Alle Beiträge von VFD_Sonja

Athen-Kassel-Ritt 2017

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Mit Pferden reisen am 11. April 2017

The Athens-Kassel Ride 2017

The Athens-Kassel Ride 2017

Quer durch Europa, 7 Länder, 3000 km, 3 Monate, 4 Reiter, 5 Pferde! …. ein Ritt von Süd- nach Mitteleuropa unter der ideellen Schirmherrschaft der VFD.

(c) Ross Birrell
Unterhalb der Akropolis in Athen nach Kassel startete am 9. April der Ritt mit einer bunten Mischung von Pferden und Menschen. Das Team besteht aus Artvin – Kabardiner, Issyk Kul – Karabach, Calfino Sancho – Criollo, Hermes – Arravani und Pacco – Haflinger mit ihren Menschen Peter van der Gugten (CH), Zsolt Szabo (HU), Tina Boche (DE) und David Wewetzer (DE), die den Ritt durchführen.
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Abenteuer Alpenritt

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Mit Pferden reisen am 21. September 2014

Nach monatelanger Vorbereitung hieß es am 09.09.2014 für vier VFDler packen für das große Abenteuer.

Packen für das große Abenteuer

Am 10.09. erfolgte die Anfahrt, um am 11.09.2014 zu starten.

2013 feierte die VFD ihren 40. Geburtstag. Die Rekener Charta wirbt um Unterstützung für die Erhaltung, Pflege und besondere Wertschätzung der Pferde und für das Grundrecht von Mensch und Pferd auf einen freien Zugang zur Natur. Durch Zustimmung vieler Pferdefreunde und möglichst auch politischer Entscheidungsträger sollen diese Positionen in Deutschland, Europa und weltweit unterstützt werden. Die Charta sollte als politisches Signal verstanden werden.

VFD ganz nach dem Motto Reiten.Fahren.Grenzenlos

VFD ganz nach dem Motto Reiten.Fahren.Grenzenlos

Sbrinz-Route

Alpenblick

David Wewetzer ritt an einem Tag 29,5km in 8h durch eine tolle Bergwelt mit Peter van der Gugten, Hanspeter Hartmann, Martina Markgraf, Henrike Bläsig-Lang, Günter Wamser uva.

Hanspeter und Henrike

Hanspeter und Henrike

Sbrinz Route = Weg der Säumer über glatten Fels

Sbrinz Route = Weg der Säumer über glatten Fels

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4 VFD’ler beim großen Abenteuer

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Mit Pferden reisen am 30. August 2014

4 VFD’ler beim großen Abenteuer

Vom 11.-20. September sind 4 VFD Mitglieder unter der Leitung
von VFD’ler Peter van der Gugten auf großer Tour.
Sie reiten vom Vierwaldstätter See in der Schweiz über 4 Alpenpässe bis
nach Italien. Einmal quer über die Alpen – ein unvergleichliches
Erlebnis, ein An-die-Grenzen-gehen, atemberaubende Natur und
unberechenbare Naturgewalten. Das Abenteuer beginnt…..

Jack von Henrike beim Training in der Pfalz

Jack von Henrike beim Training in der Pfalz

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Reiten Grenzenlos: Schweiz-Deutschland: Wutacher-Charta Ritt 2014

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden, Mit Pferden reisen am 11. Juni 2014

16 Reiter aus der Schweiz und Deutschland trafen sich am 29.5 in Schwaningen am Fusse des Schwarzwaldes, um gemeinsam vier Tage das Wanderreiten zu geniessen. Um 10 Uhr war Abritt in zwei Gruppen geführt von Bianca und Peter aus der Schweiz.

Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Über die obere Alp führte der Weg durch das romantische Steinatal hinauf nach Holzschlag zur VFD-Wanderreitstation Stallegg wo wir von Martin herzlich begrüsst wurden. Seine neuen Paddocks und das gute Essen liessen uns das regnerische Wetter schnell vergessen und das abendliche Lagerfeuer war der krönende Abschluss der ersten Tagesetappe.

Am nächsten Tag ging es Richtung Schluchsee nach Faulenfürst über luftige Höhen und durch dunkle Tannenwälder, immer mal wieder malerischen Flüsschen und Bächen folgend, gelangten wir zum Aussichtspunkt auf dem Riesenbühl. Von dort war es dann nur noch ein kurzer Ritt bis wir in Lenzkirch in der Wanderreitstation Rogg Unterschlupf fanden. Die 16 Pferde waren bald versorgt und wir genossen die Möglichkeit zu Duschen und den Abend am Wirtshaustisch ausklingen zu lassen.

Der dritte Tag brachte dann endlich den versprochenen Sonnenschein. Auf verschlungenen und sehr abwechslungsreichen Wegen ritten wir nach Osten der Wutach entlang, bis wir vor Titiseeneustadt die Gutach überquerten und Richtung Norden durch den Fürstenwald ritten. Nach einer Mittagsrast auf einer Waldlichtung bei strahlendem Sonnenschein, lud kurz vor dem Ziel der Kirnbergsee zum Baden ein. Der Girenhof, die VFD-Wanderreitstation bei Waldhof, bot uns Erfrischung und Unterkunft für Ross und Reiter in Schweizer Qualität. Beim Abendessen wurde von einer 2er Combo Unterhaltung geboten und die Reiter konnten die gemütlichen Zimmer beziehen.

Leider schon der letzte Tag der Tour über 120 km. Nach einem gemütlichen und reichhaltigen Frühstück verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und führten unsere Pferde Richtung Süden, wieder der Wutach entgegen. Die Wege schlängelten sich durch Wälder, über Weideflächen und Höhen und luden immer wieder zum Trab und auch Galopp ein. Schon der zweite Tag bei gutem Wetter erlaubte ein Picknick an der Wutach und gestärkt machten sich die zwei Gruppen auf die letzte Etappe zurück zum Hängerparkplatz in Schwaningen.

Reiten Grenzenlos: Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Reiten Grenzenlos: Schweiz-Deutschland: Wutacher-ChartaRitt 2014

Ein toller Ritt mit viel Abwechslung, schönen Wegen und gemütlichen Unterkünften ging seinem Ende entgegen. Die Teilnehmer rundum zufrieden und erholt, fuhren ihrer Heimat in zwei verschiedenen Länder wieder entgegen. Alle hatten schöne Tage mit Ihren Pferden erlebt und grenzüberschreitend Erfahrungen ausgetauscht.

Bilder und Text: Peter van der Gugten

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Sauerlandstafette

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden, Mit Pferden reisen am 5. Juni 2014

Vom Sauerland ins Münsterland
Sommer, Sonne, den Bürostress endlich hinter sich lassen und Urlaub machen…Mitte August
2013 ist es endlich wieder so weit: Die Pferde werden gesattelt und los geht’s. 250 km liegen
vor uns… die VFD feiert ihr 40jähriges Bestehen in Reken … ein Grund unser Wanderritt-Ziel
diesmal ins Münsterland zu legen.
Hier einige Tagebuchauszüge vom Wanderritt der SauerlandReiter Susi, Miri und Ropi:
21. August 2013, 15:32 Uhr, Listertal, südlichster Zipfel des Märkischen Kreises
Giaccomo und Vino stehen gestriegelt, gesattelt und bepackt an der Anbindung und warten
sehnsüchtig auf ihre zwei Ladies, die einfach mal wieder nicht fertig werden…. Naja, ein
letzter WC-Gang muss sein und dann los… nee warte mal, wo ist mein Hut… und wo ist
Marita… die soll doch noch Fotos vom Abritt machen! Weitere 15 Minuten später sind wir
endlich die Dorfstraße in Berlinghausen rauf und im Wald verschwunden. Unsere erste
Etappe führt uns entlang der Listertalsperre zum Biggesee und dann durch endlose Wälder
ins 30km entfernte Repetal, wo wir bei Freunden auf einem Ferienhof übernachten. Hier
sind wir immer willkommen, besonders in der Ferienzeit, wenn viele Kinder auf dem Hof
Urlaub machen …
22. August 2013, Petmecke – Wildewiese, ca. 30km
…wir sind im herrlichen Sonnenschein unterwegs. Von weitem können wir die Freilichtbühne
Elspe sehen. Hier finden im Sommer immer die Karl-May-Festspiele statt. Mitten im Ort
machen wir eine kurze Pause, um kühle Getränke zu holen und lustige Fragen der
Einheimischen zu beantworten: „… nein, wir haben uns nicht verlaufen.“ Und „… nein, wir
sind nicht die Cowboys (-girls) von der Freilichtbühne.“….“Ja, wir wissen, dass Karneval
vorbei ist.“ Aber im Grunde sind alle nur neugierig und möchten gerne erklärt haben, wie
dass so bei einem Wanderritt abläuft. Wir erzählen dann, dass wir Urlaub zu Pferd machen
und auch nebenbei für die VFD unterwegs sind. Erklären die Charta, die wir dabei haben und
auf der sie sich gerne verewigen können. … Etwas später, wir sind wieder im Wald
unterwegs, habe ich das blöde Gefühl, dass irgendwie die Wanderkarte nicht mit den Wegen
übereinstimmt. Wir verlassen uns auf meinen Orientierungssinn und biegen ab und siehe da,
am Wegesrand steht ein riesiges Info-Schild: Waldbesitzer, Bauern, Grundstückseigentümer
und andere Menschen haben im Zuge der „Flurbereinigung Elspe“ kurzerhand Grenzen und
Wege komplett neu eingeteilt. Aber wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel und für eine
neue Wanderkarte ist es jetzt eh zu spät… kaum eine Stunde später trauen wir unseren
Augen kaum… da stehen oben auf dem Berg riesige Zelte, Kinder machen eine
Wasserschlacht und … ja da steht es wirklich, in riesigen bunten Buchstaben, fast 5m hoch…
HOLLYWOOD …
23. August 2013, Wildewiese – Balve
Wir starten heute auf 600 Höhenmetern in Wildewiese und reiten erst mal nur bergab, bis
wir den Sorpesee erreichen. Diese Gelegenheit lassen wir natürlich nicht ungenutzt und
gönnen unseren Pferden eine kleine Abkühlung im Wasser. Erfrischt schaffen wir die
restlichen Kilometer bis zum Schloss Wocklum in Balve, weithin bekannt durch das jährlich
stattfindende „Balve Optimum“. Hier im traditionellen Turnierstall für Dressur und Springen werden wir aufs herzlichste empfangen. Neugierig schauen uns alle zu, wie wir Packtaschen
und schwere Westernsättel von den Pferden heben. Schnell sind wir tief im Gespräch über
Pferde, Reiten, Wetter und vieles mehr…
24. August 2013, Balve – Schloss Höllinghofen
….mittlerweile sind wir wieder irgendwo im Wald unterwegs, als uns plötzlich lautes
Männergeschrei aus unseren Gedanken reißt. Unsere Pferde spitzen die Ohren, Musik? Der
Wald wird lichter, auf einmal finden wir uns zwischen Männer in karierten Röcken wieder,
die mit Äxten auf Strohballen werfen, Baumstämme durch die Luft wirbeln und leckeren,
dunklen Gerstensaft trinken…Schotten? Schottland? So weit wollten wir heute doch gar
nicht, eigentlich müsste hier doch Hövel sein? Ist es auch. Aber heute finden hier Highland
Games statt. Toll, erst mal Pause machen und etwas gegen den Durst tun. Nichts ahnend
sind wir auf einmal die Attraktion. Männer, die eher einem Kleiderschrank gleichen aber ihre
Röcke außen tragen, lassen die Baumstämme fallen und werden zu Pferdeflüsterern…
25.August 2013, Schloss Höllinghofen – Unna Hemmerde
Nach einer erholsamen Nacht mit leichtem Regen verlassen wir nur ungern diesen tollen
Hof. Unsere heutige Wegstrecke ist nicht so lang, daher lassen wir uns Zeit und schauen in
aller Ruhe erst einmal diesen Aktivstall an. Es gibt einen riesigen Laufstall, halb offen, halb
zu, mit automatischer Fütterung und Beschäftigungsecken. Für Pferdebesitzer, die nicht
regelmäßig genügend Zeit mit ihren Pferden verbringen können, ist dies sicherlich eine super
Alternative um ihr Pferd artgerecht einzustellen. Kurz nach elf machen wir uns dann auf. Die
Sonne scheint auch schon wieder und die Berge bleiben nun endgültig hinter uns. Wir freuen
uns schon auf heute Abend, denn dann stößt Ropi mit seiner Cindy zu uns. Nach
Sonnenuntergang sitzen wir nun zu dritt draußen auf einer Bank, trinken ein Bierchen und
zählen die Sternschnuppen, die in dieser Nacht wirklich zu Hunderten unterwegs sind…
26.08.2013, Unna Hemmerde – Werne
Heute liegen knapp 40 km vor uns – quer durch den Kohlenpott. Wir kreuzen Autobahnen,
durchqueren mehrere Orte und stehen plötzlich in einer Sackgasse, zumindest für unsere
Pferde. Die Links-Rechts-Schikanen für schnelle Radfahrer sind so eng, dass wir mit den
beiden großen Pferden das Risiko nicht eingehen wollen. Also zurück und nächsten Abzweig
versuchen. Etwas weiter im Ort halten wir Ausschau nach einer Essgelegenheit und sehen
auch schon weiter vorn einen Drive In. Wir wechseln die Straßenseite und parken unsere
Pferde auf dem angrenzenden Parkplatz. Der Wirt bringt erst einmal Wasser für die Pferde,
der Nachbar kommt und stellt Tische und Stühle um, damit wir bei den Pferden sitzen
können. Kinder kommen heran und kraulen unsere Pferde, wir bestellen etwas zu Essen.
Kurze Zeit später kommen Frau und Tochter des Wirtes vorbei, setzen sich zu uns und
erzählen, dass sie auch Pferde haben, fragen wo wir her kommen und wo es noch hin geht.
Wir erzählen von unserem Ritt und von der VFD. Unterschriften für die Charta kommen
zusammen. Es werden jede Menge Fotos gemacht… Und alle genießen eine lange
Mittagspause. Später unterwegs treffen wir immer wieder auf neue nette Leute, mit denen
wir ins Gespräch kommen. Die Begeisterung für Wanderreiter ist enorm und regelmäßig
werden unsere Pferde gelobt, die so brav und unerschrocken im dicksten Autoverkehr
stehen. Am frühen Abend kommen wir dann in Werne an. Für unsere Pferde sind auch hier
schon Boxen und Futter hergerichtet. Wir holen unsere Autos und Anhänger nach und sitzen bis spät in die Nacht noch draußen und schauen einem strahlenden Halbmond beim
Aufgehen zu…
27.08.2013, Werne – Olfen
…gleicher Ort, gleiche Stelle: Wir treffen uns zum Frühstück. Unsere Pferde gucken, schon
voller Erwartung auf den neuen Tag, über ihre Boxentüren dem Sonnenaufgang zu. Während
Miri die Pferde fertig macht, packen wir die Anhänger und verschaffen uns einen Überblick
über die vor uns liegende Etappe. Nachdem wir am vorigen Tag zu fast 98% Teerstraße
hatten, freuen wir uns heute auf die grünen Wälder mit ihren saftigen Lichtungen, die
unsere Pferde besonders mögen… Zur Kaffeezeit in Selm steuern wir das Stadtzentrum mit
seinen Einkaufsmöglichkeiten an. Im dortigen Supermarkt mit Bäckerei holen wir Möhren für
unsere Vierbeiner und Kaffee und Kuchen für uns. So sitzen wir nun mitten auf einem
Parkplatz und lassen es uns im Schatten gut gehen, während erstaunte Kunden mit ihren
Einkaufswagen fast gegen eine Laterne fahren, weil sie die Augen nicht von uns wenden
können… Kurz vor unserer nächsten Übernachtungsstation treffen wir auf einige andere
Wanderreiter, die das gleiche Ziel und dasselbe Quartier für die nächste Nacht haben – es
sind alte Bekannte von Ropi. In Rönhagen angekommen, werden wir gemeinsam mit ca. 25
weiteren Wanderreitern, die auch nach Reken wollen, freundlich vom Bürgermeister
empfangen und erhalten alle einen kleinen Olfen-Esel.
28.8.2013, Olfen – Merfeld
Unsere vorletzte Etappe führt uns an den Halterner Seen vorbei in die Uphuser Mark
Richtung Silbersee. Ziel ist eine Bauernschaft in der Nähe von Merfeld. Die wunderschöne
Landschaft mit den kühlen Wäldern erleichtert uns das Vorankommen. Ganz in der Nähe der
Dülmener Wildpferdebahn übernachten wir auf dem Islandgestüt Borgarstadur. Auch hier
werden wir herzlich von einer Bande Mädels begrüßt. Während wir unsere Pferde versorgen
schauen wir den Ferienkindern bei der Generalprobe für die Quadrille am nächsten Tag zu.
Alte Erinnerungen an eigene erste Reiterferien auf einem Ponyhof schleichen sich in unsere
Gedanken. Abends sitzen wir noch lange mit den Mädels zusammen und erzählen uns
spannende Pferdegeschichten.
29.8.2013, Merfeld – Reken
Das Ende unserer Reise rückt immer näher. Ein kurzer gemütlicher Ritt von ca. 3 Stunden
führt uns zu unserem Ziel, das Reitzentrum Reken. Dort angekommen werden wir auf dem
Platz von Hans-Peter Hartmann begrüßt. Wir überreichen unsere Charta mit allen unterwegs
gesammelten Unterschriften und erzählen Einiges von unserer Reise.
30.8. – 1.9.2013, Reken
Wir genießen die Feier zum 40jährigen Jubiläum der VFD und treffen auch hier auf alte
Bekannte.
So endet unsere spannende Reise vom Sauerland ins Münsterland. Wir möchten uns auf
diesem Weg bei all den netten Menschen bedanken, die sich Zeit für uns genommen und uns bei unserem Ritt unterstützt haben. Nun stecken wir schon wieder mitten in den Planungen für unseren nächsten Wanderritt im kommenden Sommer 2014 zur 20. Eurocheval in Offenburg. Auf das wir uns dort alle wiedersehen. Bis dahin einen allzeit guten Ritt.
Eure SauerlandReiter
Ein Bericht von Susanne und Miriam Schürholz.

Auf dem Weg nach Reken durchs Sauerland (Schloß Wocklum).

Auf dem Weg nach Reken durchs Sauerland (Schloß Wocklum).

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Stafettenritt von Nordkirchen nach Reken

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein am 26. August 2013

Als Pferdefreund erwies sich der Bürgermeister von Nordkirchen Dietmar Bergmann am Samstag, als rund 10 Pferde mit ihren Reitern der „Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland“(VFD) vor dem Schloss Nordkirchen Aufstellung nahmen. Er streichelte zunächst viele Pferdenasen, bevor er die Rekener Charta unterschrieb. Diese Charta vereint die Gedanken zum Erhalt des Pferdes als Kulturgut, Freizeitpartner, Familienmitglied und wirtschaftlich interessantes Nutztier und wirbt für grenzenloses Reiten auf naturbelassenen Wegen.

Schloß Nordkirchen

Schloß Nordkirchen

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Reiter-/Fahrerstafette für freies Reiten führte quer durch Ostfriesland

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein am 26. August 2013

Freiheit liegt den Ostfriesen im Blut… Schon ihre Vorfahren erlangten zur Zeit Karl dem Dicken die Friesische Freiheit. Noch heute gibt es den „Upstalsboom“, das Denkmal an dem sich die friesischen Häuptlinge früher zur Beratung trafen.

Da wäre es fast schon selbstverständlich, dass die ostfriesischen Reiter dem Aufruf der VFD

folgen und eine Reiter/Fahrerstafette organisieren, um die Charta für freies, grenzenloses Reiten und den Erhalt des Kulturgutes Pferd zu unterstützen.

Wenn sich der Bezirksverband Ostfriesland nicht erst Ende letzten Jahres gegründet hätte und eigentlich genug mit der Aufbauarbeit zu tun gehabt hätte. Doch wie gesagt: Freiheit liegt den Ostfriesen im Blut und so entstand im Juli spontan die Idee doch noch eine kleine Stafette zu organisieren.

Ein paar Mitglieder planten eine Teilstrecke und forderten im „Netz“ dazu auf, mitzureiten bzw. zu fahren. Klein aber fein wäre da vielleicht das Motto gewesen. Aber die friesische Freiheit oder die Energie der Reitergemeinschaft wurde unterschätzt. Innerhalb weniger Tage waren aus einer Etappe vier geworden, mit über 35 beteiligten Reitern und Fahrern aus der Region. Ein mehrtägiger Stafettenritt von der Nordsee bis zum Emsland war entstanden. Immer mit der Rekener Charta im Gepäck wurden fleißig Unterschriften gesammelt und die Gemeinschaft und Freiheit mit den Pferden in der Natur genossen.

Herzlicher Empfang vor dem Moormerländer Rathaus wo Bürgermeister Anton Lücht die Charta unterschrieb

Herzlicher Empfang vor dem Moormerländer Rathaus wo Bürgermeister Anton Lücht die Charta unterschrieb

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Stafette aus dem Sauerland

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein am 25. August 2013

In Börlinghausen (Meinerzhagen) startete letzte Woche eine Stafette zur 40 Jahrfeier nach Reken. Artenvielfalt ist eines der Themen der VFD. Artgerechte Pferdehaltung und Natur lassen sich wunderbar miteinander vereinbaren. Der Verband, die VFD, setzt sich für Naturschutz und Artenvielfalt ein. Naturschutz durch Nutzung. Diese Stafette mit der Rekener Charta im Gepäck, aus einem Ort mit wilden Orchideen, ist nur eine von vielen Stafetten die sich für die Erhaltung unserer Umwelt einsetzen.

Auf dem Weg nach Reken durchs Sauerland (Schloß Wocklum).

Auf dem Weg nach Reken durchs Sauerland (Schloß Wocklum).

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Sieben Stafettenreiter bringen die Rekener Charta nach Rosendahl

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Aus dem Leben mit Pferden, Mit Pferden reisen, Pferdeliebe zum Beruf gemacht am 24. August 2013

Foto: Birgit Landwehr

Anabel und Klaus Balkenhol und Beatrix Schulte Wien hoffen auf die Signalwirkung der Rekener Charta für ein freies Reiten in Europa.Foto: Birgit Landwehr

Bei bestem Reitwetter trafen sieben Wanderreiter aus Olfen, Haltern, Dülmen, Coesfeld, Billerbeck, Rosendahl und Heek in Klaus Balkenhols Trainingsstall in Rosendahl-Höven ein.

Gemeinsam mit seiner Tochter Anabel und Beatrix Schulte Wien vom Deutschen Institut für Pferdeosteopathie (DIPO) in Dülmen unterschrieb der erfolgreiche Dressurreiter und –trainer die Rekener Charta. Zur Ausbildung junger Pferde wünscht er sich ein gutes Reitwegenetz. Das Reiten im Gelände schult die Balance, kräftigt die Muskeln und macht gelassener gegenüber unbekannten Situationen, gerade auch im Turniersport auf gehobener und höchster Ebene. Die Charta war am Vortag in Herten vom Bürgermeister unterschrieben worden, am Wochenende macht sie Station in Bielefeld und Warendorf.

Stafettenreiter Nähe Kloster Gerleve

Stafettenreiter Nähe Kloster Gerleve

Interessiert fragte Balkenhol nach der Münsterlandreitroute, der Planung und Durchführung von Mehrtagesritten, der Ausstattung einer Wanderreitstation und dem Umgang mit dem Jakobskreuzkraut.

Zur großen Freude der Mitglieder des Kreisverbandes Coesfeld/Borken der Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. (VFD) bot er anschließend eine Führung durch seine Anlage. Im Offenstall begrüßten sie das uralte Beistellpony von Balkenhols Dressurchampion „Goldstern“, der 1992 und 1996 olympisches Gold holte und bis zu seinem Tod in Höven das Pensionärsdasein bei seinem Reiter genoss.

Die jungen Dressurpferde bekommen in Höven eine grundsolide und immer dem Entwicklungstand der Pferde angemessene Ausbildung. Stockt diese, kommen Experten wie Beatrix Schulte Wien, Linda Tellington Jones oder Peter Kreinberg zur Beratung und Behandlung.

Deutsche, englische und amerikanische Dressurreiter sind oft und gern gesehene Gäste und bereiten sich unter Balkenhols Anleitung im Münsterland auf die großen Dressurturniere in Europa und Übersee vor. –bil-

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Europäisches Kulturgut Pferd

von VFD_Sonja, Kategorie Allgemein, Mit Pferden reisen am 6. August 2013

Stafettenübergabe von den Fjordpferdreitern aus dem Westerwald an den Lahn-Dill-Bergland

Stafettenübergabe von den Fjordpferdreitern aus dem Westerwald an den Lahn-Dill-Bergland

Freizeitpferde im Landesgestüt Dillenburg

Dillenburg Bei minus 9 Grad, eisiger, böhmischer Wind, gefrorene Böden startete eine von vielen berittenen Stafetten aus Europa in Tschechien und nahm ihren Weg über Bayern nach Baden Württemberg. Dabei führen Sie Grußbotschaften und eine Charta. Unterwegs sammeln die Stafetten weitere Unterschriften ein. Initiiert haben die Charta die Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. (VFD) und die internationalen „ The Long Riders Guild“. Die Rekener Charta wirbt um Unterstützung für die Erhaltung, Pflege und besondere Wertschätzung der Pferde. Auf der viertägigen Feier der VFD vom 29.8. bis 1.9.2013 in Freizeitreitzentrum in Reken werden die Unterschriften zusammengeführt und die Rekener Charta offiziell verkündet. Es ist die eine Charta aller Reiter und Fahrer in Europa.

Fjordpferde im historischen Reithaus auf dem Landgestüt Dillenburg

Fjordpferde im historischen Reithaus auf dem Landgestüt Dillenburg

Die „hessische“ Stafette (Lorsch-Wiesbaden-Schlangenbad-Niedermeilingen-Villmar-Löhnberg-Westerwald) wurde am Samstagnachmittag, 03.08.2013 von den Reitern der Interessengemeinschaft Fjordpferde (Regionalgruppe Rheinland-Pfalz) und von „Westerwald-Taunus zu Pferd“ mit den Grußbotschaften per Pferd nach Dillenburg geführt. Norbert Samel vom Bezirksverband „Alter Dillkreis“ empfing die Reiter auf dem Gestüt. Aufgrund von einem Gewitter wurde die Charta an Sabine Kost aus dem Lahn-Dill-Bergland im Reithaus übergeben. Das Reithaus hat eine über 220jährige Geschichte. Damals war es die einzige Reithalle auf dem über 100 Hengste zählenden Gestüt. Weder 40 Jahre noch 220 Jahre sind im Vergleich zu der Geschichte des Pferdes Sekunden. Vor Millionen von Jahren gab es schon Pferde in Europa. Seit nunmehr rund 5.000 Jahren steht das Pferd im Dienst des Menschen. Die Entwicklungsgeschichte des Pferdes war und ist eng verbunden mit der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Das Pferd, des Menschen treuer Freund, hat die heutige Kultur ermöglicht. Es half den Ackerboden zu bestellen, zog Pflug und Egge, Wagen und Kutschen, zog mit den Menschen in den Krieg. Ziel und Zweck der Stafetten-Ritte ist es auf die Jahrhunderte alte Bedeutung des Pferdes hinzuweisen.

Es ist die eine Charta aller Reiter und Fahrer in Europa

Es ist die eine Charta aller Reiter und Fahrer in Europa

Von Dillenburg geht die Stafette bis nach Vöhl am Edersee (Nationalpark Kellerwald-Edersee). Um von dort unter Führung von Arno Klöser nach Reken geleitet zu werden.

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