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Alt 01.11.2012, 16:06   #1 (permalink)
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Hallo,

viele von euch kennen mich bestimmt schon aus meinem anderen Thread Ich war eben bei meiner RB und habe dort erfahren, dass heute eine 3 oder 4 Jährige KB Stute ankommt, welche über den Sommer noch auf der Koppel stand. Der Besi hat mir angeboten mich um sie zu kümmern, sie soll bald eingeritten werden. Ich soll ihr den Bezug zum Menschen zeigen, damit sie den Umgang etc. gewohnt ist. Der Besi meinte zu mir, dass ich machen dürfe was ich will, also keine Einschränkungen habe!!
Hört sich erstmal super an Kenne die Kleine auch schon ein paar Jährchen.

Naja, ich habe noch nie ein junges, vor allem rohes Pferd gehabt. Ich weiß, dass ich sehr vorsichtig sein muss, sie nicht überfordern darf. Vor allem will ich nichts kaputt machen! Das ist mir sehr wichtig. Deshalb bitte ich hier um Tipps, da ich denke, dass hier ein paar Pferdefreunde vertreten sind, welche Jungpferdeerfahrung haben.

Ich habe mir das so vorgestellt:

Heute kommt sie an, morgen kann ich nicht hin (Privatschlachtung auf dem Hof, muss ich nicht haben ). Wäre am Freitag dann das Erste mal bei ihr. Würde mich mit ein paar Möhren mal gaaanz lieb vorstellen
Na gut, habe mir gedacht, dass ich sie erstmal an das Putzen gewöhnen werde. Hufe geben üben, striegeln, ruhig stehen dabei, knuddeln werde, betütteln, etc. pp. Dann wollte ich die Halfterführigkeit üben. Wir haben einen Platz und einen Roundpen, das lässt sich ja einrichten. Wenn wir Vertrauen gefasst haben, soll ich ihr auch mal die Umgebung zeigen, das heißt spazieren gehen. Anfangs würde ich das aber mit jemanden zusammen machen, damit sie nicht alleine ist (sie kennt noch gar nichts). Bodenarbeit habe ich später auch vor - habt ihr schöne Übungen? Mir fallen auf Dauer keine neuen mehr ein "Anti-Schreck" Training in dem Sinne habe ich für später auch vor. Also über Planen laufen, wir haben eine kleine Turnmatte, da sollte sie mal drüber, an alltägliche Dinge gewöhnen. So, irgendwann sollte sie dann ja auch das Longieren lernen. Davon sind wir ja noch weit entfernt. Trotzdem: Wie bringt man das in Ruhe und vor allem RICHTIG bei?

Wie findet ihr das? Habt ihr noch weitere Vorschläge, was ich mit der Kleinen machen kann? An Sattel/Trense gewöhnt wird sie glaube ich nächstes Jahr, das muss ich nochmal nachfragen.
Ich will auf keinen Fall was falsch machen. Trotzdem weiß ich, dass man konsequent sein muss, da die Sache sonst sehr schnell nach hinten losgehen kann

Liebe Grüße,

Theresa

PS: Am Wochenende gibt´s Bilder von der Süßen
MTB.Therry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2012, 16:42   #2 (permalink)
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Es gibt ne Menge gute Bücher über das Thema Vom Fohlen zum Reitpferd - da Du Dich ja offenbar da tiefer reinknien willst, kann ich Dir nur empfehlen, leg Dir mal ein bißchen Lektüre zu Ich habe hier zum Beispiel:
Ingrid und Reiner Klimke: Grundausbildung des jungen Reitpferdes oder
Nathalie Penquitt: Pferdeschule - Zauber der Verständigung oder
Hartmut Luther: Soft Horse Riding - Das sanfte Anreiten junger Pferde

Das hab ich mir alles vorher reingezogen, bevor ich mit Escape angefangen habe. Es sind verschiedene Trainer aus verschiedenen Ausbildungsrichtungen, aber alle gehen ähnlich vor und haben dieselben Grundsätze. Und selbst wenn man kein Reitpferd ausbilden will - man wird nicht dümmer davon

Dein Konzept klingt soweit erst mal gut, aber um das jetzt weiter auszuführen, könnte man genausogut die Bücher abschreiben... Grundsätzlich wäre es wichtig, Dir Hilfe zu holen und nicht ganz allein mit dem Pferd zu arbeiten. Das mag beim Putzen usw. noch gehen, aber schon beim ersten Longieren braucht man normalerweise jemanden, der das Pferd auf dem Kreis anführt am Anfang. Bei allen anderen Aktivitäten ab dem Longieren aufwärts braucht man immer eine Hilfsperson!!! Am besten wäre jemand, der sowas schon mal gemacht hat oder zumindest ein erfahrener Reiter ist, der Ahnung in der Ausbildung von Pferden hat.
Im Gelände ist jemand mit einem sicheren Begleitpferd an der Hand Gold wert, davon kann sich das Jungpferd ne Menge abgucken. Man darf auch nicht vergessen, selbst wenn es noch ein Halbstarker ist, ein Kaltblut ist ein Riesenbaby und das zieht Dich locker flockig über alle Wiesen, ohne dass Du am Halfter was tun kannst dagegen. Selbst mein sturer Warmblüter schafft das, wenn er seine 5 Minuten hat, und der ist schon 15 und sollte eigentlich abgeklärter sein! Also vorsichtig sein, vielleicht lieber nur mit einer Führkette oder besser einem Trainingshalfter (Geitner oder Roberts, sind fast baugleich, hilft bei meinem Sturkopf Wunder!) oder einem Strickhalfter ins Gelände gehen. Beim Strickhalfter aber unbedingt von jemandem zeigen lassen, der Ahnung hat, wie man das richtig verschnallt!!! Und niemals ohne Handschuhe... Sowas immer erst vorher auf dem Platz üben.

Grundsätzlich muss man auch wissen, Kaltis sind Spätzünder. Die sind eigentlich erst mit 4 bis 5 Jahren körperlich so weit, dass sie in die Arbeit können. Es wäre also schon wichtig, zu wissen, ist sie 3 oder 4. Weil 3 definitiv zu früh ist. Man kann da natürlich schon an der Erziehung usw. arbeiten und auch Bodenarbeit machen, aber Longe, Sattel und Geschirr sollten da noch ein Jahr Zeit haben! Ich habe drei Jahre im Stall eines Freundes gestanden, der inzwischen ein Fuhr- und Holzrückegeschäft mit vier Kaltblütern betreibt. Er ist Pferdewirtschaftsmeister, hatte vor vielen Jahren mein späteres Privatpferd damals noch als RL im Schulstall angeritten und war dort mein bester Lehrmeister in allem rund ums Pferd. Und ich muss sagen, er hat seine jungen Kaltis noch vorsichtiger angearbeitet als seine Warmblüter, und damit hatte er recht. Vor 5 Jahren ging bei ihm keiner vor den Wagen.

Wenn es dann später ans Reiten und Fahren gehen soll - da muss natürlich zuallererst passendes Sattel - und Geschirrzeug her! Schon deshalb würde ich noch warten mit dem Anreiten, die ist mitten im Wachstum, und da nen passenden Sattel zu haben, ist superschwer! Und nichts ist furchtbarer, als ein Pferd mit einem Sattel anzureiten, der nicht passt...

Geändert von Schecki (01.11.2012 um 16:48 Uhr)
Schecki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2012, 00:20   #3 (permalink)
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Hallo,

danke für deine Antwort
Super, ich schaue mal nach den Lektüren!! Ich glaube eher, dass sie 4 ist, ich frage aber nochmal nach. Habe mir für das alles sehr viel Zeit eingeplant, ich habe ja nicht das Ziel sie schnellstmöglich unter den Sattel zu bekommen, sondern sie an alles zu gewöhnen, an den Umgang mit dem Menschen etc. Ich glaube sie soll nächstes Frühjahr dann unter den Sattel. Der Neffe des Besis ist erfolgreicher Pferdewirt, welcher an Turnieren in NY teilnimmt etc. Kann sein, dass der das wirkliche anreiten übernimmt, bisher hat er alle Jungpferde in dem Stall ausgebildet.
Ich kenne die "Kleine" ja schon seit zwei Jahren, damals war sie echt noch ein ""Baby"", jetzt ist sie rieeeesig. Mal sehen wie groß sie ist, nachdem ich sie wieder einen Sommer nicht gesehen habe. Sie ist ein ziemlicher Dickkopf. Die Paddocks mussten wegen ihr von Stromzäunen auf richtige massive Holzpfäler mit Stahlumzäunung umgeändert werden, weil sie die Stromzäune einfach alle platt gemacht hatte Sie ist ein kleiner Elefant.
Deswegen ist es sehr wichtig für mich, sie RICHTIG zu erziehen. Also sanft, jedoch aber auch bestimmend.
Ich schau mal nach, was ich zum Spazierenführen so finde, bzw. mit anlege. Auf jeden Fall gehe ich anfangs nicht alleine, sondern nehme jemanden mit einem ruhigen, erfahrenen Pferd mit. Zum Glück gibt´s da jemanden in unserem doch sehr kleinen Stall.
Zum Glück habe ich noch eine Freundin, die auch oft mitkommt, diese kann mir ja später beim Longieren dann auch helfen. Aber das hat ja alles Zeit. Ich will nicht hetzen, ich habe Zeit. Und das Pferd bekommt diese auch. Ich denke man merkt, wann es soweit ist, einen "Schritt" weiter zu gehen, oder?

Liebe Grüße,

Theresa
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Alt 02.11.2012, 09:31   #4 (permalink)
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Lektüre ist immer gut! Vor allem, wenn man wirklich dauerhaft dabei bleiben will. Ich hab noch zur Auswahl:

Kerstin Diacont: Bodenarbeit mit Pferden

Marlit Hoffmann: Was tun mit jungen Pferden

und natürlich, weil ich auf die Frau echt abfahre und toll finde, wie sie ihre Pferde ganz spielerisch zu den tollsten Dingen bringt:

Bea Borelle: Pferdetraining- bewusst- befähigt-begeistert.

Da findet man vor allem tolle Tips, die die Grundbasis stärken, Vertrauen aufbauen und dem Pferd den Spass an der Arbeit vermitteln


Was du da jetzt machen kannst, ein junges Pferd von der Pieke auf begleiten, das ist in meinen Augen etwas ganz Besonderes im Reiterleben. Und man muss ganz doll aufpassen, dass man nicht zu viel auf einmal will. Man überfordert ein junges Pferd ganz leicht, weil man so euphorisch wird und so viel erreichen will. Dein Plan liest sich erstmal ziemlich gut, aber wichtig wird sein, dass du bei all deinen Zielen und Plänen immer zu allererst ein Auge auf das Pferd hast. Immer beobachten, wie sie mitmacht, ob ihr was zu viel wird, usw. Wenn man sich viel Zeit lässt und das Training spielerisch startet, kann man die schönsten Momente als Pferdemensch erleben Man kann aber auch in einer Minute alles wieder kaputtmachen, wenn man nicht einfühlsam genug ist. (ich wollte meiner Stute mal "kurz auf die Schnelle" beibringen, ihre Füsse in einen Eimer Wasser zu stellen. In Hektik und weil ich dachte, das kann ja kein grosses Problem werden. Sunny hängte einen Huf in den Rand des Eimers, machte einen Satz nach hinten, der Eimer klapperte an ihrem Bein, und wir haben ein halbes Jahr gebraucht, um diesen meinen Fehler wieder auszubügeln... Seit damals übe ich nur dann neues, wenn ich völlig relaxed und konzentriert bin...)

Als meine Sunny damals zu mir kam, war sie auch so gut wie roh. Ich erinnere mich nach sieben Jahren immer noch gerne an unsere Erfolgserlebnisse damals... Als das hibbelige Pony zum ersten Mal stillstand beim Putzen... Und mir von alleine den richtigen Huf hingestreckt hat... den Kopf INS Halfter gestreckt hat und nicht nach oben weg...
Hach, ich bin schon fast ein bissi neidisch
__________________
Wenn du Hufgetrappel hörst, denke an Pferde, nicht an Zebras.
sunny2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2012, 17:04   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von MTB.Therry Beitrag anzeigen
Habt ihr noch weitere Vorschläge, was ich mit der Kleinen machen kann? An Sattel/Trense gewöhnt wird sie glaube ich nächstes Jahr, das muss ich nochmal nachfragen.
Ich will auf keinen Fall was falsch machen. Trotzdem weiß ich, dass man konsequent sein muss, da die Sache sonst sehr schnell nach hinten losgehen kann
Hallo Theresa,

also ich finde, das klingt schon mal ziemlich gut, was Du Dir ausgedacht hast.

Aus der Ferne ist es natürlich nicht wirklich zu beurteilen. Trotzdem mache ich mir bei Dir keine Sorgen, dass Du zu grob bist.
Zu behutsam darf man natürlich auch nicht sein. Eine Trainerin hatte mir mal empfohlen mir anzusehen, wie Pferde miteinander umgehen - die tun das äußerst robust. Und mein Pferdchen kann es tatsächlich ganz gut haben, wenn ich auch mal deutlicher werde, vor allem wenn er mal wieder trampelig ist und ich im Weg...

An Ideen für Bodenarbeit könnte ich noch beisteuern: Pylonen, um die man gehen kann, gebogene Linien, mal als Viereck aufstellen,...
oder Stangen: darübergehen, als Gasse legen und durch die Gasse gehen; auch mal eine Kurve einbauen;
Zum Schrecktraining: Rascheltüte mit leeren KOnservendosen; toll ist auch diese Folie aus dem Erste HIlfe Set (als Unterlage und Decke für Verletzte). Die raschelt und funkelt ganz enorm ist aber superklein und leicht;
Flatterband, da kann man drübersteigen, damit kann man das Pferd abstreichen, damit kann man rumwedeln, vor allem wenn es windig ist...

Kommt halt darauf an, wie schreckhaft die Kleine ist, also auch vorsichtig damit sein;
die Kaltblüter die ich kenne, waren aber eher ziemlich ruhig und schwer aus der Ruhe zu bringen.

Viel Spass Euch beiden

Elaine
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Alt 04.11.2012, 17:10   #6 (permalink)
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ach, mir fällt gerade noch was ein:

vielleicht kannst Du dem PFerd Stimmkommandos beibringen?

z. B. Komm, Steh, Halt, geh rüber, gib Huf, usw.
und auf jeden FAll ein Lobwort z. B. GUT (fein ist eher nicht so praktisch) und das Gegenteil z. B. NEIN

Praktisch dafür sind viele Leckerlis, z.B. kleingeschnittene Möhrchen, davon kann das Pferdchen ja ruhig einige fressen.

Kaltblüter lernen oft nicht so schnell, aber dafür sitzt es dann auch richtig.
Und die STimmkommandos können später sehr nützlich sein.

Elaine
Elaine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2012, 23:38   #7 (permalink)
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Hallo,

habe sie eben das erste mal geputzt, hat sogar ganz gut geklappt. Führen kann man sie super, anbinden klappt soweit auch (manchmal zappelt sie ein bisschen, sobald sie ruhig ist, lobe ich sie gaaaaanz dolle). Die Striegel fand sie anfangs echt interessant, aber sie hat Ruhe gehalten
Für das erste mal hat das gelangt, Hufe kommen dann demnächst dran.

Zitat:
Aus der Ferne ist es natürlich nicht wirklich zu beurteilen. Trotzdem mache ich mir bei Dir keine Sorgen, dass Du zu grob bist.
Zu behutsam darf man natürlich auch nicht sein. Eine Trainerin hatte mir mal empfohlen mir anzusehen, wie Pferde miteinander umgehen - die tun das äußerst robust. Und mein Pferdchen kann es tatsächlich ganz gut haben, wenn ich auch mal deutlicher werde, vor allem wenn er mal wieder trampelig ist und ich im Weg...
Zu grob bin ich echt nicht Als ich heute die Box verlassen wollte, hat Madame doch gemeint, sie müsse nochmal mitkommen und mich mal von hinten anrempeln. Bei sowas verstehe ich keinen Spaß und habe sie sofort zurückgewiesen. Auf Körpersprache reagiert sie super, habe mich sofort umgedreht, groß gemacht und bin energisch auf sie zu, sie ist sofort zurückgewichen. Dann mal schnell gelobt und ohne Schubserei aus der Box.

Zitat:
An Ideen für Bodenarbeit könnte ich noch beisteuern: Pylonen, um die man gehen kann, gebogene Linien, mal als Viereck aufstellen,...
oder Stangen: darübergehen, als Gasse legen und durch die Gasse gehen; auch mal eine Kurve einbauen;
Zum Schrecktraining: Rascheltüte mit leeren KOnservendosen; toll ist auch diese Folie aus dem Erste HIlfe Set (als Unterlage und Decke für Verletzte). Die raschelt und funkelt ganz enorm ist aber superklein und leicht;
Flatterband, da kann man drübersteigen, damit kann man das Pferd abstreichen, damit kann man rumwedeln, vor allem wenn es windig ist...

Die Übungen hatte ich auf jeden Fall vor, mache ich mit meiner RB heute immernoch, auch wenn der sozusagen alles kann. Gute Abwechslung und mal was für den Kopf

Zitat:
vielleicht kannst Du dem PFerd Stimmkommandos beibringen?
Auf jeden Fall! Alle Pferde mit denen ich zu tun habe können Steh, Komm her, Zurück, Nein, Brav, Prima, etc. Scheritt, Terab und Galopp sind auch ganz hilfreich
Habe schon beim ersten Führen mit Steh, etc. gearbeitet. Jedoch spreche ich die Kommandos nur aus, wenn die erwünschte Reaktion auf jeden Fall folgt.

Zitat:
Praktisch dafür sind viele Leckerlis, z.B. kleingeschnittene Möhrchen, davon kann das Pferdchen ja ruhig einige fressen.
Habe mir extra für die Kleine eine Leckerlietüte besorgt, die auch schon fleißig benutzt wurde.


Liebe Grüße
MTB.Therry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2012, 16:02   #8 (permalink)
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Hallo ihr Lieben
Komme gerade von der Süßen. Das vom Paddock holen war schon ein kleiner Akt, da der Ausgang ein bisschen ungeschickt ist und ich das doofe Ding nicht mehr richtig zubekommen habe. Naja irgendwann hats geklappt. Warten mag die Süße aber nicht so gerne. Muss sie noch lernen.
Putzen hat super geklappt, sie lässt sich überall anfassen, striegeln, etc. Dann wollte ich das Hufegeben üben. Schwere Sache, denn Baby weiß, welche Kraft sie hat und hat sich erstmal fett gegen mich gelehnt und kein Bein gehoben. Irgendwann habe ich sie davon überzeugt, doch den Huf mal herzugeben, direkt belohnt. Rechts klappt besser als links. Hinten habe ich noch nicht versucht.
Nur hält sie nicht Ruhe, sondern schlägt immer nach vorne und "rudert". Kann es nicht besser beschreiben, denke jeder kennt das, wenn das Pferd den Huf nach vorne wegziehen will. Da sie echt viel Kraft hat, habe ich körperlich dagegen 0 Chance. Fürs Zappeln belohne ich auch nicht, das will ich echt nicht haben. Habe dann den Tipp bekommen, einen Strick ums Bein zu legen und das Bein damit zu fixieren. Hat aber nichts gebracht. Habt ihr Ratschläge?
Ich habe mir jetzt auch einige Bücher bestellt zum Thema Vetrauen und Respekt, Bodenarbeit und dann auch das Anreiten (weils mich einfach interessiert).
Führen klappt soweit gut, ich korrigiere sie sofort, wenn was nicht passt. Als es wiedr aufs Paddock sollte, wurde sie direkt ein wenig übermütig und meinte sie müsse mal losrennen (musste über die große Weide zum Paddock laufen). Habe sie aber gehalten und nicht wegrennen lassen. Kraft hat sie echt.

So zum Abschluss noch ein Bild von der Süßen.

Liebe Grüße,

Theresa
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rohe-kb-stute-kann-ich-mit-ihr-machen-alexa.jpg  
MTB.Therry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2012, 20:42   #9 (permalink)
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Ich würde den Huf nur ganz kurz anheben und sofort mit einem "Ab" wieder runterlassen. So das du ihn wieder freigibst. Ganz fest loben wenn das geklappt hat. Zieht sie den Huf weg wird nicht gelobt. Mit der Zeit den Huf immer länger oben behalten.


Du kannst ihr auch in der Halle oder im Roundpen mal einen Gymnastikball zeigen. Oder einen von diesen Bällen mit Griffen. Manche Pferde spielen sehr gerne damit.
Juno1988 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2012, 21:14   #10 (permalink)
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Hallo ihr Lieben

Kleines Update: Die Kleine ist super lieb. Führen und Stehen klappt wunderbar, habe sie heute das erste Mal an den Stallausgang geführt und mal rausschauen lassen. Fand sie sehr aufregend, hat sich ganz schön aufgeplustert
Hufe geben klappt vorne jetzt wunderbar, ich wusste, dass alle Tiere mit Essen bestechbar sind Sie streckt mir die Vorderhufe schon entgegen, wenn ich nur runterstreife und "Huf" sage. Hinten hakt es noch ein bisschen, sie wird auch schnell ungeduldig. Und mit einem genervten, ungeduldigen Kalti will ich Hufe geben hinten nicht üben
So bald fangen wir mal mit schöner Bodenarbeit und spazieren an, habe mir heute mal ein Knotenhalfter mit Führstrick bestellt, ich denke, das wird mir helfen

Liebe Grüß
__________________
MTB.Therry ist offline   Mit Zitat antworten
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