwei Wochen Ferien sind zuende gegangen. Dementsprechend war es auf der Ranch ziemlich ruhig. Die üblichen Ritte an den Strand standen auf dem Programm. Ich durfte dabei mein Glück erneut mit Sylvester versuchen, dem blauäugigen Paint, der sich das erste Mal so daneben benommen hatte. Diesmal hatte er zwei, drei nervöse Momente, ist allerdings nicht gestiegen und war ansonsten echt brav. Außerdem findet er Wasser ganz toll. Wenn ich ihn nicht rechtzeitig ausgebremst hätte, wären wir vermutlich irgendwann an irgendeiner Küste aufgetaucht. Ganz wie der Schwimmer bei den Beatles, mit der Frage: Wo bitte geht es nach Liverpool?

Da wenig los war, hatte ich ein bisschen frei. Eigentlich wollten Natalie, Reitlehrerin und Trailguide, und ich zum Paddle Boarding. In Deutschland ist das als ‘Stand up Paddeling’ bekannt. Warum wir wieder einen anderen englischen Begriff für einen an sich schon englischen Begriff verwenden, ist mir schleierhaft. Aber das kommt ja öfter vor. Ich sage nur ‘Handy’ oder erinnert sich jemand an den Film ‘Kick it like Beckham’? Der doch im Original ‘Bend it like Beckham’ heißt? Wie auch immer, Natalie kam mit einer spontanen Planänderung daher. Sie wollte schon immer den Mount Warning im Wollumbin Nationalpark raufklettern, um den Sonnenaufgang zu sehen. Der Name hat was mit James Cook und der Warnung vor Riffen zu tun. Bei den Aboriginies ist Wollumbin der Patriarch der Berge – und hat mit Wolken und Wetter zu tun.

Ich wurde also abends mitgenommen – wir mussten wirklich früh raus. Ich glaube, wir sind gegen 23 Uhr schlafen gegangen und um 2 Uhr wieder aufgestanden. Ausgerüstet mit Wasser, Müsliriegeln und – ganz wichtig – Stirnlampen sind wir aufgebrochen. Die Fahrt dürft gut eineinhalb Stunden gedauert haben. Im australischen Regenwald ist es morgens gegen 4 Uhr bereits ziemlich warm. Vor allem war es stockfinster. Der Anfang des 4,4 km langen Weges erinnerte mich an den Aufstieg zu den Felsenbrücken bei Dresden: Waldweg und Stufen. Das gab sich allerdings bald. In kompletter Dunkelheit, zum Glück hatten wir die Lampen, ging es über allerlei Felsen, Steine und Geröll. Dabei ging es auf der einen Seite immer relativ steil rauf – und auf der andere gleichfalls steil runter. Ich glaube nicht, dass man das in Deutschland so ganz auf eigene Faust machen dürfte.

Das Gute, wenn man einen Aussie dabei hat ist, dass der die einheimischen Tierchen kennt. Natalie hat mich zwei Mal auf die berüchtigten Springspinnen hingewiesen, die auf dem Weg saßen. Wenn die einen beißen, gibt es nicht mehr viel, das Rettung versprechen kann. Deswegen ist es auch keine so gute Idee, im Dunkeln eines der wenigen Geländer am Weg zu benutzen – es ist ja nicht zu sehen was da sitzt, und Feuerameisen waren auch unterwegs. Der letzte Teil war dann wirklich heftig. Nur die Felswand hoch, mit einer Kette am Rand als Kletterhilfe. Auf dem allerletzten Teilstück gab es nicht mal mehr die. Zwischendurch stellte sich mir hin und wieder die Frage, wie wir da wieder runter kommen. Aber der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt, der Sonnenaufgang war traumhaft. Neben uns waren vielleicht zehn andere Leute da, alle völlig gebannt vom Naturschauspiel.

Sonnenaufgang nach 1,5h Klettern

Sonnenaufgang nach 1,5h Klettern

Runterklettern war weniger schwierig, als ich befürchtet hatte. Immerhin konnten wir dabei ja sehen, wo wir hintreten. Was aber auch zur Folge hatte, dass uns der Abstieg uns deutlich länger vorkam. Insgesamt haben wir rauf und runter für die etwa 1150 Höhenmeter je eineinhalb Stunden gebraucht. Zum Frühstück gab es anschließend Pancakes und das Paddle Boarding wurde erstmal verschoben, wir hatten auch so schon genug Muskelkater.

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Abenteuer in Australien – Tassiriki-Ranch V

von horsepower, Kategorie Allgemein am 9. Oktober 2014

CAVALLO veröffentlicht an dieser Stelle für Kathrin Friedrich, die zur Zeit durch Australien reist. Im Moment arbeitet sie auf der Tassiriki-Ranch in South Ballina. Dieses Mal: Frühlingsferien, ein begehrter Bob Marley und zuckersüße Reitstunden.

6.10.2014
Zwei Wochen Frühlingsferien sind hier gerade zu Ende gegangen. Daher war unter der Woche mehr Betrieb als üblich. Strandritte, Gäste die übernachten (teils mit eigenen Pferden) und Kinderreitstunden. Es waren zudem Kids aus einer Ferienbetreuung hier, von denen viele das erste Mal auf einem Pferd gesessen haben. Fast ein bisschen verwunderlich, wo es die doch hier an jeder Ecke gibt und auf jeden siebten Australier ein Pferd kommt. Mit Carol und Natalie waren zwei Reitlehrerinnen da, jeweils mit Assistenz von Helen bzw. mir. Es gab für jede Reitlehrerin nacheinander zwei Gruppen von vier bis fünf Kids. Die waren zwischen 10 und 14 Jahren alt. Der Unterricht ist hier grundsätzlich sehr schön aufgebaut: Die Kinder kommen an, holen ihr Pony und putzen und satteln es selbst. Ich weiß von einigen Ställen, wo das Kind gebracht wird, sich aufs gesattelte Pferd setzt, reitet und wieder geht. Dabei ist es doch das besondere am Reiten, das man mit einem Lebewesen zusammenarbeitet und eben nicht mit einem Sportgerät, das man einfach rausholen und wegstellen kann, ohne sich weiter drum zu kümmern. Wie auch immer, jedes Kind aus der Ferienbetreuung kümmerte sich um ein Pferd. Die Kinder aus der ersten Gruppe waren für das Satteln, die aus der Zweiten für das Absatteln zuständig.

Kleine Reitgäste

Kleine Reitgäste

Zuerst musste aber natürlich ausgesucht werden, wer wen reitet. Eines der Mädchen wollte anstatt des etwas größeren Duke lieber den kleineren Kel, sie war nicht vom Gegenteil zu überzeugen. Dass klein nicht immer einfach bedeutet, fand sie recht bald heraus. Kel ist nämlich ein Pony und wie vieler seiner Ponykumpel fragt er gerne drei Mal nach, ob er das jetzt auch wirklich und ganz sicher machen muss – oder ob er nicht doch lieber einfach in der Sonne stehen und was fressen kann.

Bevor die Kids auf die Pferde kamen,  gab es zunächst ein paar Aufgaben zum Führen der Pferde. Amüsant, dass einige der Kinder zwei Schritte gehen, dann stehen bleiben und sich umdrehen um zu schauen, ob das Pferd auch mitkommt – das selbstverständlich dann auch anhält. Das haben aber alle schnell verstanden. Apropos schnell, eine der ersten Fragen war meistens, was man denn machen müsse, damit ein Pferd richtig schnell läuft – nur um dann schon ’scary’ zu sagen, wenn der Vierbeiner im Stehen sein Gewicht verlagert. Aber mit Geduld haben es alle zum Schrittreiten gebracht. Auch das Mädel mit Kel. Besonders begeistert waren die Kids, die auf Bob unterwegs waren. Bob mag ein Stockmaß von 1,70 m haben und ist damit einer der Größten hier. Allerdings auch einer der Entspanntesten (sein vollständiger Name ist Bob Marley). Er war sofort der Kumpel jedes Kindes, das mit ihm unterwegs war.

Bob Marley mit Fan

Bob Marley mit Fan

Nachdem der Schritt bei allen klappte, kam die nächste Herausforderung: Slalom reiten. Gar nicht so einfach,  Zügel und Beine richtig zu koordinieren. Besonders schön war die Feststellung eines der Jungs, dass das viel schwieriger sei als ein Computerspiel. Aber auch den Slalom haben alle gemeistert, sogar mit Fähnchen von den Stangen sammeln. Als Preis gab es dann zum Schluss statt der Fähnchen Lollypops auf den Slalomstangen. Kleiner Exkurs am Rande, ja, das muss in dem Fall Lollypops heißen. Lollies bezeichnen hier nämlich Bonbons.

Am Ende des Tages waren dann alle Kinder begeistert davon, geritten zu sein, auch wenn es zwischendurch immer mal wieder als ’scary’ empfunden wurde, und sind glücklich nach Hause gefahren. Wir haben uns gefreut, dass die Kids einen schönen Tag hatten, waren davon aber auch ganz schön erledigt.

Noch wird nach Fahnen geangelt...

Noch wird nach Fahnen geangelt...

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Abenteuer in Australien – Tassiriki Ranch IV

von horsepower, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden am 29. September 2014

CAVALLO veröffentlicht an dieser Stelle für Kathrin Friedrich, die zur Zeit durch Australien reist. Im Moment arbeitet sie auf der Tassiriki-Ranch in South Ballina. Dieses Mal: Pferderennen mit Stil, noch mehr Wettbewerbe und feurige Zuckerrohr-Ernten.

Sportliche Pferde, winzige Jockeys

Sportliche Pferde, winzige Jockeys

29.9.2014
Diese Woche ging es zum Pferderennen nach Lismore, eine gute Stunde von der Ranch entfernt. Pferderennen sind eine große Nummer hier, fast jede Woche ist irgendwo eins. Und da die meistens unter der Woche stattfinden, gibt es auch eine Besonderheit: in dem Council, in dem das Rennen ist, gibt es einen halben Tag frei, damit jeder hingehen kann. Oft auch in den angrenzenden Councils. Kann sich jemand erinnern, in Deutschland mal wegen irgendeines Sportevents einen halben Tag frei gehabt zu haben?!
Außerdem geht hier wirklich jeder entsprechend gekleidet zum Rennen. Also die Frauen im Kleid und mit Hut und die Männer im Anzug, mit Fliege oder Krawatte. Helen und ich waren vorher auch noch unterwegs, um mir einen Fascinator – also etwas zum Anstecken für die Haare – zu besorgen.

Vor Ort gab es ‘Fashion on the Fields’, wobei das beste Kleid, der beste Anzug, der beste Hut und das am besten gekleidete Paar prämiert wurden. Die Aussies stehen anscheinend echt darauf, für alles und jeden Wettbewerbe auszurichten. Es war insgesamt ziemlich viel los, gut 7000 Menschen waren da. Übrigens kommt man erst rein, wenn man über 18 ist – und ich musste ernsthaft meinen Ausweis zeigen. Na ja.

Rennen

Helen und ich beim Rennen in Lismore

Auf einer Videoleinwand werden zudem nicht nur die Rennen vor Ort, sondern auch diverse andere übertragen – das kann mitunter ganz schön verwirren. Zumindest wenn andere Galopprennen gezeigt wurden. Bei Hunden und Trabern war klar, dass das woanders ist. Helen hat es geschafft, bei jeder Wette etwas zu gewinnen. Dabei muss man echt aufpassen, nichts zu verpassen. Selbst wenn die Pferde die ganze Bahn laufen, ist das schnell vorbei. Die Startboxen werden per Traktor an den richtigen Ort gezogen. Was mir auffiel war, dass die Pferde mit 5-9 Jahren für Rennpferde eher älter waren. Was natürlich zu begrüßen ist, denn Zwei- und Dreijährige sind echt noch Babys. Allerdings ist das bei den wirklich großen Rennen wohl anders, da müssen leider auch die eigentlich noch viel zu jungen Vierbeiner ran. Den Pferden ist wirklich anzusehen, dass sie Hochleistungssportler sind, die haben eine deutlich andere Figur als Reitpferde. Ein bisschen wie Windhunde. Und die Jockeys sind wirklich winzig, etwa 1,50 – 1,55 Körpergröße bei einem Gewicht um die 50 – 55 kg. Das alles zu sehen hat schon Spaß gemacht, ist aber nichts wo ich jede Woche hingehen müsste.

Auf einer Show waren wir auch wieder, diesmal jedoch ohne Platzierungen. Ein paar stehen aber noch an.

Sehr spektakulär war am Sonntagabend das Cane-Fire direkt am Ende der Ranch. Das bedeutet, dass das Zuckerrohr abgebrannt wird. Dann muss es innerhalb von 18 Stunden geerntet werden, da sonst die Geschmacksintensität verloren geht. Das Feuer hat die Pferde schon nervös gemacht – im Gegensatz zu den riesigen Mischlingen, mit denen dann geerntet und abtransportiert wird, da gucken die nicht mal hinterher. In der Nacht gab es noch ein zweites Cane-Fire. Wenn alles andere still ist, klingt das fast, als würde Regen direkt gegen eine Fensterscheibe prasseln.

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Abenteuer in Australien – Tassiriki Ranch III

von horsepower, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden am 22. September 2014

CAVALLO veröffentlicht an dieser Stelle für Kathrin Friedrich, die zur Zeit durch Australien reist. Im Moment arbeitet sie auf der Tassiriki-Ranch in South Ballina. Dieses Mal: Horse Shows mit unbekannten Aufgaben, spontanen Meldungen und prämierten Meerschweinchen.

Helen (links) und ich auf Jethro und Leroy

Helen (links) und ich auf Jethro und Leroy

22.9.2014
Am Wochenende war ich hier das erste Mal bei einer Horse Show. Oder zu deutsch: einem Turnier. Zuhause fand ich Turniere für mich persönlich immer weniger spannend. Zumindest Reitturniere. Als Voltigierer war ich viel und gern unterwegs und einen angenehmen Umgang miteinander gewöhnt, egal ob Konkurrent oder nicht. Beim Reiten habe ich das auf Turnieren – und ich spreche von dem, was man ‘Dorfturnier’ nennt, also nichts Großes – leider anders erlebt und hatte daher nie viel Spaß dran.

Sei’s drum, am Sonnabend waren wir auf der Nimbin Horse Show, dass ist ca. zwei Autostunden von der Ranch entfernt. Und ich war begeistert. Alles war sehr entspannt (was in dem Fall wohl nichts damit zu tun hatte, das Nimbin eine landesweit bekannte Hippiekommune ist). Die Leute waren super und das Ganze hat irre viel Spaß gemacht. Wir waren mit den beiden Show Pferden Leroy und Jethro da. Dass die beiden so heißen, hat laut Ranch- und Pferdeeigentümerin Helen übrigens mal nichts mit einer Fernsehserie zu tun: Die Deckungsgleichheit der Namen mit dem einer bekannten Serienfigur ist Zufall. Die beiden sind mit vier (Jethro) und sieben (Leroy) noch jung. Beide für ihr Alter aber sehr ruhig, ausgeglichen und total schön zu reiten.

Die Horse Show unterscheidet sich wesentlich von allem, was ich aus Deutschland von Turnieren her kenne. Nicht nur, weil alle nett zueinander waren. Die Prüfungen gliedern sich größtenteils nach den Pferderassen. Es gab zum Beispiel Palomino, Galloway (das bezeichnet hier keine Kühe, sondern Endmaßponys), Australian Stockhorse und Part Bred Arabian. In der Klasse sind wir gestartet. Außerdem gibt es keine getrennten Reitplätze. Das Ganze fand auf einem großen Grasplatz statt, auf dem die Arenen eins, zwei und drei allesamt versammelt waren – und zwar ohne weitere Abgrenzung zueinander. Die Reiter müssen eben aufpassen, damit sie sich gegenseitig nicht in die Quere kommen. Das gilt auch für alle, die gerade nicht im Wettbewerb sind, denn abgeritten wird am Rande des Platzes ebenfalls. Im Gegensatz zum Regularien liebenden Deutschland kann hier auch spontan entschieden werden, in welche Prüfung man gerade möchte. Was allerdings dazu führen kann, dass Einiges kurzerhand ausfällt, weil niemand teilnehmen will.

Ich war mit Jethro in der Part Bred Arabian Konkurrenz, da gab es Platz drei. Im einhändigen English Pleasure mit Leroy sogar Rang zwei. Nicht so schlecht, dafür das ich beide vielleicht dreimal geritten habe.

Noch ein ziemlich deutlicher Unterschied ist, dass es keine vorher bekannten Lektionen gibt, die geritten werden (wie etwa in einer A-Dressur). Die Richter sagen den Teilnehmern im Wettbewerb, was sie sehen möchten. In der Regel auf jeder Hand einen getrabten und einen galoppierten Zirkel und evtl. zum Schluss noch Rüchwärtsrichten.

Auch drum herum war Einiges geboten. Neben den üblichen Ständen für Süßigkeiten – da gab’s die Wegzehrung für die Rückfahrt – und Snacks gab es eine Hundeschau. Wobei die Hunde mir, Helen und der mitgereisten Freundin Gerry leid taten. Sie saßen die ganze Zeit in Käfigen, um dann in dämlichen Positionen bewertet zu werden. Außerdem gab es Rennenten, eine Reptilienshow und – was ich am abwegigsten fand, weil es gar nichts mit dem Thema Pferde oder Landwirtschaft zu tun hatte – eine Schau für Meerschweinchen. Und ja, die sind auch prämiert worden. Sollte sich an dieser Stelle jemand geneigt fühlen, in einem bekannten Zitat vom allseits beliebten Obelix ‘Römer’ durch ‘Aussies’ zu ersetzen – so ging es mir auch.

Nächstes Wochenende fahren wir zur nächsten Show. Ich freu’ mich schon.

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Abenteuer Alpenritt

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Mit Pferden reisen am 21. September 2014

Nach monatelanger Vorbereitung hieß es am 09.09.2014 für vier VFDler packen für das große Abenteuer.

Packen für das große Abenteuer

Am 10.09. erfolgte die Anfahrt, um am 11.09.2014 zu starten.

2013 feierte die VFD ihren 40. Geburtstag. Die Rekener Charta wirbt um Unterstützung für die Erhaltung, Pflege und besondere Wertschätzung der Pferde und für das Grundrecht von Mensch und Pferd auf einen freien Zugang zur Natur. Durch Zustimmung vieler Pferdefreunde und möglichst auch politischer Entscheidungsträger sollen diese Positionen in Deutschland, Europa und weltweit unterstützt werden. Die Charta sollte als politisches Signal verstanden werden.

VFD ganz nach dem Motto Reiten.Fahren.Grenzenlos

VFD ganz nach dem Motto Reiten.Fahren.Grenzenlos

Sbrinz-Route

Alpenblick

David Wewetzer ritt an einem Tag 29,5km in 8h durch eine tolle Bergwelt mit Peter van der Gugten, Hanspeter Hartmann, Martina Markgraf, Henrike Bläsig-Lang, Günter Wamser uva.

Hanspeter und Henrike

Hanspeter und Henrike

Sbrinz Route = Weg der Säumer über glatten Fels

Sbrinz Route = Weg der Säumer über glatten Fels

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Abenteuer in Australien – Tassiriki Ranch II

von horsepower, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden am 17. September 2014

CAVALLO veröffentlicht an dieser Stelle für Kathrin Friedrich, die zur Zeit durch Australien reist. Im Moment arbeitet sie auf der Tassiriki-Ranch in South Ballina. Dieses Mal: Bekanntschaften mit Chamberlain und John Deere, überraschende Walsichtungen und endlich ein entspannter Strandritt.

Kathrin Friedrich mit Chamberlain

Kathrin Friedrich mit Chamberlain

15.9.2014
Juhu! Ich hatte tatsächlich einen völlig unaufgeregten und total entspannten Ritt am Strand. Und zwar auf Dustin. Einem eher dürren braunen Endmaß-Pony, das im Paddock recht hektisch wirkt. Am Strand war er aber ganz toll und absolut ruhig. Der Ritt war sogar doppelt großartig: ich hatte das Glück, zwei Wale zu sehen, obwohl die hier um diese Jahreszeit eigentlich schon vorbei gezogen sind. Sie waren zwar weit draußen im Ozean, aber die Fontänen und das Eintauchen der Finnen waren deutlich zu sehen. Ich war ziemlich beeindruckt.

Außerdem habe ich im wahrsten Sinne des Wortes neue ‘Erfahrungen’ gemacht. Zum ersten mit meinem neuen Kumpel, einem gelben 3380 Chamberlain. Das ist der ortsansässige Trecker, mit dem ich die Wiese mähen durfte. Da sich so ein Traktor dabei ziemlich langsam bewegt und das Ganze eine Weile dauert, hat diese Arbeit durchaus meditative Züge.  Macht auf jeden Fall Spaß. Nicht ganz so cool, aber auch ziemlich gut war der Rasenmäher. Ein echter John Deere. Ich war ganz kurz versucht ‘mehr Power’ zu schreien und ordentlich Gas zu geben, aber es war niemand da für ein gepflegtes Rasenmäherrennen. Wo ist Bob Vila, wenn man ihn mal braucht?!

Auf einem Pferd saß ich, nebenbei bemerkt, natürlich auch mal wieder. Übrigens kann ich nach zwei Wochen endlich alle Trail-Pferde unterscheiden. Das war gar nicht so einfach – die sind nämlich alle braun. Und dass jedes nach einer Berühmtheit benannt ist, hilft anfangs auch nicht unbedingt. Jedenfalls wurde ich wieder mal zu Bereiterin auserkoren und auf Sawyze gesetzt. Der ist erst fünf Jahre alt und damit der Youngster hier. Das erste Mal war er am Strand ziemlich aufgeregt. Ein Känguru hatte ihn erschreckt und den Schatten eines echt großen Adlers fand er auch nicht eben toll. Für mich eigentlich kein Problem, wäre ich nicht von der Tatsache gestresst gewesen, dass die Kunden bei diesem Ritt absolute Anfänger waren, ein bisschen Angst hatten und auf keinen Fall traben wollten. Folglich war ich die ganze Zeit damit beschäftigt,  Swayze am Wegspringen oder Antraben zu hindern. Mittlerweile war ich noch ein par Mal mit ihm draußen und er macht sich immer besser. Der Knabe entspannt langsam. Dann gab es die Woche über noch einen Verlust hier. Die Gans Daisie, die ihr Nest auf einem der Paddocks (ein Paddock hier ist gleichbedeutend mit einer Koppel bei uns) eingerichtet hatte, wurde leider vom Fuchs erwischt. Gans und Eier sind dahingerafft.

Zum Wochenabschluss stand noch die Feier von Helens Geburtstag an. Dabei konnte ich wieder feststellen, dass die Aussies sehr viel aufgeschlossener und kontaktfreudiger als Deutsche sind. Ich wurde aufgenommen, als hätte ich immer schon dazu gehört, und ich konnte mit dem Geburtstagskuchen punkten. Es gab Stollen. Mal sehen, was die kommende Woche bringt.

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Abenteuer in Australien – Tassiriki Ranch

von horsepower, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden am 11. September 2014

CAVALLO veröffentlicht an dieser Stelle für Kathrin Friedrich, die zur Zeit durch Australien reist. Im Moment arbeitet sie auf der Tassiriki-Ranch in South Ballina. Dieses Mal: Fahrversuche mit dem Quad, gezäunte Pferde und noch nicht ganz entspannte Strandritte.

Die Tassiriki-Ranch

Die Tassiriki-Ranch

9.9.2014

Der kleine Unfall, von dem ich das letzte Mal berichtet habe (zum Glück war nichts gebrochen), sorgte hier noch einige Tage für Gesprächsstoff. Und das nicht nur auf der Ranch. Der Helikoptereinsatz wurde im Radio, in der Onlineausgabe der Zeitung und sogar im Fernsehen erwähnt. Der Ort Ballina ist gar nicht so klein, wie das jetzt klingt. Ich war inzwischen auch dort, das ist ca. 20 Auto-Minuten von der Tassiriki-Ranch entfernt. Trotzdem kennt da jeder jeden. Helen, die Rancheigentümerin, kannte sogar den Piloten des Rettungshubschraubers. Ich weiß auch nicht, wie die Aussies das machen. Liegt vielleicht daran, dass alle hier sehr viel aufgeschlossener sind als in Deutschland.

Wie schon erwähnt, werden die Pferde mit Hilfe des Quads versorgt. Motorisiert werden die im Anhänger befindlichen Futtereimer so direkt zu den Vierbeinern geliefert. Inzwischen habe ich auch gelernt, wie das Quad zu bewegen ist. Dass das schwieriger ist als es aussieht, merkte ich spätestens beim ersten Versuch, als ich erst knapp vorm Zaun stoppen konnte….Mittlerweile funktioniert das deutlich besser. Da ich hier schon Fahrtraining hatte, ging es dann auf der richtigen Straße gleich weiter. Helen und ihr Mann Chris hatten Hochzeitstag, weswegen wir im Pub essen waren. Neben einen super Pie hatte ich dort das erste Mal Austern probiert. Die schmecken deutlich besser, als ich erwartet hatte. Jedenfalls hatten Chris und Helen beide was getrunken und ich bin zurückgefahren. Mit 80 Sachen, im Dunkeln und das bei Linksverkehr. Beim Schalten musste Chris mich unterstützen, bis zum zweiten Gang lief es super, danach eher schleppend.

Auf einem Pferd fühle ich mich deutlich wohler, egal ob es links- oder rechtsherum läuft. Angefangen habe ich mit Jessica, einer von nur vier Stuten hier. Morgens muss sie hin und wieder aus dem Zaun befreit werden, da klettert sie nachts gerne durch und bleibt manchmal stecken – was sie aber nicht weiter zu stören scheint. Auf dem Platz war sie dann zwar triebig, aber recht rittig. Dafür, dass die Pferde hier so viele verschiedene Leute tragen, sind sie – zumindest die, auf denen ich bisher saß – noch schön zu reiten.

Zaun? Wo?

Jessica

An den Strand ging es auch wieder. Für mich persönlich war aber noch kein richtig entspannter Ritt dabei. Einmal war ich mit Max draußen, einem fuchsfarbenen Paint mit auffälliger Blesse. Eigentlich ein nettes Pferd, allerdings kann er es nicht ertragen von seinem besten Freund Sylvester getrennt zu werden. Beim Reiten macht er dann gerne kleine Bocksprünge. Das ist nicht weiter schlimm, am Strand auf Dauer aber anstrengend. Das zweite Mal hatte ich dann besagten Sylvester. Ebenfalls ein Paint, mit blauen Augen, und nicht so mein Fall. Sylvester war morgens bereits ein bisschen nervös, nachmittags ging gar nichts mehr. Der Weg hin und zurück zum Strand war problemlos, aber am Strand ging es bestenfalls hoch, seitwärts oder rückwärts. So schlimm, dass ich ihn auf dem Rückweg den Strand entlang führen musste. Schon wieder zwei Kilometer durch den Sand laufen…Wie es aussieht, avanciere ich hier zur ‘Bereiterin’ für die schwierigeren Fälle. Kunden werden natürlich nur auf die unaufgeregten Kandidaten gesetzt. Ich darf es, wegen meiner Reiterfahrung, eben mal mit den anderen probieren. Aber eine entspannte Beachtour schaffe ich bestimmt auch noch.

Strand, so weit das Auge reicht

Strand, so weit das Auge reicht

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4 VFD’ler beim großen Abenteuer

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Mit Pferden reisen am 30. August 2014

4 VFD’ler beim großen Abenteuer

Vom 11.-20. September sind 4 VFD Mitglieder unter der Leitung
von VFD’ler Peter van der Gugten auf großer Tour.
Sie reiten vom Vierwaldstätter See in der Schweiz über 4 Alpenpässe bis
nach Italien. Einmal quer über die Alpen – ein unvergleichliches
Erlebnis, ein An-die-Grenzen-gehen, atemberaubende Natur und
unberechenbare Naturgewalten. Das Abenteuer beginnt…..

Jack von Henrike beim Training in der Pfalz

Jack von Henrike beim Training in der Pfalz

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Reiten Grenzenlos: Schweiz-Deutschland: Wutacher-Charta Ritt 2014

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden, Mit Pferden reisen am 11. Juni 2014

16 Reiter aus der Schweiz und Deutschland trafen sich am 29.5 in Schwaningen am Fusse des Schwarzwaldes, um gemeinsam vier Tage das Wanderreiten zu geniessen. Um 10 Uhr war Abritt in zwei Gruppen geführt von Bianca und Peter aus der Schweiz.

Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Über die obere Alp führte der Weg durch das romantische Steinatal hinauf nach Holzschlag zur VFD-Wanderreitstation Stallegg wo wir von Martin herzlich begrüsst wurden. Seine neuen Paddocks und das gute Essen liessen uns das regnerische Wetter schnell vergessen und das abendliche Lagerfeuer war der krönende Abschluss der ersten Tagesetappe.

Am nächsten Tag ging es Richtung Schluchsee nach Faulenfürst über luftige Höhen und durch dunkle Tannenwälder, immer mal wieder malerischen Flüsschen und Bächen folgend, gelangten wir zum Aussichtspunkt auf dem Riesenbühl. Von dort war es dann nur noch ein kurzer Ritt bis wir in Lenzkirch in der Wanderreitstation Rogg Unterschlupf fanden. Die 16 Pferde waren bald versorgt und wir genossen die Möglichkeit zu Duschen und den Abend am Wirtshaustisch ausklingen zu lassen.

Der dritte Tag brachte dann endlich den versprochenen Sonnenschein. Auf verschlungenen und sehr abwechslungsreichen Wegen ritten wir nach Osten der Wutach entlang, bis wir vor Titiseeneustadt die Gutach überquerten und Richtung Norden durch den Fürstenwald ritten. Nach einer Mittagsrast auf einer Waldlichtung bei strahlendem Sonnenschein, lud kurz vor dem Ziel der Kirnbergsee zum Baden ein. Der Girenhof, die VFD-Wanderreitstation bei Waldhof, bot uns Erfrischung und Unterkunft für Ross und Reiter in Schweizer Qualität. Beim Abendessen wurde von einer 2er Combo Unterhaltung geboten und die Reiter konnten die gemütlichen Zimmer beziehen.

Leider schon der letzte Tag der Tour über 120 km. Nach einem gemütlichen und reichhaltigen Frühstück verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und führten unsere Pferde Richtung Süden, wieder der Wutach entgegen. Die Wege schlängelten sich durch Wälder, über Weideflächen und Höhen und luden immer wieder zum Trab und auch Galopp ein. Schon der zweite Tag bei gutem Wetter erlaubte ein Picknick an der Wutach und gestärkt machten sich die zwei Gruppen auf die letzte Etappe zurück zum Hängerparkplatz in Schwaningen.

Reiten Grenzenlos: Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Reiten Grenzenlos: Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Ein toller Ritt mit viel Abwechslung, schönen Wegen und gemütlichen Unterkünften ging seinem Ende entgegen. Die Teilnehmer rundum zufrieden und erholt, fuhren ihrer Heimat in zwei verschiedenen Länder wieder entgegen. Alle hatten schöne Tage mit Ihren Pferden erlebt und grenzüberschreitend Erfahrungen ausgetauscht.

Bilder und Text: Peter van der Gugten

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