Ich will Kühe!
Vor einigen Jahren gab es eine Werbung eines großen Reiseanbieters: Die Mutter wollte in die Berge, der Vater an die See und die Tochter? Auf den Bauernhof: „Ich will Kühe!“
So ging es dieses Jahr Ostern auch bei uns. Ostern, 4 Tage frei… Ideal um das Pferd aufzuladen und etwas Spaß zu haben. Wer will schon in die Berge oder an die See? Cowgirls and –boys brauchen ein Pferd zum Spaß haben und… na klar: Kühe!
Tom Büchel, nachdem er bisher mehr im Süden tätig war, bietet mehr und mehr auch in NRW Kuh-Events an. In Datteln auf der Anlage der Familie Schürmann: Western Riding Haus Klostern.
Und so kam es, dass sich Kar-Freitag einige Cowgirls and –boys in Datteln trafen. Anfänger wie Fortgeschrittene schön in zwei Gruppen geteilt, damit jeder etwas von den 4 Tagen mitnehmen konnte, keiner über- oder unterfordert ist.
Trakehner, Haflinger, Paints, Quarter Horses… Freizeitpferde, Trail- und Pleasure-Turnierponys – Alle sollten Cow-Horses werden!
4 Tage!
Eine Menge Zeit um mit den Kälbchen zu spielen. Spielen, ja das war wohl der richtige Ausdruck, denn alles ging ganz gesittet ohne Hektik und Stress ab. Ein bisschen Abenteuerurlaub für jährlings Rinder.
Cattle Penning, Team Penning, Working Coshorse, Ranch Cutting und der Versuch ein Rind mit einem break away Rope zu „fangen“… an vier Tagen lässt sich eine Menge machen.
Schnell wurde klar, dass ein rittiges Pferd am Rind durchaus von Vorteil ist und dass die Möglichkeit das Pferd präzise zu steuern auch am Rind nötig ist: Ein Schritt zu viel und die Kuh ergreift die Flucht, ein zögerndes Pferd und das Rind ist weg…
Tom erklärte unermüdlich wie Kühe ticken, was passiert, wenn der Reiter hier oder dort hin reitet, was in den einzelnen Disziplinen gefragt ist und wie man als Team die Rinder dorthin bekommt wo man sie gern hätte.
So ging das drei Tage, jeden Tag ein bisschen was anderes, eine andere Disziplin oder die Wiederholung dessen, was noch gewünscht wurde.
Am Montag dann zum Abschluss ein paar Ritte unter turnierähnlichen Bedingungen:
Team Penning: Drei Reiter – Drei Rinder und die Frage: Wer ist am schnellsten?
Das Einzige Team ohne Paint Horses gewinnt. Doch der Ehrgeiz bei den Reitern der „Bunten“ war geweckt.
Na wartet!
Dann: Cattel Penning: Du und das Rind: Wer gewinnt?
Drei Paints auf den ersten drei Plätzen.
Jipiieee!
Ranch Cutting: Wer schlägt die schnelleren Haken? Auch hier ein „Fleckentier“ vorne!
Working Cowhorse: Oder doch Working Horse Cow? Das war hier dann doch nicht so ganz klar…
Klar ist aber, dass wir eine Menge Spaß hatten und gern nochmal nach Datteln fahren werden.
Ein weiterer Kurs ist für den Oktober geplant. Ein kleines Ranch Horse Turnier für Einsteiger und Fortgeschrittene mit und ohne Rind – Verbands- und Rassen unabhängig – im Juli. Vielleicht habt auch ihr Lust. Details dazu gibt es unter www.concepts4horses.de
Danke an Tom und sein Team für die netten Ostertage!
Und danke an die Kuh, die beim Ropen ein Einsehen mit mir hatte und ihren Kopf freiwillig in die Schlinge gesteckt hat. So konnte ich dann auch beim Ropen mit einem postivem Erlebnis aufhören. SMILE oder… say it the the cowboy way: Yehaw!
|
1 Kommentar »