
Bereits vor einer Woche wurden unsere Gäste durch Ulrike Beck von „Zeit für Pferde“ angekündigt.
Nachdem der Termin dann noch dreimal geschoben wurde, stand dann endlich fest: am Samstag kommen sie: Karen und Olivia Hardy mit den drei ehemaligen Schlachtpferden aus Italien. Am Freitagabend kommt ein Anruf von Birgitta H. - sie habe Bedenken, ob die Reiter von Herdwangen nach Homberg finden. Also folgt ein Anruf bei Gerry Wendel, 1.Vorsitzender von Wanderreiten im Hegau e.V. . Er hat sich sofort bereit erklärt von seinem Hof Eckartsmühle bis nach Homberg den Ritt zu führen. Also wieder Rückmeldung an Birgitta.
Am Samstag dann, die Reiter der Wanderreitstation Homberg haben sich nach einem Ritt grade zu einem Kaffee im Reiterstüble versammelt, kommt ein Anruf von Gerry: “Wo bleiben die Reiter???“
Nach mehreren Telefonaten von Anne steht dann fest, sie sind unterwegs aber ohne Gerry!
Alle sind noch am Beratschlagen was jetzt zu tun ist, da ein Schrei:“Sie sind schon da!“
Im Hof stehen Karen und Olivia mit den drei Pferden.
Also erst mal abgesattelt und Pferde im Stall gefüttert. Auf die Reiter wartet Kaffee und Kuchen. Dann kommt die Reporterin vom Südkurier und ab geht’s zum Fotoshooting auf den Reitplatz.
Da die Wanderreitstation momentan keine freie Ferienwohnung zur Verfügung hat, haben sich Roger und Jasmin Vonesch vom bed and breakfast Hotel „s´Träumli“ gegenüber als Gastgeber zur Verfügung gestellt. Jetzt ist Luxus pur angesagt. Die Frühlingssuite wartet mit allem Komfort auf Karen und Olivia. Nur wer selbst schon längere Zeit mit den Pferden auf Tour war, kann nachvollziehen, wie herrlich eine Dusche und ein bequemes Bett sein kann.
Beim Abendessen mit echt schwäbischen Spätzle (hört sich aus Karen´s Mund echt lustig an!) wird der nächste Tag geplant. Die Pferde dürfen die Nacht im Stall verbringen und werden mit gutem Josera-Müsli verwöhnt. Karen setzt dem Ganzen noch die Krone auf und rührt zur allgemeinen Belustigung Erdbeerjoghurt drunter. Na wem´s schmeckt!
Am Sonntag Morgen scheint die Sonne zum Frühstück ins Reiterstüble. Anne und Karen sind sich einig: “Wenn Engel reiten, lacht der Himmel“.
Also Pferde gesattelt und los geht’s. Saranda, langjährige Reiterin bei den Pferdefreunden in Homberg, stößt noch zur Truppe dazu und mit den Vollblutarabern Kemal Bey und Bel Gasym brechen alle Richtung Wasserburgertal auf. Die Dogge Roma darf wie immer nicht fehlen.
Nach einem letzten Ade und Abschiedsfoto vor´m Träumli, verlassen die vier das gastliche Homberg.
Unterwegs müssen noch mehrmals die Satteltaschen nachgegurtet werden und schon sind wir auf der Anhöhe und werden mit einem tollen Ausblick auf „des Herrgotts Kegelspiel“ die Vulkanberge des Hegau belohnt. Am Horizont sieht man schon die Umrisse des Hohenhewen, das Tagesziel. Aber schon geht’s wieder hinab ins Krebsbachtal und mitten durch den Trubel des Ausflugslokals Lochmühle. Aber Wanderreitpferde kann das nicht erschüttern. Nur Roma liebäugelt kurzfristig mit freilaufenden Kaninchen, entschließt sich dann aber doch den guterzogenen Begleithund zu mimen.
Schon kommt der nächste Aufstieg und weiter geht’s zum Dornsberg. Je näher wir unserer Pausenstation im Wasserburgertal kommen, desto mehr Spaziergänger begegnen uns. Bei diesem Wetter hält es niemand in der Stube und wir freuen uns über die ersten Frühlingsblüher: Huflattich, Märzenbecher, Seidelbast. Viele Menschen interessieren sich bei unserer Begegnung und Karen lässt keine Chance ungenutzt für ihr Projekt zu werben. Viele Visitenkarten werden verteilt.
Dann endlich der Einstieg ins Wasserburgertal. Perfekt zeitlich abgestimmt treffen wir hier auf Steffi Klotz, die Chefin vom Hewenhof mit ihren Reitmädels. Kurzes Hallo und schon erscheint der „Catering Service“ von Peter Ringelstein mit Kaffee und Nusszopf. Nach kurzer Pause verabschieden wir uns von Olivia und Karen mit dem Versprechen uns auf der Equitana wiederzusehn.
Steffi Klotz bricht auf zum Hewenhof und Saranda und Anne genießen den Ritt durch das wildromantische, felsgesäumte Wasserburgertal…
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