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Auch ein Weg von 1.000 Meilen, beginnt stets mit dem ersten Schritt!

von Paint'n'Pug, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden, So trainiere ich mein Pferd am 8. Februar 2012


Stellt euch vor,

ein Pferd zum spazieren Reiten wolltet ihr kaufen. Ein Jungpferd sollte es sein, weil ihr “es selber machen” wolltet. Und ein Paint, weil ihr von dieser Rasse fasziniert seid. Eins mit viel weiß, weil ihr der Meinung seid, das “Chrome” einem Pferd gut steht.

Ihr haltet Ausschau, nach einem bezahlbarem Pferd und werdet fündig. Gesehen, verliebt, gekauft.

Ein dreijähriger Paint Wallach wird es, ungeritten, an Freizeitreiter abzugeben.

Freizeitreiter, ja, da findet ihr euch wieder.

Die Reise, unser Weg mit dem Ziel einer Freundschaft fürs Leben, beginnt, vor nun 9 Jahren.

Seither ist viel passiert.

Das “Ausreitpferd” wird zwar noch immer ausgeritten, hat aber inzwischen auch schon 2 EM Medaillen gewonnen, ist mehrfach Deutscher Meister und Westfalenmeister.

Trotzdem ist er das geblieben was er sein sollte: Ein Freizeitpferd. Ein Kumpel fürs Leben.

Das geht nicht, meint ihr?

Ich denke es geht sehr wohl. Sportlicher Ehrgeiz und Freundschaft schließen sich nicht aus.

Oft werde ich gefragt, wie ich das mache und frage mich dann selber wie wir das hinbekommen haben.

Das Geheimnis heißt wohl: Respekt, Zeit, Ruhe, Konsequenz.

Das fürs erste, mehr von meinen sportlichen Freizeitkumpeln, neben Paint “Blue” sind das auch noch Araberdame “Faya” und Mops (Pug) Cedrik, demnächst, wenn ihr mögt.

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Reiterleben ist hart…! Höhen und Tiefen bei der Winterarbeit.

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 23. Januar 2012

Da wiegt man sich in Sicherheit, Herbert schien in letzter Zeit recht brav und dann kommt so ein Tag. Was geht vor im Schädel eines Vollblüters? Da legt sich von der einen auf die andere Sekunde ein Hebel im Kopf um und man sitzt auf einer kurz vor der Explosion stehenden Bombe. Bummelte man gerade noch gemütlich und ohne Aufreger durch eine belebte Ortschaft, so sorgen wenige Minuten später im Wald Baumstämme am Wegesrand für größte Empörungen auf Seiten Herberts.  Furchtbar!

Heute war mal wieder so ein besonders ätzender Tag. Nach 5 Tagen Pause (wegen Sturm, habe keine Lust auf herabfallende Äste im Wald) war Herbert kaum zu bremsen. Zweimal hat er versucht, fiese Tricks anzuwenden, nämlich vom langsamen Trab in den Pass zu gehen, sich dabei komplett festzumachen und dann losschießen…da habe ich als zart besaitete Person natürlich einen halben Herzinfarkt bekommen. Also erstmal gekniffen, abgestiegen und geführt bis sich die Gemüter beider Parteien wieder beruhigt haben. Darin sehe ich auch keine Schaden oder Befleckung meiner Reiterehre. Für mich und Herbert hat es sich als hilfreich erwiesen, aus derart “aufgewiegelten” Situationen (passieren ab und an auch am Boden) komplett rauszugehen, so ist sichergestellt, dass beide Parteien nichts machen, was sie später mit klarem Kopf bereuen würden. Naja, nach einer Weile musste ich natürlich wieder rauf aufs Pferd und wir haben uns dann auch wieder zusammengerauft. Viel gescheut hat er immer noch. Er stand einfach zu viel die letzten Tage. Dann waren heute überall im Wald Holzfäller unterwegs, argh! Die sorgen natürlich für große Erheiterung.

Dieses immer noch hochtrainierte Pferd im Winter und bei Sauwetter zu bespaßen, ist wirklich eine schwierige Aufgabe! Dafür gibt es aber auch immer wieder herrliche Ausritte, auf dem man mit Herbert durch die Wälder schwebt, Kilometer um Kilometer schmilzt dahin, das Pferd wird nicht müde und läuft und läuft und läuft :)

Also, optimistisch bleiben, morgen gleich wieder rauf aufs Pferd, da haben wir bestimmt wieder einen schönen Tag zusammen!

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Wie macht ihr das? Winterpause oder Winterarbeit als Erfolgskonzept für die kommende Saison?

von NaNa, Kategorie Allgemein am 4. Januar 2012

Aus gegebenem Anlass frage ich hier mal in die Community: wie handhabt ihr euer Training (unabhängig von der Disziplin) im Winter? Habt ihr einen festen Trainingsplan, reitet ihr nach Lust und Laune bei gutem Wetter oder lasst ihr euer Pferd im Winter Pferd sein und gebt ihm ganz frei?
Letztes Jahr bin ich nach 4 Woche Pause im Dezember (da habe ich gar nichts gemacht, Pferd hatte täglich Koppelgang) mit einem “Erhaltungsprogramm” ganz gut gefahren, ich hatte den groben Plan, 3mal die Woche etwas zu tun (Ausreiten, Ausfahren oder Longieren) und dazu habe ich noch alle 4 Wochen einen größeren Trainingsritt (20-30km) in der Gruppe gemacht.
Diesen Winter gestaltet sich das ganze schwieriger. Mein Herbert ist von der Saison 2011, in der er ja viel getan hat, noch sehr fit und nach der Haltungsumstellung (stand bis 15.12. auf der 24h Wiese, im Winter bis 1.5. Box mit täglichem Koppelgang) ist jetzt leider beim Ausreiten sehr geladen. Leider haben wir weder Reitplatz noch Reithalle zur Verfügung, sogar der große Roundpen, den wir bisher im Winter nutzen konnten, fällt diesen Winter aus :(
Das Ausreiten gestaltet sich also mit dem ziemlich energiegeladenen Pferd eher wenig spaßig für den Reiter. Dazu kommt das Schmuddelwetter, das die Motivation drückt und fehlende Gesellschaft, da wir fast immer alleine ausreiten müssen. Diese und letzte Woche habe ich dann wieder verladen und Bergtraining gemacht, das tut Herbert gut und er kann sich auch besser abreagieren als hier im Flachland (hier kann er 50 km traben und es juckt ihn relativ wenig….).
Ich denke aber, ich werde mich den Winter weiterhin durchkämpfen, grob den 3mal was tun-Plan beibehalten und dazu häufiger verladen und Bergtraining machen. Ich denke, es kann nicht schaden, das Pferd über Winter in Gang zu halten, allerdings mit einem deutlichen reduzierten Training, sodass sich ggf. Schäden aus der Saison noch auskurieren können.
Ab Mitte Februar muss ich 2 Monate Praktikum machen und werde dann ohnehin einen anderen Trainingsplan brauchen, da ich dann nur noch am Wochenende reiten kann. Ab Mitte April würde dann auch wieder die Distanzsaison beginnen, die ich 2012 gerne gleich mit einem 60km Ritt einläuten würde.
Aber jetzt erstmal den Ball flach halten und durch das Winter(matsch)loch kämpfen.
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und würde gerne wissen, wie ihr im Winter reitet! Die Outdoor-Reiter ohne Halle haben es ja besonders schwer…

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Jahresabschluss bei der Nikolaus-Distanz

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 27. November 2011

Nikolaus Distanz 2011

Nikolaus Distanz 2011

Gestern haben wir die Distanzsaison mit dem Nikolausritt nun endgültig verabschiedet. Gemütlich ritten wir die 48km lange Strecke nach Karte in netter Begleitung. Sonst war an dem Tag nicht sehr viel gemütlich, da wir morgens 115km zum Veranstaltungsort und abends dann wieder 100km zuück nach Hause fuhren (anderer Zielort, Ritt ging von A nach B). So waren wir von 5.30 Uhr bis 21.30 Uhr unterwegs- puh.
Herbert war sehr anständig, hat sich nicht wirklich anstrengen müssen (das zeigten seine sehr niedrigen Pulswerte, sonst hat er recht hohe Laufwerte), hat sehr gut gefressen und gesoffen, so macht es auch mal Spaß. Auch wenn das viele Schritt reiten geht schon in den Rücken geht- das kriege ich sonst im Renntrab nicht so mit ;) Jetzt muss ich noch meine GPS Navigation optimieren- an sich war ich mit dem Foretrex sehr zufrieden, aber aus unerfindlichen Gründen fehlten ihm die letzten 15km, obwohl die Datei mit der Strecke, die ich importiert hatte, an sich fehlerfrei war- keine Ahnung, was das war. Aber 30km hat es mich hervorragend navigiert. Am besten funktioniert es, wenn man GPS und Karte parallel nutzt, so hat man eine Stütze, falls von den beiden Optionen eine ausfallen sollte. Teilweise war es z.B. schwierig sich an der Karte zu orientieren, als es z.B: kilometerlang an einer Bahnstrecke entlang ging, da kann man leicht verpassen, wann man von dieser weg abbiegen muss, sofern es keine Orientierungspunkte gibt.
Jetzt muss noch das stinkende Auto ausgeräumt werden, Herbert residiert wieder bei seinen Damen auf der Wiese. Ab 1.12. geht dann leider wieder die Stall-Zeit los, bis dahin genießen die 4 noch ihre Freiheit.

Super Pulswerte!

Super Pulswerte!

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Bergtraining im wahrsten Sinne des Wortes

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 23. November 2011

…und Vorbereitungen für den Nikolaus-Distanzritt standen diese Woche für Herbert und mich auf dem Plan. Am Samstag findet dieser Ritt statt, mit dem wir dann definitiv unsere Saison beenden wollen. Es ist ein Kartenritt, also absolutes Neuland für uns, daher gehe ich davon aus, dass wir langsam unterwegs sind. Sollte sich die Wegfindung einfach gestalten, nehme ich an, was Herbert anbietet. Er steht noch sehr gut im Training, da er wohl nicht so schnell abtrainiert werden möchte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Jedenfalls hat er einige Male deutlich zu verstehen gegeben, dass er noch längst nicht auf den “Wintermodus” heruntergefahren hat.
Am Montag waren wir dann zu einem Konditionscheck noch einmal im Pfälzer Wald. Eigentlich sollte es eine relativ gemütliche, ca. 2h lange Tour mit überwiegend Schritt und leichten Steigungen werden- im Endeffekt war es eine echte Knochentour. Auf 12,5km haben wir über 600 Meter Anstieg gehabt *puh* und für diese kurze Distanz 2h15min benötigt. Ich habe fast 5km Pfade mit ausschließlich Felsgeröll erwischt und habe viel geführt. Ein Lob an dieser Stelle an den treuen Herbert, der sich zwar sicher öfters fragt, was er da gerade macht, aber das entscheidende ist, dass er definitiv immer mitmacht und sein Bestes versucht! Auf dem Gipfel des Oehrenfelsens auf 591 Meter Höhe (viel höher ist der Pfälzer Wald dann auch nicht mehr) rettete uns ein ortskundiger Wanderer, der uns einen nicht markierten Pfad bergab zeigte- sonst hätten wir uns wohl vom Gipfel runterbeamen müssen, denn ich weiß wirklich nicht, ob wir die extrem steilen Felspfade bergab gemeistert hätten. Aber es ging ja wieder einmal alles gut aus. Viel Spaß hat mit unterwegs außerdem mein neues Garmin Foretrex 301 gemacht- ein GPS fürs Handgelenk mit den wichtigsten Funktionen. Es findet extrem schnell Empfang und ist auch bei vielen Tempowechsel super genau. Echt klasse!
Morgen bekommt Herbertchen dann noch Klebeeisen an die Vorderhufe und dann richten wir auch schon wieder das Auto für den letzten Distanzritt des Jahres….!DSCF4326

Sicherheitshalber besorgt sich Herbert selbstständig Wegzehrung!

Sicherheitshalber besorgt sich Herbert selbstständig Wegzehrung!

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Der Herbstsonne entgegen…

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 28. Oktober 2011

…ritt ich vorgestern mit Herbertchen im Pfälzer Wald. Nach der Uni habe ich um 13Uhr ganz spontan entschieden, dass ich das Pferd in den Hänger packe und wir durch den herbstlichen Pfälzer Wald bummeln.

Nachdem ich mit Kräften und meinem kleinen Kinderbesen eine wahre Invasion von Marienkäfer aus ihrem Winterdomizil -nämlich meinem Anhänger- vertrieben hatte, konnte es dann losgehen. Wir fuhren dann ca. 20km nach Burrweiler, wo es einen großen Waldparkplatz gibt, an dem ich den Hänger so parken kann, dass ich ohne Rückwärtsmanöver wieder rausfahren kann. Das ist ganz wichtig für mich, denn ich habe selbst ohne Anhänger nicht so mit dem Rückwärtsfahren :) Bepackt mit Kartentasche, GPS (natürlich ohne frische Batterien, sodass es ziemlich schnell tot war) und meiner neu erworbenen Trinkflasche für an den Sattel, starteten wir dann auf eine ca. 15km lange Runde. Zunächst ritten wir zum bekannten Wanderparkplatz “Drei Buchen” bei Ramberg, ca. 2,5km geht es über sehr viele abenteurliche Pfade, die ich z.T. mit Pferd gerade noch so passieren kann. Auf dem Weg finden sich viele Felsplatten, Wurzeln und Geröll, sodass ich Josy dieses Mal mit Fesselkopfgamaschen ausgerüstet habe, um Verletzungen von außen vorzubeugen. Hinten waren wir dieses Mal barhuf unterwegs, sodass wir sehr viel Schritt gingen, da leider im Pfälzer Wald immer mehr Wege geschottert werden :( Von “Drei Buchen” ging es dann ca. 7km zum Forsthaus Heldenstein, hier gibt es schöne, unbefestigte Wege z.T. mit festem Sand und immer leicht bergauf, sodass man fast durchgehend galoppieren kann, wenn man wollte. Das habe ich die beiden Male, die ich zuvor hier geritten bin, auch gemacht. Vorgestern waren wir aber sehr piano unterwegs und sind nur ca. 2km von den 7km bergauf galoppiert. Vom Heldenstein ging es dann über Markierung gelb-weiß zurück zum Parkplatz, leider sind hier viele Wegabschnitte geschottert, z.T. mit richtig fiesem Bahnschwellenschotter, sodass man wirklich zu langsamem Tempo gezwungen wird. Nach ca. 2h20min waren wir dann wieder am Parkplatz und traten die Heimfahrt an. Der Pfälzer Wald ist einfach wunderschön und ich werde in Zukunft so oft als möglich die Gelegenheit ergreifen und die ca. 20km dorthin zum Reiten transportieren. Selbst wenn ich nur Schritt reite, ist das im Mittelgebirge wesentlich effektiver als bei mir im heimischen flachen Gelände. So kann ich Herbertchen bei Kondition halten, ohne dass ich ihn zu viel rennen lassen muss.

Der Horror-Pfad, sieht auf dem Foto viel zu idyllisch aus...Tatsächlich sind rechts und links Dornenwände, wir passen geradeso durch!

Der Horror-Pfad, sieht auf dem Foto viel zu idyllisch aus...Tatsächlich sind rechts und links Dornenwände, wir passen geradeso durch!

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Füße waschen, abtrainieren und Gymnastik machen :)

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 24. Oktober 2011

So, ich melde mich nach Semesterstart auch wieder zurück. Nach dem letzten Distanzritt in Mannheim hatte Josy wieder seine obligatorische Woche Weidepause. Letzte Woche waren wir dann sehr viel ausreiten, dafür aber schon mit mehr Schritt und wenig Trabreprisen. Ab und zu wagen wir noch einen Sprung über die mittlerweile vier Baumstämme, die sich jetzt uns auf unseren Runden in den Weg gelegt haben. Das macht Josy richtig Spaß, er zieht vor dem Sprung richtig an, hebt dann ab und wartet auf den nächsten Sprung. Danach muss ich dann immer etwas Ruhe in ihn bringen. Mein Plan ist jetzt, noch so oft auszureiten wie möglich, allerdings nur kleine Runde von ca. 60 Minuten zu gehen und dabei schon mehr Schritt als Trab. Zur Zeit kann ich ihm hinten auch keine Hufschuhe anziehen, da er mir zu viele Scheuerstellen hat, die erst einmal abheilen sollen. Um den Heilungsprozess etwas anzukurbeln und die vielen hässlichen Krusten wegzubekommen, wasche ich Herbertchen jetzt so oft wie möglich die Füße, genauer gesagt die Fesselbeugen, da er dort generell empfindlich ist. Zuerst eine Runde mit warmen Wasser und Seife, dann kaltes klares Wasser zum Abspülen, eine Runde abtrocknen und dann eine beruhigende Hautlotion auftragen. Ist ein Zeitaufwand von ca. 20 Minuten, aber es sind nach 4 Waschungen schon wesentlich besser aus, sodass ich das vorerst beibehalten werde.
Ins Gelände gehen wir zur Zeit mit dem VS-Sattel, da ich mehr auf meinen Sitz achten muss und das funktioniert im VS-Sattel wesentlich besser als im Podium Distanzsattel, der einen ganz anderen Schwerpunkt sowie eine nach hinten verlagerte Steigbügelaufhängung hat. Ich neige dazu, nach vorne zu fallen, dabei die Waden zu weit zuück zu nehmen, sowie zu stark nach links zu sitzen. Dem möchte ich jetzt im VS-Sattel etwas entgegenwirken. Ich versuche es zumindest :) Wir werden auch demnächst wieder den Reitunterricht aufnehmen.
Meine Ponystute Lady ist zur Zeit auch beschwerdefrei und wird langsam wieder auftrainiert. Ich reite sie jetzt zweimal die Woche 30 Minuten auf dem Platz, hauptsächlich im Schritt und auf großen Linien. Sie muss erst einmal etwas abnehmen und wieder Muskulatur aufbauen. Im Gelände neigt sie dazu, zu hektisch zu werden, da ihr das alleine Weggehen nach der langen Pause sehr schwerfällt, sie rollt sich dann auf und tänzelt viel. Das ist natürlich Gift für die Beine. Daher reite ich sie jetzt erstmal in Ruhe auf dem Platz, da sind ihre Freund in Sichtweite und sie wird wieder langsam an die Arbeit gewöhnt. Ab Dezember reite ich dann wieder aus, bis dahin ist sie dann hoffentlich so weit, dass sie auch wieder länger traben und galoppieren kann, dann legt sich auch das Hektische wieder etwas. Demnächst hört ihr also wieder mehr von Lady!

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Der Herbert, was für ein Pferd!

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 9. Oktober 2011

Gestern haben wir nochmal 58km bei Mannheim unter die Hufe genommen. Morgens klingelte um 4.30Uhr der Wecker, um halb sechs sind wir dann zuhause gestartet und wie geplant um 6.30Uhr am Veranstaltungsort angekommen. Dann hat alles sehr lange gedauert, die Meldestelle war noch nicht geöffnet, bei der Voruntersuchung, die man vor dem Start absolvieren muss, war viel Andrang. Letzendlich sind wir dann erst um kurz nach 9 Uhr gestartet. Ich war dieses Mal ohne Trosser unterwegs (Groom der mit dem Auto einige Punkte an der Strecke anfährt und Pferd und Reiter mit Essen, Trinken, Wasser versorgt), was recht stressig war, aber ich habe es geschafft :)
Wir sind zusammen mit einer Freundin geritten, das hat sehr viel Spaß gemacht. Unterwegs konnte man schön quatschen und sich gegenseitig aufmuntern. Leider haben bei der Pause nach 22 km schon die eigentlich auf Herz und Nieren erprobten BOA Hufschuhe gescheuert, sodass Josy hinten barhuf weiterlaufen musste. Das erfordert ein vorausschauenderes Reiten als mit Hufschutz, der Blick des Reiters muss immer die beste Spur für den Barhuf erfassen. Die Streckenführung war aber sehr schön, es gab viele, viele Sandwege im Wald (nicht tief), einen 4km langen, frisch gemähten und schnurgeraden Wiesenweg, auf dem mir Josy einen herrlichen Galopp geschenkt hat, und natürlich die obligatorischen Asphaltstücke, zum Glück hauptsächlich mit Randstreifen. So bewältigten wir die restlichen 36km ohne Probleme. Als wir nach der zweiten Pause (bei km36, am Startort) wieder auf die Strecke gingen kam ein heftiger Regenschauer mit Hagelkörnern herunter, unsere beiden Pferde haben nicht wirklich erfreut gekuckt. Aber Gott sei Dank ließen Regen und Hagel bald nach und wir kamen dann ohne weitere Schauer ins Ziel. Bei der Nachuntersuchung waren bei unseren beiden Pferden alle Werte in Ordnung, wir staunten nicht schlecht, als wir bei der Siegerehrung zusammen auf dem zweiten Platz landeten und das bei einem Ritt, der sonst sehr schnell geritten wird! Wir waren aber auch recht flott (knapp 15.5 kmh) unterwegs, aber die völlig ebene Strecke mit den guten Wegen ließ das problemlos zu. Wirklich ein schöner Saisonabschluss, ich bin so stolz auf den 17 Jahre alten Herbert, ein tolles Pferd! Immer motiviert, immer willig, alles zu geben, ein Herz aus Gold und selbst trotz seiner vielen Gebäudemängel ein echter “Ankommer” (kommt immer durch die Tierarztuntersuchungen) und das obwohl diese Jahr ingesamt recht flott unterwegs waren.

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Die sieben Sachen packen für den Saisonabschluss am Samstag

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 6. Oktober 2011

Soooo so langsam nähert sich auch schon wieder das Wochenende und damit auch der El Naraah Cup in Mannheim-Blumenau, bei dem ich zum Saisonabschluss 58 Kilometer genannt habe. Bei diesem Ritt besteht die Möglichkeit, bei KM58 auf 72Km aufzustocken. Wenn man bei 58km beendet, dann muss man zurück zum Camp transportieren. Dieses Mal habe ich keinen Trosser dabei, sodass das alles etwas komplizierter wird. Ich werde unterwegs spontan entscheiden, welche Strecke ich dann tatsächlich reite. Jedenfallls hoffe ich noch auf einigermaßen gutes Wetter. Die 25 Grad, die es hier die letzten beiden Wochen hatte, könnte ich zwar auch nicht gebrauchen, aber den ganzen Tag regnen -wie bisher angekündigt- muss es ja auch nicht. Schaun wir mal- nur Sturm würde mich abhalten :) Denn da fahre ich nicht mit meinem relativ leichten Gespann.
Jetzt fange ich langsam schon mal an, das Auto zu packen und meinen ganzen Krempel etwas vorzusortieren. Trosslos reiten will etwas mehr geplant sein, da ich dann den Pausenleitern eine Kiste mit meinen Sachen mitgeben werde und da soll dann natürlich auch alles drin sein, was wird so brauchen. Das wären: eine warme Abschwitzdecke, die im Zweifelsfall auch 30 Min. Regen abhält, die Müslischüssel gefüllt mit St.Hippolyt Endurance Futter und Mineralfutter, Waschwasser sowie Schwamm (Trinkwasser wird zur Verfügung gestellt), ein Getränk und ein Müsliriegel, sowie eine Regenjacke und Handschuhe zum Wechseln für mich. Ansonsten natürlich noch Hufkratzer und diverse Ersatzsachen, falls auf der Strecke etwas kaputt gehen sollte. Nach 36km erreicht man bei diesem Ritt wieder den Startort und muss dann von dort aus nochmal auf diesselbe Strecke. Dort wird dann ja mein Auto stehen, in dem schon alles für die Pause, die dort dann nochmal stattfinden wird, richten werde. Freue mich schon! Herbi hatte gestern und heute frei, morgen hole ich ihn in die Box, wo er dann über Nacht bleibt und Samstagmorgen um 5 Uhr starten wir dann nach Mannheim! Freu mich schon :)

DSCF0201

Pssssst….wir twittern jetzt auch :) Follow us unter dem Username Hannah_Herbi !

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Bis zum Saisonabschluss nur noch leichte Arbeit

von NaNa, Kategorie Allgemein, So trainiere ich mein Pferd am 2. Oktober 2011

Am Freitag waren wir mit dem Sulky ca. 20 Kilometer unterwegs, am Anfang war Josy sehr knackig und wollte ein paar Mal richtig losdüsen. Wir sind dann etwas länger gefahren als geplant, haben noch einige Kringel eingebaut und waren dann insgesamt 2 Stunden unterwegs. Während der Fahrt hat sich Josy dann auch wieder schön beruhigt, aber am Anfang hätte ich nicht die Zügel in der Hand haben wollen, da bin ich schon froh, dass meine Mutter ihn am Wagen immer so gut im Griff hat. Zum Schluss war er dann gelassen und wir wählten den schnellsten Rückweg durch die Ortschaft inklusive Kreisel. Mit Sulky hat man zum Wald immer eine relativ lange Anfahrt, weil man eben nicht an Schranken vorbei oder über kleine Brücken kommt. Insgesamt war es eine lockere Trainingsfahrt bei sehr schönem Spätsommer-Wetter.
Heute war ich nochmal ca. eine Stunde im Wald, allerdings war da die Hölle los. Es hat schon einen Grund, warum ich sonst nie am Wochenende ausreite. Da muss ich einfach andauernd auf der Bremse stehen. Da heute aber sowieso eine langsame Runde angesagt war, war das Menschenaufkommen im Wald nicht so schlimm. Es fielen wieder sehr viele Kastanien und Eicheln von den Bäumen, aber Josy stört das im Gegensatz zu Lady nicht. Wir sind dann noch kurz zu unserem Baumstamm und haben wieder einen kleinen Sprung gewagt. Das hat heute besser geklappt, weil ich ausnahmsweise mal den VS-Sattel draufhatte, der lag nämlich noch im Auto :) Ich wollte heute nochmal das schöne Wetter genießen und es war sehr schön, Josy war sehr entspannt.

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